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Oh ja, Schlafparalysen.
Das habe ich manchmal 5x in einer Nacht oder auch gerne mal jeden Tag in der Woche.
Wo wir hier unter "Gleichgesinnten" sind (absolut unpassendes Wort btw), teile ich mal meine Erfahrungen.
Anfangs hatte ich auch dieses "Typische". Man ist wach im Bewusstsein, aber der Körper schläft. Man kann sich keinen mm bewegen, versucht aufzuwachen - aber nichts hilft. Man versucht die Augen aufzureissen und mit dem gesamten Körper "aufzustehen". Das ist wie ein Kampf gegen eine "Blockade" gegen die man ankämpft. Aber hoffnungslos. Eine Anwesenheit ist im Raum, häufig "erdrückt" sie einen und/oder flüstert Unverständliches. Ein einziger Alptraum, wenn's noch ein neues Erlebnis ist.
Kurzer Einwurf: Wissenschaftler sagen, dass dies "Halluzinationen" sind. Man ist in einer Art Traum. Der Körper schläft, aber man ist im Bewusstsein "noch" wach. Realität und Traum überschneiden sich.
Mit der Zeit habe ich mich über die Jahre daran gewöhnt und angefangen diese "Anwesenheit" ganz gechillt zu beschimpfen usw. Ist eine humorvolle Art mit der Situation umzugehen für mich.
Je öfter es vorkam, desto "normaler" wurde es mit der Zeit.
Wenn ich aber heute eine Schlafparalyse, ist meistens gar keine "Anwesenheit" mehr da, weil ich die Situation nicht mehr als "fremd" einschätze. Das fehlende Gefühl der Bedrohung durch dieses (nicht mehr fremde) Paradox führt dazu, dass mein Gehirn nicht mehr "halluziniert". Mein Gehirn übergeht mittlerweile von diesen Paralysen in einen intensiven Traum über, von denen ich aber oft bescheid weiß, dass es Träume sind. Da kann man sich dann gedanklich austoben.
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