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Originally Posted by -Flozilla-
Das übliche halt. "Ausländerhasser" passen in der Schule nicht auf -> sie versagen, kriegen nichts auf die Reihe -> die Ausländer sind schuld.
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Ich kenne mehrere überzeugte Nationalsozialisten, die Parolen à la "Ausländer raus" schreien, NPD wählen und dennoch ein Abitur mit 1er Schnitt in der Tasche haben.
Wie kommst du auf diese schlichtweg falsche, verallgemeinernde These?
Zum Thema: An sich bin ich der Überzeugung, dass Immigranten nur ein Visum erhalten sollten, wenn sie die Landessprache ausreichend beherrschen und willig sind hier auch einen Beruf auszuüben um somit nicht auf längere Zeit dem Sozialsystem zu schaden und natürlich um Ausländerfeindlichkeit soweit möglich zu verhindern. (Ja, ich bin durchaus der Meinung, dass sogar eingefleischte Braune irgendwann kapieren, dass diese Immigranten ja tatsächlich auch etwas zum Sozialsystem beitragen und somit nicht schlechter sind als ein gebürtiger Deutscher).
Bei Kriegsflüchtlingen ist das ganze jedoch etwas problematisch, da diese in der absoluten Regel die Landessprache eben nicht beherrschen, da sie ja auch nicht freiwillig kommen. Ich denke es ist okay Kriegsflüchtlinge in einem gewissen Maß aufzunehmen, sofern dann auch Bemühungen angestellt werden diese Menschen zu integrieren und ihnen ein neues, lebenswertes Leben möglich zu machen. Natürlich ist das auch nur begrenzt möglich, aber ich sehe nichts was dagegen spricht diese Möglichkeiten zu nutzen.
Jedoch muss ich einräumen, dass ich auch nicht so viele Kriegsflüchtlinge, wie das Sozialsystem verträgt, herein lassen würde - alleine weil so ein möglicher Puffer zu sehr minimiert wird, was schnell dazu führen kann, dass das komplette System kippt. Aber naja, ich gehe davon aus, dass die Verantwortliche selbst entscheiden können, wie viel gut ist und ab wann es problematisch wird.