die lösung ist es sich ausschließlich vegan zu ernähren, ist das so schwierig :rolleyes:
Quote:
Wenn sie so einfach ist, dann spann uns nicht auf die Folter, sondern hau raus.
Ok, danke für die ausführliche Antwort, welche all hat meine Lücken gefüllt hat. Bin jetzt komplett raus und off in dem Thread.Quote:
Grundvoraussetzung
Schon komisch, dass mein Stiefvater - welcher sich schon seit 20 Jahren, noch bevor solche Deppen wie du daraus eine Trenderscheinung gemacht haben und es sogar als Alternativmedizin ansehen, vegan ernährt hat - vor einigen Wochen an einem Hirntumor gestorben ist.Quote:
Grundvoraussetzung
Wies leider?Quote:
Ich selbst lebe leider nur vegetarisch (ich habe selbst viele Tiere und bringe es nicht übers Herz und finde es irgendwie makaber, ihre Artgenossen dann zu essen).
Ich glaube, dass es "in Ordnung" wäre, tierische Produkte zu verzehren, sofern eine artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. Wahrscheinlich wären diese Produkte dann sehr teuer und eher etwas, was man sich ein Mal die Woche "gönnt".
Momentan besuche ich übrigens ein Tierethik Seminar - gesetzlich gesehen haben Tiere ja leider (meiner Meinung nach) keine Rechte. Viele begründen dies damit, dass nur rationale Akteure Rechte besitzen sollten, da nur diese einen Vertrag eingehen können, da nur diese diesen wirklich "erfassen" können - demnach wären aber auch beispielsweise behinderte Menschen oder Babys keine rationalen Akteure - diese sollten jedoch nicht einfach getötet und verzehrt werden, weil dies die "soziale Stabilität" gefährden würde. Wer findet es schon gut, wenn die eigene demente Großmutter gegrillt wird?
Ein sehr makaberes Beispiel: Wenn wir wirklich annehmen, dass nur rationale Akteure Rechte besitzen, könnten wir ja eigentlich unsere Babys (in Maßen, Reproduktion und so) grillen und essen - stellt euch mal ein Hochhaus vor, in welchem ihr bei all euren Nachbarn seht, wie diese ihre Babys grillen - die meisten würden dann denke ich protestieren.
Ich denke, dass dies eigentlich nur "Gewöhnungssache" ist und an unsere Normen und moralischen Standards angelehnt ist. Manch einem ist vielleicht der eigene Hund mehr wert, als die Eltern, Geschwister, etc.
Allgemein ein sehr kritisches Thema. Wenn wir aber davon ausgehen, dass Tiere doch Rechte haben, sollten wir sie auch nicht halten, geschweige denn essen oder nicht artgerecht halten.
Es gibt noch so viele weitere Aspekte - was machen wir mit Insekten? Ist es wirklich besser, die importierte Avocado zu essen, statt das Schwein unseres Nachbarn? Wie sieht es klimatechnisch aus?
Falls jemanden der Aspekt der Tierethik interessiert, kann ich wärmstens den Sammelband "Tierethik" von Friederike Schmitz empfehlen.
Den Platz habe ich und für Küchenkräuter und Mircogreens braucht man auch garnicht viel Platz.Quote:
Das ist cool, würde ich auch gerne mache. Aaaaber.... kein platz, kein geld und keine zeit =/
Klar so Sachen wie Basilikum würden auch noch iwo Platz finden. Und das Tomaten & Co. aus dem eigenen garten besser schmecken ist so oder so klar. Nur wie gesagt, ich persönlich und evtl viele andere haben für sowas keinen Platz und keine Zeit.Quote:
Den Platz habe ich und für Küchenkräuter und Mircogreens braucht man auch garnicht viel Platz.
Es ist viel günstiger 10 Tomatensamen zu kaufen und davon mehrer Kilo zu ernten
als die teuren Tomaten im Laden zu kaufen die nicht mal schmecken.
Zeit, naja kommt drauf an wie sehr man das betreibt aber Gurken Tomaten und Salat wachsen von alleine :)
Es wäre nicht nur, es IST auch legitim das zu tun.Quote:
Ich selbst lebe leider nur vegetarisch (ich habe selbst viele Tiere und bringe es nicht übers Herz und finde es irgendwie makaber, ihre Artgenossen dann zu essen).
Ich glaube, dass es "in Ordnung" wäre, tierische Produkte zu verzehren, sofern eine artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. Wahrscheinlich wären diese Produkte dann sehr teuer und eher etwas, was man sich ein Mal die Woche "gönnt".
Kommt darauf an wie man es betrachtet, so gesehen gibt es Rechte für die im Bereich Tierschutz. Inwiefern die jetzt was bringen, sei mal dahingestellt.Quote:
Momentan besuche ich übrigens ein Tierethik Seminar - gesetzlich gesehen haben Tiere ja leider (meiner Meinung nach) keine Rechte.
Macht kein Sinn Veganismus mit der eigenen Spezies zu vergleichen. Anders als bei anderen Lebewesen gibt es hier eine Gesellschaft, eine komplexe soziale Hierarchie und Kannibalismus ist für unser Überleben nicht notwendig.Quote:
Viele begründen dies damit, dass nur rationale Akteure Rechte besitzen sollten, da nur diese einen Vertrag eingehen können, da nur diese diesen wirklich "erfassen" können - demnach wären aber auch beispielsweise behinderte Menschen oder Babys keine rationalen Akteure - diese sollten jedoch nicht einfach getötet und verzehrt werden, weil dies die "soziale Stabilität" gefährden würde.
Blödsinn.Quote:
Ein sehr makaberes Beispiel: Wenn wir wirklich annehmen, dass nur rationale Akteure Rechte besitzen, könnten wir ja eigentlich unsere Babys (in Maßen, Reproduktion und so) grillen und essen - stellt euch mal ein Hochhaus vor, in welchem ihr bei all euren Nachbarn seht, wie diese ihre Babys grillen - die meisten würden dann denke ich protestieren.
Nein. Für solch eine Veränderung müsste es viele andere Gründe geben. Laut Anthropologie und Biologie wären nicht nur soziale/gesellschaftliche, sondern auch drastische Umweltfaktoren & persönliche Aspekte nötig. Der Mensch ist ein kompliziertes Wesen, sowas kommt nicht einfach aus dem Nichts.Quote:
Ich denke, dass dies eigentlich nur "Gewöhnungssache" ist und an unsere Normen und moralischen Standards angelehnt ist. Manch einem ist vielleicht der eigene Hund mehr wert, als die Eltern, Geschwister, etc.
Uhm, vielleicht essen wie in anderen Teilen der Erde? Ist jedem selbst überlassen.Quote:
Es gibt noch so viele weitere Aspekte - was machen wir mit Insekten?
Ist beides Bullshit. Natürlich ist es auf die Masse betrachtet mies, aber warum sollte der Mensch darauf verzichten? Symptome der Globalisierung zu bekämpfen macht wenig Sinn, wenn man die Ursachen nicht dämpft.Quote:
Ist es wirklich besser, die importierte Avocado zu essen, statt das Schwein unseres Nachbarn? Wie sieht es klimatechnisch aus?
Ohhhh, echt süß.Quote:
Ich selbst lebe leider nur vegetarisch (ich habe selbst viele Tiere und bringe es nicht übers Herz und finde es irgendwie makaber, ihre Artgenossen dann zu essen).
Ich glaube, dass es "in Ordnung" wäre, tierische Produkte zu verzehren, sofern eine artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. Wahrscheinlich wären diese Produkte dann sehr teuer und eher etwas, was man sich ein Mal die Woche "gönnt".
Momentan besuche ich übrigens ein Tierethik Seminar - gesetzlich gesehen haben Tiere ja leider (meiner Meinung nach) keine Rechte. Viele begründen dies damit, dass nur rationale Akteure Rechte besitzen sollten, da nur diese einen Vertrag eingehen können, da nur diese diesen wirklich "erfassen" können - demnach wären aber auch beispielsweise behinderte Menschen oder Babys keine rationalen Akteure - diese sollten jedoch nicht einfach getötet und verzehrt werden, weil dies die "soziale Stabilität" gefährden würde. Wer findet es schon gut, wenn die eigene demente Großmutter gegrillt wird?
Ein sehr makaberes Beispiel: Wenn wir wirklich annehmen, dass nur rationale Akteure Rechte besitzen, könnten wir ja eigentlich unsere Babys (in Maßen, Reproduktion und so) grillen und essen - stellt euch mal ein Hochhaus vor, in welchem ihr bei all euren Nachbarn seht, wie diese ihre Babys grillen - die meisten würden dann denke ich protestieren.
Ich denke, dass dies eigentlich nur "Gewöhnungssache" ist und an unsere Normen und moralischen Standards angelehnt ist. Manch einem ist vielleicht der eigene Hund mehr wert, als die Eltern, Geschwister, etc.
Allgemein ein sehr kritisches Thema. Wenn wir aber davon ausgehen, dass Tiere doch Rechte haben, sollten wir sie auch nicht halten, geschweige denn essen oder nicht artgerecht halten.
Es gibt noch so viele weitere Aspekte - was machen wir mit Insekten? Ist es wirklich besser, die importierte Avocado zu essen, statt das Schwein unseres Nachbarn? Wie sieht es klimatechnisch aus?
Falls jemanden der Aspekt der Tierethik interessiert, kann ich wärmstens den Sammelband "Tierethik" von Friederike Schmitz empfehlen.
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