Alles nur persönliche Meinung:
Dass es überhaupt eine so große Blase gibt glaube ich nicht. Es wird eher eine Korrektur von 10-30% geben, die bei den steigenden Zinsen auch vollkommen gerechtfertigt ist.
Ich selber habe im Juni deutlich über 500k für 3,5% Zinsen zur Eigennutzung finanziert. Wenn sich der Gebäudewert um 30% verringert tut das natürlich weh, ist aber kein Untergang. Die Zinsbindung ist 15 Jahre und ich habe einen festen Job. Ich merke erstmal nichts vom Preisrückgang, solang ich nicht verkaufe. (Was ich in den nächsten 20 Jahren nicht vor habe) Die monatliche Rate bleibt die gleiche und mein Gehalt wird auch nicht niedriger.
Ganz anders sieht es natürlich bei Renditeobjekten aus. Bei aktuell ~4% Zinsen für 10 Jahre müsste man ein Objekt mit mindestens 7% finden um keinen negativen Cashflow zu erzeugen. Das wird wenn überhaupt nur in absoluten Dreckslöchern möglich sein.
Zum Thema:
Auf gar keinen Fall in einen ETF oder sonst ein nicht zu 100% sicheres Investment packen. Wie die jüngsten Geschehnisse gezeigt hab kann man ganz schnell >25% in einem verlieren.
Wenn du weißt, dass du das Geld in wenigen Jahren brauchst, dann würde ich aktuell tatsächlich ein Tagesgeldkonto empfehlen. Es gibt inzwischen wieder einige Banken die knapp 1% Zinsen darauf anbieten. (Besser als nichts)
Falls 3 Jahre warten doch eine Option ist, würde ich das auf jeden Fall machen. Ich denke nicht dass wir in den nächsten Jahren wieder bei 2,5% Zinsen landen. Mit eingezahlten 100k im Bausparer wirst du ja in 3 Jahren ein ~250k Darlehen für 2,5% erhalten. Das ist auch für heutige Zeiten schon seeeeehr gut.
Wie gesagt, alles nur meine persönliche Meinung als kleiner Immo-Investor mit wenigen Wohnungen im Bestand und frischer Eigenheimbesitzer.
Wenn ich falsch lag und in 10 Jahren mein Haus unter dem Hammer landet, dann markiert mich bitte jemand mit dieser Nachricht.