Es wird eine Epidemie der Durchgeimpften.
Du hast dir jetzt ernsthaft einen Zweitaccount gemacht nur, um das zu schreiben?Quote:
Jeder Normaldenkende der Studien lesen kann und seine Meinung nicht von biased "Faktencheckern" hat weiß ob es eine gute Idee ist sich zu Impfen oder halt nicht.
Wenn man Jung und Gesund ist gibt es keinen wissenschaftlich fundierten "guten" Grund sich Impfen zu lassen.Falls man hingegen alt ist, raucht oder gesundheitliche Probleme hat wie Asthma dann ist man ein Trottel wenn man sich nicht Impft.
Dennoch die Art wie die Regierung mit dem Thema umgeht grenzt an NS Zeiten.
Nutzlose Maßnahmen, welche man als effektiv verkauft.
Manipulierte Zahlen zumindest am Anfang der Pandemie, man testete mehr -> OUHH die Zahlen steigen ja wenn man mehr testet wer hätte das gedacht -> nächste "fake" Welle.
Geldzuschüsse an Krankenhäuser dessen Intensivstationen zum gewissen prozentanteil gefüllt waren -> Krankanhäuser bauten Intensivbetten ab um an diesen Prozentsatz zu kommen -> "fake" überfüllte Intensivstationen
Indirekte Impfpflicht, "freies Land" und "freie Entscheidung" aber nur wenn du jeden Tag ein 50€ Antigentest bezahlen kannst, wie .. zu teuer ? Tja dann musst du dich wohl Impfen lassen oder du kannst kein scheiß mehr tun!
Aber es geht noch schlimmer, die Ausgrenzung von Menschen auch unter 2G Regel bekannt. Wie kommt man auf die Idee Leute als Menschen zweiter Klasse zu behandeln, auszugrenzen und ihnen alle Freiheiten zu nehmen ?! Ich dachte sowas wie früher wäre nicht mehr möglich aber ich habe mich vertan NPCs bleiben NPCs egal was.
Ne mit dem arbeiten wir nicht zusammen, aber ich kann dir Eintrittskarten zum Wendler besorgen :DQuote:
Mashallah das hört sich gut an! :eek:
Aber nur wenn ich auch Rabatt auf Matcha Tee von Nazi-Hildemann bekomme, den er so fleißig in seiner Telegram-Gruppe überteuert bewirbt. Endlich bekomme ich auch die ganzen krassen Insiders und bin einer der Wenigen, die alles so heftig durchschaut haben. Can't wait for it.
Könnte, würde, whatever. Ich rede vom Status quo. Das habe ja auch gar nicht ich entschieden, das haben andere Regierungen auf Basis von Wissenschaftlern entschieden. Es ist auch basically das, was der Virologe in dem von mir gelinkten Video beschreibt: der einzige Grund für Angst vor einer weiteren Welle liegt aktuell in den Konsequenzen der dann folgenden Maßnahmen, nicht in einer Überlastung des Gesundheitssystems. Man kann keinen Notstand mit der Begründung aufrechterhalten, dass es vielleicht noch mal schlimmer wird. Ist ja nicht so, als könnte man dann nicht erneut einen ausrufen.Quote:
"Der Krisenzustand ist vorrüber", so sehr ich dich in anderen Bereichen bewundere. Ich bezweifle sehr stark, dass das du oder irgendjemand anderes zur aktuellen Zeit final sagen kann. Es braucht morgen nur Version Theta kommen und welcome back im Jahr 2019.
Die akute Krise war bereits in dem Moment vorbei, als das Gesundheitssystem safe war, und so handeln vernünftigere Länder auch.Quote:
Wie gesagt unsere Argumente kollidieren nicht, ich denke auch, dass es langsam Zeit wird für etwas Normalität und auch das Risiko eingegangen werden sollte, dass es eben "doch nochmal härter werden könnte". Aber zu einer absoluten Aussage ala "es ist vorbei" will ich mich beim besten Willen nicht verleiten lassen.
Bin mir nicht ganz sicher, worauf du hinaus willst bzw. wie du mich verstanden hast, dass du in diese Richtung gehst. Mir ging es darum, dass German Angst hier mal wieder der maßgebliche Faktor ist, wie bei vielen politischen Themen. Das ist auch kein inhärenter Fehler der Demokratie, andere Länder bekommen das ja auch besser hin. Das ist einfach die Art der Deutschen, sich selbst zu regieren: Mit Bevormundung, Übervorsicht und grenzdebiler Bürokratie.Quote:
3. Auch da stimme ich dir zu. Wobei das halt leider auch nichts neues ist. Menschen sind in der Regel egoistisch veranlagt. Das ist leider auch nichts neues, damit muss man leben lernen. Deswegen kann man trotzdem phantasieren wie toll eine Welt ohne das wäre. Aber all dieses "hätte, wäre wenn" bringt auch nichts. Denn du kannst die Menschen nicht ändern, nicht einmal als Politiker. Und auch wenn die Bevölkerung einiges mit sich machen lässt, das kann man nicht unendlich weit treiben und im schlimmsten Fall endet das in Putsch-Versuchen und Attentaten. Dementsprechend wird die Politik immer schwanken und auch immer Zugeständnisse in die verschiedenen Gruppenrichtungen machen.
Oder er selbst, weil jeder Mensch sich im Laufe des Lebens ändert.Quote:
Ich bin ja schon lange der Meinung, dass in der Theorie ein Land geführt von der einen richtigen Person ohne Wiederwahlen und Co. theoretisch das beste Modell wäre. Aber halt leider nur in der Theorie, weil man natürlich nie ausschließen kann, dass der Nachfolger nicht alles komplett zerstört, was man über Jahrhunderte aufgebaut hat.
Ich weiß, du bist ein ziemlicher AI Lover, aber nein, kann sie nicht. Zumindest nicht, wenn wir das dann noch Freiheit nennen wollen. Eigenverantwortung und Mündigkeit gepaart mit guter Bildung in der breiten Bevölkerung ist die nächste kulturelle Evolutionsstufe. Dabei kann Technik natürlich helfen, aber die Lösung ist nicht, einen AI Overlord an die Spitze zu setzen. :PQuote:
Mal sehen ob eines Tages die Technik hier nennenswerte Verbesserungen bringen kann.
Wie gesagt, es droht keine ICU-Überlastung.Quote:
Sehe ich ähnlich, aber ich glaube Deutschland macht das nur, um die ICU zu regulieren. Andere Gründe kann es nicht mehr geben, weil ab dem Zeitpunkt wo ungeimpfte das Krankenhaus belagern und normalos deswegen sterben müssen, wäre halt eine Katastrophe. Und man kann auch nicht einfach sagen ungeimpfte dürfen nicht mehr Notversorgt werden, wäre alles inhuman.
Entweder nimmt man die Pandemie als Notstand ernst und möchte Menschen schützen und Infektionsketten wirksam unterbrechen. Dann sind sowohl 1G, 2G als auch streng genommen 3G hinfällig, denn dann müsste sich jeder testen lassen. Oder man gibt zu, dass es so ernst nicht mehr sein kann und der maßgebliche Faktor bei Entscheidungen mittlerweile Politik ist.Quote:
Ich persönlich bin auch kein Fan von dieser sogenannten 2G-Regelung die man in Deutschland hat, aber ich kann nachvollziehen warum Deutschland übervorsichtiger handelt als andere Länder. Es ist, unter Querdenkern, ein weitverbreiteter Irrglaube, dass man als Fully/Boosted-Vax immer noch "genauso" eine Virenschleuder ist wie als Non-Vax. Diese Behauptung lese ich sehr oft, aber sie ist schlichtweg [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]! Siehe die Neuinfektionen Israels, im Durchschnitt ist die Wahrscheinlichkeit als Non-Vax positiv getestet zu werden 7x höher als ggü. einem Boosted-Vax. Klar, die Dunkelziffer an Boosted-Vax die positiv sind aber sich nicht testen lassen ist sicher nicht die Geringste, aber auf der anderen Seite ist das Zeitfenster, in welchem du contagious bist, meistens geringer. Insofern verstehe ich den Sinn hinter dieser 2G-Regel, auch wenn ich nicht der größte Fan bin. Aber die Geimpften haben ihren Soll zum Wohl des Gesundheitssystems erfüllt. Um jenes Gesundheitssystem aber noch besser zu schützen und keinem unnötigen Risiko auszusetzen, sollten die Anderen (also Non-Vax) ebenfalls ihren Teil dazu beitragen. Entweder du lässt dich als Non-Vax impfen oder du musst dich halt auf eigene Kosten stets testen lassen, schließlich hatte und hat man die Chance auf ein kostenloses Impfangebot für einen Impfstoff der getestet wurde und immer noch kontrolliert wird.
Es gibt noch etwas zwischen "auf Risiko spielen" und Krisenzustand. Hier weiterhin einen Notstand mit teilweise außer Kraft gesetzten Grundrechten aufrechterhalten zu wollen ist extrem fragwürdig. Wie gesagt, man muss einfach nur über die deutschen Grenzen hinweg schauen, dort wird eindeutig der Kurs Richtung Normalität eingeschlagen. Und wenn die Lage aktuell noch so ernst wäre, dann wären wie gesagt auch weiterhin bezahlte Tests für alle angebracht.Quote:
"Der eigentliche Krisenzustand ist vorrüber [...]" - die nächste Welle kommt, die nächsten Varianten, welche wir noch nicht abschätzen können, werden entstehen. Deswegen kann man die Krise nicht als "vorrüber" oder für beendet erklären. Ich sehe zwar Deutschland auch in einer sehr stabilen Verfassung und gut vorbereitet für die Welle die da kommt, aber es ist alles andere als falsch jetzt noch nicht auf Risiko zu spielen.
Ein persönlicher Appeal to Emotion kann niemals die Grundlage für allgemeine Grundrechtseinschränkungen sein. Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Kind vergewaltigt würde? Dachte ich mir. Dann sind wir uns ja einig, her mit dem Überwachungsstaat für alle. Denkt doch an die Kinder!Quote:
Ich erwähne das Beispiel immer wieder: Was machst du, wenn die Mutter deiner Kinder auf künstliche Beatmung angewiesen, die ICU aber ausgelastet ist, und nur deswegen stirbt, weil sie keine Chance auf eine entsprechende Therapie hatte? Aktuell haben Deutschen Politiker einfach kein Interesse dafür die Verantwortung zu übernehmen. Ärzte und anderes Fachpersonal der ICU haben by the way auch keinen Bock 24/7 zu arbeiten nur weil genug Menschen keine Lust auf Lockdowns oder Impfungen haben.
Ich denke schon, dass Deutschland deutlich länger in der Krisenmentalität hängen wird als andere Länder, weil das hier einfach so üblich ist.Quote:
Und wenn ernsthaft jemand denkt, dass wir jetzt für immer mit Lockdowns leben müssen (Grüße an Zensi & Leimbach), dann hat er einfach den Sinn für die Realität verloren.
1. Ist schon ziemlich frech, Misstrauen in den Staat auf eine Ebene mit Misstrauen in die Wissenschaft zu stellen. Welche Teile der Wissenschaft vom Staat akzeptiert und zur Grundlage von Entscheidungen gemacht werden ist extrem politisch. Hier handelt es sich um reines Misstrauen gegenüber dem Staat, nicht der Wissenschaft.Quote:
Du musst einen ziemlichen Hass auf die Menschheit und das Leben haben. Vor allem aber auch irgendwie auf die Regierung, die versucht die Schwachen zu schützen. Irgendetwas muss dir der Staat angetan haben damit du das komplette Vertrauen in den Staat aber auch in die Wissenschaft verloren hast
Bla. Es hätte einen auch viel besser treffen können. Ständig die Leier vom "In Deutschland läuft es noch besser als in vielen anderen Ländern". Mal davon abgesehen, dass das immer weniger zutrifft, Deutschland immer mehr abbaut und von der Substanz lebt, ist das doch ein komplett behinderter Maßstab. Deutsche Politik muss sich an dem Potenzial messen lassen, das Deutschland hat. Wenn wir mehr könnten, es aber mangels politischer Kompetenz nicht gebacken bekommen, ist das ein berechtigter Grund für Kritik. Da muss man nicht auf die dritte Welt zeigen und sagen, dass es ja noch schlechter geht.Quote:
dabei solltest du dich wahnsinnig glücklich schätzen in einem Land wie Deutschland, wo es den meisten Menschen noch relativ gut geht, aufgewachsen zu sein. Dich hätte es viel schlimmer treffen können.
Jo, jeder, der Merkel nicht die Füße küsst, ist einfach nur undankbar.Quote:
Menschen wie du sollten ganz schnell mit Flüchtlingen ausgetauscht werden, weil du schätzt das Glück, das dir in die Hände gefallen ist, kein Stück.
Uff so viel Text und ich habe alles gelesen. Stimme da auch 99% zu, gibt nur zwei Sachen, die ich hier noch einmal aufgreifen muss:Quote:
Könnte, würde, whatever. Ich rede vom Status quo. Das habe ja auch gar nicht ich entschieden, das haben andere Regierungen auf Basis von Wissenschaftlern entschieden. Es ist auch basically das, was der Virologe in dem von mir gelinkten Video beschreibt: der einzige Grund für Angst vor einer weiteren Welle liegt aktuell in den Konsequenzen der dann folgenden Maßnahmen, nicht in einer Überlastung des Gesundheitssystems. Man kann keinen Notstand mit der Begründung aufrechterhalten, dass es vielleicht noch mal schlimmer wird. Ist ja nicht so, als könnte man dann nicht erneut einen ausrufen.
Die akute Krise war bereits in dem Moment vorbei, als das Gesundheitssystem safe war, und so handeln vernünftigere Länder auch.
Bin mir nicht ganz sicher, worauf du hinaus willst bzw. wie du mich verstanden hast, dass du in diese Richtung gehst. Mir ging es darum, dass German Angst hier mal wieder der maßgebliche Faktor ist, wie bei vielen politischen Themen. Das ist auch kein inhärenter Fehler der Demokratie, andere Länder bekommen das ja auch besser hin. Das ist einfach die Art der Deutschen, sich selbst zu regieren: Mit Bevormundung, Übervorsicht und grenzdebiler Bürokratie.
Oder er selbst, weil jeder Mensch sich im Laufe des Lebens ändert.
Ist hier zwar nicht wirklich das Thema, aber Technokratie und konstitutionelle Monarchien klingen auf die gleiche Art "in der Theorie" perfekt wie Sozialismus in der Theorie perfekt klingt. Setzt halt perfekte Menschen voraus, aber wenn wir die hätten, bräuchten wir einfach gar keine Regierung, weil sowieso alles in Eigenverantwortung und Rücksicht laufen würde.
Ich bekomme leider weder den genauen Wortlaut noch Urheber des Zitats noch zusammen, aber es gibt eine sehr schöne und vor allem realistische Benennung des Werts von Demokratie: Der Vorteil liegt nicht darin, dass wir den nächsten Herrscher wählen können, sondern dass wir den aktuellen abwählen können.
Die beste Verteidigung der Freiheit sind Checks und Balances.
Ich weiß, du bist ein ziemlicher AI Lover, aber nein, kann sie nicht. Zumindest nicht, wenn wir das dann noch Freiheit nennen wollen. Eigenverantwortung und Mündigkeit gepaart mit guter Bildung in der breiten Bevölkerung ist die nächste kulturelle Evolutionsstufe. Dabei kann Technik natürlich helfen, aber die Lösung ist nicht, einen AI Overlord an die Spitze zu setzen. :P
Wie gesagt, es droht keine ICU-Überlastung.
Entweder nimmt man die Pandemie als Notstand ernst und möchte Menschen schützen und Infektionsketten wirksam unterbrechen. Dann sind sowohl 1G, 2G als auch streng genommen 3G hinfällig, denn dann müsste sich jeder testen lassen. Oder man gibt zu, dass es so ernst nicht mehr sein kann und der maßgebliche Faktor bei Entscheidungen mittlerweile Politik ist.
Ich habe nicht behauptet, dass ein Geimpfter rein virologisch ein genauso großes Spreading-Risiko darstellt wie ein Ungeimpfter. Davon reden wir auch gar nicht. Es geht darum, dass sein Risiko trotzdem nicht 0 ist, also eigentlich keine drastische "Besserstellung" (lies: Aufhebung der Vorsichtsmaßnahmen) rechtfertigt, wenn man wirklich Menschen schützen möchte. Hier geht es, genau wie die Frau in dem Video schon durchscheinen lassen hat, einfach nur darum, Leute für ihr braves Verhalten zu belohnen. Sie können nämlich nicht viel mehr zur Überwindung der Pandemie beitragen als sich impfen zu lassen sich verantwortungsvoll zu verhalten. Kein Politiker will derjenige sein, der den Leuten sagt, dass sie trotzdem nicht alles dürfen, weil sie de facto trotz ihres "Dienstes an der Gesellschaft" immer noch ein Risiko darstellen. Keiner will einen politischen Kurs fahren, bei dem die Ansage ist, dass sie effektiv gar nichts machen können, um ihre Freiheit zurückzuerhalten, solange das Virus wütet und Übersterblichkeit oder ICU-Überlastung verursachen kann.
Natürlich hilft die Impfung in der Masse dabei, diese Risiken zu reduzieren, aber seit wann machen wir die Grundrechte des Individuums davon abhängig, welche Anreize man in der Bevölkerung setzen möchte? Die Einschränkung der Grundrechte des Individuums werden mit der von dieser Person ausgehenden Gefahr begründet, das ist ja auch die Logik der Gleichbehandlung von 3G: Kein signifikantes Spreading-Risiko, keine Einschränkung. Wenn das Risiko bei Geimpften aber gar nicht mal so klein ist, kann man sich schon die Frage stellen, wieso einem das auch ohne tagesaktuellen Test Freiheiten gewährt. Und die Antwort ist ganz klar, dass es politisch nicht tragbar wäre, die Impfung nicht als eindeutigen Ausweg aus den Einschränkungen zu präsentieren.
Noch mehr kann man sich die Frage stellen, wie man denn dann erst 2G oder gar 1G rechtfertigen will. Besonders wenn man bedenkt, dass das Verhalten von Geimpften zunehmend risikanter wird, weil sie ja eben den Schutz der Impfung haben. Auf Immunebene mögen sie die kleineren Spreader sein, aber wie verschiebt sich die Gleichung in der Realität durch das geänderte Verhalten?
Aber auch da wieder: Keiner würde es hinnehmen, dass alle Maßnahmen zur Vorsicht und Forderungen nach regelmäßigen Tests trotz Impfung weiterhin in der Masse gelten, also gewähren wir die Freiheit. Es ist und bleibt einfach nur eine kollektivistische Erziehungsmaßnahme. Die Impfung ist gesellschaftlich gesehen wichtig, also sollen das möglichst viele machen, also gängelt man sie dazu und belohnt sie bei Compliance. Das hat nichts mit dem individuellen Gefahrenlevel zu tun.
Und genau deshalb es das auch so eine widerliche Denkweise mit den Tests und "Höhö, du hattest ein Impfangebot, also kannst du jetzt auch gefälligst für deine Tests bezahlen".
1. Die Kosten der Tests sind Peanuts für den Bundeshaushalt.
2. Wenn es uns um die Eindämmung der Pandemie ginge, wäre das sowieso egal, weil diese Politik einfach nur dazu führen wird, dass sich weniger Leute testen lassen und die Pandemie wieder im Dunkeln wütet. Wenn man verlässliche Zahlen will und dafür auf Kooperation angewiesen ist, darf man die Datenerhebung nicht mit Konsequenzen, Kosten oder anderen Reibungspunkten erschweren. Das ist längst aus anderen Szenarien mit der gleichen Dynamik bekannt (Unfallaufklärung in der Luftfahrt zb.). Das kann man ja ruhig unfair finden (ich finde es auch unfair, dass ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen Rauchern ihre schlechten Entscheidungen finanziere), ist aber komplett egal. Wenn es einem wirklich um das Ergebnis geht, dann beißt man in den sauren Apfel und finanziert weiterhin kostenlose Tests für alle.
Auch hier, es ist einfach nur die Denkweise von Zuckerbrot und Peitsche.
Es gibt noch etwas zwischen "auf Risiko spielen" und Krisenzustand. Hier weiterhin einen Notstand mit teilweise außer Kraft gesetzten Grundrechten aufrechterhalten zu wollen ist extrem fragwürdig. Wie gesagt, man muss einfach nur über die deutschen Grenzen hinweg schauen, dort wird eindeutig der Kurs Richtung Normalität eingeschlagen. Und wenn die Lage aktuell noch so ernst wäre, dann wären wie gesagt auch weiterhin bezahlte Tests für alle angebracht.
Ein persönlicher Appeal to Emotion kann niemals die Grundlage für allgemeine Grundrechtseinschränkungen sein. Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Kind vergewaltigt würde? Dachte ich mir. Dann sind wir uns ja einig, her mit dem Überwachungsstaat für alle. Denkt doch an die Kinder!
Aber du hast völlig Recht, das ist genau der Grund, wieso die deutsche Politik so läuft, wie sie läuft. Keiner will solche Sachen verantworten, also wird übertrieben vorsichtig reagiert. Genau deshalb bleiben wichtige Reformen aus, weil Reformen immer ein Risiko des Scheiterns mit sich bringen. German Angst verhindert Fortschritt.
Ich denke schon, dass Deutschland deutlich länger in der Krisenmentalität hängen wird als andere Länder, weil das hier einfach so üblich ist.
1. Ist schon ziemlich frech, Misstrauen in den Staat auf eine Ebene mit Misstrauen in die Wissenschaft zu stellen. Welche Teile der Wissenschaft vom Staat akzeptiert und zur Grundlage von Entscheidungen gemacht werden ist extrem politisch. Hier handelt es sich um reines Misstrauen gegenüber dem Staat, nicht der Wissenschaft.
2. Man muss keinen Hass auf die Menschheit haben, um staatskritisch zu sein. Ich würde es eher Vernunft nennen. Grundrechte sind nicht umsonst Abwehrrechte gegen den Staat.
Bla. Es hätte einen auch viel besser treffen können. Ständig die Leier vom "In Deutschland läuft es noch besser als in vielen anderen Ländern". Mal davon abgesehen, dass das immer weniger zutrifft, Deutschland immer mehr abbaut und von der Substanz lebt, ist das doch ein komplett behinderter Maßstab. Deutsche Politik muss sich an dem Potenzial messen lassen, das Deutschland hat. Wenn wir mehr könnten, es aber mangels politischer Kompetenz nicht gebacken bekommen, ist das ein berechtigter Grund für Kritik. Da muss man nicht auf die dritte Welt zeigen und sagen, dass es ja noch schlechter geht.
Jo, jeder, der Merkel nicht die Füße küsst, ist einfach nur undankbar.
Das erzähl ich ihm/ihr/es, wenn es soweit ist! :DQuote:
Ich weiß, du bist ein ziemlicher AI Lover, aber nein, kann sie nicht. Zumindest nicht, wenn wir das dann noch Freiheit nennen wollen. Eigenverantwortung und Mündigkeit gepaart mit guter Bildung in der breiten Bevölkerung ist die nächste kulturelle Evolutionsstufe. Dabei kann Technik natürlich helfen, aber die Lösung ist nicht, einen AI Overlord an die Spitze zu setzen. :P
Im Nürnberger Kodex steht quasi wortwörtlich, dass genau die von dir beschriebene Methodik menschenrechtswidrig ist.Quote:
Als Druckmittel und als "letzter Tropfen im Impffass" funktioniert sie aber sehr gut. Wie viele ich schon jammern hab hören: "Man darf ja ohne Impfung bald eh nichts mehr machen... Deswegen habe ich mich jetzt doch geimpft"
Zweite Impfung ist bei mir auch schon 1,5 Monate her, aber irgendwie gehts mir blendend.Quote:
Zweite Impfung, dritte Impfung, Booster Impfung
und dann bis zu 10 Impfungen pro Jahr,
ist wie russisch Roulette.
Mach doch nicht diesen, so viel Text kann mein Saufkopf gar nicht verarbeiten. Wir sind uns in vielen Punkte grundsätzlich einig, deswegen geh ich nur mal auf zwei Missstände ein.Quote:
1. Ist schon ziemlich frech, Misstrauen in den Staat auf eine Ebene mit Misstrauen in die Wissenschaft zu stellen. Welche Teile der Wissenschaft vom Staat akzeptiert und zur Grundlage von Entscheidungen gemacht werden ist extrem politisch. Hier handelt es sich um reines Misstrauen gegenüber dem Staat, nicht der Wissenschaft.
2. Man muss keinen Hass auf die Menschheit haben, um staatskritisch zu sein. Ich würde es eher Vernunft nennen. Grundrechte sind nicht umsonst Abwehrrechte gegen den Staat.
Bla. Es hätte einen auch viel besser treffen können. Ständig die Leier vom "In Deutschland läuft es noch besser als in vielen anderen Ländern". Mal davon abgesehen, dass das immer weniger zutrifft, Deutschland immer mehr abbaut und von der Substanz lebt, ist das doch ein komplett behinderter Maßstab. Deutsche Politik muss sich an dem Potenzial messen lassen, das Deutschland hat. Wenn wir mehr könnten, es aber mangels politischer Kompetenz nicht gebacken bekommen, ist das ein berechtigter Grund für Kritik. Da muss man nicht auf die dritte Welt zeigen und sagen, dass es ja noch schlechter geht.
Das ist halt "Zweck heiligt Mittel". Kann man sicher auch Gutes drin sehen, aber nach der gleichen Logik lassen sich sehr viele sehr fragwürdige Maßnahmen in allerlei Bereichen der Gesellschaft etablieren (bspw. Überwachung in jedem Winkel, Social Credits oder auch "harte" Impfpflichten, je nachdem, wie rigeros man mit welchem Zweck herangeht). Daher halte ich persönlich mehr von einem durchdachten Vorgehen, was vor allem den rechtstaatlichen Ansprüchen genügt.Quote:
Und auch wenn man solche Methoden und Herangehensweisen objektiv betrachtet als "scheiße" bewerten muss, haben sie die angestrebte Wirkung teilweise erreicht.
Ob es eine 1-3G Regelung gegeben hätte, wenn jeder instant zum Impfen gegangen wäre, wage ich zu bezweifeln. Daher ist der Schachzug schon "intelligent" wenn auch, wie gesagt, wissenschaftlich sowie menschlich absolut beschissen... Aber es wirkt nun einmal mit überschaubarem Aufwand...
Ich würde mich selbst zu diesem Clientel zählen und habe auch reichlich Kontakt zu solchen Menschen, daher lass mich dir "unsere" Sichtweise näher bringen: Wenn gesellschaftliche Werte, die zuvor selbstverständlich waren, so einfach gebrochen werden können und gleichzeitig jene, die dieses Vorgehen rational kritisieren, erst medial und politisch (später durch die Wirkung der Medien und der Politik auch gesellschaftlich) angegangen werden - weil es aus Sicht der Täter "der Sache" (hier: Pandemiebekämpfung) dient, dann wird man als staatskritischer Mensch ängstlich und befürchtet, dass diese Praxis zur Gewohnheit werden könnte und sich auf alle anderen Bereiche des Zusammenlebens überträgt. Das wiederum wäre für jemanden, der die individuelle Freiheit für ein verteidigenswertes Gut hält, ein Alptraum. Daher ist, falls Widerstand für einen persönlich in Frage kommt, jetzt der richtige Zeitpunkt. Solche Ängste stellen natürlich eine Anfälligkeit für Verschwörungstheorien dar - deshalb sind diese z.Z. in Hochkonjunktur -, aber das macht weder die Angst an sich irrational, noch eine Verschwörung unmöglich.Quote:
[...] Also was ist es, dass Menschen in Deutschland dazu bringt, zu denken, der Deutsche Staat will sein eigenes Volk so richtig mies ficken? Das ist verrückt und es wäre schon seltsam wenn mich das nicht beschäftigen würde. [...]
Ich halte es nicht für verwerflich durch temporäre Maßnahmen die Schwachen und das Gesundheitssystem zu schützen. Heute weniger als vor dem Impfstoff, aber wie gesagt, verstehe ich, warum die Regierung erstmal auf Vorsicht spielt. Um das Grundrecht auf Leben und Unversehrtheit zu gewähren muss man Grundrechte auf den Kopf stellen. Solange das temporär ist, kann ich damit leben. Und ich sehe keine seriöses Anzeichen dafür, dass das eben nicht nur temporär ist.Quote:
Ich würde mich selbst zu diesem Clientel zählen und habe auch reichlich Kontakt zu solchen Menschen, daher lass mich dir "unsere" Sichtweise näher bringen: Wenn gesellschaftliche Werte, die zuvor selbstverständlich waren, so einfach gebrochen werden können und gleichzeitig jene, die dieses Vorgehen rational kritisieren, erst medial und politisch (später durch die Wirkung der Medien und der Politik auch gesellschaftlich) angegangen werden - weil es aus Sicht der Täter "der Sache" (hier: Pandemiebekämpfung) dient, dann wird man als staatskritischer Mensch ängstlich und befürchtet, dass diese Praxis zur Gewohnheit werden könnte und sich auf alle anderen Bereiche des Zusammenlebens überträgt. Das wiederum wäre für jemanden, der die individuelle Freiheit für ein verteidigenswertes Gut hält, ein Alptraum. Daher ist, falls Widerstand für einen persönlich in Frage kommt, jetzt der richtige Zeitpunkt. Solche Ängste stellen natürlich eine Anfälligkeit für Verschwörungstheorien dar - deshalb sind diese z.Z. in Hochkonjunktur -, aber das macht weder die Angst an sich irrational, noch eine Verschwörung unmöglich.
Und die Menschen, die aus genau diesem Grund bspw. die Impfung kritisch sehen, wird man mit mehr Druck und Repressalien nur weiter in ihrer Skepsis bestärken. Warum sollten auch nicht die Alarmglocken schrillen, wenn Freunde und Familie plötzlich unbewusst zu Handlangern des Staates werden und einem verinnerlichte Staatspositionen vortragen? Jemand, der schon letztes Jahr bestimmte Vorgänge für höchst aufällig hielt, wird jetzt, wo Propaganda und Hetze nur noch stärker geworden sind, nicht anfangen umzudenken. Der Faden ist für solche Menschen längst gerissen. Und dass es diese Menschen insbesondere in westlichen Demokratien in großer Zahl gibt, liegt in der Natur von aufgeklärten Völkern und stellt scheinbar für manche Möchtegern-Autokraten in Europa ein großes Problem dar. Die Frage ist nur warum? Für dich ist die Antwort natürlich klar: Weil diese Menschen die Pandemie-Bekämpfung behindern. Aber ich weiß es nicht und es stinkt mir zum Himmel. Vielleicht geht's hier tatsächlich um viel mehr. Diese Angst kann mir jemand, der mir sagt "Lass dich einmal alle x Monate pixen, dann ist vorbei.", nicht nehmen. Im Gegenteil: Er wird meine Angst und meine Entschlossenheit, mich für meine Rechte einzusetzen, nur noch weiter verstärken.
Ist das Gesundheitssystem in Deutschland momentan wirklich in der Not? Laut [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] sind doch fast 90% der an COVID Verstorbenen mind. 70 Jahre alt gewesen. Diese Altersgruppe ist doch schon längst geimpft. Und die Impfung soll doch bereits gut vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen, oder nicht? Wie viel Schutz braucht es deiner Meinung nach noch? Vor einem Jahr hätte ich dir mit anderen Gründen widersprochen, aber spätestens jetzt sollte doch die Mär vom schützenden Staat auch für Nicht-Querdenker unglaubwürdiger werden, oder nicht?Quote:
Ich halte es nicht für verwerflich durch temporäre Maßnahmen die Schwachen und das Gesundheitssystem zu schützen. Heute weniger als vor dem Impfstoff, aber wie gesagt, verstehe ich, warum die Regierung erstmal auf Vorsicht spielt, weil man den letzten langen Lockdown hart kackt hat. Um das Grundrecht auf Leben und Unversehrtheit zu gewähren muss man Grundrechte auf den Kopf stellen. Solange das temporär ist, kann ich damit leben. Und ich sehe keine seriöses Anzeichen dafür, dass das eben nicht nur temporär ist. [...]
Das ist für meine Position gar nicht relevant. Es braucht keinen Plan und ich unterstelle der Regierung nicht, einen Plan zu haben. Ich glaube die Regierung ist tatsächlich so inkompetent, wie sie erscheint. Es muss keine bewusst angetriebene Entwicklung sein. Das heißt aber wiederum nicht, dass es keine Menschen oder Organisationen gibt, die bestimmte Entwicklungen unterstützen. Der Staat stellt nun mal wegen seiner Macht einen Anker für Korruption dar. Ob und in welchem Maße dieser Anker zur Beeinflussung der Pandemiepolitik eingesetzt wurde, kann ich dir nicht sagen.Quote:
[...]
Aber um deinen Text besser einordnen zu können, muss ich erstmal von dir wissen, was deiner Meinung nach der perfide Plan bzw. das Ziel der Regierung ist? Da gibt es leider auf der extremen Seite unzählige Theorien.
Dann bist du von meiner Kritik ausgeschlossen. Ich richte mich eher an Verschwörungstheoretiker, die bewusst Falschinformationen verbreiten, lügen und Wissenschaft gänzlich ignorieren. Du kritisierst die Regierung für ihre Maßnahmen und das ist, soweit ich das beurteilen, völlig in Ordnung und alles andere als falsch.Quote:
Ist das Gesundheitssystem in Deutschland momentan wirklich in der Not? Laut [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] sind doch fast 90% der an COVID Verstorbenen mind. 70 Jahre alt gewesen. Diese Altersgruppe ist doch schon längst geimpft. Und die Impfung soll doch bereits gut vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen, oder nicht? Wie viel Schutz braucht es deiner Meinung nach noch? Vor einem Jahr hätte ich dir mit anderen Gründen widersprochen, aber spätestens jetzt sollte doch die Mär vom schützenden Staat auch für Nicht-Querdenker unglaubwürdiger werden, oder nicht?
Das ist für meine Position gar nicht relevant. Es braucht keinen Plan und ich unterstelle der Regierung nicht, einen Plan zu haben. Ich glaube die Regierung ist tatsächlich so inkompetent, wie sie erscheint. Es muss keine bewusst angetriebene Entwicklung sein. Das heißt aber wiederum nicht, dass es keine Menschen oder Organisationen gibt, die bestimmte Entwicklungen unterstützen. Der Staat stellt nun mal wegen seiner Macht einen Anker für Korruption dar. Ob und in welchem Maße dieser Anker zur Beeinflussung der Pandemiepolitik eingesetzt wurde, kann ich dir nicht sagen.
Eh, heißt nicht mehr Impfungen = weniger Fälle (ja ich weiß man kann sich trotzdem Anstecken aber die Fälle allgemein sind trotzdem geringer)Quote:
Das wird alles nicht passieren, mit jeder Impfung kommt eine neue Variante.
Ihr verkauft euren Arsch für all die Dinge die du aufgezählt hast.
Eine Impfung schützt lediglich vor einem schlimmen Verlauf.Quote:
Eh, heißt nicht mehr Impfungen = weniger Fälle (ja ich weiß man kann sich trotzdem Anstecken aber die Fälle allgemein sind trotzdem geringer)
Würde keine/wenige Impfungen nicht bedeuten, viel mehr Fälle und damit viel mehr potenzielle Varianten bzw. Mutationen?
Und selbst wenn unter Geimpften genauso viele Infektionen wie unter Ungeimpften sind, breitet sich das Virus unter Geimpften langsamer aus und somit hat man bei Geimpften einen längeren Zeitraum in dem sich Mutationen bilden.
Also hätten wir ohne Impfungen, wenn sich das Virus frei entfalten und ausbreiten kann, doch viel schneller viel mehr Mutationen und damit auch potenziell viel mehr gefährlichere Mutationen.
Oder sehe ich das alles falsch?