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06/20/2016, 19:57
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#16
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Originally Posted by petertreter7
Ich habe mich lange zeit mit dem 11/9 beschäftigt. In das Holocaustthema, habe ich mich kurz eingelesen und ich verstehe nicht, was der Sinn sein soll. Du vertrittst quasi nur die Meinung, dass es nicht so geplant war, die ganzen Juden umzubringen, die ganzen Gaskammern waren gar keine Gaskammern, die ganzen Storys von unseren Grosseltern sind auch gelogen und wirklich handfeste Argumente, die für so eine Verleumdung sprechen, gibt es auch nicht. Und du hast auch noch keine wirklichen Argumente gebracht.
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Ich werde hier keine Argumente bringen, es geht mir nicht darum ob es stimmt oder nicht sondern darum ob man in der heutigen Zeit darüber sprechen dürfen sollte. Wie gesagt, strafrechtlich ein heikles Thema.
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Originally Posted by algernong
Siehst du, das meinte ich. Jetzt hast du dich schon als Idiot geoutet, und hast dazu den Holocaust noch nicht einmal gebraucht. 
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Erklär mir doch bitte dein Gedankenvorgang, denn ich werde aus deiner Aussage nicht schlau. Entweder sprechen wir aneinander vorbei oder du bist ein Troll.
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Dass Holocaustleugnung unter Strafe steht, finde ich in Ordnung. Selbst wenn er eine Lüge wäre, und wenn schon.
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Solche Aussagen kann ich nicht nachvollziehen.
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Eine Leugnung bringt niemandem etwas, außer irgendwelchen Hetzern, die damit ihre Propaganda stärken wollen.
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Was den für eine Propaganda? Ich denke nicht, dass das deutsche Volk an eine Wiedereröffnung der Konzentrationslager denkt, wen man die Kritiker anhört und ihre Argumente anhört.
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06/20/2016, 20:44
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#17
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ist doch alles schon ne Zeit her also wen juckts
das ist übrigens meine Einstellung zu jedem geschichtlichen Ereignis
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06/20/2016, 21:01
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#18
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Originally Posted by SuraKämpfer1
Solche Aussagen kann ich nicht nachvollziehen.
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Ich kann nicht nachvollziehen, wieso man sich mit dem Käse unbedingt noch befassen will. Würde es irgendwas an meinem Leben ändern, wenn das nun als Lüge entlarvt wäre? Nein.
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Originally Posted by weirdo61
ist doch alles schon ne Zeit her also wen juckts
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^Dies.
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Was den für eine Propaganda? Ich denke nicht, dass das deutsche Volk an eine Wiedereröffnung der Konzentrationslager denkt, wen man die Kritiker anhört und ihre Argumente anhört.
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Jegliche Propaganda, für die eben Holocaustleugnung als Argumentationsgrundlage verwendet wird. Es gibt alle möglichen Spinner, die dieses und jenes durchsetzen und damit begründen wollen, dass es ja nur deswegen nicht der Status quo sei, weil wir unserer Politik nach irgendeiner imaginären Erbschuld ausrichten würden (ja, klar, natürlich ist Flüchtlingspolitik so wie sie ist, weil man sich für den Holocaust schuldig fühlt - wat). Das muss sich ja überhaupt nicht auf KZs beziehen. Der Lügenpresse- und Erbschuldscheiß wird ja grundsätzlich für alles als Argumentationsgrundlage missbraucht, egal wie dumm es ist. Wenn die Idioten bei dieser einen Sache nun auch noch ein Korn gefunden hätten, würden sie direkt wieder ein paar mehr Idioten von dem restlichen Schwachsinn mit einem einfachen "Wir habens ja gesagt" überzeugen.
Wer befasst sich denn intensiv mit Holocaust"kritik"? Das sind nahezu ausschließlich Personen aus der rechten Szene, die damit ihre rechte Grütze rechtfertigen wollen. Für normale Leute ist das ganze längst kein Thema mehr. Die haben den Holocaust längst als Tatsache akzeptiert und leben ganz normal ihr Leben, ohne dass es sie irgendwie betrifft.
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06/20/2016, 22:00
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#19
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@  Welche Abstammung & Religion hast du eigentlich ? Nur damit wir uns etwas dein Standpunkt vorstellen können, ich hoffe ich greife dich mit dieser "Bitte" nicht an
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06/20/2016, 22:08
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#20
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Ich bin deutsch und Atheist (Christ auf dem Papier), auch wenn das nichts zur Sache tut, weil meine Argumentation sich an keiner Stelle auf religiöse Ansichten stützt und auch nicht in Verbindung mit irgendjemandes Abstammung steht. Wie ich die Vergangenheit und den Umgang damit bewerte hängt damit kein bisschen zusammen.
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06/20/2016, 22:12
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#21
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Originally Posted by MrSm!th
Das ist auch gut so und sollte als Vorbild für jedes Land auf der Welt dienen. Wir sind keinesfalls schuld an den Taten unserer Vorfahren, aber wir tragen dadurch eine gewisse Verantwortung, ebenso wie wir die Früchte ihrer Errungenschaften ernten, die wir nicht selbst erarbeitet haben.
Es sollten mehr Länder ihren blinden Patriotismus ablegen und mit der Aufarbeitung der negativen Aspekte ihrer Geschichte beginnen. Das ist etwas Positives. Es erweitert den Horizont auf eine Weite, die über "Wir sind die Guten!" hinausgeht.
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Dann müssten wir uns dementsprechend - neben der Demut durch diese Taten - auch für andere Dinge feiern. Und das tun wir nicht. Also ist dein Argument hier ja inkonsequent angewandt? Oder seh ich das falsch?
In Zeiten der Globalisierung sind Staatsgrenzen sowieso ein Überbleibsel des Feudalismus...
Aufarbeiten? Ja. Aber dann bitte in einem sinnvollen Rahmen, ohne sich gleichzeitig selbst zu erniedrigen und erniedrigen zu lassen!
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Originally Posted by MrSm!th
Eben, und deshalb haben wir auch das Recht zur Kritik. Wir machen es richtig, die falsch. Das ist eine der Sachen, auf die man als Deutscher stolz sein kann. Oder willst du andeuten, dass wir uns das Verhalten der Türkei oder der USA zum Vorbild nehmen sollten?
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Nein, auf garkeinen Fall. Ich wollte nur die unterschiedlichen Verhaltensweisen nochmal veranschaulichen.
Stolz? Ich bin definitiv nicht stolz darauf, dass wir vor anderen den Bückling abgeben müssen. Das ganze pusht doch die negative Ansichten über die Deutschen. Schürt den Hass, der uns im Ausland entgegenschlägt. Und nein, das ist keine Erfindung, sondern meine persönliche Erfahrung.
Die USA ist eh etwas, worauf die Welt reagieren sollte.
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Originally Posted by MrSm!th
Klar geschieht das.
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Also ich hab noch nie jemanden einen Russen beleidigen sehen/hören, wegen ihren Arbeitslagern, oder Stalin.
Die "Experten" und Wahrer der konservativen und anti-rechten Ausrichtung warnen doch vor einer steigenden "verblendendeten und unaufgeklärten Anti-Amerikanisierung"?
Les ich doch ständig. Man darf sich selbst hier nichtmehr kritisch zu US-amerikanischen Aktionen äußern, da man damit ja doch das Paradebeispiel des "besorgten" Bürgers einnimmt, der durch seine "gemäßigte rechte" Haltung und "Amerikahasses" auffällt und als "dumm", "asozial" und div. andere Dinge beschimpft wird?
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06/20/2016, 22:26
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#22
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Dann müssten wir uns dementsprechend - neben der Demut durch diese Taten - auch für andere Dinge feiern. Und das tun wir nicht. Also ist dein Argument hier ja inkonsequent angewandt? Oder seh ich das falsch?
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Tun wir nicht? Das wäre mir neu. Viele feiern unsere Errungenschaften.
Von Demut habe ich nicht gesprochen, vielmehr von Verantwortungsbewusstsein.
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In Zeiten der Globalisierung sind Staatsgrenzen sowieso ein Überbleibsel des Feudalismus...
Aufarbeiten? Ja. Aber dann bitte in einem sinnvollen Rahmen, ohne sich gleichzeitig selbst zu erniedrigen und erniedrigen zu lassen!
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Absolute Zustimmung.
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Stolz? Ich bin definitiv nicht stolz darauf, dass wir vor anderen den Bückling abgeben müssen. Das ganze pusht doch die negative Ansichten über die Deutschen. Schürt den Hass, der uns im Ausland entgegenschlägt. Und nein, das ist keine Erfindung, sondern meine persönliche Erfahrung.
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Wir müssen nicht den Bückling abgeben. Wir zeigen, wie man seine Vergangenheit angemessen aufarbeitet und solche Fehler nicht wiederholt. Mit unserem Einsatz, die EU zusammenzuhalten, zeigen wir, dass es Größeres als Nationalstaaten und Ressentiments zwischen diesen gibt.
Quote:
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Also ich hab noch nie jemanden einen Russen beleidigen sehen/hören, wegen ihren Arbeitslagern, oder Stalin.
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Ich schon und die USA stecken auch regelmäßig Kritik für die Behandlung von Schwarzen ein. Und dazu gibt es eben die ganzen anderen Vorurteile. In Deutschland ist jeder Nazi, in den USA ist jeder fett und dumm, in der Türkei jeder ein Ziegenficker.
Du tust so, als wären wir die einzigen, gegen die es Vorurteile gibt oder als wäre das "Alles Nazis" Gelaber systematische Unterdrückung. Es ist nichts anderes als ein dummes Vorurteil - eins von vielen. Nichts worüber man sich so heftig aufregen sollte, das ist nicht gut für den Blutdruck.
Quote:
Die "Experten" und Wahrer der konservativen und anti-rechten Ausrichtung warnen doch vor einer steigenden "verblendendeten und unaufgeklärten Anti-Amerikanisierung"?
Les ich doch ständig. Man darf sich selbst hier nichtmehr kritisch zu US-amerikanischen Aktionen äußern, da man damit ja doch das Paradebeispiel des "besorgten" Bürgers einnimmt, der durch seine "gemäßigte rechte" Haltung und "Amerikahasses" auffällt und als "dumm", "asozial" und div. andere Dinge beschimpft wird?
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Auch ziemlicher Unfug, der nichts anderes als eine künstlich herbeigeredete Opferrolle bewirkt. Es gibt ständig sachliche Kritik an US-amerikanischer Politik.
Was - zurecht - ins Lächerliche gezogen wird ist unfundierter Antiamerikanismus. Davon gibt es hier auch genug. Trotz unserer Vergangenheit besitzen genug Deutsche die grenzenlose Arroganz, sich in jeder Hinsicht den Amerikanern überlegen zu sehen. Unser System ist ja in allen Dingen besser. Dort ist alles scheiße und hier ist alles gut.
Nicht.
Auch: Das sagen die Wahrer der konservativen Ausrichtung? u wot?! Konservative sind ein Paradebeispiel für unfundierten Antiamerikanismus. Die AfD und die meisten ihrer Wähler sind ultrakonservativ.
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06/20/2016, 22:37
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#23
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Originally Posted by MrSm!th
Tun wir nicht? Das wäre mir neu. Viele feiern unsere Errungenschaften.
Von Demut habe ich nicht gesprochen, vielmehr von Verantwortungsbewusstsein.
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Beispielsweise?
Demut ist aber die aktuelle Politik, die hier betrieben wird. Kniefall, etc.
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Wir müssen nicht den Bückling abgeben. Wir zeigen, wie man seine Vergangenheit angemessen aufarbeitet und solche Fehler nicht wiederholt. Mit unserem Einsatz, die EU zusammenzuhalten, zeigen wir, dass es Größeres als Nationalstaaten und Ressentiments zwischen diesen gibt.
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Aber genau das tun wir doch!
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Originally Posted by MrSm!th
Ich schon und die USA stecken auch regelmäßig Kritik für die Behandlung von Schwarzen ein. Und dazu gibt es eben die ganzen anderen Vorurteile. In Deutschland ist jeder Nazi, in den USA ist jeder fett und dumm, in der Türkei jeder ein Ziegenficker.
Du tust so, als wären wir die einzigen, gegen die es Vorurteile gibt oder als wäre das "Alles Nazis" Gelaber systematische Unterdrückung. Es ist nichts anderes als ein dummes Vorurteil - eins von vielen. Nichts worüber man sich so heftig aufregen sollte, das ist nicht gut für den Blutdruck.
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Richtig, aber das traurige ist, dass diese Vorurteile nicht nur im Ausland existieren, sondern selbst von unserer Politik auf die eigenen Wähler und Einwohner angewendet werden.
Die berühmten Vertreter der "ja, ABER"-Fraktion gehen mir da auf den Geist. Gerade diese Gruppierung hält sich für intelligent und aufgeklärt, und denunzieren jeden, der Kritik anbringt.
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Trotz unserer Vergangenheit besitzen genug Deutsche die grenzenlose Arroganz, sich in jeder Hinsicht den Amerikanern überlegen zu sehen. Unser System ist ja in allen Dingen besser. Dort ist alles scheiße und hier ist alles gut.
Nicht.
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Was ist denn hier schlechter als dort?
Natürlich - Ferndiagnose. Aber ich kenne wirklich nichts, was dort drüben besser sein soll.
Ich lasse mich aber gern eines besseren belehren!
(Ich bezieh mich übrigens auf: Gesundheitspolitik, Finanzpolitik, Lobbyismus (der da noch schlimmer ist, als hier), Außenpolitik, Waffengesetze, Polizeiarbeit, Kriminalität, "Geld ist Alles"-Mentalität. Schau dir die beiden Präsidentschaftskandidaten an...)
Edit:
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Originally Posted by MrSm!th
Auch: Das sagen die Wahrer der konservativen Ausrichtung? u wot?! Konservative sind ein Paradebeispiel für unfundierten Antiamerikanismus. Die AfD und die meisten ihrer Wähler sind ultrakonservativ.
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Da wollte ich heroisch schreiben, um nicht beleidigend zu werden. Hab mich falsch ausgedrückt, sorry! Ich meinte damit natürlich konservativ im Sinne von "Konservierung der aktuell gültigen gesellschaftlichen Ansichten und NoGos."
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06/20/2016, 23:56
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#24
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Originally Posted by SuraKämpfer1
Ich werde hier keine Argumente bringen, es geht mir nicht darum ob es stimmt oder nicht sondern darum ob man in der heutigen Zeit darüber sprechen dürfen sollte. Wie gesagt, strafrechtlich ein heikles Thema.
Erklär mir doch bitte dein Gedankenvorgang, denn ich werde aus deiner Aussage nicht schlau. Entweder sprechen wir aneinander vorbei oder du bist ein Troll.
Solche Aussagen kann ich nicht nachvollziehen.
Was den für eine Propaganda? Ich denke nicht, dass das deutsche Volk an eine Wiedereröffnung der Konzentrationslager denkt, wen man die Kritiker anhört und ihre Argumente anhört.
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Oh okay sorry, dann habe ich etwas falsch verstanden.
Ich sag mal so, das Thema ist zwar nicht gerade berauschend für Deutschland, aber deswegen sollten solche Theorien nicht verboten werden. Dann könnte man diese Bhwauptungen, meiner Meinung nach, schnell widerlegen & beweisen, dass der Holocaust kein Schwimdel ist. aber man weiß ja, wie die deutsche Politik tickt...
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06/21/2016, 00:51
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#25
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Dann müsste man den Geschichtsunterricht quasi verzehnfachen, da die Geschichte voll von Widersprüchen ist. Es gibt doch schließlich Zweifler an allem, welche sogar weit aus mehr Vertreter haben als zb Holocaustleugner.
Es würde deutlich den Rahmen von allem sprengen, auf die Schule bezogen.
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06/21/2016, 01:14
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#26
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Einen Holocaust gab es bei uns und in ähnlicher Weise auch in anderen Ländern. Da gibt es nicht wirklich etwas zum Diskutieren. Jene die sowas leugnen, sind entweder unreichend gebildet oder einfach nur ignorant und wollen etwas aus ihrer braunen Ader schöpfen.
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06/21/2016, 09:33
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#27
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Originally Posted by MrSm!th
Tun wir nicht? Das wäre mir neu. Viele feiern unsere Errungenschaften.
Von Demut habe ich nicht gesprochen, vielmehr von Verantwortungsbewusstsein.
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Kann ich nicht vollends nachvollziehen. Welche Errungenschaften feiern wir denn? Klar, Deutschland hat eine sehr gute Wirtschaft, Sozialsystem ist gut und unsere Außenpolitik ist auch nicht vernachlässigt. Aber wirkliche Freude über die Taten unserer Regierung, kann ich im Volk nicht erkennen. Nehmen wir als Beispiel die Flüchtlingskrise. Wieviele Menschen, die nichtmal rechts sind, beschweren sich mittlerweile darüber?
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Wir müssen nicht den Bückling abgeben. Wir zeigen, wie man seine Vergangenheit angemessen aufarbeitet und solche Fehler nicht wiederholt. Mit unserem Einsatz, die EU zusammenzuhalten, zeigen wir, dass es Größeres als Nationalstaaten und Ressentiments zwischen diesen gibt.
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Findest du diese Art von Aufarbeitung wirklich angemessen? Ja, wir Deutschen sollten uns komplett gegen die Flüchtlinge stellen, hat die Regierung auch nicht, aber dadurch einen Nachteil für das eigene Land "erarbeiten"? Ob das wirklich produktiv ist. Eine gesündere Aufnahme von solchen Situationen, also die goldene Mitte finde, sehe ich als effektiver an.
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Ich schon und die USA stecken auch regelmäßig Kritik für die Behandlung von Schwarzen ein. Und dazu gibt es eben die ganzen anderen Vorurteile. In Deutschland ist jeder Nazi, in den USA ist jeder fett und dumm, in der Türkei jeder ein Ziegenficker.
Du tust so, als wären wir die einzigen, gegen die es Vorurteile gibt oder als wäre das "Alles Nazis" Gelaber systematische Unterdrückung. Es ist nichts anderes als ein dummes Vorurteil - eins von vielen. Nichts worüber man sich so heftig aufregen sollte, das ist nicht gut für den Blutdruck.
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Sehe ich genauso, wobei es bei den Deutschen öfter vorkommt, dass man als Nazi betitelt wird, nur aufgrund einer Aussage gegen Flüchtlinge oder Ähnlichem. Aber wie Du sagst, ist nicht gut für den Blutdruck.
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Originally Posted by Mammutjäger
Beispielsweise?
Demut ist aber die aktuelle Politik, die hier betrieben wird. Kniefall, etc.
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Kniefall, etc.? Kann dich nicht ganz nachvollziehen. Ich sehe keine Politik, die auf Demut aufgebaut ist. Nehmen wir als Beispiel die türkischstämmigen Abgeordneten, die von Erdogan verbal angegriffen wurden. Ich finde, die deutsche Regierung hat perfekt gehandelt und nicht mit einem Demutsgedanke.
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Richtig, aber das traurige ist, dass diese Vorurteile nicht nur im Ausland existieren, sondern selbst von unserer Politik auf die eigenen Wähler und Einwohner angewendet werden.
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Guter Punkt, muss ich dir zustimmen.
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06/21/2016, 10:59
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#28
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Wow wie ihr euch immer perfekt in diese Opfer-Rolle manövriert.
Für mich sind leute die gegen Asylbewerber hetzen genauso Nazis wie es Donald Trump, Erdogan und Kim yong un ussw ist.
Den Holocaust und 7.000.000 tote leugnen?
Die Vergangenheit bzw. den Holocaust vergessen weil geschichte und so?
Damit sich alles in 1-2 Generationen wiederholt?
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06/21/2016, 11:01
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#29
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Quote:
Als Verlierer des Krieges sind wir wohl bis in alle Unendlichkeit damit "belastet", Verantwortung für Taten, die wir nicht begangen haben, zu übernehmen.
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Das soll auch bis in alle Ewigkeit so bleiben, zurecht
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Es wird einfach Zeit, dass wir endlich einen Deckel auf die Geschichte machen.
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Nein, sonst könnte die Geschichte sich wiederholen
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Nur wir Deutschen müssen uns nach wie vor die Geschichte vorhalten lassen.
Das kotzt mich an, ich schäme mich für fehlende klare Worte aus Berlin.
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Siehe Punkt 1
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06/26/2016, 13:10
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#30
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14 Millionen getötete Zivilisten der Soviet Union.
Der Holocaust ist Geschichte, wir sollten uns lieber auf dinge konzentrieren, die uns kurz bevorstehen.
Ob er nun passiert ist oder nicht, ist mir eigentlich nicht wichtig, in der Zusammenfassung gibt es genügend Opfer.
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