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Originally Posted by Seller14
Meine Güte du mit deinem Selbsterhaltungstrieb...Was ist mit Menschen die nicht so ne Mädcheneinstellung wie du haben? Der Tod gehört dazu und man muss nicht Angst haben...Kannste sowieso nix gegen machen...Ich kennen nur den Trieb Sex zu haben...Nix für ungut
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Das ist keine Mädcheneinstellung, sondern gesunder Menschenverstand. Wenn du lebensmüde bist oder keine Freude mehr am Leben findest, bring dich doch um. Nix für ungut.
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Netter Versuch, bad Vergleich...Warum ,wenn man nicht krank im Kopf ist, sollte jemand freiwillig Sterben wollen LOL? Eher würden Leute den Tod abwarten,da er bekanntlich von alleine kommt.
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Guter Vergleich. Die Angst vor dem Tod gehört ebenso zum Leben, wie der Tod selbst. Red es dir halt schön.
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Originally Posted by Krakatoas
Der Tod gehört imo nicht zum Leben an sich dazu, nein, aber es ist die einzige Sache, die dem Leben einen immerhin psychologischen Sinn gibt. Der einzige Grund, wieso du in diesem Moment vor deinem PC oder was auch immer sitzt, wieso ich diesen Post verfasse, wieso jeder überhaupt irgendetwas macht, ist der Tod. Wenn wir ewig leben würden, würde das all unseren Handlungen den Sinn entziehen, auf einen Schlag. Niemand würde mehr etwas lernen, niemand würde sich mehr um andere Menschen kümmern und so weiter. Wir tun alles nur aus einem finalem Antrieb; dem Wissen, dass wir irgendwann nicht mehr die uns einzige bekannte, greifbare Realität durch unsere Handlungen in eben dieser verändern können. Das Leben gibt uns Kontrolle, oder sie wird uns zumindest in manchen Bereichen vorgeheuchelt. Durch den Tod verlieren wir diese und das ist imo das, was wir am meisten fürchten; die Angst Kontrolle zu verlieren, über das Einzige, was wir wirklich in Kontrolle habe. Denke das wurde in der Geschichte der Menschheit schon oft genug bewiesen, auch wenn es nicht immer um das Thema Tod ging.
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Eine weit verbreitete, wenn auch falsche, These.
Ohne Tos würde nicht gleich allem der Sinn entzogen. Wenn, dann nur den Unsterblichkeitsakten von einigen wenigen. Ich kratze mich nicht am Kopf oder poste hier, weil ich Angst habe, irgendwann nicht mehr zu sein.
Auch meinen einige, wenn man ewig leben würde, hätte man keine Freude mehr am Moment. Ebenso Unsinn. Im Gegenteil. Mit unendlich viel Zeit könnte man endlich alles tun, was man will und mit jeder Entscheidung ergäben sich neue Möglichkeiten. Momentan ist es so, dass einem vieles verwehrt bleibt, weil man sich an unzähligen Stellen entscheiden muss und sich die Alternative auf ewig verschließt. Gerade die Möglichkeit, alles zu tun, wird einen umso mehr tun lassen.
Zudem beruht deine Aussage auf der Prämisse, jeder würde aus der Endlichkeit eine lebensbejahende Einstellung ziehen. Dem ist nicht so. Viele verhalten sich ganz im yolo-Style eher unverantwortlich, schädigen ihren Körper, weil sie ja eh nur einmal leben. Einige gehen so weit, sich gar nicht mehr anzustrengen ("is ja eh alles egal"). Tatsächlich sind es nur wenige, die sich durch besondere Leistungen unsterblich machen wollen.
Woody Allen sagte dazu übrigens sehr schön:
"Ich möchte nicht in den Köpfen der Menschen weiterleben, sondern in meinem Apartment".
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Heißt aber nicht, dass man diese Angst dann nicht, wie alle anderen auch, überwinden kann; und das ohne, dass man sich direkt umbringen muss wie es manche hier behaupten. Ähnlich sieht das mit Instinkten aus. Wenn man diese nicht unterdrücken oder abschalten könnte, würden wir heute nicht in einer zivilisierten Welt leben. Was der Körper im Moment des Sterbens tut ist vollkommen irrelevant, weil jeder, der Wissen über diese Vorgänge hat, sie automatisch beurteilt; und was wir beurteilen fällt unter die Kategorie "subjektiv". Der Fluch der Intelligenz. Niemand kann also ultimativ für jedes lebende, denkende Wesen sagen "der Tod sollte gefürchtet werden", das hat jeder für sich selbst zu entscheiden und es spielt keine Rolle wie oft du oder irgendwer anders in diesem Thread sagt "Nein, das ist Schwachsinn.". Deswegen kann man meiner Meinung auch den Tod an sich nicht fürchten, wohl aber die Schmerzen, die mit diesem einhergehen; das ist nämlich etwas, das man nicht so einfach abschalten kann.
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Mir ist auch völlig egal, ob du das einsehen willst. Selbst wenn du ihn subjektiv mit offenen Armen empfängst, wird dein Gehirn ihn weiterhin fürchten und sich deshalb selbst high machen, wenn es soweit ist. So entstehen Nahtoderlebnisse.
Ich wüsste auch nicht, wieso man die Angst überwinden sollte. Ängste, sofern sie sinnvoll sind, tragen einen wichtigen Teil zu unserem Leben bei. Sie hindern uns daran, schwere Fehler zu begehen, weil wir die Risiken fürchten. Du kannst noch so glücklich sein, das was dich immer vom Selbstmord abhält, ist die Todesangst. Oder auch nicht.
Wiederum kann es natürlich sein, dass man derartige Schmerzen hat, dass man die Angst / das Risiko in Kauf nimmt bzw. vergisst, aber DAS ist dann etwas anderes.
Ich habe ja keinesfalls den Anspruch erhoben, allgemeingültige Aussagen darüber zu treffen, wer sterben will und warum und ob es sinnvoll ist.
Hier geht es lediglich um die, natürliche, Angst vor dem Tod.
Btw. Wir leben nicht in einer Zivilisation, weil wir unsere Instinkte "eliminiert" haben.
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inb4 nein nein nein schwachsinn
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Ich hab halt Recht, huehue.
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Originally Posted by Seller14
Ahja und du leidest scheinbar unter Selbstüberschätzung, mein süsser.
Reife zeichnet sich darin aus sich mit dem Tod abzufinden PUNKT
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Wie beschränkt manche denken, ist immer wieder unterhaltsam.
Natürlich ist deine Meinung das Nonplusultra.
Was hat Angst mit Akzeptanz zu tun? Man kann sich auch etwas fürchten und sich trotzdem damit abfinden.
Zumal es ziemlich einfältig ist, den Tod für etwas Unausweichliches zu halten, wenn man sich die aktuelle Forschung ansieht.
Reife zeichnet sich besonders dadurch aus, auch mal über den eigenen Horizont schauen zu können.
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Du bist echt das lustigste Beispiel eines 9Live Anrufers ...
Du imponierst Dir ja schon fast selber...steht dein Rechner vorm Spiegel? Junge akzeptiert mal das niemand etwas über den Tod oder das nachleben oder ableben wie auch immer du es bezeichnen magst bescheid weiss.
Also mach hier nicht ein auf allwissend ,als ob Du den Tod schonmal getroffen hast in London auf ne Tasse Tea und Butterkeksen , mein süsses Krümmelmonster.
Übrigens leiden Sie Herr Smith sehr an Selbstüberschätzung! Und wer ein ! als i in seinem Nicknamen hat der kann erst 16-19 sein,stimmts oder stimmts
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Wenn du in der Schule aufgepasst hättest, wärst du genau so allwissend wie ich.
Und was bist du denn für ein Spaßvogel, dass du auf meinen Namen eingehst? Du musst ja erst 14 sein xDddddddXd
@Computer-Chirurg
So teuer ist das Ganze auch wieder nicht und die Antwort auf deine Frage ist einfach:
Dank Menschenrechten hat jeder Recht auf Leben. Ergo muss man nicht darüber diskutieren, wer es verdient und wer nicht.
Allerdings ergäben sich andere ethische Probleme, durchaus korrekt.