Ich finde es nicht toll , doch bei 14 (auch drunter) - 17 Jährigen sollte man schon abtreiben .
Nope, nur gegenüber Intoleranz ;OO Ich mache hier deine Einstellung keinesfalls runter, ich stelle nur Rückfragen.Quote:
Du übersiehst in deiner vermeintlich modern-liberalen Sichtweise, dass du genauso intolerant gegenüber anderen Sichtweisen wirst, wie "Erzkonservative".
Warum?Quote:
Du hast Recht, es lässt sich auf diese Frage zur Grenze reduzieren. Reduzieren wir es also auf die Frage nach der Grenze. Ich setze die Grenze beim Embryo -also wie schon gesagt ab dem Zeitpunkt, ab dem ein Leben ohne weiteres Zutun des Menschen entsteht bzw. entstehen kann.
Würde das für dich implizieren, da ja schon ab da das schützenswerte menschliche Leben beginnt, dass man auch Säuglinge und Kleinkinder unter gewissen Umständen töten darf?Quote:
Und ab da muss man entscheiden, unter welchen Umständen dieses mögliche (!) Leben verhindert werden darf. Diese Grenze heißt aber nicht, dass ab dem Zeitpunkt nicht mehr abgetrieben werden darf, sondern dass ab dem Zeitpunkt genau überlegt werden muss, ob abgetrieben werden darf oder nicht.
Dito.Quote:
Ich kenne mich mit Embryonen nicht aus, aber wenn es nach mir geht, würde ich diese Entscheidung solange der Mutter überlassen bis das Baby ein bestimmtes Entwicklungsstadium erreicht hat.
Keine Einwände. Ich sagte ja bereits, dass ich die aktuelle Regelung sehr vernünftig finde. Ich kann nur diese "Abtreibung ist Mord"-Spackos nicht haben, die dann am besten noch die Todesstrafe für Mord in nem anderen Thread fordern ;OQuote:
Darüber, welches das ist, diskutiere ich gerne. Aber nach diesem Entwicklungsstadium sollte eine Abtreibung nicht mehr oder kaum möglich sein - auch bei Behinderung nicht, außer, die Mutter ist gefährdet.
Aber er hat schon ganz Recht: Warum denn über irgendetwas diskutieren, was in der Zukunft sein könnte? Es sollte wohl das Hier und Jetzt für sowas zählen. Sonst wäre ja Masturbation auch die Vernichtung von Spermien, die eventuell den nächsten Einstein hervorgebracht hätten. Mal ganz ehrlich: Was unterscheidet denn eine gerade befruchtete Eizelle, die sich vielleicht 3 mal geteilt hat, von Pflanzen? Da kann man doch nicht von einem Menschen sprechen, nur weil es genetisch mit uns verwandt ist. Selbst ein Tier hat mehr Bewusstsein und spürt mehr und da haben selbige Menschen seltenst Probleme mit dem Verzehr. Ich persönlich kann mich mit den o.g. "Abtreibung ist Mord"-Spackos zumindest anfreunden, wenn sie gleichzeitig Vegetarier sind. Ansonsten finde ich es heuchlerisch.Quote:
Zu Singer;
Anhand[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] kann ich sehen, dass seine Meinung nur eine andere extreme Sichtweise ist. Embryonen mit Kartoffelpflanzen zu vergleichen und Babys mit Tieren, ist mmE ein schönes Stück für einen Philosophieprofessor, kann aus einer Kartoffelpflanze (oder einem Tier) doch nie ein schützenswertes menschliches Leben entstehen.
Ich bin nicht extrem und mit inkonsequent meinte ich eher, dass du etwas in beide Richtungen argumentiert hast und (für mich) nicht ganz hervorging, ob du nun dagegen oder dafür bist. War aber keine Kritik, mache ich auch manchmal.Quote:
Es ist nicht inkonsequent, wenn ich nicht extrem zu einer Seite neige wie du, sondern einfach eine andere Ansicht.
1: Weil man ab diesem Zeitpunkt aktiv eingreift um das Leben zu verhindern, während man davor aktiv eingreifen müsste, um das Leben überhaupt entstehen zu lassen. Leuchtet mir zumindest ganz ein. Wie gesagt kann man aber über die Entwicklungsstadien streiten.Quote:
Nope, nur gegenüber Intoleranz ;OO Ich mache hier deine Einstellung keinesfalls runter, ich stelle nur Rückfragen.
Warum?1
Würde das für dich implizieren, da ja schon ab da das schützenswerte menschliche Leben beginnt, dass man auch Säuglinge und Kleinkinder unter gewissen Umständen töten darf?2
Dito.
Keine Einwände. Ich sagte ja bereits, dass ich die aktuelle Regelung sehr vernünftig finde. Ich kann nur diese "Abtreibung ist Mord"-Spackos nicht haben, die dann am besten noch die Todesstrafe für Mord in nem anderen Thread fordern ;O
Aber er hat schon ganz Recht: Warum denn über irgendetwas diskutieren, was in der Zukunft sein könnte? Es sollte wohl das Hier und Jetzt für sowas zählen. Sonst wäre ja Masturbation auch die Vernichtung von Spermien, die eventuell den nächsten Einstein hervorgebracht hätten. Mal ganz ehrlich: Was unterscheidet denn eine gerade befruchtete Eizelle, die sich vielleicht 3 mal geteilt hat, von Pflanzen? Da kann man doch nicht von einem Menschen sprechen, nur weil es genetisch mit uns verwandt ist. Selbst ein Tier hat mehr Bewusstsein und spürt mehr und da haben selbige Menschen seltenst Probleme mit dem Verzehr. Ich persönlich kann mich mit den o.g. "Abtreibung ist Mord"-Spackos zumindest anfreunden, wenn sie gleichzeitig Vegetarier sind. Ansonsten finde ich es heuchlerisch.3
Ich bin nicht extrem und mit inkonsequent meinte ich eher, dass du etwas in beide Richtungen argumentiert hast und (für mich) nicht ganz hervorging, ob du nun dagegen oder dafür bist. War aber keine Kritik, mache ich auch manchmal.4
Abtreibung ist so gesehen doch Mord, oder nicht?Quote:
Keine Einwände. Ich sagte ja bereits, dass ich die aktuelle Regelung sehr vernünftig finde. Ich kann nur diese "Abtreibung ist Mord"-Spackos nicht haben, die dann am besten noch die Todesstrafe für Mord in nem anderen Thread fordern ;O
Solange noch kein Leben entstanden ist, wieso sollte es da etwas schlimmes sein? Es liegt doch im eigenen Ermessen der Eltern eines Kindes, ob diese nun ein Kind großziehen können und möchten. Es hat absolut niemand etwas davon, wenn Menschen gezwungen werden, nicht abzutreiben. Wenn ein Kind nicht gewünscht ist, dann haben die entsprechenden Eltern wohl ihre Gründe dafür. Mal ganz zu schweigen von der Tatsache, dass das Kind letztlich auch nichts davon hat, wenn beide Elternteile aufgrund von Beruf & Co. keine Zeit für es haben.Quote:
Es wäre mit Sicherheit eins entstanden und das zu verhindern soll also eine chillige Angelegenheit sein?
Ein guter Punkt, aber wie sieht es z.B. mit ungewollten (und damit nicht aktiv herbeigeführten) Schwangerschaften und ebenso passiven natürlichen Abtreibungen, die theit erwähnt hat, aus?Quote:
1: Weil man ab diesem Zeitpunkt aktiv eingreift um das Leben zu verhindern, während man davor aktiv eingreifen müsste, um das Leben überhaupt entstehen zu lassen. Leuchtet mir zumindest ganz ein. Wie gesagt kann man aber über die Entwicklungsstadien streiten.
Einerseits ist für dich Abtreibung ebenso Mord, da du die Grenze menschlichen Lebens bei der Befruchtung setzt. Wenn du allerdings Abtreibung unter gewissen Umständen für vertretbar hälst, ist für dich dann Mord von Kleinkindern unter ähnlich drastischen Umständen ebenso vertretbar? Immerhin machst du ja keinen Unterschied beim Leben.Quote:
2: Versteh ich nicht, woraus ziehst du das hervor? oO
Ich spreche nicht davon, jegliche Vernunft und Zukunftsplanung abzulegen. Lediglich dieses "was wäre wenn". Die Verhinderung eines Lebens ist eben nicht gleich dem Mord. Denn das lebende, fühlende und bewusste Wesen ist noch gar nicht da, um dann den Tod wahrzunehmen. Wenn du damit argumentierst, dass eventuelles Leben (denn sicher ist eine Schwangerschaft ja auch nicht) durch Abtreibung verhindert wird, müsste man genau so Sterilisation und viele andere Dinge verurteilen. Auch durch solche Dinge wird die Geburt von potentiell glücklichen Menschen unterbunden.Quote:
3: Wenn aus Tieren menschliches Leben entstehen würde, würden wir auch Tiere nicht essen. Es geht wie gesagt hier um die Zukunft.
Ich finde die Argumentation "es geht ums Jetzt" ziemlich schwach. Man kann tun was man will, man kann aber nie außer Acht lassen dass aus diesem etwas mal ein mögliches menschliches Leben entstehen kann. Darin liegt der Unterschied zwischen Pflanzen, außer sie unterliegen plötzlich seltsamen Mutationen.
Dieses "Zukunftsdenken" auszuschalten wäre recht unvernünftig, da viele logische Entscheidungen von Menschen und oft auch von Tieren (ob bewusst oder unbewusst) darauf basieren.
Nein, ist es eben nicht.Quote:
Abtreibung ist so gesehen doch Mord, oder nicht?
Nur weil sich noch kein Embryo gebildet hat, verharmlost die ganze Sache doch nicht.
"Mit Sicherheit" ist schonmal fragwürdig. Und selbst dann: Hinter vielen Entscheidungen verbirgt sich die Verhinderung von mehr oder weniger sicheren Lebens. Deshalb ist es lange kein Mord.Quote:
Es wäre mit Sicherheit eins entstanden und das zu verhindern soll also eine chillige Angelegenheit sein? I don't know..
Achja, ich nehme mir das "Spacko" mal zu Herz', Cheffe ♥
Oh pls..Quote:
"Mit Sicherheit" ist schonmal fragwürdig. Und selbst dann: Hinter vielen Entscheidungen verbirgt sich die Verhinderung von mehr oder weniger sicheren Lebens. Deshalb ist es lange kein Mord.
Man kann das Kind danach auch zur Adoption freigeben. Es gibt genug Familien, die kein Kind bekommen können, aber sich trotzdem ein Neugeborenes wünschen.Quote:
Solange noch kein Leben entstanden ist, wieso sollte es da etwas schlimmes sein? Es liegt doch im eigenen Ermessen der Eltern eines Kindes, ob diese nun ein Kind großziehen können und möchten. Es hat absolut niemand etwas davon, wenn Menschen gezwungen werden, nicht abzutreiben. Wenn ein Kind nicht gewünscht ist, dann haben die entsprechenden Eltern wohl ihre Gründe dafür. Mal ganz zu schweigen von der Tatsache, dass das Kind letztlich auch nichts davon hat, wenn beide Elternteile aufgrund von Beruf & Co. keine Zeit für es haben.
Wobei ich hierbei natürlich von Abtreibung im frühen Stadium einer Schwangerschaft rede. Wenn ein lebensfähiges Wesen getötet wird, finde ich das ganze selbst fraglich. Aber solange das nicht gegeben ist, sollte es je nach dem Ermessen der Eltern entschieden werden.
Jo.Quote:
Und darum willst du jemandem, der kein Kind will, eine 9-monatige Schwangerschaft aufzwingen?
Ist das nicht viel eher Egoismus einem Menschen 9 Monate körperlicher und psychischer Qualen und möglicherweise Rückzug aus der Sozialen Gesellschaft aufzudrücken nur weil die eigene Sicht vom Leben anders ist als diejenige die tatsächlich schwanger ist?Quote:
Jo.
Die 9 Monate kann man sich doch wohl durchquälen, lol. Nur weil jemand kein bock auf die Schwangerschaft hat, soll dadurch ein Mensch nicht die Möglichkeit haben am Leben Teil zu haben? Das ist purer Egoismus.
Das war eigentlich eher auf die Leute bezogen, die abtreiben, da sie keine Lust auf die Schwangerschaft oder auf ein Kind haben. Außerdem 9 Monate körperliche und psychische Qualen sind ja mal grenzenlos übertrieben. Die einzigen die davon psychische Qualen erleiden würden, wären die 14 Jährigen Mädchen. So hart ist eine Schwangerschaft gar nicht ! Quelle: Meine Mum.Quote:
Ist das nicht viel eher Egoismus einem Menschen 9 Monate körperlicher und psychischer Qualen und möglicherweise Rückzug aus der Sozialen Gesellschaft aufzudrücken nur weil die eigene Sicht vom Leben anders ist als diejenige die tatsächlich schwanger ist?
Entschuldige, aber die Argumentation ist einfach nur lächerlich. Ich glaube kaum, dass du nachvollziehen kannst, wie sich die betroffenen Personen fühlen, und trotzdem willst du für sie entscheiden können, was das Beste für sie ist?Quote:
Das war eigentlich eher auf die Leute bezogen, die abtreiben, da sie keine Lust auf die Schwangerschaft oder auf ein Kind haben. Außerdem 9 Monate körperliche und psychische Qualen sind ja mal grenzenlos übertrieben. Die einzigen die davon psychische Qualen erleiden würden, wären die 14 Jährigen Mädchen. So hart ist eine Schwangerschaft gar nicht ! Quelle: Meine Mum.