Ich denke, ich gebe hier jetzt auch mal meinen Senf dazu.
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Originally Posted by cyberblack
Komischerweise habt ihr das nicht. *o*
Ihr habt keine Stellungnahme zu meinen Fragen genommen, wieso man die Wissenschaft einer Religion vorzieht wenn keiner beweisen kann, ob nun unser Schöpfer existiert oder nicht. Schon das nicht eingehen und ignorieren zeigt daß ihr dazu keine durchdringende Antwort liefern könnt.
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Das hier beantwortet sie für mich ziemlich gut.
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Originally Posted by MrSm!th
Das ist nichts anderes als ein Dogma, das du nicht belegen (weder empirisch noch logisch) kannst. Wenn du das über Gott behaupten kannst ("Er war einfach immer da"), wieso geht das dann nicht über das Universum?
Wieso behauptest du, etwas so großes und perfektes wie das Universum kann sich nicht einfach so entwickelt haben, aber etwas noch größeres und noch perfekteres, nämlich Gott, bei dem war das so? Hast du dafür irgendein logisches Argument, warum ich diesen Umweg über Gott gehen sollte, wenn ich dadurch nicht mehr als ohne ihn erklärt habe?
Das macht die Welterklärung komplizierter (immerhin ist Gott ein so großer Begriff, dass man ihn weder beschreiben noch begreifen kann, also wird dadurch die Erklärung selbst unendlich komplex) ohne irgendeinen Mehrwert zu bieten. Sinnlos, wie gesagt.
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(hier fällt jetzt nicht der exakte Wortlaut "Wissenschaft", stattdessen ist die Wissenschaft hier mit der Theorie vertreten, dass das Universum schon immer da war)
Die Suche nach der Theorie, die alles nötige unter Beachtung der beobachteten Phänomene erklärt, geht in der Wissenschaft nach dem Prinzip von
Ockhams Rasiermesser.
Hier nochmal quasi die Umsetzung davon, wie ich finde:
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Originally Posted by dcv
Ich denke das ein Großteil der ungläubigen Menschen Agnostiker sind.
Das schließt einen Schöpfer überhaupt nicht aus, jedoch weigern die sich einfach nur an etwas zu glauben was keinen Beweis seiner Existenz liefert. Sie weigern sich mit der Suche nach Antworten aufzugeben und an irgendwelche Märchengeschichten zu glauben, so lange bis Gott ihnen höchstpersöhnlich auf die Fußmatte kackt. Komplett logisch und nachvollziehbar, sehr moderne Denkweise wie ich finde.
Um deine Frage zu beantworten: Keine Ahnung, vielleicht. Wenn es ihn gibt soll mir das jemand beweisen und dann können wir gemeinsam Weihwasser saufen oder so, aber bis dahin lehne ich es ab an irgendwelche Schlossgespenster zu glauben.
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Originally Posted by cyberblack
"Wieso hat Gott bitte keinen Ursprung?" Antwort: "Gott, der perfekte, der Schöpfer allen Ursprungs, braucht keinen weiteren Schöpfer, da es relativ paradox ist. Ein perfektes Wesen(auch Schöpfer aller Dinge genannt) hat keinen weiteren Schöpfer nötig da er bereits der Ursprung ist. Es gibt kein Ursprung eines Ursprungs." Wenns um reine Logik geht, ist die Hinterfragung was den Ursprung des "Ursprungs" betrifft relativ monoton und damit ziemlich überflüßig, sowie unnötig.
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Warum brauchte das Universum nochmal einen Ursprung (genau das hat auch schon Sm!th angesprochen, mMn ohne befriedigende Antwort zu erhalten)? Es könnte auch an sich der Ursprung sein, wodurch "Gott" zum Ursprung des Ursprungs werden würde und da würde das hier ja zutreffen:
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Originally Posted by cyberblack
Es gibt kein Ursprung eines Ursprungs." Wenns um reine Logik geht, ist die Hinterfragung was den Ursprung des "Ursprungs" betrifft relativ monoton und damit ziemlich überflüßig, sowie unnötig.
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Meiner Meinung nach war "Gott" (o.Ä. je nach Religion) hauptsächlich ein Mittel der Religionsvertreter (Kirche etc.), um die Menschen gefügig zu machen. Sei es für Kriege oder nur aus wirtschaftlichen Gründen (Ablasshandel). Die Menschen haben's geglaubt, weil sie es nicht besser wussten und man hat einfach alles, was man sich nicht erklären konnte, Gott zugesprochen.
Mit fortschreitender technologischer Entwicklung hat sich aber herausgestellt das viele der Dinge, die eigentlich "Gott" machen sollte, doch nur streng logische Naturphänomene waren (Regen, Gewitter, etc.), an denen nicht viel übernatürliches dran ist.
An Gott zu glauben hemmt meiner Meinung nach den wissenschaftlichen Fortschritt, da die Menschen dann bereit sind, ungelöste Fragen mit der trivialen Lösung "das liegt an Gott" zu beantworten. Hätte das jeder so gemacht, lägen wir vermutlich noch ein paar Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte, in der technologischen Entwicklung zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Jeoni
P.S.: Ich glaube nicht an Gott.