Was haltet ihr vom jetzigen Schulsystem?

06/10/2013 19:35 Methodman.#46
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Originally Posted by theit000 View Post
Man könnte definitiv dran feilen, aber ich finde unser Schulsystem weit entfernt von "schlecht".
Eventuell sagst du dies, weil du keine Alternativen kennst.

Ich bin mal so nett und verrate dir eine: Freies Lernen
06/10/2013 19:37 ingo69#47
Bei Mathe können die uns doch für 1-2 Stunden zeigen wie ein Rechner funktioniert und tada , man hat 10 Jahre gespart ...
B2t
Das System ist Hundeshit.
Die Lehrer sind teilweise dümmer als die Schüler (vom Wissen her)
Die Themen sind sowas von Unnötig .
usw. usw.
Ich würds besser finden dass jeder zu den Hauptfächern muss , aber nehmen wir an der schüler will Koch werden , somit kann er Entscheiden ob der nun zu Bio geht oder ob er anstelle davon zu einem Kochkurs geht.
06/10/2013 19:42 .Kermit#48
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Du scheinst selbst nicht der Schlauste zu sein. In der Tat, wenn dein Zeugnis nur aus 4en besteht, bist du offiziell schlau genug zum Studieren. Denn das bedeutet 4: du hast bestanden und deinen Abschluss. Die Leistung ist ausreichend.
Das bedeutet nicht gleich, dass man einen Platz bekommt, immerhin gibt es auch da teilweise Knappheit. Wenn man die Grenze nun bei 2 setzt, dann werden entsprechend die Ansprüche geändert und plötzlich ist man mit 1,9 schlecht. Der Umstand bleibt derselbe. Dass die Ansprüche momentan etwas verwässern und eine 4 evtl. zu leicht zu bekommen ist, ist ja nicht die Schuld der Note.

Also doch, selbstverständlich sollte man mit 3,8 definitionsgemäß weiterkommen. Man kann vielleicht darüber diskutieren, ob 3,8 vielleicht schwerer zu erreichen sein sollte, aber sicher nicht über die Bedeutung der Note.
Ich hab nie gesagt das man damit einen Studienplatz bekommt.
Und mir ist auch bewusst das es zurzeit so ist das man mit fast nur 4 aufem Zeugnis bestanden hat. Aber genau das sollte geändert werden, oder bzw. das erreichen der Note sollte verkompliziert werden. Beides hätte ja den gleichen Effekt.

und über die Bedeutung der Note muss man sehr wohl diskutieren, da eine "ausreichend", so wie damit heutzutage um sich geschmissen wird, heutzutage sicherlich nicht mehr "ausreichend" ist.
06/10/2013 19:43 ThisWorldNeedsAHero#49
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Originally Posted by ċøʀʀistø View Post
Eventuell sagst du dies, weil du keine Alternativen kennst.

Ich bin mal so nett und verrate dir eine: Freies Lernen
Das funktioniert vielleicht in der Theorie aber ist in der Praxis chaotisch und anstrengend. Dadurch wird auch ein Lehrer überflüssig ... dabei sollten Lehrer als Mentoren fungieren. Eine Mischung aus offenem Lernen und normalen Unterricht in der Oberstufe wäre wohl das beste.

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Originally Posted by .Kermit View Post
Ich hab nie gesagt das man damit einen Studienplatz bekommt.
Und mir ist auch bewusst das es zurzeit so ist das man mit fast nur 4 aufem Zeugnis bestanden hat. Aber genau das sollte geändert werden, oder bzw. das erreichen der Note sollte verkompliziert werden. Beides hätte ja den gleichen Effekt.

und über die Bedeutung der Note muss man sehr wohl diskutieren, da eine "ausreichend", so wie damit heutzutage um sich geschmissen wird, heutzutage sicherlich nicht mehr "ausreichend" ist.
In der Schule sollte es um die Vermittlung von Wissen gehen und nicht um Bewertungen.
Noten sind meiner Ansicht nach das größte Problem aber anscheinend ein nötiges Übel.
06/10/2013 19:44 F O R S E N B O Y S#50
Was mich ja immer genervt hat, ist, dass jeder Lehrer sein Fach als das wichtigste Fach anpreist.
So hatte ich beispielsweise LK Geo & Bio, musste aber, um meine Stunden zu füllen, natürlich noch andere Sachen wählen (Politik, Theater, Philosophie..). Und ich hatte ja nur diese 12 Jahre, weshalb das Ganze schon schwer genug war, aber natürlich mussten manche Lehrer meinen, ihr Fach sei am wichtigsten (obwohl's wie gesagt nur Nebenfächer waren, um Stunden zu füllen) und drücken nochmal extra Präsentationen, Assays, generelle Hausaufgaben und was sonst noch so rein.
Ist doch dann klar, dass man dann entweder im Nebenfach verkackt, weil man darauf keinen Wert legen darf, wenn man in seinen Hauptfächern gut abschneiden will oder aber man ist in beiden wirklich nur niedrig-mittelmäßig, weil man versucht, beide auf die Reihe zu kriegen.

Aber da gibt ja jeder nur'n müdes Gähnen drauf, was Schüler wollen.

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Originally Posted by .Kermit View Post
Ich hab nie gesagt das man damit einen Studienplatz bekommt.
Und mir ist auch bewusst das es zurzeit so ist das man mit fast nur 4 aufem Zeugnis bestanden hat. Aber genau das sollte geändert werden, oder bzw. das erreichen der Note sollte verkompliziert werden. Beides hätte ja den gleichen Effekt.

und über die Bedeutung der Note muss man sehr wohl diskutieren, da eine "ausreichend", so wie damit heutzutage um sich geschmissen wird, heutzutage sicherlich nicht mehr "ausreichend" ist.
Lies dir doch den letzten Absatz von Smith durch. In der Hinsicht widerspricht er dir ja nicht.

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Also doch, selbstverständlich sollte man mit 3,8 definitionsgemäß weiterkommen. Man kann vielleicht darüber diskutieren, ob 3,8 vielleicht schwerer zu erreichen sein sollte, aber sicher nicht über die Bedeutung der Note. Bei dir scheint da der Fehler zu liegen.
06/10/2013 19:46 theit000#51
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Originally Posted by .Kermit View Post
und über die Bedeutung der Note muss man sehr wohl diskutieren, da eine "ausreichend", so wie damit heutzutage um sich geschmissen wird, heutzutage sicherlich nicht mehr "ausreichend" ist.
Das ist deine subjektive Bewertung eines von System aufgestellten Maßstabs für die Allgemeintheit und daher irrelevant.

Für mich war das bayerische Abi ein geschenkter Schein in die Uni, trotzdem habe ich nicht das Recht das Schulniveau auf meines zu heben.
06/10/2013 19:49 .Kermit#52
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Originally Posted by theit000 View Post
Das ist deine subjektive Bewertung eines von System aufgestellten Maßstabs für die Allgemeintheit und daher irrelevant.

Für mich war das bayerische Abi ein geschenkter Schein in die Uni, trotzdem habe ich nicht das Recht das Schulniveau auf meines zu heben.
Ein Nachhilfe Schüler meiner Freundin kann nicht mal die einfachste Bruchrechnung:
1/2+1/2 kann der nicht rechnen und bekommt in der Klausur noch ne 4+.
Ist das deine Meinung nach ausreichend um durchs Leben zu kommen ?

Achtung, das war eine rhetorische Frage.

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Originally Posted by ThisWorldNeedsAHero View Post
In der Schule sollte es um die Vermittlung von Wissen gehen und nicht um Bewertungen.
Noten sind meiner Ansicht nach das größte Problem aber anscheinend ein nötiges Übel.
Ohne Noten würde sich ja auch keiner anstrengen das vermittelte Wissen aufzunehmen bzw. zu vertiefen und dafür zu sorgen es anwenden zu können.
06/10/2013 19:49 MrSm!th#53
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Originally Posted by ingo69 View Post
Bei Mathe können die uns doch für 1-2 Stunden zeigen wie ein Rechner funktioniert und tada , man hat 10 Jahre gespart ...
B2t
Das System ist Hundeshit.
Die Lehrer sind teilweise dümmer als die Schüler (vom Wissen her)
Die Themen sind sowas von Unnötig .
usw. usw.
Ich würds besser finden dass jeder zu den Hauptfächern muss , aber nehmen wir an der schüler will Koch werden , somit kann er Entscheiden ob der nun zu Bio geht oder ob er anstelle davon zu einem Kochkurs geht.
Das Überleben der Demokratie hängt ab von einem breit gefächerten Allgemeinwissen. Nein, Mathe ist nicht unnötig, eher dein Post. Wer soll die Rechner bitte programmieren, wenn keiner mehr darüber bescheid weiß? Zudem sind Rechner weit davon entfernt, alles berechnen zu können.
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Originally Posted by .Kermit View Post
Ich hab nie gesagt das man damit einen Studienplatz bekommt.
Und mir ist auch bewusst das es zurzeit so ist das man mit fast nur 4 aufem Zeugnis bestanden hat. Aber genau das sollte geändert werden, oder bzw. das erreichen der Note sollte verkompliziert werden. Beides hätte ja den gleichen Effekt.

und über die Bedeutung der Note muss man sehr wohl diskutieren, da eine "ausreichend", so wie damit heutzutage um sich geschmissen wird, heutzutage sicherlich nicht mehr "ausreichend" ist.
Dann wird die Note falsch vergeben. Das macht deine Aussage nicht richtiger, dass man mit 4 nicht bestanden haben dürfte.

Außerdem ist es sinnlos, den Stoff zu verkomplizieren. Einfach nur stumpf Ansprüche zu erhöhen bringt nicht viel. Eher die Qualität der Vermittlung sollte verbessert werden. Dazu habe ich auch noch was in den anderen Post editiert.

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Was mich ja immer genervt hat, ist, dass jeder Lehrer sein Fach als das wichtigste Fach anpreist.
So hatte ich beispielsweise LK Geo & Bio, musste aber, um meine Stunden zu füllen, natürlich noch andere Sachen wählen (Politik, Theater, Philosophie..). Und ich hatte ja nur diese 12 Jahre, weshalb das Ganze schon schwer genug war, aber natürlich mussten manche Lehrer meinen, ihr Fach sei am wichtigsten (obwohl's wie gesagt nur Nebenfächer waren, um Stunden zu füllen) und drücken nochmal extra Präsentationen, Assays, generelle Hausaufgaben und was sonst noch so rein.
Ist doch dann klar, dass man dann entweder im Nebenfach verkackt, weil man darauf keinen Wert legen darf, wenn man in seinen Hauptfächern gut abschneiden will oder aber man ist in beiden wirklich nur niedrig-mittelmäßig, weil man versucht, beide auf die Reihe zu kriegen.
Auch das ist ein Personal- und kein Systemproblem.
06/10/2013 19:51 theit000#54
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Originally Posted by .Kermit View Post
Ein Nachhilfe Schüler meiner Freundin kann nicht mal die einfachste Bruchrechnung:
1/2+1/2 kann der nicht rechnen und bekommt in der Klausur noch ne 4+.
Ist das deine Meinung nach ausreichend um durchs Leben zu kommen ?

Achtung, das war eine rhetorische Frage.
Darf ich fragen wie viele Punkte du denn in Mathe hast?
06/10/2013 19:52 Methodman.#55
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Originally Posted by ThisWorldNeedsAHero View Post
Im Eigentlichen hast du recht.

Und in unserer momentanen Gesellschaft ist es nicht möglich freies Lernen zu ermöglichen bzw. zu fördern.
Die einzige Möglichkeit besteht darin, für sein/e Kind/er einen oder mehrere Privatlehrer zu engagieren. Und das kann schlicht und einfach Ottonormalbürger aus der Mittel- und Unterschicht.

Merke: Eliteuniversitäten besuchen nur Sprösslinge aus reichem Hause.
06/10/2013 19:53 .Kermit#56
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Originally Posted by theit000 View Post
Darf ich fragen wie viele Punkte du denn in Mathe hast?
zurzeit bin ich so bei 13 im Lk.
Aber was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun ? oO
06/10/2013 19:54 F O R S E N B O Y S#57
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Auch das ist ein Personal- und kein Systemproblem.
Kombiniert mit den 12 statt 13 Jahren macht es zum Systemproblem.
06/10/2013 19:54 theit000#58
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Originally Posted by ċøʀʀistø View Post
Merke: Eliteuniversitäten besuchen nur Sprösslinge aus reichem Hause.
Wär mir neu, dass man für Harvard + co reich sein muss.

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Originally Posted by .Kermit View Post
zurzeit bin ich so bei 13 im Lk.
Aber was hat das jetzt mit dem Thema hier zu tun ? oO
Ich habe 15 mit Leichtigkeit. Daher bewerte ich dich als matheunfähigen Schüler.
06/10/2013 19:55 MrSm!th#59
13? Schlecht. Warum keine 15? Mathe ist doch nur Logik. Da darf man sich eigentlich maximal Flüchtigkeitsfehler erlauben. Ab 14 und drunter durchgefallen wäre adäquat.

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Merke: Eliteuniversitäten besuchen nur Sprösslinge aus reichem Hause.
In Deutschland ist das glücklicherweise noch falsch.

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Kombiniert mit den 12 statt 13 Jahren macht es zum Systemproblem.
Nein, es bleiben eure unfähigen Lehrer. G8 wurde stümperhaft umgesetzt und durchaus hat das System Probleme. Lustigerweise zählt ihr aber hauptsächlich Dinge auf, die nicht dazu gehören.
06/10/2013 20:01 .Kermit#60
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Originally Posted by theit000 View Post
Wär mir neu, dass man für Harvard + co reich sein muss.



Ich habe 15 mit Leichtigkeit. Daher bewerte ich dich als matheunfähigen Schüler.
Studiengebühren+Wohnung finanzieren etc.
Auf Eliteunis darf man nämlich keine nebenjobs haben, zumindest bei manchen. hatte mein nachbar, der war auf Harvard und durfte keinen nebenjob haben. Und dann können das nur die reichen Eltern finanzieren.

Das ist subjektiv. Wenn man aber keine Bruchrechnung kann, was ja eigentlich grundlagenwissen ist, kommt man nicht gerade gut durchs leben.
Z.b. will man Bäcker werden.
Im rezept steht: 1/4 liter Milch. Kann man keine Bruchrechnung hat man da pech gehabt ...

vektoren integrale und e-Funktionen brauch man nämlich sicherlich nicht um im Bäckerberuf erfolg zu haben ...

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Originally Posted by MrSm!th View Post
Was haben bitte unfähige Lehrer mit unserer Diskussion zu tun?

Dann weigere dich halt. Es ist dein Wissen oder dann halt Unwissen und deine Entscheidung.
Aber auch hier gilt: Das ist ein Problem deiner Schule bzw. deiner Lehrer. Wie soll man das mit einer Systemänderung beheben?
Die sind eine Fehler im Sytem und müssen behoben werden.

z.b. jedes Jahr in jeder Jahrgangstufe zentrale Prüfungen machen, um zu gucken ob die Lehrer den Lehrplan auch wirklich eingehalten haben.