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Kapitalismus oder eine Revolution anstreben?
Discussion on Kapitalismus oder eine Revolution anstreben? within the Off Topic forum part of the Off-Topics category.
12/13/2013, 16:38
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#76
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elite*gold: 0
Join Date: Dec 2013
Posts: 181
Received Thanks: 43
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Originally Posted by pioder
Hey,
ich bin seit Tagen komplett confused, mir gefällt das komplette politische System in Deutschland sowohl als auch in Amerika nicht, aber strebe ein duales Studium bei einem Großkonzern an...
Was soll man in solch einer Situation tun? Den Menschen klar machen, dass es nicht so weiter geht?
Oder lieber sich am System anpassen?!
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Self-Kill
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12/13/2013, 17:23
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#77
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elite*gold: 0
Join Date: Oct 2011
Posts: 1,072
Received Thanks: 109
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Originally Posted by MrSm!th
Je nachdem, wie du "effizient genug" in Relation setzt. Nicht effizient genug, um mit dem Westen mithalten zu können, das ist richtig.
Aber effizient genug, die Grundbedürfnisse der Bürger zu versorgen und trotzdem langsam und kontinuierlich zu wachsen.
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Warum einfach wenns auch kompliziert geht....ne? /:
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12/13/2013, 18:13
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#78
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elite*gold: 10
Join Date: Mar 2011
Posts: 1,703
Received Thanks: 523
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Originally Posted by MrSm!th
Nein, nicht unbedingt.
Viele sagen, der Sozialismus funktioniere nicht, weil er relativ zum Kapitalismus gesehen ineffizienter ist. Ich sage, der Kapitalismus funktioniert nicht, weil in ihm nicht alle Menschen etwas zu essen haben.
Es kommt drauf an, wie man seine Prioritäten setzt.
Man kann auch gut (nicht extrem gut) wirtschaften, ohne die Menschlichkeit zu verlieren.
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Ich verstehe was du gegen den reinen Kapitalismus hast, aber sieh es dir an: In Deutschland haben wir auch einen (sozialen) Kapitalismus und bei uns verhungert kein deutscher Staatsbürger, es ist nicht so dass der Kapitalismus ausschließt dass sich der Staat um die Schwachen der Gesellschaft kümmert.
Der Kommunismus hingegen ist für mich viel menschenverachtender, er ist ineffizient, unglaublich aufwändig und gebiert absolutistische Regimes, welche die gesamte politische und wirtschaftliche Macht in sich vereinen.
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Wie schon gesagt, die Linke sieht keine Planwirtschaft vor und bezeichnet den Kommunismus dennoch als ihr langfristiges Ziel.
Sehr gering ist die Gesamtwohlfahrt da auch nicht unbedingt, es kommt immer auf den Maßstab an.
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Die Linken.. Je kleiner eine Partei ist desto lauter kann sie schreien.
Falls ich da nichts missverstanden habe implementiert Kommunismus eine zentrale Verwaltung der Produktionsmittel, muss man natürlich nicht Planwirtschaft nennen, ist aber das Gleiche
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Übrigens gibt es die Gegenteilige Richtung auch: Während es für die Bürger keine Lobby gibt, versuchen viele Unternehmen natürlich wo es nur geht, die Gesetze so umzubiegen, dass sie den Preis quasi alleine bestimmen können, z.B. durch staatlich geschützte Monopole. Dem eigentlichen Grundgedanken des reinen Kapitalismus widerspricht das natürlich, denn da hätte der Staat sich völlig rauszuhalten, nur ergibt sich in einer vom Geld regulierten Welt zwangsläufig, dass die wohlhabensten Menschen auch Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen können.
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Vollkommen richtig, nahezu jedes große Unternehmen hat Leute in Berlin sitzen.
Aber wir haben ja nicht mehr die Situation wie während der Industrialisierung, wo die Mittelschicht praktisch nicht existent war und die Gesellschaft sich in Produzenten und Arbeiter, die unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Hungerlöhnen arbeiten müssen, aufteilte. Heutzutage haben wir (zum Glück) eine breite Mittelschicht und diese großen Unternehmen bestehen nunmal aus dieser Mittelschicht, das bedeutet jedweder Lobbyismus kommt zu einem guten Teil auch der deutschen Gesellschaft zugute.
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Die Aussagekraft des BIP über den Wohlstand eines Landes ist sehr begrenzt.
Außerdem stehen unsere Schulden trotzdem in keinem Vergleich dazu - wir werden sie niemals abbezahlen können. Hätte die DDR auch Geldgeber wie wir gehabt, die uns trotzdem der hohen Schuldlast noch vertrauen, hätte sie auch etwas länger durchgehalten.
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naja wir haben jetzt 81% des BIP, die ddr hatte 83 (laut dem allwissenden Internet), stimmt ja im Grunde, der DDR fehlte es an Geldgebern, das Land hätte evtl. noch eine Weile überlebt, aber auf welcher Grundlage? Die Lebensqualität in der DDR war anscheinend nicht die Beste.. Wie man hört musste das Regime sogar eine Mauer bauen um die Leute am emigrieren zu hindern (nur ein gerücht)
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Schon einmal von Planned Obsolescence gehört?
Ein Drucker der nicht nach 2 Jahren kaputt geht, das wäre doch mal was. Aber damit würden Druckerproduzenten ja ihren Umsatz wieder senken.
Regenerative Energien sind auch ein schönes Beispiel, gegen die sich bestehende Energieriesen versuchen zu wehren.
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Eher ein Beispiel dafür dass auch Dinge Geldwert haben, die keinen Nutzen für die Menschheit bringen 
Naja, da muss man wohl in den sauren Apfel beißen, allerdings bleibt das alles im Rahmen, da es ab einer gewissen Offensichtlichkeit dieser Taktik Produzenten geben wird, für die es dann lohnender ist "ehrlich" zu bauen.
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Natürlich, bevor man irgendwo die Preise ändert, sollte man den Ländern erstmal helfen, sich selbst zu helfen.
Nur in der jetzigen Gesellschaft? Wieso sollte man? Damit würde man ja billige Arbeitskräfte verlieren. (siehe einen Absatz weiter oben)
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Es stimmt. Vorteil für die einen ist ein Nachteil für die Anderen.
Es ist das Gleiche wie beim Klimaschutz, aber was willst du tun. Keine Regierung auf der Welt jucken diese Themen (nachvollziehbar) und somit wird sich allzu schnell auch nichts ändern.
Ich beginne diese Diskussion zu geniessen  mal was anderes als das übliche internet geflame~
Quote:
Originally Posted by pioder
Lieber zweifeln und handeln, als versklavt zu werden.
Aber ich verstehe, wie du es eigentlich meinst.
Es ist echt krank, wie manche Leute von Offizielen Daten beherrscht werden bzw. manipuliert, auch hier im Theard zu sehen. Auch schön zu sehen, wie die Diskussion sich entwickelt.
Manche Argumente würde ich gerne kritisieren, leider fehlt mir gerade die Zeit dafür, werde ich natürlich nachholen!
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Ich würde auf Verschwörungstheorien gar nichts geben, die meisten sind Hirngespinste von ein paar Internetidioten. Du solltest dich lieber mit ernsthaften Quellen auseinandersetzen, bevor du irgendwelche Sachen verbreitest.
Kleines Rätsel: Wenn du felsenfest davon überzeugt bist, was dir ein Youtube Video erzählt, und dann jede andere Meinung ignorierst bzw. verleumdest, wer ist dann der Manipulierte?
Viel Spaß beim Nachdenken 
Und wenn du dir mal einen Gefallen tun willst kauf ein Buch eines Ökonomen in dem die Grundzüge der Wirtschaft erklärt werden.
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12/13/2013, 20:10
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#79
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elite*gold: 179
Join Date: Oct 2009
Posts: 7,853
Received Thanks: 8,558
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Quote:
Originally Posted by binhood
jetzt mal offtopic hat dieser Axel Stoll einen Hitlerbart? Ich möchte auch mal das nehmen was die beim NSL Forum so nehmen, aber nicht soviel nur die Hälfte davon !
Soviel Unsinn habe ich lange nicht gehört  hahahahha
DAFUQ
edit: ich lehne deinen angebot jetzt mal ab, ich möchte nicht mehr zu der runde ist mir zuviel drogen  gott wie geil XDD
wenn du in köln bist sag bescheid
Rainvair ich liebe dichd afür das du mir den typen gezeigt hast  zu gut! XDDD ich kann mich seit ner stunde nicht zürückhalten, lachkrämpfe. habe schon paar freunden gezeigt sie haben sich auch köstlich amüsiert danke! dafür gebe ich gerne wenn wir uns irgendwann mal treffen sollten paar runden Tequila aus! 
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Wenn du dich für 9/11 interessierst, empfehle ich dir das Buch "9/11thology" von Dimitri Khalezov. Er stellt darin seine eigene These zu den Geschehnissen auf, trägt viele kräftige Beweise vor und durchleuchtet ein breites Spektrum an Aspekten drum her rum. Alles in allem ein sinnvollerer Zeitvertreib als sich irgendwelche schlechten Youtube Videos anzugucken.
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12/14/2013, 13:39
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#80
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elite*gold: 0
Join Date: Dec 2007
Posts: 7,026
Received Thanks: 2,015
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Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Das klingt dann noch unsinniger als diese typischen "Du bist noch Schüler oder empfängst Sozialhilfe? Dann hast du hier nichts zu melden"-Sprüche.
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Deine Vorurteile mir gegenüber kannst du stecken lassen. Ich wollte nur etwas mehr über den TE in Erfahrung bringen.
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Nicht sicher, ob du das Thema ernst nimmst oder ein begabter Troll bist.
Inwiefern muss man denn monetären Werten abschwören, nur weil einem eine Ellenbogengesellschaft nicht zusagt?
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Dann stimmst du meinem ersten Post hier zu. Gut.
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Nicht jeder wird sie in gleichem Maße beeinflussen, aber prinzipiell können wir sie alle in gleichem Maße beeinflussen. Es gab schon genug From-Zero-To-Hero Beispiele in der Geschichte.
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So viele kenne ich da gar nicht. Hilf meinem Wissensstand mal auf die Sprünge. Weiterhin gilt immer noch dass Ausnahmen die Regel bestätigen.
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Der Oberplaner ist in einer Demokratie das Volk selbst
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Und weil das Ganze auch etwas effizient funktionieren sollte gibt es dessen Vertreter und die Vertretervertreter und schlußendlich die Vertreter der Vertretervertreter. Aber du redest ja von der reinen Demokratie, wo jeder auf seinen Smartphone die Demokratieapp hat und ausnahmslos an jeder Befragung teillnimmt, oder?
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und ich wüsste nicht, wieso es wahrscheinlicher sein soll, dass sich die Teilnehmer einer Marktwirtschaft altruistisch verhalten.
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Erstens ging es mir nicht um die Wahrscheinlichkeit sondern um die Möglichkeit überhaupt altruistisches Verhalten am Tag zu legen. Wer nichts hat kann auch nur wenig geben. Und zweitens kommt Altruismus in der Geschäftswelt öfters vor als du denkst. Von Förderung von kulturellen Veranstaltungen bis zu Vereinen die sich um die Schwachen kümmern.
Quote:
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Das stimmt, ein Marktsystem ist schwerer zu beherrschen und logischerweise damit auch schwerer vorherzusehen. Das ist ein Problem, denn wie schon gesagt, dem Markt ist egal, ob wer durch eine Depression verhungert, der regelt sich selbst, wie es ihm beliebt.
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Eine schlechte Produktivleistung bringt elend, unabhängig vom Wirtschaftssystem.
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Und die Sozialwissenschaften.
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Du hast es erfasst.
Ich würde es Vorwand nennen.
Es war ein Regime. Wer sagt denn überhaupt, dass die Diktatoren der Sowjet Union eine klassenlose Gesellschaft angestrebt haben? Damit hätten sie ja ihre Macht verloren.
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Wer sagt den dass sie vom ersten Tag an Diktatoren waren und dass sie nicht von dem Menschen die Macht bekommen haben weil sie dem Ruf des Sozialismus gefolgt sind? Die Sowjetunion und der Ostblock ist das was in der Realität am nahsten dem idealien Sozialismus gekommen ist. Tut das nicht als Nicht-Sozialismus ab weil es schief ging.
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Man beachte: Der ideale Kapitalismus, bei dem sich die Märkte schön fair selbst regulieren, ist ebenfalls ein unrealistischer Traum.
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Du bringst das Wort fair in Spiel. Lassen wir das und der Traum wirkt etwas weniger unrealistisch.
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Aber effizient genug, die Grundbedürfnisse der Bürger zu versorgen und trotzdem langsam und kontinuierlich zu wachsen.
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Da müssen wir aber Grundbedürfnisse definieren. So viel Brot und Wasser wie zum überleben nötig ist kann man als gedecktes Grundbedürfniss verstehen. Wenn es aber mehr als das sein sollte sieht es anders aus. Ich sage dir wieder, dass Menschen im Sozialismus gehungert haben. Und das lag am Systen und dessen Machtinhabern.
Quote:
Nein, nicht unbedingt.
Viele sagen, der Sozialismus funktioniere nicht, weil er relativ zum Kapitalismus gesehen ineffizienter ist. Ich sage, der Kapitalismus funktioniert nicht, weil in ihm nicht alle Menschen etwas zu essen haben.
Es kommt drauf an, wie man seine Prioritäten setzt.
Man kann auch gut (nicht extrem gut) wirtschaften, ohne die Menschlichkeit zu verlieren.
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Man kann auch extrem schlecht wirtschaften und dabei den Menschen trotzdem nichts zu essen übrig zu lassen. Glaubst du nicht? Ich kenne mindestens ein Beispiel aus dem Sozialismus.
Ich empfinde die Wahrscheinlichkeit dafür auch um einiges höher im Sozialismus. Dieser kümmert sich hauptsächlich darum wie Ressourcen zu verteilen sind aber nicht wie sie produziert werden. Selbst wenn es im Nicht-Sozialismus eine größere Lücke zwischen Schichten gibt könnte es sein, dass die unteren mehr haben als die "Gleichgestellten" im Sozialismus.
Quote:
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Wie schon gesagt, die Linke sieht keine Planwirtschaft vor und bezeichnet den Kommunismus dennoch als ihr langfristiges Ziel.
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Die würden doch einen Teufel tun und das sagen. Da verweise ich auch wieder auf die ex-sozialistischen Staaten. Da wurde auch mit dem Ideal geworben und in der Praxis kam etwas ganz anderes heraus. Ich kann es sowieso nicht fassen, dass es solch einen Linksruck in Deutschland gab und die Linke so akzeptiert ist. Wenn ich allein schon and die Attentate der RAF in der Vergangenheit denke schüttele ich nur den Kopf.
Quote:
Korrekt, niemand kann perfekt im Voraus planen.
Fragt sich nur, inwiefern der Marktpreis unbedingt erstrebenswert ist. Würde der Staat sich aus der Preisbildung vollkommen raushalten, hätten wir ganz schnell einen noch größeren Niedriglohnsektor, als wir sowieso schon haben.
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Du könntest auch mal sozialer sein und an den Menschen auf der anderen Seite der Welt denken. Du verdienst ungerechterweise doch viel zu viel. Es wird Zeit dass du deinen Lohn nach unten drückst. Dadurch wird auch mehr für die Anderen übrig sein.
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Übrigens gibt es die Gegenteilige Richtung auch: Während es für die Bürger keine Lobby gibt, versuchen viele Unternehmen natürlich wo es nur geht, die Gesetze so umzubiegen, dass sie den Preis quasi alleine bestimmen können, z.B. durch staatlich geschützte Monopole.
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Selbstverständlich gibt es Gewerkschaften.
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Die Aussagekraft des BIP über den Wohlstand eines Landes ist sehr begrenzt.
Außerdem stehen unsere Schulden trotzdem in keinem Vergleich dazu - wir werden sie niemals abbezahlen können.
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Solch ein Versuch wäre auch der Ruin des Landes.
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Nope
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Doch und zwar dann wenn du nichts hast. Darum klappt Korruption auch so gut im fortgeschrittenen Sozialismus.
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12/14/2013, 15:00
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#81
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elite*gold: 7110
Join Date: Jun 2009
Posts: 28,908
Received Thanks: 25,409
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Ein sehr schöner Artikel übrigens.
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Originally Posted by Unick
Wie gesagt, fang mit kleinen Schritten an zu gehen. Sorge erstmal dafür, dass du nicht verhungern würdest, dann kannst du dich auch um Andere kümmern.
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Auf was ist das nun konkret bezogen? Verhungert hier etwa wer oder wieso braucht man nicht sozial sein?
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Originally Posted by -Flozilla-
Warum einfach wenns auch kompliziert geht....ne? /:
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Warum kompliziert, wenn auch einfach Menschen verrecken können, ne? :/
Oder worauf war das bezogen?
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Originally Posted by xtr3mb0b
Ich verstehe was du gegen den reinen Kapitalismus hast, aber sieh es dir an: In Deutschland haben wir auch einen (sozialen) Kapitalismus und bei uns verhungert kein deutscher Staatsbürger, es ist nicht so dass der Kapitalismus ausschließt dass sich der Staat um die Schwachen der Gesellschaft kümmert.
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Das ist so nicht ganz korrekt. Auch in Deutschland gibt es Menschen, die nur mit äußerster Not über die Runden kommen und es ist nicht so, dass wir hier auch keine Obdachlosen hätten, die im Winter erfrieren (wie ich jetzt schon kommen sehe, dass irgendein Depp sagen will "Aber die sind doch selber schuld", lol).
Zum Anderen wird unser Sozialsystem schon seit geraumer Zeit sukzessiv abgebaut und gleicht sich dem der USA an. Der FDP ist unser Staat ja immer noch zu sozial und wenn hier im Forum mal liest, was einige Individuen für geistigen Dünnschiss von sich geben, habe ich Angst vor der Politik von morgen.
Quote:
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Der Kommunismus hingegen ist für mich viel menschenverachtender
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Das kann er per Definition nicht sein, denn er setzt das Wohl der Menschen an die höchste Stelle
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er ist ineffizient, unglaublich aufwändig
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Definitiv.
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und gebiert absolutistische Regimes, welche die gesamte politische und wirtschaftliche Macht in sich vereinen.
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Umgekehrt. Diese Regimes nutzen Abwandlungen gerne, um ihre Macht zu stärken.
Der Kommunismus kann keine Regimes gebären, dafür benötigt es erstmal unterschiedliche Klassen und Schichten.
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Die Linken.. Je kleiner eine Partei ist desto lauter kann sie schreien.
Falls ich da nichts missverstanden habe implementiert Kommunismus eine zentrale Verwaltung der Produktionsmittel, muss man natürlich nicht Planwirtschaft nennen, ist aber das Gleiche
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Kommunismus hat auch keine eindeutig abgegrenzte Definition. Die Linke beschränkt sich wie gesagt in ihrem Programm auf eine klassenlose Gesellschaft. Durchaus ein lobenswertes Ziel.
Welche Relevanz die Größe der Partei für diese fachliche Diskussion hat, ist mir nicht ganz klar ;O Ob sie ihre Ziele, wenn sie an der Macht wären, realisieren würden, ist noch einmal eine ganz andere Frage, aber nicht die Frage dieses Threads.
Quote:
Vollkommen richtig, nahezu jedes große Unternehmen hat Leute in Berlin sitzen.
Aber wir haben ja nicht mehr die Situation wie während der Industrialisierung, wo die Mittelschicht praktisch nicht existent war und die Gesellschaft sich in Produzenten und Arbeiter, die unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Hungerlöhnen arbeiten müssen, aufteilte. Heutzutage haben wir (zum Glück) eine breite Mittelschicht und diese großen Unternehmen bestehen nunmal aus dieser Mittelschicht, das bedeutet jedweder Lobbyismus kommt zu einem guten Teil auch der deutschen Gesellschaft zugute.
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Zuerst einmal ist ja gerade das Problem, dass wir einen Rückwärtstrend haben. Wir sind zwar nicht mehr in der damaligen Zeit, aber die Verhältnisse bewegen sich in diese Richtung.
Zudem wäre mir neu, dass beispielsweise die Bankenlobby irgendwas für die Mittelschicht tun würde.
Natürlich werden durch den Lobbyismus die wirtschaftlichen Verhältnisse einiger Unternehmen gestärkt, weshalb es mehr und auch "sicherere" Arbeitsplätze gibt, aber zu welchem Preis? Die Nachteile winken dann auf der anderen Seite, z.B. durch Preisdiktate von legalen Monopolen.
Wir haben momentan einen heuchlerischen Kapitalismus. Wenn es im Interesse bestimmer Lobbies ist, kann man gerne auch mal regulieren. Aber wehe dem Staat, er will mal Regulierungen einführen, die hauptsächlich den Bürgern zugutekommen.
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stimmt ja im Grunde, der DDR fehlte es an Geldgebern, das Land hätte evtl. noch eine Weile überlebt, aber auf welcher Grundlage? Die Lebensqualität in der DDR war anscheinend nicht die Beste.. Wie man hört musste das Regime sogar eine Mauer bauen um die Leute am emigrieren zu hindern (nur ein gerücht)
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Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
Natürlich war das Leben unter einem totalitären Regime kein Spaß. Das hat aber wenig mit dem Sozialismus zu tun. Wirtschaftlich gesehen war die DDR jedenfalls nicht so schlecht, wie es gerne behauptet wird. Unsere finanzielle Lage sieht aktuell nicht viel besser aus, nur stützt sich unser System, indem einfach neues Geld durch Kredite aus dem Nichts geschaffen wird. Das klappt natürlich auch nur über einen begrenzten Zeitraum, wie man sich denken kann. Hallo Inflation!
Quote:
Eher ein Beispiel dafür dass auch Dinge Geldwert haben, die keinen Nutzen für die Menschheit bringen
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Nein, sie bringen doch Nutzen, dieser ist halt nur begrenzt.
Aber die größere Nutzen, nämlich Energie klimafreundlicher zu gewinnen oder verschleißfreiere Güter zu haben, der ist eben wenig wert in einer Welt, in der man jedes Jahr seinen Gewinn weiter steigern muss.
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Naja, da muss man wohl in den sauren Apfel beißen, allerdings bleibt das alles im Rahmen, da es ab einer gewissen Offensichtlichkeit dieser Taktik Produzenten geben wird, für die es dann lohnender ist "ehrlich" zu bauen.
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Natürlich, aber es geht um's Prinzip. Der Kapitalismus fördert grundsätzlich nur Ideen, die eine direkte Gewinnaussicht versprechen. Ideen mit langfristige Gewinnen, hauptsächlich an Werten, die nicht mit Geld zu bemessen sind (z.B. das Klima), müssen sich ihre Durchsetzung wesentlich stärker erkämpfen oder bleiben einfach Ideen.
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Es stimmt. Vorteil für die einen ist ein Nachteil für die Anderen.
Es ist das Gleiche wie beim Klimaschutz, aber was willst du tun. Keine Regierung auf der Welt jucken diese Themen (nachvollziehbar) und somit wird sich allzu schnell auch nichts ändern.
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Was soll daran nachvollziehbar sein?
Deine Fragestellung "Was willst du tun?" mit der unterschwelligen Botschaft, dass wir nicht helfen können, wenn es uns selbst keinen finanziellen Nutzen bringt bzw. sogar einen finanziellen Nachteil, ist wieder im Denkmuster des Kapitalismus. Diese Frage stellt sich für mich so gar nicht. Ich muss nicht abwägen, ob es mir das wert ist, dass ich dann wieder mehr für Schokolade zahlen muss. Einfach helfen (ich weiß, leichter gesagt als getan, aber momentan besteht ja nicht einmal der Wille ;O).
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Ich beginne diese Diskussion zu geniessen mal was anderes als das übliche internet geflame~
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Dito.
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Originally Posted by Unick
Deine Vorurteile mir gegenüber kannst du stecken lassen. Ich wollte nur etwas mehr über den TE in Erfahrung bringen.
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Was für Vorurteile? Derartige Unsinnigkeiten habe ich an den Kopf geschmissen bekommen, als ich noch Schüler war.
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Dann stimmst du meinem ersten Post hier zu. Gut.
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Wie bitte? Was genau bestätige ich dir denn?
Jemandem willkürlich Zustimmung in den Mund zu legen ist unredlich.
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So viele kenne ich da gar nicht. Hilf meinem Wissensstand mal auf die Sprünge. Weiterhin gilt immer noch dass Ausnahmen die Regel bestätigen.
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Es gibt keine Regel. Prinzipiell kann von jedem die zündende Idee kommen, ein bestimmtes Problem zu lösen. Das gab es selbst schon im Zeitalter der Ständegesellschaft.
Dennoch: Wenn du der Meinung bist, dass man durch seine Herkunft bestimmte Dinge nicht erreichen kann, sprichst du ja genau die Punkte an, die hier kritisiert werden
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Und weil das Ganze auch etwas effizient funktionieren sollte gibt es dessen Vertreter und die Vertretervertreter und schlußendlich die Vertreter der Vertretervertreter. Aber du redest ja von der reinen Demokratie, wo jeder auf seinen Smartphone die Demokratieapp hat und ausnahmslos an jeder Befragung teillnimmt, oder?
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Es geht schlichtweg darum, dass es in einer kommunistischen Gesellschaft keinen Oberplaner (im Sinne eines Totalitarismus) gibt, weil das der Definition widerspricht. Das Thema ist recht theoretisch, also komm mir nun nicht mit der Praxisuntauglichkeit. Den Kommunismus habe ich bereits als realitätsferne Utopie bezeichnet, auch wenn der sich selbst regulierende Markt genau so eine ist.
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Erstens ging es mir nicht um die Wahrscheinlichkeit sondern um die Möglichkeit überhaupt altruistisches Verhalten am Tag zu legen. Wer nichts hat kann auch nur wenig geben.
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Dann gehst du von der falschen Prämisse aus, dass man im Kommunismus nichts hat.
Der grundlegende Unterschied ist eigentlich nur der der Vermögensverteilung. Das Vermögen bleibt dasselbe.
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Und zweitens kommt Altruismus in der Geschäftswelt öfters vor als du denkst. Von Förderung von kulturellen Veranstaltungen bis zu Vereinen die sich um die Schwachen kümmern.
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Ist mir bekannt, ich bin überzeugter Gegner der "Menschen sind Egoisten"-These. Ich verstehe nur nicht, wo dann der Widerstand seinen Ursprung hat, diesen Altruismus auch gesetzlich festzulegen (im Grunde ist er das schon durch die Menschenrechte).
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Eine schlechte Produktivleistung bringt elend, unabhängig vom Wirtschaftssystem.
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Ebenfalls die falsche Prämisse.
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Und die Sozialwissenschaften.
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Stimmt, eigentlich sind ohnehin nur Ingenieurwissenschaften echte Studiengänge die produktive Akademiker hervorbringen. Der Rest ist sowieso nur mit Umverteilung beschäftigt 
Zitat meines Lieblingsphysiklehrers
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Wer sagt den dass sie vom ersten Tag an Diktatoren waren und dass sie nicht von dem Menschen die Macht bekommen haben weil sie dem Ruf des Sozialismus gefolgt sind? Die Sowjetunion und der Ostblock ist das was in der Realität am nahsten dem idealien Sozialismus gekommen ist. Tut das nicht als Nicht-Sozialismus ab weil es schief ging.
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Es kann per Definition kein Sozialimus sein, wenn es eine gewaltsame Regierung gibt, die sich über den Willen des Volkes hinwegsetzt.
Zudem kannst du dieses Gedankenspiel schlecht nachweisen. Ich bleibe da eher bei meiner Ansicht. Grausame, psychopathische Diktatoren sind eben genau dies, unabhängig von der Ideologie, die sie zur Rechtfertigung ihrer Macht missbrauchen.
Ich bezeichne auch das Christentum nicht als böse, nur weil Monarchen es für den Absolutismus verwendet haben.
Quote:
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Du bringst das Wort fair in Spiel. Lassen wir das und der Traum wirkt etwas weniger unrealistisch.
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Ohne dieses schöne Wort ist es aber ein Albtraum. Wer will denn bitte an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem anstelle desjenigen, der die größte Leistung erbringt, der größte Psychopath gewinnt?
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Da müssen wir aber Grundbedürfnisse definieren. So viel Brot und Wasser wie zum überleben nötig ist kann man als gedecktes Grundbedürfniss verstehen.
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Und das ist in den USA nicht einmal erfüllt.
Quote:
Wenn es aber mehr als das sein sollte sieht es anders aus. Ich sage dir wieder, dass Menschen im Kommunismus/Sozialismus gehungert haben. Und das lag am Systen/System und dessen Machtinhabern.
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Mal in zwei Varianten gefixt.
Beispiele?
Quote:
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Man kann auch extrem schlecht wirtschaften und dabei den Menschen trotzdem nichts zu essen übrig zu lassen.
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Und nu? Man kann auch die Menschheit in die Luft jagen. Man kann viele schlechte Dinge tun. Das trägt nicht wirklich zur Diskussion bei.
Mir scheint, du hast einfach nur Spaß daran, contra zu sein, wenn ich mir deine durchschnittlichen Beiträge so ansehe.
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Glaubst du nicht? Ich kenne mindestens ein Beispiel aus dem Sozialismus.
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Ich kenne nicht einmal ein Beispiel für Sozialismus in der Realität allgemein.
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Ich empfinde die Wahrscheinlichkeit dafür auch um einiges höher im Sozialismus. Dieser kümmert sich hauptsächlich darum wie Ressourcen zu verteilen sind aber nicht wie sie produziert werden.
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Der Sozialismus ist eine politische Ideologie und keine Wirtschaftsform. Die Güter können ja durchaus in einer Marktwirtschaft produziert werden, aber die Politik hat sich sozial zu verhalten.
Ganz nebenbei gab es in der DDR ausreichend Produktionsmittel. Natürlich mangelte es an gehobenen Gütern (die heute selbstverständlich sind), aber der Grundbedarf war gedeckt.
Inwiefern sie sich "mehr" um die Verteilung gekümmert haben, ist mir gerade auch nicht ganz klar. Logischerweise haben sie sich um alles gekümmert, es gehört ja auch zusammen. Man kann schlecht verteilen, was nicht da ist. In der Marktwirtschaft ist es schlicht nicht notwendig, sich um die Produktion zu kümmern, weil da die Produktion nicht in der Aufgabe des Staates liegt, also wäre es ebenfalls falsch, wenn du damit implizieren wolltest, dass im Kapitalismus mehr Wert auf die Güterproduktion gelegt wird (die dort ja übrigens ebenfalls irgendwie verteilt werden müssen).
Wenn du damit sagen wolltest, dass in der DDR die Regierung so beschäftigt damit war, die vorhandenen Güter fair aufzuteilen, dass sie es nicht mehr geschafft hat, die Produktion zu regeln, dann muss ich doch sagen, finde ich deine Vortellung der ganzen Sache relativ kindlich.
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Selbst wenn es im Nicht-Sozialismus eine größere Lücke zwischen Schichten gibt könnte es sein, dass die unteren mehr haben als die "Gleichgestellten" im Sozialismus.
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Du willst mir sagen, in der DDR lebte man wie heute in Afrika? kk.
Die "Unteren" sind keinesfalls die Hartz4-Empfänger in Deutschland, falls du das damit meintest. Die sind global betrachtet immer noch obere Mittelschicht.
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Die würden doch einen Teufel tun und das sagen. Da verweise ich auch wieder auf die ex-sozialistischen Staaten. Da wurde auch mit dem Ideal geworben und in der Praxis kam etwas ganz anderes heraus. Ich kann es sowieso nicht fassen, dass es solch einen Linksruck in Deutschland gab und die Linke so akzeptiert ist. Wenn ich allein schon and die Attentate der RAF in der Vergangenheit denke schüttele ich nur den Kopf.
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Es gibt genau so einen Rechtsruck, jetzt werd mal nicht einseitig hier.
Wenn die Politik scheiße läuft (und sie läuft scheiße), orientieren sich die Menschen immer an den alternativen Rändern.
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Du könntest auch mal sozialer sein und an den Menschen auf der anderen Seite der Welt denken. Du verdienst ungerechterweise doch viel zu viel. Es wird Zeit dass du deinen Lohn nach unten drückst. Dadurch wird auch mehr für die Anderen übrig sein.
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Korrekt. Aber eins nach dem anderen 
Bevor wir die globale Wirtschaft angleichen können und idealerweise Staaten abschaffen, muss noch eine ganze Menge geschehen.
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Selbstverständlich gibt es Gewerkschaften.
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Zum Einen gibt es sie nicht für jeden Berufszweig, zum Anderen ist ihr Einfluss auf die Politik begrenzt, wenn überhaupt vorhanden. Ihre eigentliche "Stärke" zeigen sie maximal bei Tarifverhandlungen mit Arbeitgebern, aber selbst das lief schon einmal besser.
Quote:
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Solch ein Versuch wäre auch der Ruin des Landes.
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Korrekt! 
Nur muss man mit der Bewertung dann auch konsequent sein: Wenn man die Wirtschaftlichkeit der DDR betrachtet, sind Schulden ein denkbar schlechtes Bewertungskriterium
Quote:
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Doch und zwar dann wenn du nichts hast. Darum klappt Korruption auch so gut im fortgeschrittenen Sozialismus.
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Ich bleibe dabei: Nope.
Die erneut falsche Begriffsverwendung mal ganz außen vor gelassen.
Ich kenne meine moralischen Züge wohl besser als jeder andere. Und ob es mir wer glaubt oder nicht, ist mir ohnehin egal.
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12/14/2013, 16:14
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#82
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elite*gold: 142
Join Date: Mar 2013
Posts: 785
Received Thanks: 75
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Menschen haben immer schon miteinander gehandelt.
Das ist völlig normal das es da Verlierer und Gewinner in der heutigen Gesellschaft gibt.
Man kann kein neues besseres System einführen, da es erzwungen werden müsste und eh nicht ordentlich funktioniert am Ende.
So sehe ich das.
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12/14/2013, 21:28
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#83
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elite*gold: 10
Join Date: Mar 2011
Posts: 1,703
Received Thanks: 523
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Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Das ist so nicht ganz korrekt. Auch in Deutschland gibt es Menschen, die nur mit äußerster Not über die Runden kommen und es ist nicht so, dass wir hier auch keine Obdachlosen hätten, die im Winter erfrieren (wie ich jetzt schon kommen sehe, dass irgendein Depp sagen will "Aber die sind doch selber schuld", lol).
Zum Anderen wird unser Sozialsystem schon seit geraumer Zeit sukzessiv abgebaut und gleicht sich dem der USA an. Der FDP ist unser Staat ja immer noch zu sozial und wenn hier im Forum mal liest, was einige Individuen für geistigen Dünnschiss von sich geben, habe ich Angst vor der Politik von morgen.
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Obdachlose, die im Winter erfrieren gab es es in der DDR auch, worauf willst du hinaus?
Und woraus leitest du dir ab das sich das Sozialsystem immer weiter abbaut? Das hätte ich gern erklärt.
Es gibt doch auf der anderen Seite auch Parteien die den Kommunismus einführen wollen, es ist nur gut und gerecht dass in einer Demokratie alle Meinungen vertreten sind. (Die FDP ist nicht mal mehr im Parlament, von daher ist das eh schnuppe)
Abgesehen davon bekomme ich auch Angst wenn ich sehe, wieviele Leute auf epvp kommunistische Parolen raushauen, ohne überhaupt einen Hauch Ahnung von der Materie zu haben.
Quote:
Originally Posted by MrSm!th
Das kann er per Definition nicht sein, denn er setzt das Wohl der Menschen an die höchste Stelle
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Nein, per marxscher Definition ist der Kommunismus eine klassenlose Gesellschaft in der alle Produktionsmittel und Erzeugnisse ins Eigentum der Staatsbürger übergehen.
Zudem gibt es einen Unterschied zwischen einem erklärten Ziel und der Umsetzung desselbigen
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Originally Posted by MrSm!th
Umgekehrt. Diese Regimes nutzen Abwandlungen gerne, um ihre Macht zu stärken.
Der Kommunismus kann keine Regimes gebären, dafür benötigt es erstmal unterschiedliche Klassen und Schichten.
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Nun ja, der Kommunismus sieht natürlich keine Diktatur per se vor, allerdings macht er es einer Regierung auch unglaublich einfach, an der Macht zu bleiben.
Zudem ist ein kommunistisches Land auch unglaublich schwer freiheitlich und demokratisch zu regieren, da es im Kommunismus zu einen enormen Abwanderungswille kommt.
Ich hab ja schon gesagt dass es in Deutschland nicht mehr die soziale Notlage des 19. Jhdts. gibt. Ein Großteil der Menschen profitiert von der relativ liberalen Marktwirtschaft, diese Menschen wären unzufrieden im Kommunismus.
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Originally Posted by MrSm!th
Kommunismus hat auch keine eindeutig abgegrenzte Definition. Die Linke beschränkt sich wie gesagt in ihrem Programm auf eine klassenlose Gesellschaft. Durchaus ein lobenswertes Ziel.
Welche Relevanz die Größe der Partei für diese fachliche Diskussion hat, ist mir nicht ganz klar ;O Ob sie ihre Ziele, wenn sie an der Macht wären, realisieren würden, ist noch einmal eine ganz andere Frage, aber nicht die Frage dieses Threads.
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Da kommen wir wohl auf keinen grünen Zweig.. Planwirtschaft ist ein, wenn nicht DAS Merkmal des Kommunismus.
Viele Parteien haben lobenswerte Ziele, ich wäre allerdings gespannt wie die Umsetzung dieser Ziele aussähe.
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Originally Posted by MrSm!th
Welche Relevanz die Größe der Partei für diese fachliche Diskussion hat, ist mir nicht ganz klar ;O Ob sie ihre Ziele, wenn sie an der Macht wären, realisieren würden, ist noch einmal eine ganz andere Frage, aber nicht die Frage dieses Threads.
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Von der Frage dieses Threads sind wir inzwischen ein gutes Stück entfernt 
Es hat insofern Relevanz als dass die Linke in absehbarer Zeit nicht in der Regierung sitzen wird, wodurch Verpsrechungen natürlich leichter von der Zunge gehen. Natürlich versuchen sie auch Wählerstimmen von den Altkommunisten zu holen, allerdings schreiben sie sich den Kommunismus auch nicht auf die Fahnen, da das natürlich die Realos abschrecken würde.
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Originally Posted by MrSm!th
Zuerst einmal ist ja gerade das Problem, dass wir einen Rückwärtstrend haben. Wir sind zwar nicht mehr in der damaligen Zeit, aber die Verhältnisse bewegen sich in diese Richtung.
Zudem wäre mir neu, dass beispielsweise die Bankenlobby irgendwas für die Mittelschicht tun würde.
Natürlich werden durch den Lobbyismus die wirtschaftlichen Verhältnisse einiger Unternehmen gestärkt, weshalb es mehr und auch "sicherere" Arbeitsplätze gibt, aber zu welchem Preis? Die Nachteile winken dann auf der anderen Seite, z.B. durch Preisdiktate von legalen Monopolen.
Wir haben momentan einen heuchlerischen Kapitalismus. Wenn es im Interesse bestimmer Lobbies ist, kann man gerne auch mal regulieren. Aber wehe dem Staat, er will mal Regulierungen einführen, die hauptsächlich den Bürgern zugutekommen.
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Naja, seit vllt 15 Jahren haben wir einen leichten Rückwärtstrend. Allerdings niemals zu vergleichen mit der Situation von 1960-70, bleibt abzuwarten wie sich das entwickelt.
Ganz abgesehen davon dass der Lobbyismus Vorteile für die Mittelschicht bringt schützt er deutsche Unternehmen auch vor der Verdrängung aus dem heimischen Geschäft durch ausländische Konkurrenten.
Ist der Mindestpreis keine Regulation, die hauptsächlich den Bürgern zugute kommt?
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Originally Posted by MrSm!th
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
Natürlich war das Leben unter einem totalitären Regime kein Spaß. Das hat aber wenig mit dem Sozialismus zu tun. Wirtschaftlich gesehen war die DDR jedenfalls nicht so schlecht, wie es gerne behauptet wird. Unsere finanzielle Lage sieht aktuell nicht viel besser aus, nur stützt sich unser System, indem einfach neues Geld durch Kredite aus dem Nichts geschaffen wird. Das klappt natürlich auch nur über einen begrenzten Zeitraum, wie man sich denken kann. Hallo Inflation!
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Ich denke nicht.
Dass die DDR wirtschaftlich so verhältnismäßg in Ordnung dastand liegt meiner Meinung nach zum guten Teil daran dass in dieser Zeit so unglaublich wenig in Infrastruktur investiert wurde. Wenn man sich ansieht wieviel Solidaritätszuschuss die westlichen Staaten zahlten und immer noch zahlen müssen um diese Infrastrukturlücke zu schließen, wird einem gleich ganz anders.
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Originally Posted by MrSm!th
Nein, sie bringen doch Nutzen, dieser ist halt nur begrenzt.
Aber die größere Nutzen, nämlich Energie klimafreundlicher zu gewinnen oder verschleißfreiere Güter zu haben, der ist eben wenig wert in einer Welt, in der man jedes Jahr seinen Gewinn weiter steigern muss.
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Der Klimaschutz geht Unternehmen doch eh nichts an, der ist allein Sache des Staates. Das Problem ist, dass wie bei allen öffentlichen Gütern gerne die Trittbrettfahrerposition eingenommen wird. Und will man dem Klimawandel wirklich entgegenwirken müssen sich wirklich alle (zählenden) Nationen verbindlich auf Schritte dagegen verpflichten und diese dann auch durchführen. Das Kyoto-Protokoll ist ein netter Anfang, allerdings dürfte jedem klar sein dass das nicht genug sein kann.
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Originally Posted by MrSm!th
Was soll daran nachvollziehbar sein?
Deine Fragestellung "Was willst du tun?" mit der unterschwelligen Botschaft, dass wir nicht helfen können, wenn es uns selbst keinen finanziellen Nutzen bringt bzw. sogar einen finanziellen Nachteil, ist wieder im Denkmuster des Kapitalismus. Diese Frage stellt sich für mich so gar nicht. Ich muss nicht abwägen, ob es mir das wert ist, dass ich dann wieder mehr für Schokolade zahlen muss. Einfach helfen (ich weiß, leichter gesagt als getan, aber momentan besteht ja nicht einmal der Wille ;O).
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Es ist insofern nachvollziehbar als dass jede Regierung primär auf das Wohl ihrer eigenen Bevölkerung bedacht ist. Und warum sollte eine Regierung sozusagen "den Dreck von den Anderen" wegwischen? Damit schadet sich sich ja im Grunde nur selbst, wird höchstwahrscheinlich abgewählt und am Ende profitiert dann jeder, nur man selbst nicht davon. Wie ich oben schon sagte, so etwas geht nur mit verpflichtenden Abkommen unter allen Industrienationen.
Finanzen haben damit nichts zu tun. Es hat auch nichts mit irgendwelchen Staatsstrukturen zu tun. Jeder Mensch ist ein Homo Oeconomicus, und damit auf seinen Vorteil aus, und dieser hat absolut nichts mit Geld zu tun. Natürlich hat Geld einen Nutzen, aber Macht hat auch einen Nutzen, ebenso wie Essen, Anerkennung oder Fortpflanzung.
Vondemher ist diese "Im Kapitalismus ist jeder auf seinen eigenen Vorteil aus" Parole für mich nur ein Haufen Hundescheiße.
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12/14/2013, 22:23
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#84
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Originally Posted by MrSm!th

Ein sehr schöner Artikel übrigens.
Auf was ist das nun konkret bezogen?
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Auf sich selber vor dem Verhungern bewahren. Wenn das gut klappt weiss man auch besser wie man Anderen hilft. Aber es soll ja welche geben, die auch ohne Praxiserfahrung einfach so Großer leisten können. Vielleicht bist du ja so Einer. Oder auch nicht.
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Warum kompliziert, wenn auch einfach Menschen verrecken können, ne? :/
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So einfach ist sterben nun auch wieder nicht.
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wenn hier im Forum mal liest, was einige Individuen für geistigen Dünnschiss von sich geben, habe ich Angst vor der Politik von morgen.
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Dito.
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Das kann er per Definition nicht sein, denn er setzt das Wohl der Menschen an die höchste Stelle
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Sehe ich nicht unbedingt so. Es erhofft das Wohl einer nicht-elitären Mehrheit zu steigern in dem es materielles umverteilt. Das war es schon. Dass dadurch der sogenannten Elite Schaden zugefügt wird ist egal, oder dass das Umverteilen möglicherweise durch das Fehlen von zukünftiger Innovation nicht langfristig dem Wohl aller erhöhen kann, spielt keine Rolle.
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Umgekehrt. Diese Regimes nutzen Abwandlungen gerne, um ihre Macht zu stärken.
Der Kommunismus kann keine Regimes gebären, dafür benötigt es erstmal unterschiedliche Klassen und Schichten.
Kommunismus hat auch keine eindeutig abgegrenzte Definition. Die Linke beschränkt sich wie gesagt in ihrem Programm auf eine klassenlose Gesellschaft. Durchaus ein lobenswertes Ziel.
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Langfristig gesehen ergeben sich automatisch unterschiedliche Klassen. Durch Weiterbildung, Leistungsfähigkeit und genutzte Chancen. Also ist das Ziel eher absurd als lobenswert. Ja, allein schon durch eine Institution die eine klassenlose Gesellschaft gewähren sollte ergibt sich eine Klassengesellschaft.
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Welche Relevanz die Größe der Partei für diese fachliche Diskussion hat, ist mir nicht ganz klar ;O Ob sie ihre Ziele, wenn sie an der Macht wären, realisieren würden, ist noch einmal eine ganz andere Frage, aber nicht die Frage dieses Threads.
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Auf seine Frage kannst du doch trotzdem eingehen. Das Thema des Threads, die Gefühlswelt des TE, spielt doch inzwischen eine untergeordnete Rolle.
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Was für Vorurteile? Derartige Unsinnigkeiten habe ich an den Kopf geschmissen bekommen, als ich noch Schüler war.
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Die Vorurteile, dass ich eben das von die Genannte tun wollte.
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Wie bitte? Was genau bestätige ich dir denn?
Jemandem willkürlich Zustimmung in den Mund zu legen ist unredlich.
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Dass der TE nicht seinem gewählten Studium aufgrung der Politik absagen sollte.
Genau so wie jemand Absichten in den Mund zu legen.
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Der Satz ist für mich einfach ein Widerspruch in sich.
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Prinzipiell kann von jedem die zündende Idee kommen, ein bestimmtes Problem zu lösen. Das gab es selbst schon im Zeitalter der Ständegesellschaft.
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Aber eben doch nicht? Man kann von einer Person nicht erwarten ein Problem zu lösen mit dem sie wenig bis gar nichts zu tun hat. Du verallgemeinerst mir etwas zu viel. Die potentiellen Lösungen für Probleme kommen von eingegrenzten Gruppen und selbst da muss das Können oder Wissen für das Lösen ebenfalls stimmig sein.
Du kannst mir trotzdem mal ein paar Beispiele für deine Zero to Heroes zeigen. Hast mich ja neugierig gemacht.
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Dennoch: Wenn du der Meinung bist, dass man durch seine Herkunft bestimmte Dinge nicht erreichen kann, sprichst du ja genau die Punkte an, die hier kritisiert werden
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Welche Punkte? Hier hast du mich etwas verloren.
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Es geht schlichtweg darum, dass es in einer kommunistischen Gesellschaft keinen Oberplaner (im Sinne eines Totalitarismus) gibt, weil das der Definition widerspricht. Das Thema ist recht theoretisch, also komm mir nun nicht mit der Praxisuntauglichkeit. Den Kommunismus habe ich bereits als realitätsferne Utopie bezeichnet, auch wenn der sich selbst regulierende Markt genau so eine ist.
Dann gehst du von der falschen Prämisse aus, dass man im Kommunismus nichts hat.
Der grundlegende Unterschied ist eigentlich nur der der Vermögensverteilung. Das Vermögen bleibt dasselbe.
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Wer sorgt dann für die Umverteilung wenn es keinen Oberplaner gibt? Aber gut, in der Theorie, also Kommunismus, ist das bestimmt möglich genauso wie dass alle "reicher" werden und es wirklich auch jeden besser geht. 
Da ich aber schlecht vom Praxisbezug wegkommen kann und ich dir damit "nicht kommen" sollte macht es wenig Sinn in dieser Hinsicht weiter zu schreiben.
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Ist mir bekannt, ich bin überzeugter Gegner der "Menschen sind Egoisten"-These. Ich verstehe nur nicht, wo dann der Widerstand seinen Ursprung hat, diesen Altruismus auch gesetzlich festzulegen (im Grunde ist er das schon durch die Menschenrechte).
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Gezwungener Altruismus? Durch den Zwang ist der Altruismus per Definition kein Altruismus mehr. Dann kannst du es ja auch ruhig Steuer nennen. Oder setz dich doch dafür ein dass Steuer mit dem Begriff Altruismus ausgetauscht wird. Da zahlen alle bestimmt auch gerne ein bisschen mehr. Aber wohl eher nicht.
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Es kann per Definition kein Sozialimus sein, wenn es eine gewaltsame Regierung gibt, die sich über den Willen des Volkes hinwegsetzt.
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Dann kann es doch per Definition kein Sozialismus geben. Es werden nie alle Gruppen zufrieden gestellt. Und die rebelierenden werden meist auch ruhig gestellt.
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Zudem kannst du dieses Gedankenspiel schlecht nachweisen. Ich bleibe da eher bei meiner Ansicht. Grausame, psychopathische Diktatoren sind eben genau dies, unabhängig von der Ideologie, die sie zur Rechtfertigung ihrer Macht missbrauchen.
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Menschen bleibt also Mensch, unabhängig von den Idealen? Kommt es dann gar nicht auf die Theorie sondern auf die Praxistauglichkeit an?
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Ich bezeichne auch das Christentum nicht als böse, nur weil Monarchen es für den Absolutismus verwendet haben.
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Bist du denn gläubiger Christ?
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Ohne dieses schöne Wort ist es aber ein Albtraum. Wer will denn bitte an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem anstelle desjenigen, der die größte Leistung erbringt, der größte Psychopath gewinnt?
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Albtraum, Psychopath, du wertest ziemlich viel und ich würde sogar sagen, dass die Wertungen haltlos sind.
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Und das ist in den USA nicht einmal erfüllt.
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Tatsächlich? Von welchen Beispielen in den USA weisst du so?
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Mal in zwei Varianten gefixt.
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Kannst auch gerne ein Kommentar abgeben, was du damit bezwecken wolltest.
Quote:
Rumänien.
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Und nu? Man kann auch die Menschheit in die Luft jagen. Man kann viele schlechte Dinge tun. Das trägt nicht wirklich zur Diskussion bei.
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Dann erwähne ich noch, dass das Genannte in meinem Beispielland passiert ist. Aber vielleicht sollte ich es lassen, ist ja ein Praxisbezug.
Quote:
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Mir scheint, du hast einfach nur Spaß daran, contra zu sein, wenn ich mir deine durchschnittlichen Beiträge so ansehe
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Könnte ich manchmal auch von dir behaupten. Tu ich aber nicht, da ich es mir nicht anmaße zu wissen woran du Spaß hast. Solltest du vielleicht auch machen.
[quote]Ich kenne nicht einmal ein Beispiel für Sozialismus in der Realität allgemein.  [/qoute]
Ist ja auch ziemlich theoretisch das Thema. Und wie sich Theorie und Praxis zueinander verhalten wissen wir ja.
Quote:
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Der Sozialismus ist eine politische Ideologie und keine Wirtschaftsform. Die Güter können ja durchaus in einer Marktwirtschaft produziert werden, aber die Politik hat sich sozial zu verhalten.
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Ja. Tut sie in Deutschland auch so ziemlich, findest du nicht?
Quote:
Ganz nebenbei gab es in der DDR ausreichend Produktionsmittel. Natürlich mangelte es an gehobenen Gütern (die heute selbstverständlich sind), aber der Grundbedarf war gedeckt.
...
Du willst mir sagen, in der DDR lebte man wie heute in Afrika? kk.
Die "Unteren" sind keinesfalls die Hartz4-Empfänger in Deutschland, falls du das damit meintest. Die sind global betrachtet immer noch obere Mittelschicht.
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Wieso Afrika? Ich dachte alles ist Made in China? Produzieren die Afrikaner wirklich so viel und ich habe es verpasst? Dachte die gehören gar nicht zum kapitalistischen System. Erinnere mich da sogar ein bisschen daran, dass eingige der Staaten sich dem Sozialismus verschrieben hatten. Aber von denen redet man nich so viel. Das ist mir auch ein bisschen aufgefallen, dass du nur die DDR als Beispiel nimmst. Ist vielleicht verständlich weil es Deutsch war, aber weiter im Osten gab es auch andere Staaten. Also wenn global betrachtend dann auch auf sozialistischer Seite, oder? Europäische Staaten mit Europäischen Staaten vergleichen und Afrikanische mit Afrikanischen.
Über Afrika kann ich nicht allzu viel sagen, aber in Europa war der Grundbedarf, wenn man ihn nicht mit Brot und Wasser definiert, eben nicht gedeckt.
Quote:
Inwiefern sie sich "mehr" um die Verteilung gekümmert haben, ist mir gerade auch nicht ganz klar.
Logischerweise haben sie sich um alles gekümmert, es gehört ja auch zusammen. Man kann schlecht verteilen, was nicht da ist. In der Marktwirtschaft ist es schlicht nicht notwendig, sich um die Produktion zu kümmern, weil da die Produktion nicht in der Aufgabe des Staates liegt, also wäre es ebenfalls falsch, wenn du damit implizieren wolltest, dass im Kapitalismus mehr Wert auf die Güterproduktion gelegt wird (die dort ja übrigens ebenfalls irgendwie verteilt werden müssen).
Wenn du damit sagen wolltest, dass in der DDR die Regierung so beschäftigt damit war, die vorhandenen Güter fair aufzuteilen, dass sie es nicht mehr geschafft hat, die Produktion zu regeln, dann muss ich doch sagen, finde ich deine Vortellung der ganzen Sache relativ kindlich.
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Ich geh davon aus, dass durch fehlender Wettbewerb auch die Innovation hinterherhinkt. Der Fokus wird automatisch von der Produktion und die dazugehörige Effizienz wegbewegt. Es wird nicht mehr darauf geachtet den Output zu maximieren sondern wie viel die Menschen den nun auch wirklich zum Verbrauch brauchen. Es wird halt an einer anderen Stelle optimiert. Ich finde an der Betrachtung nichts kindisches.
Quote:
Es gibt genau so einen Rechtsruck, jetzt werd mal nicht einseitig hier.
Wenn die Politik scheiße läuft (und sie läuft scheiße), orientieren sich die Menschen immer an den alternativen Rändern.
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Also vom Rechtsruck spüre ich recht wenig. Im Gegenteil sehe ich allzu oft Menschen wie den TE die von sich behaupten zu einer Minderheit zu zählen. Aber so wenige sind es gar nicht und gefühlt werden es mehr, also ist eher ein Linksruck zu empfinden.
Die Politik läuft gar nicht so scheiße wenn man es am erfolgt der Wahlen misst. Warum wurde die Merkel sonst fast zur Alleinherrschenden gewählt? Die Mehrheit ist zufrieden gestellt. Ich gehöre nicht unbedingt dazu, aber ich will mich ja auch nicht als Elitist profilieren der der Mehrheit seinen Willen aufdrücken will. Aber die Politik läuft für mich auch erst scheiße wenn alles den Bach runter geht.
Quote:
Korrekt. Aber eins nach dem anderen
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Hab ich dem TE auch gesagt.
Quote:
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Bevor wir die globale Wirtschaft angleichen können und idealerweise Staaten abschaffen, muss noch eine ganze Menge geschehen.
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Schweine müssen erst fliegen können? Dann kann man auch den Hunger in der Welt effizient besiegen.
Quote:
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Zum Einen gibt es sie nicht für jeden Berufszweig, zum Anderen ist ihr Einfluss auf die Politik begrenzt, wenn überhaupt vorhanden. Ihre eigentliche "Stärke" zeigen sie maximal bei Tarifverhandlungen mit Arbeitgebern, aber selbst das lief schon einmal besser.
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Es lief besser heißt nich dass sie keinen Einfluss haben. Ich finde den sogar ziemlich groß wenn ich bedenke, dass sie die Gesellschaft spalten könnten. Nach unten. Nämlich in denen die zur Gewerkschaft angehören und zu denen die es nicht tun. Das gibt schon mal auf der Arbeitsstelle eine giftige Atmosphäre.
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Ich bleibe dabei: Nope.
Die erneut falsche Begriffsverwendung mal ganz außen vor gelassen.
Ich kenne meine moralischen Züge wohl besser als jeder andere. Und ob es mir wer glaubt oder nicht, ist mir ohnehin egal.
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Natürlich kennst du dich besser als ich es mache. Aber ich gehe mal ganz theoretisch an die Sache ran und behaupte, dass das was den Menschen zivilisiert macht nur eine dünne Hülle ist, die nach gegebenen Umständen ziemlich schnell aufbrechen kann.
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