Register for your free account! | Forgot your password?

Go Back   elitepvpers › Off-Topics › Off Topic
You last visited: Today at 17:20

  • Please register to post and access all features, it's quick, easy and FREE!

Advertisement



Erfahrungen mit Drogen | Drogen Chit-Chat

Discussion on Erfahrungen mit Drogen | Drogen Chit-Chat within the Off Topic forum part of the Off-Topics category.

Reply
 
Old   #15541
 
Anonymouse99's Avatar
 
elite*gold: 538
The Black Market: 104/0/0
Join Date: Nov 2012
Posts: 1,900
Received Thanks: 176
Quote:
Originally Posted by Rici View Post
Habe jetzt über 1 Jahr Oxycodon genommen, Morgens 20mg und Abends 20mg..

Will die Scheiße jetzt absetzen, alle 2 Tage 2,5mg weniger nehmen..

Lieber sozusagen mehrere Wochen Entzugserscheinungen haben weil ich nur langsam absetze oder einfach mal kalten Entzug?
Ist ja keine hohe Dosis. Bevor du dich da fragst ob langsam absetzen oder kalten Entzug, probier erstmal ob du da überhaupt großartig Entzug hast.

Kratom kann da angeblich helfen so als Subsititution ^^
Anonymouse99 is offline  
Old   #15542

 
-Tap-'s Avatar
 
elite*gold: 30
The Black Market: 151/0/0
Join Date: Nov 2010
Posts: 4,807
Received Thanks: 3,484
Quote:
Originally Posted by Anonymouse99 View Post
Ist ja keine hohe Dosis. Bevor du dich da fragst ob langsam absetzen oder kalten Entzug, probier erstmal ob du da überhaupt großartig Entzug hast.

Kratom kann da angeblich helfen so als Subsititution ^^
40mg Oxys sind schon eine hohe dosis, in Morphium wäre es 80mg nach der Analgetischen Potenz. Kratom hilft nicht nur angeblich es hilft, es ist das einzige nicht synthetische Opioid. Substition wäre aber in seinem Fall ne dumme Idee, er könnte es zum Abdosieren nutzen aber nicht als Ersatz. So lange ist er noch nicht drauf und kann evtl. komplett Clean werden.
-Tap- is offline  
Old   #15543
 
Anonymouse99's Avatar
 
elite*gold: 538
The Black Market: 104/0/0
Join Date: Nov 2012
Posts: 1,900
Received Thanks: 176
Mensch Leutz

Früher war hier jeden Tag voll viel los
Anonymouse99 is offline  
Old   #15544
 
XYZ-Cannon's Avatar
 
elite*gold: 0
Join Date: Jul 2011
Posts: 1,774
Received Thanks: 866
Quote:
Originally Posted by bima191 View Post


Echt cringe was ich hier mit 15 in den Thread geposted habe
Jetzt bin ich 20, habe mehr als 100 verschiedene Substanzen schon probiert und kann abschließend sagen ... Drogen sind echt hinterlistig. Falls einer von euch auch so jung ist wie ich damals, bitte fangt erst mit Drogen an wenn ihr wirklich Erwachsen seid und es nicht nur denkt. Peace out
und mit 20 bist du wirklich erwachsen? nur als denkanstoß. :P
XYZ-Cannon is offline  
Old   #15545
„Ich bin Igneel's Sohn!“




 
Natsu Dragneel's Avatar
 
elite*gold: 2013
The Black Market: 667/0/0
Join Date: Jun 2016
Posts: 13,434
Received Thanks: 2,597
Quote:
Originally Posted by bima191 View Post


Echt cringe was ich hier mit 15 in den Thread geposted habe
Jetzt bin ich 20, habe mehr als 100 verschiedene Substanzen schon probiert und kann abschließend sagen ... Drogen sind echt hinterlistig. Falls einer von euch auch so jung ist wie ich damals, bitte fangt erst mit Drogen an wenn ihr wirklich Erwachsen seid und es nicht nur denkt. Peace out
In den letzten 4 Jahren hat sich also so einiges verändert? Bist du nun ein Mann geworden?

Ne Spaß bei Seite, meine Frage betrifft dich persönlich:
Bist du immer noch am Drogen sniffen? Wenn ja, bei welcher Droge bist du hängengeblieben und würdest du, wenn du die Zeit zurücknehmen könntest wieder damit anfangen?
Natsu Dragneel is offline  
Old   #15546
 
elite*gold: 0
Join Date: Sep 2008
Posts: 94
Received Thanks: 7
Habe 7 Jahre crystal meth genommen. hat mir gereicht, und jetzt wohne ich in einen Heim..
knightforever is offline  
Old   #15547
 
XYZ-Cannon's Avatar
 
elite*gold: 0
Join Date: Jul 2011
Posts: 1,774
Received Thanks: 866
Quote:
Originally Posted by schamon View Post
mit dem älter werden, nimmt auch die verantwortung im real zu. irgendwie geht es einfacher diese 24/7 zu tragen statt mal komplett abzuladen und dann von neuem aufzuschnallen.

aber beim erneuten aufschnallen könnte man überprüfen was wirklick noch benötigt wird und was nicht aber wer hat schon bock aufzureumen.

bin sehr zwiegespalten bezüglich drugs seit dem ich selbst freunde habe, die an ner substanz gestorben sind oder andere schäden davon getragen haben. früher waren das einfach online storys aber wenn man auf einmal ne story liest und einem eigene freunde in den sinn kommen...
foren sterben halt auch allgemein aus. das durchschnittliche alter von forenusern steigt und somit auch die reife. kommen halt wenig 14 jährige nach, die hier ihren erfahrungsbericht vom ersten mal 90/10 tabak/gras mische posten.

bei mir wird es auch immer weniger, momentan ist es eigentlich nur noch das kiffen. chemie/halluzinogene etc. habe ich alles hinter mir gelassen. ab und zu noch ein opioid, das wars.
XYZ-Cannon is offline  
Thanks
1 User
Old   #15548
 
Anonymouse99's Avatar
 
elite*gold: 538
The Black Market: 104/0/0
Join Date: Nov 2012
Posts: 1,900
Received Thanks: 176
Quote:
Originally Posted by XYZ-Cannon View Post
kommen halt wenig 14 jährige nach

ab und zu noch ein opioid, das wars.
mit 20 wird man eben behandelt, als wär man irgend n kleines kiddie weil alle viel älter sind. also nicht nur hier, genauso auch in anderen foren. ist ja logisch, dass da fast alle jüngeren kb drauf haben


Wie kommts dass kaum noch kratom?
Anonymouse99 is offline  
Old   #15549
 
elite*gold: 0
Join Date: Apr 2010
Posts: 1,352
Received Thanks: 788
Polytox lifestyle ftw.

Hatte exzessiv gekifft, getrunken und psychedelics genascht.

Auf meiner Liste sind:
- Cannabis
- Salvia Divinorum
- DMT
- Amphetamin (nehme ich inzwischen sogar legal aus der Apotheke mit ärztlichen Bescheid)
- Tilidin
- Oxycodon
- Tramadol
- Codein
- Kratom
- Diazepam
- Lorazepam
- Alprazolam
- LSD
- 4aco-dmt
- Alkohol
- Nikotin
- LSA
- Methylphenidat
- 2cb
- Lachgas
- Ketamin
- Methoxetamin

Falls Antidepressiva zählen dann noch...
- Citalopram
- Fluoxetin
- Doxepin
- Mirtazapin
- Opipramol

... Und mindestens zwei weitere Substanzen die mir gerade nicht einfallen

Positive Erfahrungen:
- Selbstreflektion
- Geistige Reife / Bin viel reifer geworden
- Eine Menge Spaß auf Techno und Goa Partys
- Gästeliste in größeren Clubs
- Neue Freunde
- Selbstbewusstsein
- Schöne Momente in der Natur (2cb + lsd + cannabis + lachgas sei dank haha)
- hab mich öfter komplett nackt auf acid ausgezogen und mir auf einem Feld einen runter geholt
- Auf acid, während alles bunt war und sich bewegt hat, auto gefahren und gemerkt wie krass ich bin

Negative Erfahrungen:
- Einmal fast erstickt, weil ich mal diazepam und oxycodon gemischt habe (never mix opioids with benzos or alcohol!)
- Lag total verstrahlt auf einer Überdosis 2cb, gemischt mit Gras, im Club auf fremder Kotze, sodass ich mein t-shirt ausgezogen und im Unterhemd getanzt habe
- Bad Trip nachdem ich zwei mal LSD + 2cb + Cannabis innerhalb 1,5 Wochen genommen und dann ein drittes mal in dieser Zeit die gleiche Kombination erneut gemacht und dazu Requiem for a dream gesehen habe. Seitdem kein acid mehr.
- Schulden
- täglich 5-10g Gras geraucht und ohne nix mehr hinbekommen
- täglich 14 Stunden gesoffen und gekifft, nur 2 Stunden nüchtern verbracht
- Derealisation + Depersonalisation; wusste nicht mehr, ob alles um mich herum real war oder nicht, ob ich existiere oder nicht, ob ich träume oder nicht. Wusste nicht mal mehr ob meine eltern existieren und ob meine Geburt nicht einfach ein Konstrukt meiner Psyche war um mich zu schützen
- Suizid Gedanken; verknüpft mit dem Punkt oben drüber: wollte wissen, ob ich aufwache, wenn ich "sterbe"
- Selbstverletzung
- (freiwilliger) Besuch beim Psychiater und Psychologen
- "Verlust" von Empathie und vielen anderen Emotionen
- gute Freunde aus der Kindheit und Teeniezeit verloren
- soziale isolation und immer öfter allein konsumiert, darunter auch psychedelics
- Freunde die suizid begannen haben

Konsumformen:
- Rauchen
- Ziehen
- Schlucken
- Rektal (Pumpe [Spritze ohne Kanüle] mit einer Lösung [z. B. 2cb] in mein Arschloch geschoben und die Lösung rein gedrückt [wie bei einem creampie])

Bin auch ein besserer Schauspieler geworden. Hatte zum Beispiel Tage, an denen ich schon ordentlich bekifft war und nachts spontan Lust auf Codein bekommen habe. Bin dann zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst, habe mehrere Zigaretten hintereinander geraucht, damit mein Hals gerötet ist und dann eine kleine Show abgezogen, sodass ich ein Rezept bekam. Dieses dann eingelöst und die Flasche sofort leer gemacht. Ähnliches auch bei Benzos und Opioiden.
Außerdem habe ich, als ich eine andere als die beschriebene Wirkung von amphe und ritalin bemerkte, erneut den Verdacht auf adhs bekommen (hatte dem schon mit 17), was mir inzwischen bestätigt wurde, weswegen ich amphe Rezepte bekomme.

Das was ich richtig gemacht habe, ist, dass ich erst mit 21 angefangen habe zu konsumieren und dann innerhalb von 4 Jahren ordentlich eskaliert bin. Die Erfahrung war es wert. Inzwischen clean - bis auf Zigaretten und Medikamente die ich nehmen soll - und das ohne einen Aufenthalt in der Klinik. Letztendlich haben mir die Psychiater und Psychologen auch nichts gebracht, da sie meine Sorgen nicht verstanden haben. Hab jede Therapie abgebrochen und Antidepressiva auf eigene Faust abgesetzt. Bisher nur zwei mal je einen Monat mit Gras gecheated, somit kann man grob sagen, dass ich eigentlich 1 1/2 Jahre schon sauber bin.
yym3 is offline  
Thanks
5 Users
Old   #15550

 
-Tap-'s Avatar
 
elite*gold: 30
The Black Market: 151/0/0
Join Date: Nov 2010
Posts: 4,807
Received Thanks: 3,484
Quote:
Originally Posted by yym3 View Post
Polytox lifestyle ftw.

Hatte exzessiv gekifft, getrunken und psychedelics genascht.

Auf meiner Liste sind:
- Cannabis
- Salvia Divinorum
- DMT
- Amphetamin (nehme ich inzwischen sogar legal aus der Apotheke mit ärztlichen Bescheid)
- Tilidin
- Oxycodon
- Tramadol
- Codein
- Kratom
- Diazepam
- Lorazepam
- Alprazolam
- LSD
- 4aco-dmt
- Alkohol
- Nikotin
- LSA
- Methylphenidat
- 2cb
- Lachgas
- Ketamin
- Methoxetamin

Falls Antidepressiva zählen dann noch...
- Citalopram
- Fluoxetin
- Doxepin
- Mirtazapin
- Opipramol

... Und mindestens zwei weitere Substanzen die mir gerade nicht einfallen

Positive Erfahrungen:
- Selbstreflektion
- Geistige Reife / Bin viel reifer geworden
- Eine Menge Spaß auf Techno und Goa Partys
- Gästeliste in größeren Clubs
- Neue Freunde
- Selbstbewusstsein
- Schöne Momente in der Natur (2cb + lsd + cannabis + lachgas sei dank haha)
- hab mich öfter komplett nackt auf acid ausgezogen und mir auf einem Feld einen runter geholt
- Auf acid, während alles bunt war und sich bewegt hat, auto gefahren und gemerkt wie krass ich bin

Negative Erfahrungen:
- Einmal fast erstickt, weil ich mal diazepam und oxycodon gemischt habe (never mix opioids with benzos or alcohol!)
- Lag total verstrahlt auf einer Überdosis 2cb, gemischt mit Gras, im Club auf fremder Kotze, sodass ich mein t-shirt ausgezogen und im Unterhemd getanzt habe
- Bad Trip nachdem ich zwei mal LSD + 2cb + Cannabis innerhalb 1,5 Wochen genommen und dann ein drittes mal in dieser Zeit die gleiche Kombination erneut gemacht und dazu Requiem for a dream gesehen habe. Seitdem kein acid mehr.
- Schulden
- täglich 5-10g Gras geraucht und ohne nix mehr hinbekommen
- täglich 14 Stunden gesoffen und gekifft, nur 2 Stunden nüchtern verbracht
- Derealisation + Depersonalisation; wusste nicht mehr, ob alles um mich herum real war oder nicht, ob ich existiere oder nicht, ob ich träume oder nicht. Wusste nicht mal mehr ob meine eltern existieren und ob meine Geburt nicht einfach ein Konstrukt meiner Psyche war um mich zu schützen
- Suizid Gedanken; verknüpft mit dem Punkt oben drüber: wollte wissen, ob ich aufwache, wenn ich "sterbe"
- Selbstverletzung
- (freiwilliger) Besuch beim Psychiater und Psychologen
- "Verlust" von Empathie und vielen anderen Emotionen
- gute Freunde aus der Kindheit und Teeniezeit verloren
- soziale isolation und immer öfter allein konsumiert, darunter auch psychedelics
- Freunde die suizid begannen haben

Konsumformen:
- Rauchen
- Ziehen
- Schlucken
- Rektal (Pumpe [Spritze ohne Kanüle] mit einer Lösung [z. B. 2cb] in mein Arschloch geschoben und die Lösung rein gedrückt [wie bei einem creampie])

Bin auch ein besserer Schauspieler geworden. Hatte zum Beispiel Tage, an denen ich schon ordentlich bekifft war und nachts spontan Lust auf Codein bekommen habe. Bin dann zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst, habe mehrere Zigaretten hintereinander geraucht, damit mein Hals gerötet ist und dann eine kleine Show abgezogen, sodass ich ein Rezept bekam. Dieses dann eingelöst und die Flasche sofort leer gemacht. Ähnliches auch bei Benzos und Opioiden.
Außerdem habe ich, als ich eine andere als die beschriebene Wirkung von amphe und ritalin bemerkte, erneut den Verdacht auf adhs bekommen (hatte dem schon mit 17), was mir inzwischen bestätigt wurde, weswegen ich amphe Rezepte bekomme.

Das was ich richtig gemacht habe, ist, dass ich erst mit 21 angefangen habe zu konsumieren und dann innerhalb von 4 Jahren ordentlich eskaliert bin. Die Erfahrung war es wert. Inzwischen clean - bis auf Zigaretten und Medikamente die ich nehmen soll - und das ohne einen Aufenthalt in der Klinik. Letztendlich haben mir die Psychiater und Psychologen auch nichts gebracht, da sie meine Sorgen nicht verstanden haben. Hab jede Therapie abgebrochen und Antidepressiva auf eigene Faust abgesetzt. Bisher nur zwei mal je einen Monat mit Gras gecheated, somit kann man grob sagen, dass ich eigentlich 1 1/2 Jahre schon sauber bin.
Respekt! Ich hoffe du schaffst es weiterhin clean zu sein.

Mit welchen Substanzen hattest du die meisten Probleme und hast du Cravings? Wusste dein Umfeld bescheid und wenn ja wie haben sie darauf reagiert?
-Tap- is offline  
Thanks
1 User
Old   #15551
 
elite*gold: 0
Join Date: Apr 2010
Posts: 1,352
Received Thanks: 788
Quote:
Originally Posted by -Tap- View Post
Respekt! Ich hoffe du schaffst es weiterhin clean zu sein.
Danke ^^

Quote:
Originally Posted by -Tap- View Post
Mit welchen Substanzen hattest du die meisten Probleme
Die meisten Probleme im Sinne von psychischer oder physischer Abhängigkeit hatte ich mit Cannabis.
Die Sache ist die, dass ich bis zum Alter von 21 stets "brav" und "gefügig" war. Dies führte unter anderem dazu, dass ich mich – aufgrund mangelnden Selbstbewusstseins – auf eine Zwangsverlobung eingelassen habe (Ja, solche Praktiken finden innerhalb Deutschlands statt). Das ganze zerstörte mich irgendwann so sehr, dass ich rebellieren wollte, was ich schließlich mithilfe von Drogen getan habe. Dieses Gefühl was ich hatte, als ich das erste Mal gekifft habe hat mir unheimlich gefallen. Die Entspannung, die Ruhe und die Gedankengänge. Darauf folgte die psychische Abhängigkeit.
Ansonsten hatte ich eigentlich "keine Probleme" mit Drogen. Klar, ich habe konsumiert, ich habe gemischt und das nicht wenig, aber ich hatte nie die Situation, dass ich zum Beispiel (zwangsläufig) in eine psychiatrische Einrichtung musste. Das Thema hatte mich so sehr begeistert, dass ich bei allem was ich gemacht habe vorher intensiv recherchierte. Dies nicht nur über YouTube oder Webseiten, sondern auch mit Büchern (High Sein - Ein Aufklärungsbuch; Henrik Jungaberle).

Quote:
Originally Posted by -Tap- View Post
und hast du Cravings?
Cravings hatte ich bei früheren Abstinenzversuchen. Bei dem aktuellen, welcher – wie bereits erwähnt nahezu durchgehend seit 1 1/2 Jahren anhält – klappt es einwandfrei. Ich muss mich zwar von meinen Freunden distanzieren, vor allem von meinen besten Freunden mit denen ich fünf Jahre lang Tag und Nacht unterwegs war, aber Opfer sind notwendig um das Ziel zu erreichen. Manchmal habe ich noch Kontakt zu ihnen, aber wirklich auf einem minimum. Sobald ich mehr Zeit mit ihnen verbringe und die über Drogen diskutieren oder konsumieren, wird das Craving immer stärker. Das war auch der Grund, warum ich zwei mal gecheated habe.

Quote:
Originally Posted by -Tap- View Post
Wusste dein Umfeld bescheid und wenn ja wie haben sie darauf reagiert?
Die die ich es wissen lassen wollte, wussten, dass ich konsumiere. Innerhalb der Familie wissen es nur meine Geschwister. Meinen Eltern habe ich lediglich von meinem Medikamentenmissbrauch erzählt.
Freunde von früher, die nicht konsumieren, habe ich kaum noch, so ziemlich alle haben sich distanziert. Meine Versuche wieder Kontakt aufzubauen blieben hoffnungslos.
Zu meiner Konsumentenzeit lernte ich auch meine Exfreundin kennen, die tatsächlich nicht konsumiert hat. Dies hatte zur Folge, dass wir uns nach einem halben Jahr öfter gestritten haben. Mein Konsum hatte in dieser Zeit (leider) eine höhere Priorität als alles andere.
yym3 is offline  
Old   #15552

 
DerSyntax!'s Avatar
 
elite*gold: 101
The Black Market: 124/0/0
Join Date: Feb 2011
Posts: 6,729
Received Thanks: 1,249
Quote:
Originally Posted by yym3 View Post
Polytox lifestyle ftw.

Hatte exzessiv gekifft, getrunken und psychedelics genascht.

Auf meiner Liste sind:
- Cannabis
- Salvia Divinorum
- DMT
- Amphetamin (nehme ich inzwischen sogar legal aus der Apotheke mit ärztlichen Bescheid)
- Tilidin
- Oxycodon
- Tramadol
- Codein
- Kratom
- Diazepam
- Lorazepam
- Alprazolam
- LSD
- 4aco-dmt
- Alkohol
- Nikotin
- LSA
- Methylphenidat
- 2cb
- Lachgas
- Ketamin
- Methoxetamin

Falls Antidepressiva zählen dann noch...
- Citalopram
- Fluoxetin
- Doxepin
- Mirtazapin
- Opipramol

... Und mindestens zwei weitere Substanzen die mir gerade nicht einfallen

Positive Erfahrungen:
- Selbstreflektion
- Geistige Reife / Bin viel reifer geworden
- Eine Menge Spaß auf Techno und Goa Partys
- Gästeliste in größeren Clubs
- Neue Freunde
- Selbstbewusstsein
- Schöne Momente in der Natur (2cb + lsd + cannabis + lachgas sei dank haha)
- hab mich öfter komplett nackt auf acid ausgezogen und mir auf einem Feld einen runter geholt
- Auf acid, während alles bunt war und sich bewegt hat, auto gefahren und gemerkt wie krass ich bin

Negative Erfahrungen:
- Einmal fast erstickt, weil ich mal diazepam und oxycodon gemischt habe (never mix opioids with benzos or alcohol!)
- Lag total verstrahlt auf einer Überdosis 2cb, gemischt mit Gras, im Club auf fremder Kotze, sodass ich mein t-shirt ausgezogen und im Unterhemd getanzt habe
- Bad Trip nachdem ich zwei mal LSD + 2cb + Cannabis innerhalb 1,5 Wochen genommen und dann ein drittes mal in dieser Zeit die gleiche Kombination erneut gemacht und dazu Requiem for a dream gesehen habe. Seitdem kein acid mehr.
- Schulden
- täglich 5-10g Gras geraucht und ohne nix mehr hinbekommen
- täglich 14 Stunden gesoffen und gekifft, nur 2 Stunden nüchtern verbracht
- Derealisation + Depersonalisation; wusste nicht mehr, ob alles um mich herum real war oder nicht, ob ich existiere oder nicht, ob ich träume oder nicht. Wusste nicht mal mehr ob meine eltern existieren und ob meine Geburt nicht einfach ein Konstrukt meiner Psyche war um mich zu schützen
- Suizid Gedanken; verknüpft mit dem Punkt oben drüber: wollte wissen, ob ich aufwache, wenn ich "sterbe"
- Selbstverletzung
- (freiwilliger) Besuch beim Psychiater und Psychologen
- "Verlust" von Empathie und vielen anderen Emotionen
- gute Freunde aus der Kindheit und Teeniezeit verloren
- soziale isolation und immer öfter allein konsumiert, darunter auch psychedelics
- Freunde die suizid begannen haben

Konsumformen:
- Rauchen
- Ziehen
- Schlucken
- Rektal (Pumpe [Spritze ohne Kanüle] mit einer Lösung [z. B. 2cb] in mein Arschloch geschoben und die Lösung rein gedrückt [wie bei einem creampie])

Bin auch ein besserer Schauspieler geworden. Hatte zum Beispiel Tage, an denen ich schon ordentlich bekifft war und nachts spontan Lust auf Codein bekommen habe. Bin dann zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst, habe mehrere Zigaretten hintereinander geraucht, damit mein Hals gerötet ist und dann eine kleine Show abgezogen, sodass ich ein Rezept bekam. Dieses dann eingelöst und die Flasche sofort leer gemacht. Ähnliches auch bei Benzos und Opioiden.
Außerdem habe ich, als ich eine andere als die beschriebene Wirkung von amphe und ritalin bemerkte, erneut den Verdacht auf adhs bekommen (hatte dem schon mit 17), was mir inzwischen bestätigt wurde, weswegen ich amphe Rezepte bekomme.

Das was ich richtig gemacht habe, ist, dass ich erst mit 21 angefangen habe zu konsumieren und dann innerhalb von 4 Jahren ordentlich eskaliert bin. Die Erfahrung war es wert. Inzwischen clean - bis auf Zigaretten und Medikamente die ich nehmen soll - und das ohne einen Aufenthalt in der Klinik. Letztendlich haben mir die Psychiater und Psychologen auch nichts gebracht, da sie meine Sorgen nicht verstanden haben. Hab jede Therapie abgebrochen und Antidepressiva auf eigene Faust abgesetzt. Bisher nur zwei mal je einen Monat mit Gras gecheated, somit kann man grob sagen, dass ich eigentlich 1 1/2 Jahre schon sauber bin.
Genau das ist einer der größten Probleme so gut wie keiner von denen versteht was das Problem für einen ist, die haben selber solche Erfahrungen nie gemacht und können das absolut nicht nachvollziehen, als ich bei meiner Sozialarbeiterin war habe ich einfach das gesagt und getan was Sie hören bzw sehen wollte und hat mir im Endeffekt 0 geholfen. Das ist hoffnungslos man muss das entweder selber schaffen oder halt im schlimmsten Fall durch stramme Kollegen oder der Familie
DerSyntax! is offline  
Thanks
4 Users
Old   #15553
 
elite*gold: 0
Join Date: Apr 2010
Posts: 1,352
Received Thanks: 788
Quote:
Originally Posted by DerSyntax! View Post
Genau das ist einer der größten Probleme so gut wie keiner von denen versteht was das Problem für einen ist, die haben selber solche Erfahrungen nie gemacht und können das absolut nicht nachvollziehen, als ich bei meiner Sozialarbeiterin war habe ich einfach das gesagt und getan was Sie hören bzw sehen wollte und hat mir im Endeffekt 0 geholfen. Das ist hoffnungslos man muss das entweder selber schaffen oder halt im schlimmsten Fall durch stramme Kollegen oder der Familie
Korrekt. Ich hatte zum Psychiater damals gesagt, ob ich ADHS haben könnte, was faktisch gesehen eine biologische Krankheit aufgrund der Störung des Dopamin-Haushalts ist und er verneinte dies und sagte mir, dass ich eine emotionale Instabilität hätte, was im Volksmund als Borderline bekannt ist.
Sowohl er als auch die Psychologen haben die Ursachen für meine damaligen Beschwerden am Drogenkonsum gesehen, obwohl ich sagte, dass ich das alles schon seit meinem 15 Lebensjahr hatte. Wurde auch zur AWO geschickt für eine Drogenberatung und die Mitarbeiterin vor Ort sagte mir nach unserem Termin, dass sie nicht wisse warum ich dort sei, da ich über alles bescheid weiß. Wie man einen Entzug macht, was wichtig ist, welchen Einfluss alles hat etc.
Die Tatsache, dass ich das auch aus "selbsttherapeutischen Gründen" betrieben habe war irrelevant. Hin und her geschoben werden war meine primäre Erfahrung. Sei es die AWO oder eine Überweisung und Empfehlung in die Uniklinik für einen 10 wöchigen Aufenthalt im Rahmen einer psychosomatischen Behandlung. Das lächerliche beim letzten Fall war, dass mir die Psychologin sagte, dass ich jederzeit zurückkommen und sie kontaktieren kann, aber auf ihrer Überweisung hatte sie "Die Behandlung kann in dieser Praxis NICHT durchgeführt werden" angekreuzt.
Ich will auch nicht pauschal alle Therapeuten verteufeln und behaupten die erfüllen gar keinen Sinn, aber es gibt nur wenige die die notwendige Qualifikation haben um mit Patienten dieser Art umzugehen.

Als ich vor einigen Monaten nach über zwei Jahren Wartezeit auf einen Termin für einen Erwachsenen ADHS Test in der Uniklinik hatte war ich endlich erleichtert. Als ich die Diagnose mitgeteilt bekommen habe unheimlich glücklich. Der Arzt meinte auch, dass es Überschneidung mit Borderline gibt, jedoch mein Fall zweifelsfrei von ADHS geprägt ist. Er sagte mir auch, dass es ein Unding sei, dass ich die besagten Antidepressiva bekommen habe, vor allem da manche nicht mehr verschrieben werden sollten und das allgemein bekannt sei. Was ich damit sagen will, ist, dass man auch auf sich selbst mal hören sollte, wenn man einen Verdacht hat und sich mit sich selbst beschäftigen sollte.


Falls hier welche ebenfalls so tief wie ich einst im Drogensumpf stecken, kann ich empfehlen, dass man sich wirklich die Zeit für sich nehmen und sich reflektieren sollte. Was man kann, was nicht. Was man hat, was nicht. Welche Ziele man verfolgt oder einst verfolgt hat. Wann man warum in die Szene gerutscht ist. Im Idealfall zum alten Kreis für mindestens 6 Monate absolute Distanz aufbauen.
yym3 is offline  
Thanks
5 Users
Old   #15554
 
masterblaster87's Avatar
 
elite*gold: 0
Join Date: Nov 2010
Posts: 637
Received Thanks: 463
Quote:
Originally Posted by DerSyntax! View Post
Genau das ist einer der größten Probleme so gut wie keiner von denen versteht was das Problem für einen ist, die haben selber solche Erfahrungen nie gemacht und können das absolut nicht nachvollziehen, als ich bei meiner Sozialarbeiterin war habe ich einfach das gesagt und getan was Sie hören bzw sehen wollte und hat mir im Endeffekt 0 geholfen. Das ist hoffnungslos man muss das entweder selber schaffen oder halt im schlimmsten Fall durch stramme Kollegen oder der Familie
Das kann man so aber nicht pauschalisieren. Natürlich gibt es gute und schlechte Therapeuten. Im Endeffekt liegt es immer noch bei einem selbst, ob man seine psychischen Problemen in den Griff bekommt. Ein Therapeut ist da sicherlich eine große Hilfestellung (und in extremen Fällen bestimmt auch mehr), aber ohne eigene Anstrengung können die die auch nicht weiterhelfen.


Mal eine Frage an alle im Thread: Aus welcher sozialer Schicht kommt ihr? Wie schätzt ihr den Einfluss des Elternhauses auf euren oder den Drogenkonsum Anderer ein?

Zu mir: Meine Familie gehört sicherlich zur oberen Mittelschicht. Meine Eltern hatten meiner Einschätzung nach (gefragt hab ich sie allerdings noch nicht lel) noch nie etwas mit anderen Drogen als Alkohol / Nikotin und evtl. Gras zu tun. Ich konsumiere seit ca. 6 Jahren immer mal wieder MDMA, Pep, Koks, MDA und andere Partydrogen. Allerdings max. 5-10 mal im Jahr.
Alkohol, Nikotin und Gras auch gerne mal regelmäßiger ( alle 2-3 Wochen) aber i.d.R. in Maßen.

Bisher habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht (obwohl ich bei Pep sagen muss, dass ich mich beim runterkommen doch ziemlich scheiße fühle und es daher wohl nur noch sehr selten konsumieren werden). Meine bisher wohl schlimmste Erfahrung (abgesehen von einem kleinen Intermezzo mit der Staatsgewalt) war mein erster und wohl auch letzter LSD-Trip.
masterblaster87 is offline  
Old   #15555
 
XYZ-Cannon's Avatar
 
elite*gold: 0
Join Date: Jul 2011
Posts: 1,774
Received Thanks: 866
Quote:
Originally Posted by masterblaster87 View Post
Mal eine Frage an alle im Thread: Aus welcher sozialer Schicht kommt ihr? Wie schätzt ihr den Einfluss des Elternhauses auf euren oder den Drogenkonsum Anderer ein?

Zu mir: Meine Familie gehört sicherlich zur oberen Mittelschicht. Meine Eltern hatten meiner Einschätzung nach (gefragt hab ich sie allerdings noch nicht lel) noch nie etwas mit anderen Drogen als Alkohol / Nikotin und evtl. Gras zu tun.
+1. Bin der einzige aus der familie der ein wenig aus der reihe tritt. bei mir liegt es aber an der persönlichkeit.
XYZ-Cannon is offline  
Reply


Similar Threads Similar Threads
Erfahrungen mit Drogen ("mildere" Drogen [Natur bis Anfänger der Chemie])
08/07/2011 - Off Topic - 8 Replies
Aufgrund der Langeweile eine Art Diskussions- und Erfahrungsthread. (Ähnlich wie bei Foren, die sich auf das Thema spezialisiert haben.) Und zwar: Ich möchte gerne von euch wissen, ob und welche Erfahrungen ihr mit folgenden Drogen gemacht habt. Gute, sowie auch schlechte Erfahrungen zählen. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich keinesfalls den Drogenkonsum unterstütze, und ich will euch auch bitten halbwegs ernst zu bleiben und keine Metin2-Storys wie: "Ey jo altah!1! 15g schnelles...



All times are GMT +2. The time now is 17:20.


Powered by vBulletin®
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.

Support | Contact Us | FAQ | Advertising | Privacy Policy | Terms of Service | Abuse
Copyright ©2026 elitepvpers All Rights Reserved.