Kurz was zum ReadModifyWrite Befehl.
Dieser hat nicht direkt etwas mit Temporären Dateien zu tun. Dieser ist dann interessant, wenn man konkurrierende Prozesse/Threads hat und in einem Zug Daten Lesen, Verändern und Schreiben will, damit sich die Prozesse nicht in die Quere kommen.
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Originally Posted by $_Azrael
Was soll das jetzt.
Ist doch egal ob sie das Beste sind oder nicht ändern nichts daran das Sie recht haben. (zumindest in diesem Artikel)
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Die Bild, sei es nun die Zeitung oder die ComputerBild, ist keine adäquate Quelle. Nur weil sie deine Meinung vertreten heißt es nicht, dass sie Recht haben. Damit dir dieser Fehler nicht noch mal unterläuft empfehle ich dir den Axel-Springer-Blocker für den Firefox oder Chrome.
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Originally Posted by $_Azrael
Jedoch können durch Fehler eben wie ich vorhin erwähnte Temporäre Dateien geladen werden die jedoch nicht benötigt werden was auch den Computer verlangsamt.
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Schwachsinn. Es werden nicht einfach temporäre Dateien geladen die den Rechner verlangsamen. Jedes Programm kann dort seine Dateien ablegen, falls diese später noch gebraucht werden. Solange man keine Speicherprobleme hat kann man getrost die Finger davon lassen. Außerdem bietet Windows schon genug

um den Temp Ordner aufzuräumen.
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Originally Posted by $_Azrael
Ich deaktiviere denn Autostart und lösche die Cookies von Origin damit diese nicht verwendet oder geladen werden müssen. Pc wird wieder Schneller.
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Web-Cookies zu löschen bringt keine Performance aber immerhin beim Autostart hast du Recht (Glückwunsch!).
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Originally Posted by $_Azrael
Ich würde dir dann ans Herz legen sehr Häufig zu Defragmentieren und viele Festplatten zu kaufen den so erreichst du die max Lebensdauer bei einer SSD gleich einmal.
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Und wieder liegst du falsch. SSDs benötigen keine Defragmentierung. Auch wenn der Effekt nicht spürbar ist, verringert das Defragmentieren die Lebensdauer der SSD, da zusätzliche Lese- und Schreibzyklen benötigt werden. Du wirst auch keine Performance-Verbesserung feststellen, da die Bottlenecks an anderen Stellen liegen. Außerdem gibt es noch den Trim-Befehl der die Daten aufräumt und von OS benutzt wird.
Um das ganze noch zu vervollständigen noch etwas zu den Registry-"Cleanern".
Die Windows-Registrierungsdatenbank ist schnell. Das bereinigen einiger hundert Schlüssel hat keine nennenswerten Performance Unterschiede.*
Hinzu kommt noch, dass einige Schlüssel in dem Cache laden, falls diese wieder benötigt werden. Man sollte Schlüssel nur dann ändern oder entfernen wenn es Probleme gibt und man weiß was man macht.
* Zum Vergleich ich arbeite zur Zeit mit einer Datenbank (SQLite), die knapp 9.000.000 Einträge auf zwei Tabellen hat (1/3, 2/3). Das entfernen von 1.000.000 Einträge hat da keine nennenswerten Einflüsse auf die Geschwindigkeit. Bei der Windows Registry kann dies etwas anders sein, da es sich dabei um eine andere Datenbank handelt und SQLite im allgemeinen relativ performant ist. Aber wann löscht man mal 1.000.000 Einträge in der Windows Registrierungsdatenbank?
TL;DR
Finger weg von Tuning-Tools; Bild ist keine gute Quelle.