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PS3 Jailbreak - Review

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PS3 Jailbreak - Review

Vorwort:
Der PSJailbreak ist der erste "Modchip" in Form eines USB Sticks für das seit 4 Jahren ungeknackte PlayStation 3 Videospielsystem von Sony. Im Lieferumfang des Testmusters befanden sich neben einer auf DIN-A4 ausgedruckten Installationsanleitung eine durchsichtige Plastikkiste mit dem PSJailbreak USB Dongle der seit Tagen die Videospielbranche Kopf stehen läßt.
Ob der Inhalt des Testmusters dem Inhalt des finalen Produktes entspricht kann an dieser Stelle nicht bestättigt werden.
Getestet wurde mit einer PlayStation 3 Slim mit Firmware 3.30 & 3.41 inklusive eingebauter 120GB Festplatte, einem 16GB Sandisk USB Stick und einer 500GB Festplatte von Samung in einem externen Sata2USB Gehäuse von Logilink.
Ich wurde häufiger gefragt ob ich mir den PS Jailbreak für den Preis kaufen würde, das muß ich an dieser Stelle ganz klar verneinen, ich habe keine PS3, will auch keine haben und werd mir nur wegen dem PS Jailbreak auch keine PlayStation 3 kaufen.

Hardware:
Wie gestern bekannt wurde handelt es sich bei dem PS Jailbreak nicht um eine 1:1 Kopie des sogenannten "Jig Sticks", einem geleaktem Servicestick aus einem Reperaturcenter von Sony sondern um eine Eigenentwicklung. Auf der Dual-Layer-Platine befindet sich ein ATMega der in der Lage ist einen sechfach USB Hub softwareseitig zu emulieren. Um hier nicht sinnlos nachzuplappern bzw. um nicht die Lorbeeren anderer einzuheimsen poste ich hier als Zitat die von Gamefreax.de gemachten Erkenntnisse die den funktionellen Ablaufs des Dongles recht gut beschreiben:

Quote:
PSJailbrak ist ein ehrlich selbstentwickelter Exploit. Der Chip ist kein PIC18F444 sondern ein ATMega mit Software USB. Das bedeutet, der Chip ist intern in der Lage USB zu emulieren. PSJailbreak emuliert hauptsächlich einen 6Port USB Hub, an den in einem bestimmten Ablauf verschiedene USB Geräte angeschlossen und wieder abgeklemmt werden. Eines dieser Geräte trägt die ID von Sony’s “Jig” Modul, das bedeutet, dass bei der Entwicklung des PSJailbreaks das “Jig” Modul eine gewisse Rolle gespielt hat.

Aber fangen wir vorne an: Beim Einschalten der PS3 wird in der USB Emulation ein Gerät angeklemmt, welches einen viel zu großen Configuration Descriptor hat. Dieser Descriptor überschriebt den Stack mit einem enthaltenen PowerPC Code, welcher ausgeführt wird. Nun werden verschiedene USB Geräte in der Emulation angeschlossen. Ein Gerät verfügt über einen 0xAD großen Descriptor, der Teil des Exploits ist und statische Daten enthält. Wenige Zeit später (wir bewegen uns hier im Milisekundenbereich) wird das Jig Modul angeschlossen, und es werden verschlüsselte Daten an das Jig Modul übertragen. Eine (im Milisekundenbereich) Ewigkeit später antwortet das Jig Modul mit 64Byte statischen Daten, sämtliche USB Devices werden disconnected, ein neues USB Device wird connected und die PS3 startet im neuen Gewand.
Installation & Funktionalität:
Die Installation des PSJailbreaks ist recht einfach. Als erstes schaltet man die Stromzufuhr der "dicken" PlayStation 3 Konsole mittels Netzschalter an der Rückseite der Konsole aus, bei den Slim Modellen muß das Stromkabel abgezogen werden, danach wird der Dongle eingesteckt und die Konsole wird wieder mit Strom versorgt.
Im Anschluß schlatet man das Gerät mit der Powertaste ein, beide LED´s auf dem Jailbreak Dongle sollten nun leuchten, nun drückt man kurz darauf den Eject Button. Funktioniert der PS Jailbreak leuchtet die LED grün, leuchtet die LED rot muß man den Vorgang wiederholen.
Leuchten beide LED´s und es passiert nichts weiter (Blackscreen), dann wird vermutlich eine falsche bzw. zu alte PlayStation 3 Firmware installiert sein.
Um dies zu beheben muß man die offizielle PS3 Firmware v3.41 installieren und im Anschluß den Vorgang wiederholen.

Ist dies getan kann man den Backup Manager installieren.
Das tut man in dem man den Backup Manager ins Rootverzeichnis auf einen USB Stick kopiert und dann unter Games im XMB der PS3 den Menüpunkt "Install Package Files" auswählt.
Die Installation des Backup Managers erfolgt umgehend und ist in wenigen Sekunden abgeschlossen.
Danach sollte der Backup Manager im XMB/Menü der PlayStation 3 auswählbar sein.
Nun können Homebrewpackages via Install Package Files oder Originalspiele mittels gestartetem Backup Manager auf die interne Festplatte oder auf eine externe USB Festplatte gesichert werden.
In der "GUI" des Backupmanagers hat man die Wahl die Spiele die sich im Laufwerk befinden mit X zu starten oder mit der Kreistaste des PS3 Controllers zu installieren.
Klickt man auf die Kreistaste installiert man, sofern man die nächste Abfrage mit YES bestättigt das im Laufwerk befindliche Spiel auf die USB Festplatte.
Klickt man bei der erwähnten Abfrage auf NO wird das Spiel auf die interne Festplatte installiert.
Ist kein USB Medium eingesteckt wird direkt auf die interne Festplatte gespeichert.
Gestartet werden die Spiele in der Auswahliste des Backup Managers mit X, danach kommt man zurück ins XMB und muß einmal noch oben klicken um dort dann das geladene Spiel auszuwählen.

Gelöscht werden die installierten Spiele im Backup Manager mit der Dreiecksstaste.
Der Backup Manager wirkt sehr spartanisch, es gibt keinerlei Informationen wie groß die Festplatte oder das Spiel ist. Eine Pfadangabe zum Spiel sucht man zu dem vergebens. Lediglich im XMB wird die Größe des Backup Managers inklusive aller installierten Spiele angezeigt wenn man sich weitere Informationen über den BM anzeigen läßt (Dreieck drücken).
Eine einzelne Auflistung der verbrauchten Gigabyte pro Spiel findet man so allerdings nicht raus.
Die Spiele werden nicht alphabetisch in die Liste eingeordnet, sondern noch Installationsreihenfolge aufgelistet. Das Spiel im Laufwerk wird als erstes angezeigt.
Hier könnte man softwareseitig einiges verbessern, wahrscheinlich könnte mit einem Update des Backup Managers die schon bekannten Problemtitel Call Of Duty 4 Modern Warfare, Assassins Creed und Call Of Juarez Bound In Blood ebenfalls zum laufen gebracht werden.

Die von mir installierten Spiele Dantes Inferno, Modern Warfare 2 und Heavy Rain liefen mit den vorinstallierten Daten überhaupt nicht, das heißt, das die Spiele weder von einem USB Stick (16GB USB Stick von SanDisk)(Modern Warfare 2 & Dantes Inferno) noch von einer USB Festplatte (500GB HDD von Samsung)(Modern Warfare 2 & Dantes Inferno), noch von der internen HDD 120 GB Festplatte (Modern Warfare 2 & Dantes Inferno & Heavy Rain) der PlayStation 3 gestartet werden konnten.
Als die Installationsdateien, Savegames und Titelupdates gelöscht wurden liefen die Spiele bis auf Modern Warefare 2 problemlos.

Little Big Planet und Rachet und Clank funktionierten auch mit den Spielständen und Installationsdaten direkt einwandfrei.

Die Installation der Spiele auf eine externe Quelle wie einem USB Stick dauert unerträglich lange. Die Games werden ins Rootverzeichnis des USB Sticks/der USB Festplatte in den Ordner Gamez (Beispiel: USB/GAMEZ/TITLE_ID/Spieledaten) abgelegt. Auf die USB Festplatte konnte ich zwar schneller installieren, der Unterschied fiel aber nicht wirklich ins Gewicht.
Modern Warfare 2 brauchte fast 4 Stunden für die Installation auf den USB Stick und ca. 2,5 Stunden für die Installation auf die USB HDD.
Auf die interne HDD hab ich Modern Warfare 2 (ca. 7,7 GB an Daten) in ca. 20-30 Minuten installieren können.

Little Big Planet brauchte auf die interne HDD auch nur ca. 20-30 Minuten.
Auch Dantes Inferno lies sich recht schnell installieren, auch hier betrug die Zeit ca. 20-30 Minuten für die Installation der 5-6 GB Daten des Spiels.
Die Installation von Heavy Rain dauerte ca. 1 Stunde und 20 Minuten.
Ratchet & Clank lag zeitleich bei ca. 30 Minuten.
Ein Originalspiel muß beim starten der Backups im Laufwerk sein. Welches Spiel ist dabei egal. Die Lesegeschwindigkeit ist von der internen Festplatte um einiges schneller als von USB.
Ob die Geschwindigkeit generell beim Laden der Spiele von der internen Festplatte doppelt so schnell ist wie das laden der Spiele vom Blu-ray Laufwerk der PS3 wie vom Hersteller des PS Jailbreak angegeben kann ich nicht sagen, die Zeit hab ich nicht messen können/wollen, die Ladezeiten kamen mir aber zumindest beim starten der Spiele von der internen Festplatte um einiges schneller vor.

Eine hundertprozentige Kompatiblität ist aber definitiv noch nicht gegeben.

Eine interne Festplatte ist für das Backupfeature aufgrund der FAT32 Limitierung von 4 GB pro Datei aber die bessere Wahl.
Zu mal die Installation der Spiele um ein vielfaches schneller funktioniert und die Kompatiblität der Spiele laut diversen Aussagen von der internen Festplatte besser ist als von/auf USB Festplatten.
USB Sticks, zumindest den den ich verwendet hab würde ich nicht empfehlen.
Blu-ray & DVD Filme, so wie PlayStation 1 & PlayStation 2 Spiele sind mit dem Stick nicht installierbar und können dementsprechend auch nicht abgespielt werden.


Garantie & Legalität:
Die Installation des PSJailbreaks ist wie oben erwähnt recht einfach, das Gerät muß nicht geöffnet werden. Mit dieser Tatsache wirbt der Hersteller und argumentiert mit dem Erhalt der Herstellergarantie.
Dieser Garantieerhalt ist laut Terms of Use von Sony aber definitiv nicht gegeben.
Der PS Jailbreak manipuliert die PlayStation 3, was einer Modifikation wie dem Einbau eines Modchips gleichkommt auch wenn diese Art der Modifikation nicht offensichtlich ist.
Erkennt Sony diese Modifikation ist der Anspruch auf Garantie also mit ziemlicher Sicherheit verloren.
Man sollte sich also im Klaren darüber sein, das trotz der nicht offensichtlichen Manipulation durch den PS Jailbreak die Garantie des Konsolenherstellers erlischt.
Wie sich herrausgestellt hat ist der PSJailbreak kein Jigstick Nachbau und enthält keinen geklauten Code von Sony, allerdings sollte man hier bedenken, das die Homebrewsoftware vpm PS Jailbreak, der Backup Manager, mit dem Sony SDK erstellt wurde.

Das PS3 SDK muß von Sony lizensiert werden um authorisiert damit im kommerziellem Bereich arbeiten zu dürfen bzw. um damit kompilierte Software legal veröffentlichen zu können.
Der Backup Manager des PSJailbreaks ist somit höhstwahrscheinlich nicht legal, da nicht davon auszugehen ist, das die PS Jailbreaker ein von Sony lizensiertes SDK verwendet haben.
Einen Download zum Backup Manager werden wir hier momentan also nicht dulden oder anbieten können.
Zu dem sieht es so aus, als wenn Sony verschärft gegen den Vertrieb des PSJailbreaks vorgeht, in Australien wurde der Vertrieb mittels einstweiliger Verfügung bereits gestoppt.
Die Zukunft bzw. die Verfügbarkeit des PSJailbreaks ist in Deutschland also mehr als ungewiss, sogar eher unwahrscheinlich.

Homebrew & Funktionalität:
Die Homebrewfunktionalität des PSJailbreaks konnte ich nur bedingt testen, da momentan im Bereich PS3 Homebrew leider nur der Backup Manager des PS Jailbreak Teams verfügbar ist.
Dieser funktioniert nach der Installation allerdings bis auf einige Mängel und der sehr altmodischen Optik recht gut.
Ein besonderes Hightlight stellt der Backup Manager aber noch nicht dar, zu mal der Backup Manager in erster Linie für den PSJailbreak und das Backupfeature programmiert wurde hätte ich mir da einwenig mehr Funktionalität gewünscht (zum Beispiel Coverflow, mehr Informationen zur Größer der Festplatte, Pfadangabe usw.).
Andere Homebrewsoftware wird hoffentlich bald veröffentlicht, so das man hier wahrscheinlich einfach nur warten muß um neue, vorallem sinnige Features auf der PS3 nutzen zu können.
Unauthorisierte bzw. selbstentwickelte Software, sprich Homebrew ist zumindest in Form des Backup Managers installierbar und läßt sich wie vom Herseller angegeben starten.

Onlineplay & Updateblocker:
Momentan gibt es nur die PlayStation 3 Firmware 3.41, der PS Jailbreak setzt für den ordnugnsgemäßen Betrieb allerdings eben diese Firmware vorraus, das heißt, der angekündigte Updateblocker konnte nicht getestet werden da auf die Firmware v3.41 aktualisiert werden mußte um den PS Jailbreak überhaupt erst testen zu können.
Und es ist nicht sicher, ob das vom Hersteller angegebene Produktfeature Updateblocker auch wirklich das hält was es verspricht.
Zu mal man hier auch noch genau prüfen muß ob Onlineupdates via PSN oder Updates von Spielen via Disk oder die Updates von USB Sticks geblockt werden.
Das ein Eingriff in das PS3 System durch den PSJailbreak stattfindet sollte mittlerweile jeder verstanden haben, ob dieser Eingriff aber reicht um die Updates komplett über alle möglichen Installationswege zu blockieren wird sich erst beim nächten PS3 Update herrausstellen lassen.
Ein Systemupdate der PS3 könnte aber, wenn der Updateblocker nicht funtkioniert, die Funktionalität des Jailbreaks komplett entfernen.
Das Spielen über das PlayStation Network ist nicht zu empfehlen. Sony arbeitet allen Anschein nach an der PSN Servern, was dort genau getan wird weiß man aber noch nicht.
Momentan kann man über das PlayStation Network noch mit dem PS Jailbreak spielen, ob das auch zukünftig weiterhin möglich ist ist allerdings unklar bzw. eher unwahrscheinlich.
Fakt ist, das der Backup Manager, mit dem das Spiel gestartet werden muß eine Game ID hat die Sony problemlos erkennen kann.
Auch klar ist, das der Modus in dem die PS3 durch den PSJailbreak gebracht wird erkannt werden könnte.
Man sollte also die Nutzung des PlayStation Networks mit dem PS Jailbreak auf jeden Fall unterlassen, da eine Sperre bzw. ein Ausschluß der Konsole und/oder der PSN ID aus dem PlayStation Network zukünftig sehr wahrscheinlich ist.

Updates & Updatefunktion:
Aktuell gibt es noch keine Updates für den PSJailbreak, momentan wird aber gemunkelt, das der PS Jailbreak nicht ohne zusätzliche Hardware updatebar sein soll.
Da das momentan nicht weiter nachvollziehbar ist und, da man auch noch nicht sagen kann ob ein Update des PS Jailbreaks überhaupt zwingend notwendig ist sollte man einfach abwarten was die Zukunft bringt.
Kompatiblitätsprobleme beim starten von Sicherheitskopien könnten wahrscheinlich mit einer aktualisierten Version des Backup Managers behoben werden, der zu dem problemloser akutalisierbar sein müßte.
Laut Hersteller ist der PSJailbreak aber über den USB Port des PC´s aktualisierbar, diese Funktion konnte aber aufgrund fehlender Updates wie erwähnt nicht getestet werden, zu mal der PS Jailbreak am PC vermutlich wegen dem fehlen eines Treibers nicht erkannt wird.
Andere wiederrum spekulieren, dass der verbaute ATMega Baustein auf der PSJailbreak Platine keinen Bootloader enthält und deswegen nicht aktulisierbar ist.
Egal woran es letztendlich liegt, es fehlt irgendwo ein Stück Software, sei es nun der Bootloader, oder ein PC App oder ein Devicedriver.
Fakt ist aber, das Chips der Atmega Familie fast immer aktualisierbar sind.
Andere Chiphersteller wie das CycloWiz Team haben in der Vergangenheit ebenfalls angeblich keine aktualisierbare Hardware verkauft die dann aber doch updatebar war.
Hier heißt es also erstmal abwarten bevor man panisch wird.

Original Post von modcontrol

M.f.G Core



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