Das sie teilweise erst abgebrochen haben, als sie schon auf dem Weg waren steinreich zu werden ist natürlich vollkommen ausser Acht zu lassen. Ich kann dir jetzt auch ein Bild machen mit den Namen von beruehmten Leuten die einen Abschluss haben und dagegen argumentieren. Das Schule nicht alles ist, ist klar, Leute mit genialen Ideen brauchen nunmal keinen Abschluss um sich irgendwo einen guten Arbeitsplatz zu besorgen. Da aber nur die wenigsten von uns eine Idee haben werden mit der es sich lohnt sich selbstständig zu machen, legt die schulische Ausbildung nunmal den Grundstein für das spätere Leben.
Also ich habe mir nicht viele Beiträge durchgelesen, aber äußere trozdem einfach mal meine Meinung.
Ich denke, dass das Abitur, bei den meisten Menschen ein Beweis dafür ist. Natürlich, gibt es Leute, die sinnlose und dumme Sachen sagen, dennoch haben sie es auf die Reihe bekommen, den Stoff zu lernen. Damit möchte ich aber auch sagen, dass jeder Schulabschluss auf gewisse Art und Weise ein Intelligenzbeweis ist. Dennoch gibt es auch immer wieder Idioten, die es irgendwie schaffen, einen Abschluss zu erreichen, aber dann durch ein falsches Umfeld "dümmer" werden, d.h. dass sie andere Prioritäten im Leben setzen. Aber solange man einen Schulabschluss erreicht, egal mit welchem Durchschnitt, ist es für mich ein Beweis minimaler Intelligenz, da man sich so organisiert hat, dass man das auch wirklich schafft. Ich finde, dass ich ein guter Beweis für das letztere bin. Ich selber habe Abitur, aber gerade ein mal mit einem Abschlussdurchschnitt von 3,4. Seit Anfang 11. Klasse, habe ich mich aufgrund meiner Faulheit immer nur durchgemogelt. Ich hatte keine Lust mir Wissen anzueignen, was ich nie wieder brauchen werde. Habe mich so organisiert, dass ich es bestehe. Trotz meines Abiturs, würde ich mich auf Schulwissen bezogen als "nicht gerade besonders Intelligent" einschätzen, jedoch habe ich andere Qualifikationen. Ich kann sehr gut, das soziale Verhalten von Menschen analysieren und interpretieren. Ich kann immer wieder Freunden helfen, aus irgendwelchen Streitsituationen helfen, Tipps geben, wie sie auf eine bestimmte Situation reagieren sollen, usw. Nun besteht natürlich die Frage, wie ich damit im Leben weiterkomme. Mit dem Durchschnitt, kann ich kein Psychologie-Studium anfangen oder ähnliches. Aber ich drifte gerade zu sehr ab. Im Grunde genommen, wollte ich eigentlich nur sagen, dass auch welche mit Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss, andere Qualifikationen aufweisen können, die ein x-beliebiger Abiturient nicht hat. Stupides Auswendiglernen ist in meinen Augen keine Kunst. Jeder mit Fleiß, kann das.
Ich war auch nie gut in der Schule, würde mich aber nicht als Idioten bezeichnen. Ich hatte halt eine zu Negative Meinung zum Schulsystem und konnte mich dadurch nie zum Lernen motivieren. Für mich war der Großteil des Lernstoffes uninteressant, Zeitverschwendung und es war für mich unvorstellbar was mir manche Sachen in meinem weiteren Lebensweg bringen würden.
Irgendwie habe ich mich aber doch durchgemogelt und habe ein Staatl. geprüftes Studium abgeschlossen. Trotzdem fühle ich mich dadurch jetzt nicht Intelligenter.
@Rammstein: Was für ein "Studium" war das, wie lange hat es gedauert und wo hast du es abgeschlossen?
Nach deinem anderen Thread hier hört sich das mehr nach Ausbildung an.
Wenn Bildung eine Voraussetzung für eine gute Schulkarriere ist, ist Schule überflüssig. Wenn man nur Wikipedia-Artikel lesen muss, wozu dann Schule?
Schule dient lediglich der Vermittlung. Wenn man mit einer eher geschmälerten Intelligenz ausgestattet wurde, kann man sich dennoch zu zahlreichen Themen über (beispielsweise) Dokumentationen informieren und damit in der Schule punkten; hockt man dagegen den ganzen Tag vor der Glotze und pfeift sich Assi-TV rein, wird man wohl eher nicht viel zum Unterricht beitragen können.
Quote:
Originally Posted by HanniBunnyx3
Man erhält Wissen! Aber nur weil man dann vielleicht auf einem Themengebiet mehr weiß als Andere, ist man noch lange nicht intelligenter...
Habe ich auch nie behauptet; meiner These nach wird Intelligenz strikt von Bildung getrennt.
Schule dient lediglich der Vermittlung. Wenn man mit einer eher geschmälerten Intelligenz ausgestattet wurde, kann man sich dennoch zu zahlreichen Themen über (beispielsweise) Dokumentationen informieren und damit in der Schule punkten; hockt man dagegen den ganzen Tag vor der Glotze und pfeift sich Assi-TV rein, wird man wohl eher nicht viel zum Unterricht beitragen können.
Schule dient unter anderem der Vermittlung von Wissen, korrekt. Dennoch glaube ich, dass Bildung nicht das ist, was du in deinem Post vorhin meintest. Dort hast du nämlich nicht auf den Bildungsprozess, sondern auf den Zustand angespielt. Was vermutlich deutlicher wäre: Die Bereitschaft, sich Wissen anzueignen beziehungsweise sich zu bilden.
RLP Abitur(MSS) Frage... 01/27/2014 - Off Topic - 5 Replies Also ich bin momentan in der 10.Klasse Realschule und wollte fragen wie ich diese "Gymnasialempfehlung" bekomme.Soweit ich weiß braucht man einen 3,0 Notendurchschnitt.Mein Lehrer hat aber auch gesagt das man wenn man zwei 4er im Zeugnis hat keine Empfehlung bekommt.Ich vermute aber das ich 3-4 4er im Zeugnis habe.Rest 2er und 3er.Mein Durschnitt den ich vermute:2,7-2,9.
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Abitur und/oder Abschlusszeugnis der 10. 10/11/2011 - Off Topic - 13 Replies Sehr geehrte Community,
da ich mittlerweile bereits die 10. Klasse / EPH eines Gymnasiums besuche,stelle ich mir viele Fragen bezüglich meiner Zukunft.
Ich bin ein sehr guter Schüler und meine Hochbegabung wurde bereits im Alter von 4 Jahren festgestellt. (IQ: 165)
Trotzdem habe ich eine gewisse Desinteresse gegenüber der Schule entwickelt und dementsprechend war mein letzes Zeugnis nicht gut. (Durchschnitt: 2,7)
Jetzt meine Frage: Brauche ich, um mich später für einen Beruf bewerben...