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Originally Posted by .Special™
Es ist halt absolut irrelevant ein Studium anzufangen nur um als Werksstudent ein paar Kontakte knüpfen zu können. Die meisten reden danach nie wieder mit denen und der Rest der darüber nach denkt weiß, dass 99% der Kontakte absolut wertlos sind, da sie nicht in einer Power-Position sitzen die man sich zu Nutze machen kann.
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Du kommst als interner deutlich leichter an Entscheider als als Externer. Dementsprechend: Oh doch Werkstudentendasein bietet dir mehr Möglichkeiten als Kaltakquise. Wenn man die Möglichkeit nicht nutzt ist das wieder was anderes, aber das war auch nie mein Argument...
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Originally Posted by .Special™
Außerdem, es ist absolut irrelevant ob du einen Doktor in XY hast. Dein Skill kann trotzdem absolut Müll sein
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Das weißt du, das weiß ich. Aber es ändert nichts daran, dass Titeln im Voraus mehr Vertrauen und positive Erwartungen entgegengebracht wird als dem ausgebildetem Elektriker, der eine Umschulung auf Softwareentwicklung gemacht hat.
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Originally Posted by .Special™
& danach wollen die Kunden sowieso ihr Geld wieder zurück.
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Nicht unbedingt, wenn du genug Empathie, Einsicht, etc. zeigst, kann trotz gescheitertem Projekt eine lange und gute Symbiose entstehen. Das habe ich selbst oft genug erlebt in beide Richtungen. Daher ist so eine pauschale Aussage halt nicht möglich und auch einfach nicht wahr.
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Originally Posted by .Special™
Geh in die USA, hunderte+ erfolgreiche (Multi-)Millionäre sind College-Dropouts. Keiner wird dich nach deinem Titel fragen solange du deinem Kunden value gibst. Deinen Titel den du durch auswendig lernen+auskotzen erworben hast ist wertlos im Business. Wenn du deinen Titel benutzen musst um dich zu bewerben hast du absolut weder was von Sales als auch von Marketing verstanden.
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Keiner wird nach dem Titel fragen? Ja das mag sein, aber mit Titel hast du einen viel größeren Vertrauensvorsprung. Eine konkrete Studie hab ich da gerade nicht zur Hand, nur "semi-seriöse online Quellen". Aber ich denke das ist gesunder Menschen Verstand, vor allem wenn man sieht, dass es bereits Unterschiede bei Männern und Frauen gibt, was Vertrauen angeht:
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In summary, our results demonstrate that men are more trusting than women and that women are more trustworthy than men, consistent with previous literature.
Source: [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
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Dementsprechend ist die Aussage "es interessiert keine Sau" auch falsch. Es interessiert die Leute und den Vertrauensvorschuss, den das eine Geschlecht "geschenkt bekommt", muss sich das andere Geschlecht erarbeiten. Genau so wie sich Männer erarbeiten müssen, dass sie ebenso gute Kindergärtner sein können, usw.
Zu sagen: ja ne alle werden gleich behandelt, egal ob schwarz, weiß, Frau, Mann, reich, arm, dick, dünn, schön, hässlich, gebildet, ungebildet, mit Titel, ohne Titel ist ja fast schon eine Beleidigung des gesamten Gebiets der Psychologie. Wenn alles so gleich wäre bräuchten wir die Psychologie als Wissenschaft nicht, sondern könnten alles wie in der Physik mit Gesetzen und Regeln erklären. So ist die Welt aber nunmal nicht und wenn man seinen persönlichen Vorteil nicht ausnutzt ist man einfach dumm. Damit rede ich nicht davon, dass ihr
andere ausnutzen sollt, sondern nur davon, dass ihr eure "natürlichen Vorteile" ausnutzen solltet.
Genau so verhält es sich auch mit dem Doktortitel, wenn ich einen Doktortitel habe, warum soll ich den nicht mit ins Gespräch einbringen? Oder auf der Visitenkarte drucken? Warum soll ich Argumente, die für mich sprechen und denen Menschen vertrauen einfach untern Tisch fallen lassen? Das erschließt sich mir echt nicht.
Wie bereits erwähnt ist weder der Titel noch der Nicht-Titel eine KO-Kriterium (in der Regel), aber Titeln wird mehr vertraut, also gibt es einen gewissen Vertrauensvorschuss in deine Fähigkeiten.
Dementsprechend, wenn mir jemand rät potentielle Argumente
nicht direkt oder indirekt zu nutzen hat derjenige wohl nicht viel von Marketing verstanden und wohl noch weniger von Verhaltenspsychologie.
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Originally Posted by .Special™
Naja um ehrlich zu sein, ich heule lieber in einem Lambo als in einem Dacia...
Es gibt schon viele Gurus die da draußen viel Müll erzählen, zu sagen nicht jeder könnte die Million machen ist jedoch kompletter Unsinn. Die menschliche Spezies ist bei Weitem mehr in der Lage als so eine Aufgabe. Wenn die Person genug Willenskraft besitzt wird die Person auch alles Nötige dafür tun, sich das Wissen anzueignen was dafür notwendig ist. Die Sache jedoch ist, dass das Grundbedürfnis für 99% der Menschen zu 90% gedeckt ist. Wohnung, Essen, günstiger Gebrauchtwagen, voller Tank, Versicherungen & eine Woche im Jahr verreisen. Es ist für die Meisten viel bequemer, diese Route zu gehen und das ist auch vollkommen in Ordnung! Was jedoch nicht richtig ist, ist die Möglichkeit durch pure Ignoranz als "nicht möglich" abzustempeln. Jeder kann die Million machen, nur haben 99,9% nicht das Bedürfnis das Opfer zu bringen was erforderlich ist.
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Nein es ist empirisch nachgewiesen, dass manche Menschen einfach nicht alleine auf "solche Ideen kommen" bzw. das Mindset haben, um sich solchen Ansichten zu widmen. Siehe als Vergleich "erlernte Hilflosigkeit". Es geht einfach nicht von sich aus. Die Menschen packen es nicht ohne fremde Hilfe.
Und jetzt zu sagen: Jo dann sollen sies nicht erlernen.
Ist genau so Hohn wie die Aussage "alle sind gleich". Immerhin kann man sich sein Elternhaus sowie die direkte Umgebung (Industriestaat vs. Entwicklungsland), Gene, etc. nicht aussuchen.
Ja viele Menschen in den Industriestaaten haben diese Fähigkeit, aber auch da ist 99% wohl weit übertrieben. Realistisch gesehen liegts wohl bei maximal 75%. Aber ist rein aus dem Bauch raus, für belegte Ergebnisse müsste man mal ne Studie durchführen, was aber schwierig wird. Immerhin wollen manche Menschen dieses Leben halt auch einfach nicht. Die sind happy wenn sie sich 24/7 ums Kind kümmern können und 2k im Monat verdienen. Warum auch nicht? Jeder muss sein Leben so gestalten wie er will. Jeder ist individuell und so sollte er auch leben.
Edit: Hier auch noch eine Studie was Vertrauen und "Merkmale des Datingpartners" angeht, was weiter beweist, dass Vertrauen nicht jeder gleichermaßen bekommt:
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The results of the online survey with 149 female participants revealed that the propensity to trust and extraversion were significant positive predictors of self-reported tendency to self-disclose potentially sensitive and identifying information, while greater profile attractiveness further increased the amount of information they were willing to share. These findings suggest that information disclosure is in part driven by personality and context, which has potential implications for how careful individuals are about revealing potentially sensitive information to strangers
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