
D.B. Grady, ein Autor und amerikanischer Kriegsveteran, kritisiert die Werbung von Call of Duty Modern Warfare 3. Dabei kritisiert er vor allem die Clips mit Starbesetzung, in denen sich die Schauspieler "Sam Worthington" und "Jonah Hill" durch europäische Großstädte ballern und so den Krieg verharmlosen und ins lächerliche ziehen.
Eines seiner Hauptargumente ist der 11.September 2001 und die Kriegsähnlichen Zustände, die seitdem in Afghanistan herrschen. Die Werbung sei respektlos gegenüber den Soldaten, die täglich ihr Leben riskieren. Auch kritisiert er, dass sich niemand der an der Werbung Beteiligten gemeldet habe und gesagt habe, dass dies eventuell doch etwas zu krass sei.
Grady betont dabei, dass er keineswegs Egoshooter an sich, oder die Darstellung von Krieg in Spielen kritisieren möchte, sondern es ihm lediglich um die Werbung gehe.
"Die Modern Warfare 3-Werbung endet damit, dass zwei selbstgefällige Clowns auf die Kamera zu marschieren, während ihre Gewehre über ihren Schultern hängen und Explosionen die Stadt New York erschüttern. Dann erscheinen die Worte: ‘In jedem von uns steckt ein Soldat'.
Nein, tut es nicht."
- So Grady in seinem Beitrag
Link zu der Werbung, an der er seine Kritik begründet: