Was hier mit Zahlen umgeworfen wird... Ein Studium kann man nach der Ausbildung ohne (fachgebundenes) Abitur nicht. Erfüllt man diese Anforderung nicht kann man allerdings auch - je nach Bundesland - nach zwei bis drei Jahren Berufserfahrung studieren. Evtl. ist es auch deutschlandweit auf drei Jahre vorgeschrieben, ich kenne mich da nicht mehr aus. Die Ausbildung zählt natürlich nicht als Berufserfahrung.
Was die Kosten anbelangt solltest du dich nicht von diesen Aussagen (10.000 € bis 20.000 €) abschrecken lassen. So genau lässt es sich erstens gar nicht feststellen und zweitens fallen die Kosten nicht auf einmal an. Zumal man neben staatlichen Förderungen/Krediten auch beruflich sein Geld verdienen kann, sei es durch neben tätiges kellnern oder "vollwertiges" Arbeiten als Fachinformatiker (oder sonst was). Vollwertig in deshalb in Anführungszeichen da man nicht über eine bestimmte Anzahl an Arbeitsstunden kommen darf um als hauptberuflicher Student durchzugehen (müsste irgendwo bei 20 Stunden pro Woche liegen).
Zukunftssicher ist so einiges, gleichzeitig aber auch gar nichts. Solche Aussagen sind immer mit Vorsicht zu genießen, irgendwann lachen die paar wenigen Handwerker ITler wegen ihren dumpingpreisen aus, weil der Markt viel zu sehr übersättigt ist (immerhin ist der Beruf ja "zukunftssicher"). Oder werden dann doch alle Möbel mit einem 3D-Drucker "maßgeschneidert" in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Haus gedruckt? Braucht man noch Kraftfahrzeuge, oder schreitet die Urbanisierung soweit voran, dass kleine KFZs nicht mehr benötigt werden? Ist es bald möglich auch seine Nahrung zu "drucken"? Fragen über Fragen, die Zukunft wird es zeigen, zuverlässig vorhersehen lässt sie sich aber nicht.
Um es kurz zu machen: Mache einfach das was dir am meisten zusagt. Wenn dir vieles zusagt nimmst du einfach das mit den besten Konditionen. Und falls du nach der Ausbildung/Schule doch feststellen musst, dass es dir überhaupt nicht zusagt, kannst du immer noch auf einen anderen beruflichen Werdegang wechseln, wobei das natürlich mit Zeit und in der Regel eher schlechten Bezahlung einhergeht.
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Originally Posted by wallstreet:online
[Berufe im Kfz Handwerk gehören zu den beliebtesten Ausbildungsberufen bei den jungen Leuten. Sind die Ausbildungsstellen auch nur in begrenzter Anzahl vorhanden, versuchen viele dennoch, eine Ausbildung in ihrem Traumberuf zu bekommen. Halten sie dann den Gesellenbrief in der Hand, möchten einige von ihnen noch einen Schritt weiter gehen und sich zum Meister ausbilden lassen. Diese Ausbildung schließt im Allgemeinen mit der Kfz Meisterprüfung ab.
Wie in anderen Bereichen ebenfalls üblich, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um überhaupt zur Kfz Meisterprüfung zugelassen zu werden. Wer bereits einen Gesellenbrief aus dem Kfz-Bereich besitzt, also die Gesellenprüfung erfolgreich abgeschlossen hat, erfüllt damit schon einmal die notwendigen Voraussetzungen. Mehr ist nicht nötig. Allerdings besteht auch für sogenannte Quereinsteiger die Möglichkeit, eine Kfz Meisterprüfung abzulegen. Dann muss derjenigen lediglich den Nachweis über eine bestandene Gesellenprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf erbringen und zusätzlich bis zur ersten Meisterprüfung eine 24-monatige Tätigkeit im Kfz-Handwerk ausgeübt haben. Auch wer bisher beispielsweise eine Tätigkeit als selbstständiger Handwerker ausgeübt hat, kann sich für die Meisterprüfung im Kfz-Handwerk anmelden. Für die Gesellen, die ihren Abschluss bereit im Kfz-Bereich gemacht haben, gilt auch keine Wartezeit mehr.
Das heißt, ein Geselle, der gerade erst seine Prüfung abgelegt hat, kann gleich zur Meisterprüfung durchstarten. Für all diejenigen, die auf finanzielle Mittel angewiesen sind, könnte interessant sein, dass die Agentur für Arbeit unter Umständen eine Förderung gewährt. Dazu muss wiederum ein entsprechender Antrag gestellt werden und sicher wird dieser einer umfangreichen Prüfung durch die Mitarbeiter der Jobcenter unterzogen. Wird der Antrag allerdings befürwortet, kann sich der Prüfling auf einen satten Zuschuss zu den an sich hohen Prüfungskosten freuen. Diese werden von der Handwerkskammer festgesetzt. Außerdem fallen für die Ausbildung zum Meister Kosten von mehreren Hundert Euro an.
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