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Multikulturelles Zusammenleben
Discussion on Multikulturelles Zusammenleben within the Off Topic forum part of the Off-Topics category.
04/07/2014, 13:50
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#1
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elite*gold: 3
Join Date: May 2010
Posts: 2,827
Received Thanks: 921
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Multikulturelles Zusammenleben
Guten Tag.
Was haltet ihr davon?
Welche Vorteile hat es und was gibt es an Nachteilen?
Menschen dürfen doch mit Menschen zusammen leben oder seht ihr das anders?
Ich würde gerne auch Meinungen zu diejenigen,die sich ausgrenzen von diesem Multikulti und nur in ihrem eigenen Bezirk leben,hören.
Ist es verständlich,dass man nicht mit anderen zusammen leben will und nur mit denen,die man kennt?
Zum einen kann man sie ja verstehen.
Man zieht in ein anderes Land um(Gründe maginal) und alles ist fremd.
Man hat "Angst" vor dem Fremden.
Verstärkt wird diese Angst durch rechtsextreme Parteien.
Ich sehe jetzt schon die Plakate in den Städten mit dem durchgestrichenen Moscheen und rechtsradikalen Sprüchen.
Ich verstehe,dass diese Parteien in der Unterzahl sind und es viel mehr tolerante Menschen gibt.
Die Einwanderer jedoch nicht,sie kennen noch garnichts.
Aber wenn man sich nicht integriert wird alles noch schwieriger.
Dieses "Fremde" wird immer fremd bleiben und die Angst zugleich mit.
Mfg.
Ich entschuldige mich,falls es dieses Thema schon gab.
SuFu hat nichts gegeben.
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04/07/2014, 15:18
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#2
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elite*gold: 18
Join Date: Apr 2014
Posts: 38
Received Thanks: 5
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Ich bin zwar selber Österreicher aber habe hauptsächlich nur Ausländer als Freunde weil ich es viel Interssanter finde andere Kulturen kennenzulernen als mit anderen Ösis über Österreich zu reden.
Auserdem schmekt Ausländisches Essen viel besser!
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04/07/2014, 15:21
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#3
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elite*gold: 12
Join Date: Mar 2011
Posts: 2,978
Received Thanks: 832
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Passt alles, sobald sich die andere Kultur dieser anpasst in welche es zieht.
Religion dürfen sie natürlich so beibehalten wie es ihr brauch ist, aber es gibt Sachen die sollten im Land verboten werden und da müssen sich bestimmte Kulturen auch einfach dran halten und damit abfinden
(Bin Österreicher, find aber das Prinzip der Schweiz richtig!) Zb Kopftuchverbot in Öffentlichen Gebäuden/Schulen
Soll nicht Rassistisch sein, aber es gehört sich nicht. Wir gehen ja auch nicht mit einem Helm in ne Bank.
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04/07/2014, 15:34
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#4
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elite*gold: 18
Join Date: Apr 2014
Posts: 38
Received Thanks: 5
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Was ist mit Nonnen? Die Tragen auch so ne Art Kopftuch?
Eine Frau die ein Kopftuch trägt find ich voll ok solange man das gesicht sieht ( schaut ja gut aus )
Aber ein Kopftuch wo man nichts mehr vom Gesicht sieht gehört verboten da geb ich dir recht.
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04/07/2014, 19:31
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#5
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elite*gold: 0
Join Date: Jul 2010
Posts: 4,398
Received Thanks: 958
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Originally Posted by Aspire|AUT
Passt alles, sobald sich die andere Kultur dieser anpasst in welche es zieht.
Religion dürfen sie natürlich so beibehalten wie es ihr brauch ist, aber es gibt Sachen die sollten im Land verboten werden und da müssen sich bestimmte Kulturen auch einfach dran halten und damit abfinden
(Bin Österreicher, find aber das Prinzip der Schweiz richtig!) Zb Kopftuchverbot in Öffentlichen Gebäuden/Schulen
Soll nicht Rassistisch sein, aber es gehört sich nicht. Wir gehen ja auch nicht mit einem Helm in ne Bank.
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Ich kann deinen Vergleich mit dem Helm jetzt nicht so ganz nachvollziehen? Wo ist jetzt das Problem mit dem Kopftuch?
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04/08/2014, 00:43
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#6
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elite*gold: 179
Join Date: Oct 2009
Posts: 7,853
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Multikulti? Gerne. Menschenverachtung? Nein. Es gibt immer zwei Seiten, Kultur ist eben nicht gleich Kultur. Verhaltensweißen abzulehnen ist völlig legitim, Menschen pauschal nach ihrer Herkunft zu verurteilen dagegen Schwachsinn. Man kann sich Sachen Schönreden, ebenso Schlechtreden und deshalb gibt es auch immer zwei Parteien die pauschalisieren und ihre Anhänger einlullen.
Quote:
Kann ich nicht beurteilen. In meinem Umfeld gibt es dadurch lediglich negative Einflüsse. Auf der Arbeit hingegen ist es gespalten, seltsamer weiße stechen auf beiden Seiten immer bestimmte Gruppierungen hervor. Ich bin was das angeht aber immer noch sehr neutral.
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Welche Vorteile hat es und was gibt es an Nachteilen?
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Ist sehr pauschal gefragt. Vorteile für wen? Pauschal würde ich sagen, gibt es viel Arbeit und durch Zuwanderung können diese Plätze belegt werden, ergibt sich ein Vorteil. Ansonsten sehe ich den Vorteil nicht außer dass wir lernen toleranter zu werden in dem wir mit den verschiedensten Menschen aufwachsen, aber auch dies kann zum Nachteil werden.
Für den Einwanderer/Flüchtling ergibt sich nicht zwangsweiße ein Vorteil, eventuell hat er hier ein besseres Leben und kriegt Unterstützung durch uns, eventuell geht es ihm sogar schlechter, vielleicht musste er ja aus einem "guten" Leben fliehen?
Nachteile, hm... für wen? Nachteile können sich auf beiden Seiten ergeben und ich denke allgemein, dass eine Auflistung der Nachteile größer Ausfallen würde als umgekehrt. Die Menschen die hier her kommen dafür verantwortlich zu machen, ist allerdings verkehrt.
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Menschen dürfen doch mit Menschen zusammen leben oder seht ihr das anders?
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Jap, es gibt ja auch so etwas wie ein Grundgesetz dass dies untermauert. Jeder Mensch ist im Grunde für mich gleich, handelt aber unterschiedlich und ist verschieden geprägt. Es gibt Sitten und Praktiken die meiner Meinung nach hier absolut nichts zu suchen haben. Es gibt eben noch Länder aus der Steinzeit in der Grundrechte mit Füßen getreten werden und diese Bräuche sollen dann auch bitte dort bleiben und sich nicht ausbreiten.
Leider wird eben aufgrund dieser Herkunft oft vorschnell geurteilt, durch Hetz-Presse aus unserem Mainstream Medien das Bild noch weiter verzehrt. Trifft man dann auf genau solche Sympathisten die genau dieses Weltbild widerspiegeln, brennt sich das quasi in die Gehirnzellen die noch nicht durch Volksdrogen weggebrannt sind.
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Originally Posted by DerEgoist
Ich kann deinen Vergleich mit dem Helm jetzt nicht so ganz nachvollziehen? Wo ist jetzt das Problem mit dem Kopftuch?
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Das Kopftuch ist eine Symbolik für eine unterdrückte Frau die ist nach den Regeln ihrer Religion ihrem Mann unterliegt und keinen Wert besitzt. Diese zu verbieten ist für mich ein Zeichen von Zivilcourage. Wir dürfen ja auch nicht mit Hakenkreuzen auf der Schulter rumlaufen.
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04/08/2014, 00:47
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#7
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elite*gold: 181
Join Date: Mar 2013
Posts: 1,476
Received Thanks: 590
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Quote:
Originally Posted by Aspire|AUT
Passt alles, sobald sich die andere Kultur dieser anpasst in welche es zieht.
Religion dürfen sie natürlich so beibehalten wie es ihr brauch ist, aber es gibt Sachen die sollten im Land verboten werden und da müssen sich bestimmte Kulturen auch einfach dran halten und damit abfinden
(Bin Österreicher, find aber das Prinzip der Schweiz richtig!) Zb Kopftuchverbot in Öffentlichen Gebäuden/Schulen
Soll nicht Rassistisch sein, aber es gehört sich nicht. Wir gehen ja auch nicht mit einem Helm in ne Bank.
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Wieso Kopftuchverbot in öffentlichen Gebäuden?
Jeder Mensch ist doch so Frei, dass er selber entscheiden kann was er trägt und was nicht?
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04/08/2014, 16:32
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#8
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elite*gold: 0
Join Date: Dec 2007
Posts: 404
Received Thanks: 76
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Originally Posted by Shodani
Das Kopftuch ist eine Symbolik für eine unterdrückte Frau die ist nach den Regeln ihrer Religion ihrem Mann unterliegt und keinen Wert besitzt. Diese zu verbieten ist für mich ein Zeichen von Zivilcourage. Wir dürfen ja auch nicht mit Hakenkreuzen auf der Schulter rumlaufen.
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Schöner Beitrag bis auf diese Sparte. Ich bin selber Moslem und kenne keine einzige Frau die gezwungen wurde ein Kopftuch zu tragen. Genau so wenig hatt es was mit Symbolik zutun. Ein Kopftuch trägt man damit man keine visuellen Reize mehr hatt. Bei wem kommst du eher ins flirten, bei einer 15 jährigen die durch Make-Up und Leggins so aussieht wie 18, oder bei einer wo du nicht mal irgendwelche Rundungen erkennst? Denke es wird die erste sein.
Es ist so wie du gesagt hast, die Leute lassen sich von den Medien blenden. Und davon gibt es eine ganze Menge. Wenn man selber ein bisschen forscht, sieht das ganze anders aus. Im Islam gibt es keine Unterdrückung.
Hier mal ein Zitat unseres Propheten: "Der Beste unter euch ist derjenige, der seine Frau am besten behandelt."
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04/08/2014, 17:12
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#9
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elite*gold: 266
Join Date: Dec 2010
Posts: 30,090
Received Thanks: 15,397
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Originally Posted by Its Just Me^^
Im Islam gibt es keine Unterdrückung.
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Es stimmt, dass Medien nicht die Wahrheit verbreiten, sondern oftmals ein völlig verdrehtes Bild darstellen, allerdings solltest du bei dem Punkt Unterdrückung selbst deine rosarote Brille abnehmen. Keine Unterdrückung im Islam? Sorry, aber das ist entweder eine bewusste Lüge oder eine Aussage, die auf Unkenntnis deiner eigenen Religion beruht. Unterdrückung findest du nahezu überall und vor allem in Religionen (mit Betonung auf dem Plural).
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04/08/2014, 17:52
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#10
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elite*gold: 0
Join Date: Aug 2008
Posts: 4,586
Received Thanks: 1,695
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Originally Posted by Commander70
Dieses "Fremde" wird immer fremd bleiben
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Interessant.
Hierbei muss man beide Seiten an der Nase ziehen, einerseits der rassistische Teil unseres Volkes und andererseits die Ausländer welche diesen Satz als Entschuldigung für eine Nicht-Integrierung nehmen.
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04/09/2014, 01:44
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#11
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elite*gold: 179
Join Date: Oct 2009
Posts: 7,853
Received Thanks: 8,558
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Originally Posted by Its Just Me^^
Schöner Beitrag bis auf diese Sparte. Ich bin selber Moslem und kenne keine einzige Frau die gezwungen wurde ein Kopftuch zu tragen. Genau so wenig hatt es was mit Symbolik zutun. Ein Kopftuch trägt man damit man keine visuellen Reize mehr hatt. Bei wem kommst du eher ins flirten, bei einer 15 jährigen die durch Make-Up und Leggins so aussieht wie 18, oder bei einer wo du nicht mal irgendwelche Rundungen erkennst? Denke es wird die erste sein.
Es ist so wie du gesagt hast, die Leute lassen sich von den Medien blenden. Und davon gibt es eine ganze Menge. Wenn man selber ein bisschen forscht, sieht das ganze anders aus. Im Islam gibt es keine Unterdrückung.
Hier mal ein Zitat unseres Propheten: "Der Beste unter euch ist derjenige, der seine Frau am besten behandelt."
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Wenn man ein äußeres Merkmal setzt, welches für eine brachiale Vergewaltigung der Menschenrechte steht, finde ich schon dass es als Symbolik bezeichnet werden kann. Ebenso finde ich sollten Kreuze und Ähnliches ebenso in der Öffentlichkeit Verboten werden.
Aber zu dem Thema, hier mal ein paar Zitate aus dem Koran:
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Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.
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Quote:
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Und ihr bekommt die Hälfte von dem, was eure Frauen hinterlassen, falls sie keine Kinder haben; haben sie aber Kinder, dann erhaltet ihr ein Viertel von ihrer Erbschaft, nach allen etwa von ihnen gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und ihnen steht ein Viertel von eurer Erbschaft zu, falls ihr keine Kinder habt; habt ihr aber Kinder, dann erhalten sie ein Achtel von eurer Erbschaft, nach allen etwa von euch gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und wenn es sich um einen Mann handelt - oder eine Frau -, dessen Erbschaft geteilt werden soll, und der weder Eltern noch Kinder, aber einen Bruder oder eine Schwester hat, dann erhalten diese je ein Sechstel. Sind aber mehr (Geschwister) vorhanden, dann sollen sie sich ein Drittel teilen, nach allen etwa gemachten Vermächtnissen oder Schulden, ohne Beeinträchtigung - (dies ist) eine Vorschrift von Allah, und Allah ist Allwissend, Milde.
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Naja zwei prägnante Beispiele... Die Frau muss gehorchen, ansonsten darf der Mann Gewalt anwenden und der Mann bekommt so viel Erbe wie zwei Frauen (Ungleichheit). Es lassen sich noch deutlich mehr Beispiele rausziehen, vor allem auch Dialoge von Mohammed mit Frauen, in denen er erklärt, dass ihr Verstand minderwertig im Vergleich zu dem eines Mannes ist. Das mit dem Verstand ist allerdings eine tiefgreifende Sache, dieses Argument wird von Mohammed in vielen Situationen gebracht und stellt das Ultimatum dafür da, dass die Frau eine Ungleichbehandlung erfährt.
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Ich bin selber Moslem und kenne keine einzige Frau die gezwungen wurde ein Kopftuch zu tragen
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Darauf möchte ich noch explizit eingehen. Fangen wir damit an, ich bin Realist und kenne nur 1 Person die ein Kopftuch tragen muss. Ich kenne auch einen Türken der seiner Frau verbietet es zu tragen. Beides sind Einschränkungen der Freiheit, nichts desto trotz ist es egal wie viele ich kenne oder wie diese Menschen sich Verhalten. Jeder kann das gerne für sich entscheiden, der Ursprung dieser Tradition ist und bleibt aber die Religion, welche in diesen Fall vom Koran festgelegt wird. Und ohne explizit auf Frauenrechte einzugehen, stellt eine Religion eine Menschenverachtende Ideologie dar, weshalb ich es ungeachtet der Meinung des Ausführenden für angebracht halte, diese zu verbieten. Und das beschränkt sich nicht auf dem Islam. Nazis dürfen sich auch nicht auf offener Straße mit dem Hitlergruß "Hallo sagen" oder ihre Zugehörigkeit mit einem Hakenkreuz definieren obwohl es quasi ihre Tradition ist. Und hier verlange ich Gleichberechtigung für alle. Gleichberechtigung und Religion passen aber leider inhaltlich nicht zusammen, weshalb dies wohl nicht Geschehen wird.
Es sind aber diese Dinge, die viele nicht begreifen. Warum das so ist versuche ich herauszufinden. Mangelnde Aufklärung könnte ein Grund sein. Ähnlich denke ich z.B. über den Fall "NSA" nach. Wir werden quasi Totalüberwacht, viele regen sich darüber auf, unsere Regierung spielt es herunter. Ich kenne allerdings quasi nur Leute die sich über die NSA aufregen aber eben auch intensiv Pseudo-NSA Institute wie Google und Facebook nutzen. Warum ist es verkehrt wenn die NSA die Daten abfängt und sammelt, aber "Okay" wenn Google und Facebook unsere Identität an ihre Kunden verkauft? Vielleicht ist auch hier mangelnde Aufklärung der Grund.
Ps.: Gedankenanstoß:
Ohne Unterdrückung würde Religion nicht funktionieren.
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04/09/2014, 01:47
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#12
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elite*gold: 0
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Quote:
Originally Posted by Seekin
Es stimmt, dass Medien nicht die Wahrheit verbreiten, sondern oftmals ein völlig verdrehtes Bild darstellen, allerdings solltest du bei dem Punkt Unterdrückung selbst deine rosarote Brille abnehmen. Keine Unterdrückung im Islam? Sorry, aber das ist entweder eine bewusste Lüge oder eine Aussage, die auf Unkenntnis deiner eigenen Religion beruht. Unterdrückung findest du nahezu überall und vor allem in Religionen (mit Betonung auf dem Plural).
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Unterdrückung gibt es überall, nicht nur in Religionen. Was ich damit meinen wollte ist, das es im Bezug auf Frauen keine Unterdrückung in dem Sinne gibt wie er es gemeint hatt. Kopftuch = Unterdrückung. Das ist falsch.
€: Zu deinen Versen aus dem Kuran, es gibt mehrere Hadithen die auch dagegen sprechen. Es sind auch viele falsch (mit Absicht) übersetzte heilige Bücher im Umlauf. Wenn man Islamisch handelt wird es niemals zu so etwas kommen.
Allgemein sollte man sowieso nicht immer aufgrund eines oder mehrerer Fehlverhalten der Muslime direkt auf den Islam zurückführen. Neben dem Islam gibt es eine Reihe von noch größeren Einflussfaktoren, die die Einstellung eines Mannes gegenüber der Frau prägen, wie zum Beispiel die Kultur, die Erziehung, das Umfeld usw. Es ist immer ein Mensch der handelt, egal welcher Konfession er angehört. Wie viel häusliche Gewalt gibt es tatsächlich, die nicht in muslimischen Familien stattfinden? In Angesicht der Tatsache, dass der Prophet den gelebten (praktizierten) Kuran darstellt, kann man bedenkenlos sagen, dass ein gewissenhafter und gläubiger Muslim (s)eine Frau nie schlagen wird, und nicht nur weil es der Prophet so gehandhabt hat.
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04/09/2014, 02:36
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#13
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elite*gold: 0
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Ich persönlich habe noch nicht wirklich andere Kulturen kennen gelernt. Ich habe zwar Freunde mit ausländischen Wurzeln, die leben aber auch alle eher "typisch deutsch". Daher kann ich zwar nicht genau sagen, ob es mir gefallen würde mit mir unbekannten Kulturen zu leben, an sich wäre ich aber nicht davon abgeneigt es zu probieren.
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04/09/2014, 08:25
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#14
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Originally Posted by Shodani
Jeder kann das gerne für sich entscheiden, der Ursprung dieser Tradition ist und bleibt aber die Religion, welche in diesen Fall vom Koran festgelegt wird.
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Im Koran steht nicht, dass man ein Kopftuch tragen muss.
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04/09/2014, 10:21
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#15
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elite*gold: 179
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Originally Posted by -Flozilla-
Im Koran steht nicht, dass man ein Kopftuch tragen muss.
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Das habe ich auch nie behauptet, weswegen ich deine Aussage nicht direkt nachvollziehen kann. Mir ist bewusst, dass gerade diese Form explizit nicht so niedergeschrieben ist, dass eine Frau sich allerdings (sofern sie ihr Gesicht nicht geschminkt hat und keinen Schmuck an den Händen trägt) komplett Verhüllen muss, bis eben auf ihr Gesicht und ihre Hände, ist vorzufinden.
Quote:
Originally Posted by Its Just Me^^
Unterdrückung gibt es überall, nicht nur in Religionen. Was ich damit meinen wollte ist, das es im Bezug auf Frauen keine Unterdrückung in dem Sinne gibt wie er es gemeint hatt. Kopftuch = Unterdrückung. Das ist falsch.
€: Zu deinen Versen aus dem Kuran, es gibt mehrere Hadithen die auch dagegen sprechen. Es sind auch viele falsch (mit Absicht) übersetzte heilige Bücher im Umlauf. Wenn man Islamisch handelt wird es niemals zu so etwas kommen.
Allgemein sollte man sowieso nicht immer aufgrund eines oder mehrerer Fehlverhalten der Muslime direkt auf den Islam zurückführen. Neben dem Islam gibt es eine Reihe von noch größeren Einflussfaktoren, die die Einstellung eines Mannes gegenüber der Frau prägen, wie zum Beispiel die Kultur, die Erziehung, das Umfeld usw. Es ist immer ein Mensch der handelt, egal welcher Konfession er angehört. Wie viel häusliche Gewalt gibt es tatsächlich, die nicht in muslimischen Familien stattfinden? In Angesicht der Tatsache, dass der Prophet den gelebten (praktizierten) Kuran darstellt, kann man bedenkenlos sagen, dass ein gewissenhafter und gläubiger Muslim (s)eine Frau nie schlagen wird, und nicht nur weil es der Prophet so gehandhabt hat.
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Sobald Kritik kommt und man die mehr als fragwürdigen Passagen niederschreibt, kommt als Gegenargument, dass irgendwo ja auch noch etwas anderes steht. Was soll das heißen?
Rhetorisch gefragt, kann sich jeder aussuchen wie er diese Religion ausführt und trotzdem richtig liegen? Rhetorisch deshalb, weil dies schon praktiziert wird. Möchtest du den Frauen in Saudi-Arabien erklären, dass sie geschätzt werden und sie eigentlich mit den Männern gleichgestellt sind, obwohl sie wahrscheinlich schon Schläge dafür bekommt mit Fremden geredet zu haben oder eventuell sogar ohne Erlaubnis vor die Tür getreten sind? Im Koran werden sie deutlich unter den Männern eingestuft. Der Prophet heiratet eine zehnjährige und machte deutlich dass der Verstand einer Frau minderwertig sei... Wo das in irgendeiner weiße schöngeredet werden soll ist mit "Schleier"haft.
Das es unterschiedliche Übersetzungen gibt ist mir klar, aber ich Vergleiche Passagen auch mit anderen. In 90% der Fälle ändert sich der Kontext allerdings nicht, lediglich die Formulierung schwankt etwas. Aber auch dazu, wer entscheidet welche Übersetzung richtig ist? Ist die richtig die deinen Ansichten entspricht? Wer entscheidet ob deine Ansichten richtig sind, du? Islamistische Selbstmordattentäter sind ebenso von ihren Ansichten überzeugt, liegen sie richtig?
Quote:
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Neben dem Islam gibt es eine Reihe von noch größeren Einflussfaktoren, die die Einstellung eines Mannes gegenüber der Frau prägen, wie zum Beispiel die Kultur, die Erziehung, das Umfeld usw.
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Richtig, aber auch was sie z.B. von ihren Eltern mitbekommen, diese führen ihre Taten mit der Begründung aus, dass ihre Religion es verlangt. Es steht dir aber nicht zu, zu sagen das stimmt nicht, da es ja tatsächlich so darin steht.
Gedankenanstöße einer "friedvollen" Religion:
Quote:
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Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Beschützer oder Helfer! - 4:89
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Soso, dass heißt: Leute, die sich nicht bekehren lassen wollen, müssen getötet werden. Klingt wie ein Szenario aus SS-Zeiten.
Quote:
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Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), so durchschaut Allah wohl, was sie tun. - 8:39
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In einer anderen Sure wird diese Aussage noch einmal untermauert. Jeder der Allah anerkennt wird verschont, der Rest naja. Sieg... nvm.
Diese Verfolgung von "ungläubigen" ist in einigen Ländern sogar im Gesetz verankert.
Quote:
Diese Gleichstellung ist falsch, so habe ich es auch nie beschrieben. Das Kopftuch entstand durch die Religion und diese beschreibt die Ungleichheit zwischen Frau und Mann. Deshalb stellt es eine Symbolik dafür dar. Ein Hakenkreuz steht auch nicht für die Judenvergasung, aber für die Ideologie die dahinter stand und deshalb ist es verboten.
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