Weil sich ein komplexes System wie das der Konjunktur selbst Reguliert.
Ist doch auch klar:
Sagen wir wir befänden und in einer Phase der Hochkonjunktur, tolle Wirtschaftslage, jeder Investiert und braucht Kredite für Investitionen.
Das Lohnniveau steigt, allerdings ziehen auch die Preise und die Zinsen weiter an. Die Produktion wird solange gesteigert, bis eine Überhitzung des Marktes eintritt - wenn also steigende Zinsen aufgrund erhöhter Kreditnachfrage und vermehrte Fehlinvestitionen aufgrund übermäßig optimistischer Erwartungen immer mehr Unternehmen Probleme bereiten.
* Marktvolumen steigt nur noch in geringem Umfang
* Teilmärkte werden von Stagnation oder Schrumpfung erfasst
* Preisverfall
* weniger produktive und viele kleine Unternehmen scheiden aus dem Markt aus
* Unternehmensübernahmen verstärken Konzentrations- und Konsolidierungsprozesse
* polypolistische Marktstrukturen werden durch oligopolistische Strukturen ersetzt
Von nun an nimmt das Bruttoinlandsprodukt zwar noch weiter zu, jedoch mit sinkenden Wachstumsraten, eine Wende wurde somit eingeleitet. Die Phase des Abschwungs wurde eingeleitet.
Das was darauf folgt ist halt die genannte Rezession, also eine Stagnation oder ein leichter Abschwung der Wirtschaft.
Bis wieder ein Normalniveau erreicht ist und es wieder aufwärtsgeht.
Also prinzipiell ein selbstregulierendes System.
Tolle Sache oder?
mfg