Ich bin zu dem Thema ein wenig voreingenommen, da ich ursprünglich selbst aus der Branche komme. Ich kann dir das also nicht aus der Sicht eines potenziellen Kunden sagen, sondern viel mehr aus der Sicht eines (ehemaligen) Konkurrenten:
Mehrere Probleme, von zwei Ausgangspunkten.
Ausgangspunkt eins, du schreibst das Buch auf englisch bzw. zielst internationale Leser an:
Die Infoproduktbranche, gerade in den Bereichen Business/Marketing, ist extrem dreckig. Glaub mir. Wenn du mit dem Ebook tatsächlich eine Masse Leute erreichen willst und auch tust, hast du im Handumdrehen drei Big Player der Branche im Nacken die dich kleinen Fisch so schnell wie möglich wieder da raus kriegen wollen. Sei es durch Abmahnungen, sei es durch Hacker (alles eigene Erfahrung), sei es durch sonst was. Wenn du dein E-Book nur an nen paar Leute verkaufst interessiert das da niemanden, aber dann lohnt sich der Aufwand auch nicht. Sollten es aber "ein paar mehr Leute" werden, wirst du sehen, wovon ich hier spreche. Wird einer auf dich aufmerksam, werden es alle. So dumm sich das anhört, das sind mehr oder wenige
Kartelle die da arbeiten. Von daher, wenn du das Ebook tatsächlich groß aufziehen willst, würde ich mir bereits im Vornherein darüber Gedanken machen, dass alles was du tust, rechtlich komplett dicht ist und du keine Angriffsfläche besitzt. Gut gemeinter Rat.
Ausgangspunkt zwei, du schreibst ein deutsches E-Book. In dem Fall ist das Problem relativ einfach genannt: Es juckt keinen. Deutschland ist aus vielen Gründen das komplett falsche Land um ein Business/Finanzen E-Book zu veröffentlichen. Es will hier schlichtweg niemand haben. Es gibt in Deutschland vielleicht einen Big Player, das ist Kris Stelljes, und selbst der verdient sich mit dem Verkauf seines E-Books kein Vermögen. Peanuts. Vergleiche Stelljes mal zu Tai Lopez.
Wenn es dir nicht um das Geld geht beim E-Book, wäre Deutschland natürlich auch ein Markt dafür, wenn du dir aber erhoffst damit ein Vermögen aufzubauen, viel Glück.