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Originally Posted by 'Apo
Hab das Gefühl das nur ein Drittel der Konsumenten wirklich gut mit häufigen kiffen klarkommt, die anderen zweidrittel werden introvertierte seltsame Spinner.
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Ich denke, dass da aber auch der teilweise gesellschaftlich vorhandene Standpunkt gegenüber Cannabis und eben die gesetzliche Lage -zumindest hier in Deutschland - eine Rolle spielt. Bei mir zum Beispiel: In den Niederlanden komme ich gefühlt besser auf Cannabis klar, als hier in Deutschland. Nicht im Sinne von, dass irgendwas mehr oder weniger scheppert. Es ist einfach eher die Gewissheit, dass ich in dem Moment nichts verbrochen habe, mir keiner Schuld bewusst sein muss und auch gesellschaftlich nicht direkt als "krimineller" Kiffer abgestempelt werde, beziehungsweise dass ich mir auch selbst kaum bis keine Gedanken darum mache, wie andere in dem Moment über mich denken. Die Mentalität bzw. die Einstellung gegenüber Cannabis in Ländern wie den Niederlanden ist gefühlt einfach offener. Hier in Deutschland hab ich direkt ein ungutes Gefühl, welches ich persönlich schon mit introvertiertem Verhalten vergleichen kann, sobald ich völlig dicht zum Beispiel irgendwelche Erledigungen tätigen und dabei mit anderen Personen agieren muss. Ebenso mit dem Gedanken darüber, wie andere Leute über einen denken, da man ein Kiffer ist, falls du verstehst was ich damit ausdrücken wollte.
Aber prinzipiell geb ich dir Recht. Vor allem, da ich selbst schon Psychosen von anderen Kollegen mitbekommen habe, beziehungsweise genug Leute kenne, die auf Cannabis zum Beispiel nicht so gut klar kommen oder sich wegen zu häufigem Konsum von allem abgekapselt haben.