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Was studieren? (Wirtschaft)

Discussion on Was studieren? (Wirtschaft) within the School & Education forum part of the Off-Topics category.

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Old 03/12/2019, 22:47   #16
 
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Originally Posted by Achileus View Post
Interessant, ich bin total im Zwiespalt, habe halt absolut nichts gefunden, Ausbildungsmäßíg(Industriekaufmann, Bankkaufmann). Dann habe ich mich jetzt für BWL eingeschrieben, da ich auch wie du auf einer Wirtschaftsschule war. Da mir BWL relativ gut lag, dachte ich mir ich gehe jetzt einfach mal den Schritt, kann aber absolut nicht einschätzen, was auf mich zukommen wird. Studiere an einer FH scheint wohl nicht so trocken zu sein wie an einer Uni.

Ich hoffe das mit BWL studieren war kein Fehler. Bin echt am überlegen mich noch nebenbei zu bewerben. Hatte eigl wie du vor Wirtschaftsinformatik zu studieren, aber da man sich zum Sommersemester nicht einschreiben konnte, hatte ich wohl keine andere Möglichkeit, warten wollte ich nicht, da zu Hause sitze echt scheiße langweilig ist. Deswegen habe ich Nebenjob und Praktika gemacht um die Zeit etwas zu überbrücken.
@ dual Studenten verdienen Geld .
Ich bin auch bisschen gekränkt und weiß nicht, was ich genau will. Erst so, dann doch lieber so.. - Oder ob ich noch ein Neuanfang ( Studium ) wagen soll? Keine Ahnung.. zu Hause sitzen ist wirklich auf Dauer richtig Scheiße, aber als Lagerarbeiter werde ich es nicht nochmal machen. Dann lieber zu Hause sitzen und bis zur Ausbildung / zum Studium (WS) warten. Praktika sind zwar gut und lassen sich gut lesen im Lebenslauf, aber unbezahlte Praktika würde ich auch nicht machen wollen, zumal ich dann sowieso immer mit dem Auto fahren müsste und nicht einmal Tank bekommen würde. Hoffe auf den ersten Vertrag bald, dann hab ich wenigstens kein Druck mehr, da ich Angst habe, für 2019 nichts zu finden, was wieder ein verschenktes Jahr wäre..



EseTNoD is offline  
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Old 03/12/2019, 22:54   #17
 
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Originally Posted by EseTNoD View Post
Ich bin auch bisschen gekränkt und weiß nicht, was ich genau will. Erst so, dann doch lieber so.. - Oder ob ich noch ein Neuanfang ( Studium ) wagen soll? Keine Ahnung.. zu Hause sitzen ist wirklich auf Dauer richtig Scheiße, aber als Lagerarbeiter werde ich es nicht nochmal machen. Dann lieber zu Hause sitzen und bis zur Ausbildung / zum Studium (WS) warten. Praktika sind zwar gut und lassen sich gut lesen im Lebenslauf, aber unbezahlte Praktika würde ich auch nicht machen wollen, zumal ich dann sowieso immer mit dem Auto fahren müsste und nicht einmal Tank bekommen würde. Hoffe auf den ersten Vertrag bald, dann hab ich wenigstens kein Druck mehr, da ich Angst habe, für 2019 nichts zu finden, was wieder ein verschenktes Jahr wäre..

Man einfach 1zu1 deine Situation, des hat mich auch so geflasht als ich früher dein Thread gelesen habe. ...

Für das Lager habe ich mich auch beworben wurde sogar eigl auch angenommen(was ja keine sonderliche Leistung ist), habe aber abgesagt, weil ich wusste wenn ich das mache, kann ich mein Leben abmelden.

Ist halt nicht immer so einfach wenn man sein Talent nicht gefunden hat, in der Schule war ich in jedem Fach durchweg gut/ok, aber mich hat nichts interessiert, das war einfach Mittel zum Zweck.


Achileus is offline  
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Old 03/13/2019, 18:41   #18
 
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Originally Posted by Epvp User View Post
Also ich kann nicht bei Wilng helfen aber falls du WiWi an einer Uni studieren willst hört es sich viel schwieriger an, als es ist. Ich studiere Wirtschaftsinformatik und im gegensatz zu uns ist das Studium nen Witz. Weiterhin kannst du mit genügend Mozivation in nen Jahr coden lernen also nicht wie ein junger Gott aber schon verstehen.
d.h. das Coden kann ich mir auch privat beibringen mit Büchern, Videos, Coding Foren etc.? Dann würde es sich für mich anbieten WiIng zu machen da für mich persönlich WiWi wirklich einfach sehr monoton ist und zu 100% nur um Wirtschaft geht und Informatiker sein nicht mein Traumjob ist(will eher ein Unternehmensberater, Consultant, Controller werden). Im WiIng trifft das zu und man hat am ende viel mehr drauf und hat von Programmierung von Maschinen, Recht, Chemie,Physik, Mechanik alles dabei. Man ist dann ein ,,alleskönner'' und besser gestellt im Arbeitsmarkt(?) mMn.

Das Wirtschaftsinformatik studium kam bei mir nur in Frage weil man da das Programmieren lernt und dadurch seine eigenen Projekte und Ideen sehr schnell selber umsetzen kann.

z.B. ich will mir eine eigene Webseite aufstellen aber weiß nicht wie sowas geht. und wollte deswegen Wirtschaftsinformatik studieren um sowas selber machen zu können was bei der Selbstständigkeit hilft. Ich will eigentlich keinesfalls mein lebenlang ein Informatiker für irgendwelche Konzerne/Unternehmen sein sondern mein eigener Herr bzw. Selbstständigkeit.
musty1337 is offline  
Old 03/14/2019, 03:52   #19
 
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Originally Posted by musty1337 View Post
Das Wirtschaftsinformatik studium kam bei mir nur in Frage weil man da das Programmieren lernt und dadurch seine eigenen Projekte und Ideen sehr schnell selber umsetzen kann.

z.B. ich will mir eine eigene Webseite aufstellen aber weiß nicht wie sowas geht. und wollte deswegen Wirtschaftsinformatik studieren um sowas selber machen zu können was bei der Selbstständigkeit hilft. Ich will eigentlich keinesfalls mein lebenlang ein Informatiker für irgendwelche Konzerne/Unternehmen sein sondern mein eigener Herr bzw. Selbstständigkeit.
Entweder erfolgreich Selbstständigkeit oder Führungsposition. Mit deiner jetzigen Einstellung steckst du in beides 50% rein. Jeder der nur 60% gibt und sich auf das Eine fokussiert, wird dich abziehen.
Du wirst in WiInformatik nicht lernen wie du ne anständige Webseite designst. Wordpress, Templates bearbeiten, fertig. Verdienst du genug/frisst das zu viel Zeit, sourcet du das aus.

Hol dir mal das Buch Schluss mit Prokrastination von Petr Ludwig. Da steht ein extrem gutes Kapitel zum Thema "Zielsetzung" und WIRKLICH glücklich werden. Wirkst nicht so, als würde dich dein Ziel langfristig glücklich machen. Eher kurze Freude und dann flacht es ab. Du brauchst nen Weg, der dir Spaß macht. Nicht dieser behinderte "Ich will unbedingt ein Alpha Millionär sein, raus aus dem Hamsterrad, finanzielle Freiheit"-Bullshit. Dieses "Gewinner-Mindset" macht laut mehreren Studien die meisten sogar depressiv.

Lös ein Problem, verlang Geld, automatisier alles, lass das System wachsen. Das ist praktisches Unternehmertum ohne Business-Youtuber Bullshit.

Du kannst mit jeder Scheiße Geld verdienen. Ich hab hier in Berlin in einem Tag 4 PS4s gekauft und zu je 25-50€ teurer verkauft. 2-3h Aufwand. In 2 Tagen 150€ gemacht. Hätte jemandem hier in epvp sagen können, er soll ebay Kleinanzeigen in Berlin alle Playsis <X€ absuchen und der soll ein bisschen verhandeln. Dafür gibts 5€. Dann schickst du nem Kumpel per PayPal das Geld für die Playsi +10€ für ihn und er soll dir die ps4 bringen. Dein kleiner Bruder macht fotos und stellt die ps4 wieder auf kleinanzeigen für X€ + 20€ + dein gewünschter Gewinn.
Herzlichen Glückwunsch, du hast ein Business aufgezogen. Für sowas muss man nicht studieren. Du wirst kaum aktive Werbemaßnahmen via Facebook/Amazon Ads, Verkaufspsychologie o.ä. im Studium lernen, nur Theoretisches. Lernst Bürgerliches Recht, Steuerrecht, Handelsrecht aber hast keine Ahnung wie man ne Rechnung erstellt oder nen Vertrag aufsetzt. Trotzdem bringt die Theorie schon einiges, aber Selbststudium spezifisch auf die Problembereiche deines Unternehmens bringt dir entsprechend mehr. Steuerrecht ist zwar nice to know, gebe das aber sowieso meinem Steuerberater ab. Die Zeit fürs Lernen hätte ich in nem Business auch sinnvoller investieren können.

Kurz:
Magst du Risiko: Mach dich Selbstständig
Magst du kein Risiko: Reiß dir den Arsch bei nem Studium auf


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Old 03/16/2019, 14:28   #20


 
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Würde hier gerne noch Punkte von mir ergänzen, ich hoffe die helfen irgendjemanden der das liest in der Zukunft.

Meine Motivation bzw. Intention war "viel Geld machen".

Ich war immer gut mit PC's und habe einen langen kaufmännischen Hintergrund durch schulische Bildung gehabt. Aus diesem Grund habe ich Wirtschaftsinformatik studiert (auch des Geldes wegen, ich habe viel zu sehr den Idioten zugehört die gemeint hatten, dass die so gefragt seien und man da so viel verdienen würde). Ich hab das 3 Semester lang gemacht, bin gescheitert und habe abgebrochen.

Danach habe ich ein recap gemacht und habe mich in BWL eingeschrieben. Mein Interesse war schon immer im kaufmännischen Bereich, weswegen das ganz gut gepasst hat. Nach 2 Semestern habe ich abgebrochen, es war zu sehr theorielastig. 1000+ Seiten/Semester von verschiedenen Scripts auswendig lernen und es am Tag der Prüfung auszukotzen war es mir nicht wert.

Danach habe ich verstanden, dass es kein Studium benötigt um Mengen an Geld zu verdienen. Ich habe eine Ausbildung in einem großen Unternehmen angefangen (im Grunde genommen nur, damit meine Eltern sich sicher fühlen) während ich mein eigenes Business parallel dazu aufgebaut habe. Es war die ersten Monaten nicht profitabel, generiert mir jedoch recht gutes Einkommen das ich zu 90% wieder investiere für's scaling, da mein Ausbildungsgehalt meine grundsätzlichen Bedürfnisse befriedigt. Natürlich opfere ich 95% meiner Freizeit, da ich sowohl arbeite und danach noch an meinem eigenen Business arbeite (und ich genieße jede Sekunde davon!).

Fazit: Wenn ihr des Geldes wegen studiert, lasst es sein. Ihr werdet nicht nur scheitern, sondern ihr werdet auch irgendwann realisieren, dass ein Studium absolut irrelevant zum Einkommen ist. Studiert nur, wenn ihr auch wirkliches Interesse an dem habt. Ansonsten werdet ihr früher oder später darin untergehen. Holt euch ein Audible-Sub, lest Bücher (damit meine ich nicht Bücher die entertainen, sondern Bücher die euch value geben und euch weiterbilden). Lernt von Menschen, die das geschafft haben was du schaffen willst und nicht von Menschen, die evtl. für die Bundesagentur für Arbeit arbeiten und irgendeinen Bullshit in der Präsentation in deiner regionalen Schule präsentieren. Wenn ihr etwas Geld habt, holt euch einen Mentor. Investiert in euch selbst.

/edit: Zum Thema Risiko: Sich selbständig machen ist gar nicht so sehr mit Risiko verbunden wie viele denken. Heutzutage sind Jobs teilweise sogar risikoreicher wie sich selbständig zu machen. Mit einem digitalen Business lässt sich dein Risiko nahezu auf die Zahl kalkulieren. Wenn du einmal deinen Job verlierst weil Stellen gestrichen werden hast du eine harte Zeit, einen neuen Job zu finden. Schulden müssen aufgenommen werden um laufende Kredite abzuzahlen, [...]. Das Risiko bei einem digitalen Unternehmen? Einmalige fixe Kosten sind bspw. 100-150€ Branding (Logo + Social Media Kit) von jemanden auf Fiverr, 100-300€/Monat für Clickfunnels/Kajabi falls du einen digitalen Kurs verkaufen möchtest, Zeit und Geduld um das Schwierigste zu überstehen (die ersten Sales generieren, um das zu 100% in Ads zu investieren), die passende Ad-Plattform für dich finden womit du am meisten Geld generierst & ggf. noch weitere Kosten wie Domain etc. Das Wichtigste jedoch, bei deinem Business hast du die volle Kontrolle und 100% Entscheidungsgewalt. Wenn man selbst kompetent ist, kann Selbständigkeit sogar noch weniger Risiko haben, als ein Job.
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Old 03/19/2019, 03:09   #21
 
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Fazit: Wenn ihr des Geldes wegen studiert, lasst es sein. Ihr werdet nicht nur scheitern, sondern ihr werdet auch irgendwann realisieren, dass ein Studium absolut irrelevant zum Einkommen ist
[...]
/edit: Zum Thema Risiko: Sich selbständig machen ist gar nicht so sehr mit Risiko verbunden wie viele denken. Heutzutage sind Jobs teilweise sogar risikoreicher wie sich selbständig zu machen. Mit einem digitalen Business lässt sich dein Risiko nahezu auf die Zahl kalkulieren.
Beides mMn sehr gewagte Aussagen.
Studier BWL, scheiß auf die Inhalte, mach Praktika im Bereich Consulting, steig bei den Big 4 ein und du wirst mehr verdienen als die meisten "Online Entrepreneurs". Fette Geldmaschine, bezweifle dass weder du noch ich als Unternehmer annähernd so viel verdienen wie Manager von denen. Das (und noch mehr Geld) ist möglich mit Unternehmen, aber als Student wahrscheinlicher das ganze zu erreichen als als Unternehmer, insbesondere wenn man einfach kein Unternehmertyp ist.


Dann bzgl Risiko: Es hat nichts mit den Ausgaben zu tun. Es hat was mit der Marktlage zu tun. Beispiel - du machst den ersten Online Kurs zu Amazon Advertising. Verkauft sich krass, skalierst den immer mehr mit FB Ads etc. Verdienst 5k nur damit. Zack, Digistore wird gelöscht. Shit.
FB Ads komplett neu anpassen, neues Splittesting etc. Man verliert damit ne Menge Geld. Oder es kommen plötzlich 10 andere Amazon Ads Kurse dazu, die sich alle viel besser vermarkten als du. Wieder fettes Minus. Konkurrenz belebt nicht immer das eigene Geschäft.
Gekonnt diversifzieren ist ne Kunst für sich, das hat nichts mit Selbstständigkeit/angestellt sein zu tun. Besonders Informationshandel wird gerade überflutet, das als sicher zu bezeichnen wäre mMn echt nicht vorausschauend.


Genau das stört mich halt an den ganzen "Motivation/Business/Du kannst es schaffen!"-Faggots. Jeder soll Unternehmer werden und damit "seine Träume verwirklichen". Sowas kann die ganze Zukunft eines Menschens ruinieren.

Geht immer den Plan B durch: Business failt, was jetzt?
Ich versuche grade neben Business und Studium meinen Lebenslauf zu pushen. Sollte mein Unternehmen am Ende failen, werd ich trotzdem nen gut bezahlten Job haben. Wenn nicht, hab ich halt für den Fall aller Fälle nen Bachelor.

Was wenn man alles auf Business gesetzt hat? Abitur. Tolles Studium nach 2 Semestern abgebrochen, weil man "finanziell frei" sein wollte. Dann irgendwie wieder studieren mit dem Wurm im Kopf dass man damit angeblich nicht glücklich wird. Abschluss mit nem richtig abgefuckten Blick aufs Berufsleben und dementsprechende Zukunft.
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Old 03/19/2019, 03:33   #22


 
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Originally Posted by .Crowd View Post
Beides mMn sehr gewagte Aussagen.
Studier BWL, scheiß auf die Inhalte, mach Praktika im Bereich Consulting, steig bei den Big 4 ein und du wirst mehr verdienen als die meisten "Online Entrepreneurs". Fette Geldmaschine, bezweifle dass weder du noch ich als Unternehmer annähernd so viel verdienen wie Manager von denen. Das (und noch mehr Geld) ist möglich mit Unternehmen, aber als Student wahrscheinlicher das ganze zu erreichen als als Unternehmer, insbesondere wenn man einfach kein Unternehmertyp ist.


Dann bzgl Risiko: Es hat nichts mit den Ausgaben zu tun. Es hat was mit der Marktlage zu tun. Beispiel - du machst den ersten Online Kurs zu Amazon Advertising. Verkauft sich krass, skalierst den immer mehr mit FB Ads etc. Verdienst 5k nur damit. Zack, Digistore wird gelöscht. Shit.
FB Ads komplett neu anpassen, neues Splittesting etc. Man verliert damit ne Menge Geld. Oder es kommen plötzlich 10 andere Amazon Ads Kurse dazu, die sich alle viel besser vermarkten als du. Wieder fettes Minus. Konkurrenz belebt nicht immer das eigene Geschäft.
Gekonnt diversifzieren ist ne Kunst für sich, das hat nichts mit Selbstständigkeit/angestellt sein zu tun. Besonders Informationshandel wird gerade überflutet, das als sicher zu bezeichnen wäre mMn echt nicht vorausschauend.


Genau das stört mich halt an den ganzen "Motivation/Business/Du kannst es schaffen!"-Faggots. Jeder soll Unternehmer werden und damit "seine Träume verwirklichen". Sowas kann die ganze Zukunft eines Menschens ruinieren.

Geht immer den Plan B durch: Business failt, was jetzt?
Ich versuche grade neben Business und Studium meinen Lebenslauf zu pushen. Sollte mein Unternehmen am Ende failen, werd ich trotzdem nen gut bezahlten Job haben. Wenn nicht, hab ich halt für den Fall aller Fälle nen Bachelor.

Was wenn man alles auf Business gesetzt hat? Abitur. Tolles Studium nach 2 Semestern abgebrochen, weil man "finanziell frei" sein wollte. Dann irgendwie wieder studieren mit dem Wurm im Kopf dass man damit angeblich nicht glücklich wird. Abschluss mit nem richtig abgefuckten Blick aufs Berufsleben und dementsprechende Zukunft.
Erstens, wenn jemand Dropshipping oder Kurse bzgl. Facebook Ads verkauft ist er selbst Schuld. Skills lernen, verkaufen = Profit, ganz einfach. Wenn man einen Markt joined der schon komplett gesättigt ist, passiert sowas.

Finde es ja witzig wie pauschal du das Ganze mit dem Studium an gehst. Von all deinen tollen „BWL-Bachelors“ werden höchstens 1% Manager. Haha, dass ich nicht lache. Die meisten müssen sich überhaupt Sorgen machen, einen Job zu finden weil, wie du es schon so toll bzgl. Business angesprochen hast, massenweise an Kandidaten gibt. Die meisten müssen für sowas noch einen Master machen um auch nur annähernd in der Reichweite zu sein. Dann kommst langsam an deine 30 ran und bist noch immer nicht am Ziel, denn dann kommt noch das tolle Trainee-Programm, falls du überhaupt einen Trainee-Platz findest.

Du kannst noch so sehr versuchen die Selbständigkeit schlecht darstellen zu lassen, trotzdem ist es noch nie so einfach gewesen wie heute gut Geld zu verdienen. Rede dir dein 9-5 so schön wie du möchtest, dass sei dir überlassen. Ich möchte zumindest nicht long-term 5 gegen 2 & einem beschissenen Gehalt tauschen.

Übrigens, diese „Business-Faggots“ existierten damals zum Start des Industriezeitalters auch, heute sind viele von denen große Konzerne. Hm, komisch. Ich frage mich wohl wie das in 20 Jahren nach dem Start des Internetzeitalters wird .
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Old 03/19/2019, 20:17   #23
 
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Originally Posted by .Special™ View Post
Die meisten müssen für sowas noch einen Master machen um auch nur annähernd in der Reichweite zu sein. Dann kommst langsam an deine 30 ran und bist noch immer nicht am Ziel, denn dann kommt noch das tolle Trainee-Programm, falls du überhaupt einen Trainee-Platz findest.
Wenn man seinen Master mit 30 fertig macht, dann hat man wohl etwas grundlegend falsch gemacht in seinem Leben.
sk8land​ is online now  
Old 03/19/2019, 21:30   #24


 
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Originally Posted by sk8land​ View Post
Wenn man seinen Master mit 30 fertig macht, dann hat man wohl etwas grundlegend falsch gemacht in seinem Leben.
Nicht jeder geht direkt nach seinem Abschluss zum Studium. Nicht jeder schließt direkt sein erstes Studium ab und haut den Master hinterher. Wenn du keinen Master vorweisen kannst bist du der Letzte, der über sowas urteilen darf.
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Old 03/19/2019, 22:38   #25
 
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Geht immer den Plan B durch: Business failt, was jetzt?
Ich versuche grade neben Business und Studium meinen Lebenslauf zu pushen. Sollte mein Unternehmen am Ende failen, werd ich trotzdem nen gut bezahlten Job haben. Wenn nicht, hab ich halt für den Fall aller Fälle nen Bachelor.
dachte du machst Physiotherapeuten Ausbildung
Odang is offline  
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Old 03/20/2019, 02:54   #26
 
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Originally Posted by sk8land​ View Post
Wenn man seinen Master mit 30 fertig macht, dann hat man wohl etwas grundlegend falsch gemacht in seinem Leben.
Selten so ein Schwachsinn gelesen.
Guck dir v.A. mal die ganzen Ingenieurs-Studiengänge an.
Selbst in den BA Studiengängen hast du da viele Leute im 1. Semester sitzen, die an oder über 30 sind. Haben entweder nach der Ausbildung noch jahrelang gearbeitet oder schon ~6 Semester was anderes studiert (was keine Seltenheit ist in den Bereichen).
In den jeweiligen Master Studiengängen sieht das nicht wirklich anders aus. Außer, dass der Teil an „Älteren“ dort noch etwas höher ist.
Dazwischen hat man dann mal einen Überflieger. Aber das ist die Ausnahme in solchen Studiengängen.
fenster3000 is online now  
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Old 03/20/2019, 13:35   #27
 
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Originally Posted by .Special™ View Post
Würde hier gerne noch Punkte von mir ergänzen, ich hoffe die helfen irgendjemanden der das liest in der Zukunft.

Meine Motivation bzw. Intention war "viel Geld machen".

Ich war immer gut mit PC's und habe einen langen kaufmännischen Hintergrund durch schulische Bildung gehabt. Aus diesem Grund habe ich Wirtschaftsinformatik studiert (auch des Geldes wegen, ich habe viel zu sehr den Idioten zugehört die gemeint hatten, dass die so gefragt seien und man da so viel verdienen würde). Ich hab das 3 Semester lang gemacht, bin gescheitert und habe abgebrochen.

Danach habe ich ein recap gemacht und habe mich in BWL eingeschrieben. Mein Interesse war schon immer im kaufmännischen Bereich, weswegen das ganz gut gepasst hat. Nach 2 Semestern habe ich abgebrochen, es war zu sehr theorielastig. 1000+ Seiten/Semester von verschiedenen Scripts auswendig lernen und es am Tag der Prüfung auszukotzen war es mir nicht wert.

Danach habe ich verstanden, dass es kein Studium benötigt um Mengen an Geld zu verdienen. Ich habe eine Ausbildung in einem großen Unternehmen angefangen (im Grunde genommen nur, damit meine Eltern sich sicher fühlen) während ich mein eigenes Business parallel dazu aufgebaut habe. Es war die ersten Monaten nicht profitabel, generiert mir jedoch recht gutes Einkommen das ich zu 90% wieder investiere für's scaling, da mein Ausbildungsgehalt meine grundsätzlichen Bedürfnisse befriedigt. Natürlich opfere ich 95% meiner Freizeit, da ich sowohl arbeite und danach noch an meinem eigenen Business arbeite (und ich genieße jede Sekunde davon!).

Fazit: Wenn ihr des Geldes wegen studiert, lasst es sein. Ihr werdet nicht nur scheitern, sondern ihr werdet auch irgendwann realisieren, dass ein Studium absolut irrelevant zum Einkommen ist. Studiert nur, wenn ihr auch wirkliches Interesse an dem habt. Ansonsten werdet ihr früher oder später darin untergehen. Holt euch ein Audible-Sub, lest Bücher (damit meine ich nicht Bücher die entertainen, sondern Bücher die euch value geben und euch weiterbilden). Lernt von Menschen, die das geschafft haben was du schaffen willst und nicht von Menschen, die evtl. für die Bundesagentur für Arbeit arbeiten und irgendeinen Bullshit in der Präsentation in deiner regionalen Schule präsentieren. Wenn ihr etwas Geld habt, holt euch einen Mentor. Investiert in euch selbst.

/edit: Zum Thema Risiko: Sich selbständig machen ist gar nicht so sehr mit Risiko verbunden wie viele denken. Heutzutage sind Jobs teilweise sogar risikoreicher wie sich selbständig zu machen. Mit einem digitalen Business lässt sich dein Risiko nahezu auf die Zahl kalkulieren. Wenn du einmal deinen Job verlierst weil Stellen gestrichen werden hast du eine harte Zeit, einen neuen Job zu finden. Schulden müssen aufgenommen werden um laufende Kredite abzuzahlen, [...]. Das Risiko bei einem digitalen Unternehmen? Einmalige fixe Kosten sind bspw. 100-150€ Branding (Logo + Social Media Kit) von jemanden auf Fiverr, 100-300€/Monat für Clickfunnels/Kajabi falls du einen digitalen Kurs verkaufen möchtest, Zeit und Geduld um das Schwierigste zu überstehen (die ersten Sales generieren, um das zu 100% in Ads zu investieren), die passende Ad-Plattform für dich finden womit du am meisten Geld generierst & ggf. noch weitere Kosten wie Domain etc. Das Wichtigste jedoch, bei deinem Business hast du die volle Kontrolle und 100% Entscheidungsgewalt. Wenn man selbst kompetent ist, kann Selbständigkeit sogar noch weniger Risiko haben, als ein Job.
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Beides mMn sehr gewagte Aussagen.
Studier BWL, scheiß auf die Inhalte, mach Praktika im Bereich Consulting, steig bei den Big 4 ein und du wirst mehr verdienen als die meisten "Online Entrepreneurs". Fette Geldmaschine, bezweifle dass weder du noch ich als Unternehmer annähernd so viel verdienen wie Manager von denen. Das (und noch mehr Geld) ist möglich mit Unternehmen, aber als Student wahrscheinlicher das ganze zu erreichen als als Unternehmer, insbesondere wenn man einfach kein Unternehmertyp ist.


Dann bzgl Risiko: Es hat nichts mit den Ausgaben zu tun. Es hat was mit der Marktlage zu tun. Beispiel - du machst den ersten Online Kurs zu Amazon Advertising. Verkauft sich krass, skalierst den immer mehr mit FB Ads etc. Verdienst 5k nur damit. Zack, Digistore wird gelöscht. Shit.
FB Ads komplett neu anpassen, neues Splittesting etc. Man verliert damit ne Menge Geld. Oder es kommen plötzlich 10 andere Amazon Ads Kurse dazu, die sich alle viel besser vermarkten als du. Wieder fettes Minus. Konkurrenz belebt nicht immer das eigene Geschäft.
Gekonnt diversifzieren ist ne Kunst für sich, das hat nichts mit Selbstständigkeit/angestellt sein zu tun. Besonders Informationshandel wird gerade überflutet, das als sicher zu bezeichnen wäre mMn echt nicht vorausschauend.


Genau das stört mich halt an den ganzen "Motivation/Business/Du kannst es schaffen!"-Faggots. Jeder soll Unternehmer werden und damit "seine Träume verwirklichen". Sowas kann die ganze Zukunft eines Menschens ruinieren.

Geht immer den Plan B durch: Business failt, was jetzt?
Ich versuche grade neben Business und Studium meinen Lebenslauf zu pushen. Sollte mein Unternehmen am Ende failen, werd ich trotzdem nen gut bezahlten Job haben. Wenn nicht, hab ich halt für den Fall aller Fälle nen Bachelor.

Was wenn man alles auf Business gesetzt hat? Abitur. Tolles Studium nach 2 Semestern abgebrochen, weil man "finanziell frei" sein wollte. Dann irgendwie wieder studieren mit dem Wurm im Kopf dass man damit angeblich nicht glücklich wird. Abschluss mit nem richtig abgefuckten Blick aufs Berufsleben und dementsprechende Zukunft.
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Erstens, wenn jemand Dropshipping oder Kurse bzgl. Facebook Ads verkauft ist er selbst Schuld. Skills lernen, verkaufen = Profit, ganz einfach. Wenn man einen Markt joined der schon komplett gesättigt ist, passiert sowas.

Finde es ja witzig wie pauschal du das Ganze mit dem Studium an gehst. Von all deinen tollen „BWL-Bachelors“ werden höchstens 1% Manager. Haha, dass ich nicht lache. Die meisten müssen sich überhaupt Sorgen machen, einen Job zu finden weil, wie du es schon so toll bzgl. Business angesprochen hast, massenweise an Kandidaten gibt. Die meisten müssen für sowas noch einen Master machen um auch nur annähernd in der Reichweite zu sein. Dann kommst langsam an deine 30 ran und bist noch immer nicht am Ziel, denn dann kommt noch das tolle Trainee-Programm, falls du überhaupt einen Trainee-Platz findest.

Du kannst noch so sehr versuchen die Selbständigkeit schlecht darstellen zu lassen, trotzdem ist es noch nie so einfach gewesen wie heute gut Geld zu verdienen. Rede dir dein 9-5 so schön wie du möchtest, dass sei dir überlassen. Ich möchte zumindest nicht long-term 5 gegen 2 & einem beschissenen Gehalt tauschen.

Übrigens, diese „Business-Faggots“ existierten damals zum Start des Industriezeitalters auch, heute sind viele von denen große Konzerne. Hm, komisch. Ich frage mich wohl wie das in 20 Jahren nach dem Start des Internetzeitalters wird .
Letztendlich bleibt das doch wie immer Geschmackssache. Ein Studium (ok vielleicht nicht unbedingt BWL, aber Wirtschaftsinformatik sicherlich), kann deine Selbstständigkeit enorm boosten.
Bei mir war das genau der Fall. Ich habe als Werkstudent und nur aufgrund meines Bachelors in Informatik, Siemens als großen Kunden angeln können und wenn du erst einmal einen derartig großen Kunden am Haken hast, kannst du mit Mitarbeitern fast beliebig skalieren. Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile gar kein so großes Interesse mehr habe über Mitarbeiter zu skalieren. Aber früher war das tatsächlich mein "Traum", einfach weil ich die menschliche Komponente als Führender extrem genieße. Dennoch mit Mitarbeitern hast du immer große Assets und selbst wenn man einen riesigen Kunden an der Angel hat, ist man dennoch bis zu einem gewissen Grad austauschbar, weil man selbst nicht der einzige Dienstleister ist und genau das erlebe ich hier auch. Hier sind locker 5-10 verschiedene Dienstleister an einem einzigem Standort. Da wird sich natürlich auch versucht gegenseitig zu unterbieten, etc.

Dennoch habe ich ein paar Minijobber sowie ein paar Freelancer an die ich Aufgaben auslagere und dementsprechend für den Moment genug Cashflow generiere, um einfach mal Ideen von 10k Investitionsmenge auszuprobieren. Sicher keine großartige Summe im Vergleich zu Top-Managern und großen Unternehmern. Aber versuch mal als Mitarbeiter oder Selbstständiger aufm freien Markt einfach so 10k "zu verbrennen".

Dementsprechend war mein Studium (zumindest der Bachelor Teil, Master war total unnötig) ein echter Motor. Aber nicht, weil ich damit jetzt riesiger Unternehmer bin oder Skills gelernt habe, die sonst keiner hat. Sondern weil du als Werkstudent relativ leicht in so große Firmen kommst und damit direkten Kontakt zu den Leuten hast, die dort für Projekte u.ä. verantwortlich sind (zumindest wenn du dich nicht nur als Programmier-Äffchen in die Ecke setzt o.ä.). Da dann ein Projekt abzustauben, wenn der Draht zur Person vorher passte, ist ziemlich einfach.

Auch so hilft mir mein Studium regelmäßig skeptische Kunden zu überzeugen. Ein Master Informatiker, der sich auf KI spezialisiert hat, wirkt einfach besser als eine Agentur, wo der höchste Abschluss eine Elektriker Ausbildung war. Bei den großen Kunden geht es selten ums Geld, 10000€ hin oder her ist denen meistens scheiß egal. Für die zählt viel mehr, dass man sich auf einen verlassen kann, man ein freundlicher Kerl ist aber niemand, der sich unterbuttern lässt und sie wollen das Risiko für einen Fehlschlag minimieren.

Natürlich ist meine Aussage jetzt speziell auf den Bereich Dienstleister zugeschnitten. Wenn man Harry Potter Bücher verkauft, zählt nur das Marketing nicht welche Person das geschrieben hat.
Wobei selbst da wird Leuten mit höheren Abschlüssen deutlich mehr vertraut als Leuten mit "nur einer Ausbildung". Ich mein wer kennt es nicht das "raunen" das durch Räume geht, wenn man sagt: "Ja Doktor hab ich auch noch gemacht".
Die Menschen ticken so einfach, vor allem diejenigen, die nie selbst eine Uni besucht haben. Dass ein "Doktor" im prinzip jeder Affe machen kann, solange man einen Platz von der Uni bekommt, wissen die meisten nicht. Das sieht man ja auch regelmäßig hier im Off-Topic wenn dann Leute anfangen mit "Diese Aufgabe war eine Abschlussaufgabe in einer Doktor-Prüfung". Da sträuben sich mir regelmäßig alle Haare. Aber so sind die Menschen halt.

Das nicht auszunutzen wäre genau so dumm wie überall damit zu prahlen. Selbst im Affiliate Marketing vertrauen dir die Leute deutlich mehr, wenn du sagst: "Uuuhh ich bin Doktor in BWL!"
Das ist einfach Fakt und wer das abstreitet hat noch einige Lektionen was Verhaltenspsychologie und Marketing angeht, vor sich. Aber das ist ja auch nicht schlimm, man lernt ja immer dazu.

Ich bin selbst ein absoluter Verfechter der Selbstständigkeit. Einfach, weil das Risiko überschaubar ist und die Chancen schier unbeschränkt. Dennoch kann man nicht abstreiten, dass Abschlüsse, selbst bei PPC Marketing oder whatever, durchaus Einfluss auf Menschen und deine Glaubwürdigkeit haben. Es ist kein unfairer Vorsprung gegenüber "ausgebildeten Menschen", aber es ist durchaus ein Vorsprung, den man als Nicht-Studierter mit extra Aufwand und Durchhaltevermögen ausbügeln muss.

Ich persönlich bin froh den Bachelor gemacht zu haben und nebenbei Werkstudent gewesen zu sein. Die Einblicke die man in Unternehmen bekommt; In die Art und Weise wie sich Mitarbeiter fühlen, handeln, etc. ist wirklich viel Wert gewesen. Zusätzlich steigert das deine Glaubwürdigkeit und du kannst im Worst Case einen Job annehmen, wenn du keinen Bock mehr auf das alles hast. Außerdem hilft dir ein Studium dabei für den Anfang einen höheren Cashflow zu generieren und damit mehr investieren zu können.

Fazit:
Wenn dich das Studium bzw. die Richtung einigermaßen interessiert: Tu es! Es hilft dir, egal was du später machst. Wenn es dir ausschließlich ums Geld geht: Dann ist kein Weg für dich der Richtige. Also gehts dann wohl eher um Änderung des Mindsets anstatt nach der "richtigen Beschäftigung" zu suchen.
Shadow992 is offline  
Old 03/20/2019, 15:37   #28
 
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[QUOTE=Shadow992;37459392[COLOR="Red"]]Letztendlich bleibt das doch wie immer Geschmackssache. Ein Studium (ok vielleicht nicht unbedingt BWL, aber Wirtschaftsinformatik sicherlich), kann deine Selbstständigkeit enorm boosten.[/COLOR]


Was genau spricht für dich gegen das BWL Studium? Da ich wie schon oben sagte auch eigentlich WI studieren wollte, da ich mich so oder so dafür nicht einschreiben konnte und wahrscheinlich Probleme in Mathematik bekommen hätte und mich irgendwie absolut nicht fürs Programmieren überzeugen konnte, auch wenn ich es gerne die Interesse dazu hätte, es aber irgendwie nicht klappt. Denke ich, dass es einfach das falsche Studium ist, auch wenn ich gerne Probleme löse, vor allem am PC und mich auch die Wirtschaft interessiert.


Über BWL habe ich mich auch natürlich vorher schlau gemacht, aber wenn ich ehrlich bin. Die Meinungen gehen soweit auseinander, dass man am Ende viel gelesen hat, aber nichts Handfestes hat.

Ich möchte auch echt nur bis zum Bachelor und dann schauen, in der Zeit möchte ich mir auch umschauen Richtung Selbstverwirklichung, je nach dem wie mich das alles catched. Ich dachte mir das mit BWL auf jeden Fall eine gute Grundlage geschaffen ist.

Genau wie der User über uns gesagt hat, finde ich einfach ohne Abschluss alles abzubrechen, total falsch, auch ein Kollegah, der zwar das etwas anders rüber bringt, hat auch Jura angefangen hat, selbst solche Personen die Ihr Ziel hatten waren immer vorbereitet das Plan B auch eintreffen kann sonst hätte er das Jurastudium ja nie angefangen.

Das ist halt was ich auch etwas "gefährlich" finde, es wird so ausgelegt als ob man 100% damit Erfolg hat, nicht jeder Mensch ist ein Erfolgsmensch klar wollen die dir das so erzählen, aber jetzt mal im ernst es gibt Menschen die sind glücklich mit 1,3 netto bei Aldi an der Kasse. Die erzählen dir man sollte auf seine Familie nicht hören, da sie ein prägt das stimmt auch die Familie ist teilweise das schlimmste überhaupt, auch wenn sie es gut meinen geben sie das Gefühl man sei ohne Studium oder so nichts wert, aber zusagen das jeder die Million machen kann ist absolut realitätsfern, und genau was die halt in den Videos sagen ist auch irgendwo eine Prägung nur in einer anderen Richtung, sei Erfolgreich sei dies sei das. Siehst du nicht ich sitze in einem Lambo und DU Nicht, und das ist, weil du das und das nicht befolgst... Ich meine das ist nicht wirklich besser als die Tante die ein Haus hat und für dich augenscheinlich eine glückliche Kleinfamilie betreibt und dir sagt das erreicht man nur wenn man Studiert. Am Ende kann man in beiden Szenarien unglücklich werden.

Auch wenn es beide Parteien gut meinen die eine hat mit Verkaufsmethode xy alles erreicht, aber vergisst schnell das nicht jeder Mensch gleich tickt und dieses Marktverständnis nicht jeder aufweisen kann vor allem das Vorgehen bzw Umsetzung nicht für jeden ist. Ich sehe das leben gerne als Spiel und nehmen wir die die besten 1% eines Spiels, die den schlechtesten versuchen das Spiel zu erklären, werden sie dadurch zwingend besser? Wie viele von denen sind wirklich gewollt und auch kognitiv dazu in der Lage das zu verstehen und auch umzusetzen?

Genauso wie die Familie die dich unterbewusst kaputt macht, weil sie von dir großes erwarten obwohl einfach sich selbst sein will, ohne Druck etc.


Klar kann das klappen, aber Abschlüsse zu machen schadet ja nicht und selbst im Studium sind manche Studiengänge auf jeden Fall Human.

Vor allem dieses ganze Online dropshipping, Affiliate Marketing gelaber,was als so leicht angepriesen wird, ist es auf keinen Fall man muss schon irgendwo eine Nische finden, klar ist es heutzutage ein guter Zeitpunkt um was aus sich zu machen. Aber früher als auch heute muss man ein Problem finden das die Menschheit hat und das Problem einfach lösen dazu muss es sich Preislich rentieren, muss einfach gestrickt sein und passend zur jetzigen Situation sein, dass ist halt nicht immer so einfach. Ich finde der einfache Teil ist so was zu publizieren, das geht heutzutage echt einfacher wie noch nie, man kann wirklich sehr schnell seine Dienstleistung/Produkt verbreiten vor allem wenn es tatsächlich auch was gutes ist.
Achileus is offline  
Old 03/20/2019, 16:07   #29


 
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Originally Posted by Shadow992 View Post
Letztendlich bleibt das doch wie immer Geschmackssache. Ein Studium (ok vielleicht nicht unbedingt BWL, aber Wirtschaftsinformatik sicherlich), kann deine Selbstständigkeit enorm boosten.
Bei mir war das genau der Fall. Ich habe als Werkstudent und nur aufgrund meines Bachelors in Informatik, Siemens als großen Kunden angeln können und wenn du erst einmal einen derartig großen Kunden am Haken hast, kannst du mit Mitarbeitern fast beliebig skalieren. Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile gar kein so großes Interesse mehr habe über Mitarbeiter zu skalieren. Aber früher war das tatsächlich mein "Traum", einfach weil ich die menschliche Komponente als Führender extrem genieße. Dennoch mit Mitarbeitern hast du immer große Assets und selbst wenn man einen riesigen Kunden an der Angel hat, ist man dennoch bis zu einem gewissen Grad austauschbar, weil man selbst nicht der einzige Dienstleister ist und genau das erlebe ich hier auch. Hier sind locker 5-10 verschiedene Dienstleister an einem einzigem Standort. Da wird sich natürlich auch versucht gegenseitig zu unterbieten, etc.

Dennoch habe ich ein paar Minijobber sowie ein paar Freelancer an die ich Aufgaben auslagere und dementsprechend für den Moment genug Cashflow generiere, um einfach mal Ideen von 10k Investitionsmenge auszuprobieren. Sicher keine großartige Summe im Vergleich zu Top-Managern und großen Unternehmern. Aber versuch mal als Mitarbeiter oder Selbstständiger aufm freien Markt einfach so 10k "zu verbrennen".

Dementsprechend war mein Studium (zumindest der Bachelor Teil, Master war total unnötig) ein echter Motor. Aber nicht, weil ich damit jetzt riesiger Unternehmer bin oder Skills gelernt habe, die sonst keiner hat. Sondern weil du als Werkstudent relativ leicht in so große Firmen kommst und damit direkten Kontakt zu den Leuten hast, die dort für Projekte u.ä. verantwortlich sind (zumindest wenn du dich nicht nur als Programmier-Äffchen in die Ecke setzt o.ä.). Da dann ein Projekt abzustauben, wenn der Draht zur Person vorher passte, ist ziemlich einfach.

Auch so hilft mir mein Studium regelmäßig skeptische Kunden zu überzeugen. Ein Master Informatiker, der sich auf KI spezialisiert hat, wirkt einfach besser als eine Agentur, wo der höchste Abschluss eine Elektriker Ausbildung war. Bei den großen Kunden geht es selten ums Geld, 10000€ hin oder her ist denen meistens scheiß egal. Für die zählt viel mehr, dass man sich auf einen verlassen kann, man ein freundlicher Kerl ist aber niemand, der sich unterbuttern lässt und sie wollen das Risiko für einen Fehlschlag minimieren.

Natürlich ist meine Aussage jetzt speziell auf den Bereich Dienstleister zugeschnitten. Wenn man Harry Potter Bücher verkauft, zählt nur das Marketing nicht welche Person das geschrieben hat.
Wobei selbst da wird Leuten mit höheren Abschlüssen deutlich mehr vertraut als Leuten mit "nur einer Ausbildung". Ich mein wer kennt es nicht das "raunen" das durch Räume geht, wenn man sagt: "Ja Doktor hab ich auch noch gemacht".
Die Menschen ticken so einfach, vor allem diejenigen, die nie selbst eine Uni besucht haben. Dass ein "Doktor" im prinzip jeder Affe machen kann, solange man einen Platz von der Uni bekommt, wissen die meisten nicht. Das sieht man ja auch regelmäßig hier im Off-Topic wenn dann Leute anfangen mit "Diese Aufgabe war eine Abschlussaufgabe in einer Doktor-Prüfung". Da sträuben sich mir regelmäßig alle Haare. Aber so sind die Menschen halt.

Das nicht auszunutzen wäre genau so dumm wie überall damit zu prahlen. Selbst im Affiliate Marketing vertrauen dir die Leute deutlich mehr, wenn du sagst: "Uuuhh ich bin Doktor in BWL!"
Das ist einfach Fakt und wer das abstreitet hat noch einige Lektionen was Verhaltenspsychologie und Marketing angeht, vor sich. Aber das ist ja auch nicht schlimm, man lernt ja immer dazu.

Ich bin selbst ein absoluter Verfechter der Selbstständigkeit. Einfach, weil das Risiko überschaubar ist und die Chancen schier unbeschränkt. Dennoch kann man nicht abstreiten, dass Abschlüsse, selbst bei PPC Marketing oder whatever, durchaus Einfluss auf Menschen und deine Glaubwürdigkeit haben. Es ist kein unfairer Vorsprung gegenüber "ausgebildeten Menschen", aber es ist durchaus ein Vorsprung, den man als Nicht-Studierter mit extra Aufwand und Durchhaltevermögen ausbügeln muss.

Ich persönlich bin froh den Bachelor gemacht zu haben und nebenbei Werkstudent gewesen zu sein. Die Einblicke die man in Unternehmen bekommt; In die Art und Weise wie sich Mitarbeiter fühlen, handeln, etc. ist wirklich viel Wert gewesen. Zusätzlich steigert das deine Glaubwürdigkeit und du kannst im Worst Case einen Job annehmen, wenn du keinen Bock mehr auf das alles hast. Außerdem hilft dir ein Studium dabei für den Anfang einen höheren Cashflow zu generieren und damit mehr investieren zu können.

Fazit:
Wenn dich das Studium bzw. die Richtung einigermaßen interessiert: Tu es! Es hilft dir, egal was du später machst. Wenn es dir ausschließlich ums Geld geht: Dann ist kein Weg für dich der Richtige. Also gehts dann wohl eher um Änderung des Mindsets anstatt nach der "richtigen Beschäftigung" zu suchen.
Es ist halt absolut irrelevant ein Studium anzufangen nur um als Werksstudent ein paar Kontakte knüpfen zu können. Die meisten reden danach nie wieder mit denen und der Rest der darüber nach denkt weiß, dass 99% der Kontakte absolut wertlos sind, da sie nicht in einer Power-Position sitzen die man sich zu Nutze machen kann. Du hast per se nicht unrecht. Eine Ausbildung/Studium machen für Sicherheit ist nicht falsch, es ist sogar genau das was ich derzeit mache. Meine Aussage weiter oben bezog sich darauf, kein Studium anzufangen wenn man das große Geld sucht und leider fallen 95% der Menschen die ein Studium anfangen in die Kategorie.

Außerdem, es ist absolut irrelevant ob du einen Doktor in XY hast. Dein Skill kann trotzdem absolut Müll sein & danach wollen die Kunden sowieso ihr Geld wieder zurück. Geh in die USA, hunderte+ erfolgreiche (Multi-)Millionäre sind College-Dropouts. Keiner wird dich nach deinem Titel fragen solange du deinem Kunden value gibst. Deinen Titel den du durch auswendig lernen+auskotzen erworben hast ist wertlos im Business. Wenn du deinen Titel benutzen musst um dich zu bewerben hast du absolut weder was von Sales als auch von Marketing verstanden.

Quote:
Siehst du nicht ich sitze in einem Lambo und DU Nicht, und das ist, weil du das und das nicht befolgst...
Naja um ehrlich zu sein, ich heule lieber in einem Lambo als in einem Dacia...
Es gibt schon viele Gurus die da draußen viel Müll erzählen, zu sagen nicht jeder könnte die Million machen ist jedoch kompletter Unsinn. Die menschliche Spezies ist bei Weitem mehr in der Lage als so eine Aufgabe. Wenn die Person genug Willenskraft besitzt wird die Person auch alles Nötige dafür tun, sich das Wissen anzueignen was dafür notwendig ist. Die Sache jedoch ist, dass das Grundbedürfnis für 99% der Menschen zu 90% gedeckt ist. Wohnung, Essen, günstiger Gebrauchtwagen, voller Tank, Versicherungen & eine Woche im Jahr verreisen. Es ist für die Meisten viel bequemer, diese Route zu gehen und das ist auch vollkommen in Ordnung! Was jedoch nicht richtig ist, ist die Möglichkeit durch pure Ignoranz als "nicht möglich" abzustempeln. Jeder kann die Million machen, nur haben 99,9% nicht das Bedürfnis das Opfer zu bringen was erforderlich ist.
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Old 03/20/2019, 16:59   #30
 
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Originally Posted by .Special™ View Post
Es ist halt absolut irrelevant ein Studium anzufangen nur um als Werksstudent ein paar Kontakte knüpfen zu können. Die meisten reden danach nie wieder mit denen und der Rest der darüber nach denkt weiß, dass 99% der Kontakte absolut wertlos sind, da sie nicht in einer Power-Position sitzen die man sich zu Nutze machen kann.
Du kommst als interner deutlich leichter an Entscheider als als Externer. Dementsprechend: Oh doch Werkstudentendasein bietet dir mehr Möglichkeiten als Kaltakquise. Wenn man die Möglichkeit nicht nutzt ist das wieder was anderes, aber das war auch nie mein Argument...

Quote:
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Außerdem, es ist absolut irrelevant ob du einen Doktor in XY hast. Dein Skill kann trotzdem absolut Müll sein
Das weißt du, das weiß ich. Aber es ändert nichts daran, dass Titeln im Voraus mehr Vertrauen und positive Erwartungen entgegengebracht wird als dem ausgebildetem Elektriker, der eine Umschulung auf Softwareentwicklung gemacht hat.
Quote:
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& danach wollen die Kunden sowieso ihr Geld wieder zurück.
Nicht unbedingt, wenn du genug Empathie, Einsicht, etc. zeigst, kann trotz gescheitertem Projekt eine lange und gute Symbiose entstehen. Das habe ich selbst oft genug erlebt in beide Richtungen. Daher ist so eine pauschale Aussage halt nicht möglich und auch einfach nicht wahr.

Quote:
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Geh in die USA, hunderte+ erfolgreiche (Multi-)Millionäre sind College-Dropouts. Keiner wird dich nach deinem Titel fragen solange du deinem Kunden value gibst. Deinen Titel den du durch auswendig lernen+auskotzen erworben hast ist wertlos im Business. Wenn du deinen Titel benutzen musst um dich zu bewerben hast du absolut weder was von Sales als auch von Marketing verstanden.
Keiner wird nach dem Titel fragen? Ja das mag sein, aber mit Titel hast du einen viel größeren Vertrauensvorsprung. Eine konkrete Studie hab ich da gerade nicht zur Hand, nur "semi-seriöse online Quellen". Aber ich denke das ist gesunder Menschen Verstand, vor allem wenn man sieht, dass es bereits Unterschiede bei Männern und Frauen gibt, was Vertrauen angeht:

Quote:
In summary, our results demonstrate that men are more trusting than women and that women are more trustworthy than men, consistent with previous literature.

Source:
Dementsprechend ist die Aussage "es interessiert keine Sau" auch falsch. Es interessiert die Leute und den Vertrauensvorschuss, den das eine Geschlecht "geschenkt bekommt", muss sich das andere Geschlecht erarbeiten. Genau so wie sich Männer erarbeiten müssen, dass sie ebenso gute Kindergärtner sein können, usw.

Zu sagen: ja ne alle werden gleich behandelt, egal ob schwarz, weiß, Frau, Mann, reich, arm, dick, dünn, schön, hässlich, gebildet, ungebildet, mit Titel, ohne Titel ist ja fast schon eine Beleidigung des gesamten Gebiets der Psychologie. Wenn alles so gleich wäre bräuchten wir die Psychologie als Wissenschaft nicht, sondern könnten alles wie in der Physik mit Gesetzen und Regeln erklären. So ist die Welt aber nunmal nicht und wenn man seinen persönlichen Vorteil nicht ausnutzt ist man einfach dumm. Damit rede ich nicht davon, dass ihr andere ausnutzen sollt, sondern nur davon, dass ihr eure "natürlichen Vorteile" ausnutzen solltet.

Genau so verhält es sich auch mit dem Doktortitel, wenn ich einen Doktortitel habe, warum soll ich den nicht mit ins Gespräch einbringen? Oder auf der Visitenkarte drucken? Warum soll ich Argumente, die für mich sprechen und denen Menschen vertrauen einfach untern Tisch fallen lassen? Das erschließt sich mir echt nicht.

Wie bereits erwähnt ist weder der Titel noch der Nicht-Titel eine KO-Kriterium (in der Regel), aber Titeln wird mehr vertraut, also gibt es einen gewissen Vertrauensvorschuss in deine Fähigkeiten.

Dementsprechend, wenn mir jemand rät potentielle Argumente nicht direkt oder indirekt zu nutzen hat derjenige wohl nicht viel von Marketing verstanden und wohl noch weniger von Verhaltenspsychologie.

Quote:
Originally Posted by .Special™ View Post
Naja um ehrlich zu sein, ich heule lieber in einem Lambo als in einem Dacia...
Es gibt schon viele Gurus die da draußen viel Müll erzählen, zu sagen nicht jeder könnte die Million machen ist jedoch kompletter Unsinn. Die menschliche Spezies ist bei Weitem mehr in der Lage als so eine Aufgabe. Wenn die Person genug Willenskraft besitzt wird die Person auch alles Nötige dafür tun, sich das Wissen anzueignen was dafür notwendig ist. Die Sache jedoch ist, dass das Grundbedürfnis für 99% der Menschen zu 90% gedeckt ist. Wohnung, Essen, günstiger Gebrauchtwagen, voller Tank, Versicherungen & eine Woche im Jahr verreisen. Es ist für die Meisten viel bequemer, diese Route zu gehen und das ist auch vollkommen in Ordnung! Was jedoch nicht richtig ist, ist die Möglichkeit durch pure Ignoranz als "nicht möglich" abzustempeln. Jeder kann die Million machen, nur haben 99,9% nicht das Bedürfnis das Opfer zu bringen was erforderlich ist.
Nein es ist empirisch nachgewiesen, dass manche Menschen einfach nicht alleine auf "solche Ideen kommen" bzw. das Mindset haben, um sich solchen Ansichten zu widmen. Siehe als Vergleich "erlernte Hilflosigkeit". Es geht einfach nicht von sich aus. Die Menschen packen es nicht ohne fremde Hilfe.

Und jetzt zu sagen: Jo dann sollen sies nicht erlernen.
Ist genau so Hohn wie die Aussage "alle sind gleich". Immerhin kann man sich sein Elternhaus sowie die direkte Umgebung (Industriestaat vs. Entwicklungsland), Gene, etc. nicht aussuchen.

Ja viele Menschen in den Industriestaaten haben diese Fähigkeit, aber auch da ist 99% wohl weit übertrieben. Realistisch gesehen liegts wohl bei maximal 75%. Aber ist rein aus dem Bauch raus, für belegte Ergebnisse müsste man mal ne Studie durchführen, was aber schwierig wird. Immerhin wollen manche Menschen dieses Leben halt auch einfach nicht. Die sind happy wenn sie sich 24/7 ums Kind kümmern können und 2k im Monat verdienen. Warum auch nicht? Jeder muss sein Leben so gestalten wie er will. Jeder ist individuell und so sollte er auch leben.

Edit: Hier auch noch eine Studie was Vertrauen und "Merkmale des Datingpartners" angeht, was weiter beweist, dass Vertrauen nicht jeder gleichermaßen bekommt:
Quote:
The results of the online survey with 149 female participants revealed that the propensity to trust and extraversion were significant positive predictors of self-reported tendency to self-disclose potentially sensitive and identifying information, while greater profile attractiveness further increased the amount of information they were willing to share. These findings suggest that information disclosure is in part driven by personality and context, which has potential implications for how careful individuals are about revealing potentially sensitive information to strangers

Source:


Shadow992 is offline  
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bwl, ingenieur, maschinenbau, schule, studium



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