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05/04/2013, 15:26
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#1
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Bildungsinflation ?
Jo habe mich vor ein paar Tagen über das Thema mit ein paar Kollegen unterhalten und die Meinungen und Empfindungen gehen doch teils sehr weit auseinander.
Ich bin der Meinung, dass im moment eine partielle Bildungsinflation herrscht ( Abitur z.B oder auch teilweise Studiengänge sind in gewissen Kreisen obligatorisch und besitzen keine nennenswerte Wertigkeit mehr ) wobei in schlechter gestellten Schichten auf Bildung sehr wenig Wert gelegt wird und man demnach von einem Bildungsverfall reden könnte.
Ist das Erlangen des Abiturs zu einfach geworden ?
Seid ihr der Meinung es herrscht eine Bildungsinflation ?
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05/04/2013, 15:33
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#2
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elite*gold: 74
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Bildungsinflation ist da in meinen Augen ein falsches Wort für, mehr Bildung ist immer besser. Abschlussinflation ist denke ich eher treffend, in meinen Augen ist es (je nach Bundesland) wirklich zu einfach einen guten Abschluss zu erlangen, andererseits müsste man, damit dem Abschluss ein höherer Stellenwert beigemessen werden kann stärker auf die Individualität der Schüler eingehen, das ist nicht möglich, daher ist es so eigentlich besser, wirklich aussortiert wird ja später trotzdem nochmal.
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05/04/2013, 15:36
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#3
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elite*gold: 0
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Wenn man bedenkt wie viele Vollidioten heute rum laufen... nein.
Icg meine wenn man sieht wie die Jugend so drauf ist, ******, Saufen, Rauchen und es YOLO nennen kann man von Verdümmungs inflation sprechen
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05/04/2013, 15:37
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#4
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elite*gold: 74
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Originally Posted by davidstylo
Wenn man bedenkt wie viele Vollidioten heute rum laufen... nein.
Icg meine wenn man sieht wie die Jugend so drauf ist, ******, Saufen, Rauchen und es YOLO nennen kann man von Verdümmungs inflation sprechen
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Bloß macht der Begriff keinen Sinn, zudem ist es Fakt, dass immer mehr Menschen das Gymnasium besuchen.
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05/04/2013, 15:39
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#5
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Oh pass auf, gleich kommen wieder irgendwelche religionfeindlichen Witze von so bestimmten Usern
B2T: Ich würde dem nicht so zustimmen.
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wobei in schlechter gestellten Schichten auf Bildung sehr wenig Wert gelegt wird und man demnach von einem Bildungsverfall reden könnte.
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In manchen (teils auch außereuropäischen) Ländern, arbeiten sich die Eltern die Seele aus dem Leib, damit sie genug Geld für die Schulgebühren ihres Kindes auftreiben können.
Vielleicht sind die Anforderungen in den letzten Jahren gleich oder vielleicht auch ein bisschen drunter geblieben, aber von einer Inflation zu sprechen, ist jetzt (noch) übertrieben.
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05/04/2013, 15:45
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#6
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elite*gold: 0
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Originally Posted by .StarSplash
Bildungsinflation ist da in meinen Augen ein falsches Wort für, mehr Bildung ist immer besser. Abschlussinflation ist denke ich eher treffend, in meinen Augen ist es (je nach Bundesland) wirklich zu einfach einen guten Abschluss zu erlangen, andererseits müsste man, damit dem Abschluss ein höherer Stellenwert beigemessen werden kann stärker auf die Individualität der Schüler eingehen, das ist nicht möglich, daher ist es so eigentlich besser, wirklich aussortiert wird ja später trotzdem nochmal.
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würde ich so unterschreiben - sehr guter Beitrag :thumbsup:
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Originally Posted by Ares
Oh pass auf, gleich kommen wieder irgendwelche religionfeindlichen Witze von so bestimmten Usern
B2T: Ich würde dem nicht so zustimmen.
In manchen (teils auch außereuropäischen) Ländern, arbeiten sich die Eltern die Seele aus dem Leib, damit sie genug Geld für die Schulgebühren ihres Kindes auftreiben können.
Vielleicht sind die Anforderungen in den letzten Jahren gleich oder vielleicht auch ein bisschen drunter geblieben, aber von einer Inflation zu sprechen, ist jetzt (noch) übertrieben.
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ja das meinte ich mit partielle bildungsinflation
ich rede natürlich von deutschland und nicht von entwicklungsländern^^
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05/04/2013, 16:28
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#7
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Bin Realschüler und ich muss leider bestätigen das die Jugend von heute totale Verdummung ist.
Ich bin eigentlich nur Realschüler da ich in Bayern wohne (Schulsystem bisschen schwerer) und bisschen faul war in der Grundschule.
Eher wirklich Verdummungsinflation <.<
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05/04/2013, 16:45
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#8
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Ja, partiell trifft es ganz gut, die Bildungssituation ist in der Tat paradox.
Zu einfach gibt es imho bei Abschlüssen nicht. Nur wird die Steigerung der Anzahl von Abschlüssen falsch erreicht. Ich würde nicht sagen, sie werden zu einfach, sondern zu anspruchslos. Dafür kann man es sich dann sparen, auf bessere Ausbildung zu setzen. Imho der falsche Ansatz. Wären stattdessen die Abschlusszahlen so hoch, weil die Qualität der Ausbildung dermaßen gut ist, dass jeder ein gutes Abitur schafft, dann wäre das eine Glanzleistung, auf die man nach der Pisastudie stolz sein könnte. Aber die Ansprüche zu senken, um so den Bildungsstand scheinbar zu erhöhen? Meh
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Originally Posted by imagecload
Bin Realschüler und ich muss leider bestätigen das die Jugend von heute totale Verdummung ist.
Ich bin eigentlich nur Realschüler da ich in Bayern wohne (Schulsystem bisschen schwerer) und bisschen faul war in der Grundschule.
Eher wirklich Verdummungsinflation <.<
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Du bestätigst es in der Tat, mit dir als Beispiel.
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05/04/2013, 19:42
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#9
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elite*gold: 340
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Nein glaub ich nicht. Auch das Abi ist soweit ich weis nicht viel einfacher geworden, man hat nur jetzt ein Jahr weniger Zeit.
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05/04/2013, 21:41
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#10
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elite*gold: 74
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Originally Posted by MrSm!th
Zu einfach gibt es imho bei Abschlüssen nicht. Nur wird die Steigerung der Anzahl von Abschlüssen falsch erreicht. Ich würde nicht sagen, sie werden zu einfach, sondern zu anspruchslos. Dafür kann man es sich dann sparen, auf bessere Ausbildung zu setzen. Imho der falsche Ansatz. Wären stattdessen die Abschlusszahlen so hoch, weil die Qualität der Ausbildung dermaßen gut ist, dass jeder ein gutes Abitur schafft, dann wäre das eine Glanzleistung, auf die man nach der Pisastudie stolz sein könnte. Aber die Ansprüche zu senken, um so den Bildungsstand scheinbar zu erhöhen? Meh
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Ich meinte natürlich nicht dass es einfacher wird einen Abschluss zu erlangen weil der Bildungsstand sich erhöht hat sondern dass die Klausuren einfacher gestellt sind, also der Anspruch sinkt.
Natürlich ist das ein falscher Ansatz, aber wer würde denn als verantwortlicher Bildungspolitiker die Schmach sinkender Abschlusszahlen auf sich nehmen wollen ? Der Anspruch wird immer weiter sinken, damit jeder behaupten kann er hätte einen Erfolg zu verbuchen. Dass dieser Schein trügt ist dennoch offensichtlich.
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Originally Posted by .My™
Nein glaub ich nicht. Auch das Abi ist soweit ich weis nicht viel einfacher geworden, man hat nur jetzt ein Jahr weniger Zeit.
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Vergleiche mal eine Abiturklausur von heute mit einer von vor 25 oder 30 Jahren.
Und dann schau dich mal um wo für du heute alles dein Abi brauchst, und was du früher auch ohne hättest machen können.
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05/04/2013, 22:55
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#11
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elite*gold: 7110
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Originally Posted by .StarSplash
Ich meinte natürlich nicht dass es einfacher wird einen Abschluss zu erlangen weil der Bildungsstand sich erhöht hat sondern dass die Klausuren einfacher gestellt sind, also der Anspruch sinkt.
Natürlich ist das ein falscher Ansatz, aber wer würde denn als verantwortlicher Bildungspolitiker die Schmach sinkender Abschlusszahlen auf sich nehmen wollen ? Der Anspruch wird immer weiter sinken, damit jeder behaupten kann er hätte einen Erfolg zu verbuchen. Dass dieser Schein trügt ist dennoch offensichtlich.
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Wieso sollte es nur diese beiden Optionen geben?
Qualität erhöhen - > echte Erfolge erzielen
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05/04/2013, 23:00
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#12
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Originally Posted by .StarSplash
Bloß macht der Begriff keinen Sinn, zudem ist es Fakt, dass immer mehr Menschen das Gymnasium besuchen.
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Nur weil mehr Schüler Gymnasien besuchen bedeutet es nicht dass die Jugend intelligenter wird.
Heutzutage sind Eltern daran Schuld dass ihre Kinder kaputt gehen, Leistungsdruck und schlechte Schulbildung sind daran aber ebenfalls Schuld.
Zum Beispiel dachte ich Anfangs als ich nach NRW zog dass meine neue Realschule ne Hauptschule war, weil entweder die Kinder zu dumm waren oder der Stoff zu einfach.
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05/05/2013, 01:31
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#13
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Originally Posted by MrSm!th
Wieso sollte es nur diese beiden Optionen geben?
Qualität erhöhen - > echte Erfolge erzielen
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Schraubst du den Anspruch hoch hast du aber kurzfristig sinkende Abschlusszahlen und Durchschnitte, damit kann man sich wohl kaum rühmen, jeder will kurzfristig Erfolge erzielen und das geht nun mal so einfachsten.
Quote:
Originally Posted by davidstylo
Nur weil mehr Schüler Gymnasien besuchen bedeutet es nicht dass die Jugend intelligenter wird.
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Würdest du bitte meinen gesamten Beitrag lesen ?
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05/05/2013, 02:02
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#14
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Originally Posted by .StarSplash
Schraubst du den Anspruch hoch hast du aber kurzfristig sinkende Abschlusszahlen und Durchschnitte, damit kann man sich wohl kaum rühmen, jeder will kurzfristig Erfolge erzielen und das geht nun mal so einfachsten.
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Erst Qualität, dann Anspruch der Prüfung. Simple as that.
Ich sollte Politiker werden.
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05/05/2013, 02:14
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#15
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Dann hast du aber in der Zeit mit gleichbleibendem Anspruch exorbitant viele sehr gute Abschlüsse, und in der Nachfolgezeit wieder weniger, ob das einen Politiker glaubwürdig dastehen lässt ?
Dass es langfristig die beste Lösung wäre, darin stimme ich dir natürlich voll und ganz zu.
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