32-Bit
"32-Bit ist ein Attribut, das vielfältig im Bereich der Computertechnik verwendet wird. Es dient dort der Abgrenzung gleichartiger Techniken mit anderer Bitzahl, meist der halben oder doppelten Bitzahl (hier 16-Bit und 64-Bit). Ohne weiteren Kontext verweist es meist auf die Ausrichtung auf eine 32-Bit-Architektur („32-Bit-Betriebssystem“, „32-Bit-PC“).
32-Bit PC-Einsteckkarte mit PCI-Bus.
Im Zusammenhang mit Prozessoren ist oftmals die Rede von unterschiedlichen Generationen, deren Unterschied im Wesentlichen in der Breite der Datenpfade der jeweiligen ALU liegt: es gibt 8, 16, 32 und 64 Bit breite ALUs. Analog spricht man zum Beispiel von 32-Bit-Hauptprozessoren.
In der Computertechnik findet man das 32-Bit-Attribut häufig für:
32-Bit-Hauptprozessor (engl. Central Processing Unit, CPU) – zur Bezeichnung der ALU-Berechnungsbreite, meist auch intern (nicht-segmentierte) Adressbreite
32-Bit-Bus – Datenleitungen insbesondere bei externen vieladrigen Kabeln
32-Bit-Betriebssystem (engl. Operating System, OS) – Ausrichtung auf 32-Bit-Hauptprozessor und maximal 4 GiB Arbeitsspeicher
32 Bit ist die logische Adressbreite der in den Jahren 1990 bis 2006 üblichen PC-Systeme.
Die Breite des Adressbus ist indirekt mit der Breite des Datenbus verknüpft, da der Inhalt einer 32-Bit-Speicherstelle als Adresse einer weiteren Speicherstelle interpretiert werden kann. Mit einem 32-Bit-Adressbus lassen sich 232 Speicherstellen mit jeweils einem Byte adressieren. Dies entspricht 4 GByte, da die kleinste adressierbare Einheit ein Byte ist und jede Adress-Leitung ein Byte adressieren kann.
Dabei gilt, dass nicht jedes System mit 32-bittigen Datenpfaden auch über 32-bittige Adresspfade verfügt. Neben Segmentierung zur Erweiterung des Adressraums gibt es auch den Extremfall mit 16-bittigem Adressraum."
64-Bit"64-Bit ist ein Attribut, das vielfältig im Bereich der Computertechnik verwendet wird. Es dient dort der Abgrenzung gleichartiger Techniken mit anderer Bitzahl, meist der halben oder doppelten Bitzahl (hier 32-Bit und 128-Bit). Ohne weiteren Kontext verweist es meist auf die Ausrichtung auf eine 64-Bit-Architektur („64-Bit-Betriebssystem“, „64-Bit-PC“). 64 Bit sind mathematisch eine 64 Ziffern lange Reihe aus Einsen und Nullen.
Im Zusammenhang mit Prozessoren ist oftmals die Rede von unterschiedlichen Generationen, deren Unterschied im Wesentlichen in der Breite der Datenpfade der jeweiligen ALU liegt, wobei es mit jeder Verdoppelung 8, 16, 32 und 64 Bit breite ALUs gibt. Analog spricht man zum Beispiel von 64-Bit-Hauptprozessoren.
In der Computertechnik findet man das 64-Bit-Attribut häufig für:
64-Bit-Hauptprozessor (engl. Central Processing Unit, CPU) – zur Bezeichnung der ALU-Berechnungsbreite, meist intern (nicht-segmentierte) Adressbreite
64-Bit-Register – meist bei Nennung der Koprozessoren, deren Register breiter sind als die ALU-Register des Hauptprozessors
64-Bit-Arbeitsspeicher (engl. Random Access Memory, RAM) – meist wie Cache die interne Organisation, seltener der Datenpfade zum RAM-Riegel
64-Bit-Cacheline – Organisation des Cache in Zugriffszeilen, gibt die Mindestgröße für Transfer mit dem RAM an.
64-Bit-Grafikkarte – meint hier die Datenpfade zum eigenen Grafikspeicher, gefolgt von 128-Bit- und 256-Bit-Breite
64-Bit-Betriebssystem (engl. Operating System, OS) – Ausrichtung auf 64-Bit-Hauptprozessor und mehr als 4 GiB Arbeitsspeicher pro Prozess (16 EiB Adressraum)
Dabei gilt, dass nicht jedes System mit 64-bittigen Datenpfaden auch über 64-bittige Adresspfade verfügt. Diese können im Extremfall weiterhin 32-bittig bleiben (4 GiB Adressraum)."
1.Quelle: 32-Bit
2.Quelle: 64-Bit
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