Dein Post liest sich wie eine wilde Mischung aus esoterischem Unsinn und Verschwörungstheorien. Anscheinend hast du dich so weit in eine selbst konstruierte Fantasiewelt verrannt, dass du den Bezug zur Realität verloren hast.Quote:
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Niemand hat etwas dagegen, wenn du selbstbewusst und eigenständig lebst. Aber wenn du dich selbst für einen Gott hältst und gleichzeitig die Realität leugnest, dann ist das nicht Selbstbestimmung, sondern Größenwahn. Selbstbestimmung bedeutet, in der Lage zu sein, kluge Entscheidungen zu treffen – nicht, sich in ideologischen Irrgärten zu verlieren.
Deine Vorstellung, dass Politik und Geld "Illusionen" sind, ist schlichtweg naiv. Politik ist der Prozess, durch den Menschen zusammenarbeiten, um Regeln und Strukturen zu schaffen, die das Zusammenleben organisieren. Das Konzept von Geld hat es ermöglicht, komplexe Wirtschaftssysteme zu entwickeln, die dir ermöglichen, überhaupt auf einem Gerät diesen Unsinn zu verbreiten. Wenn du das alles für "Illusion" hältst, dann hast du grundlegende Zusammenhänge nicht verstanden.
Du hast ein tiefes Misstrauen gegenüber der Wissenschaft, der Industrie und der Gesellschaft. Ja, es gibt Missstände – aber die Lösung ist nicht, alles über Bord zu werfen und in einer Traumwelt zu leben, in der jeder "Gott" ist. Wenn du Krebs als "Vergiftung" darstellst und meinst, die "Industrie" würde uns alle belügen, dann machst du dich lächerlich und beleidigst all jene, die täglich in der Wissenschaft arbeiten, um Krankheiten zu verstehen und zu heilen.
Viele Leute vor dir haben schon ähnliche Phrasen gedroschen. "Du bist Gott", "Die Welt ist eine Illusion", "Wir sind alle belogen worden" – das sind alles altbekannte Verschwörungserzählungen und spirituelle Phrasen, die mehr nach einer Sekte als nach einem echten Verständnis der Welt klingen. Es ist nichts Erleuchtendes daran, wenn man mit Halbwissen und emotionalen Parolen um sich wirft.
Du solltest dich mal fragen, ob du mit deinen Gedanken anderen Menschen wirklich hilfst oder ob du nicht einfach nur deinen eigenen Frust und deine eigenen Unsicherheiten in eine scheinbar höhere "Wahrheit" kanalisiert hast. Am Ende musst du akzeptieren, dass wir in einer Welt leben, die komplex ist und in der nicht jeder, der anders denkt als du, "versklavt" oder "geistig gefangen" ist.
Vielleicht solltest du, bevor du andere aufforderst, sich "selbst zu befreien", erst einmal selbst die Augen öffnen und einen realistischen Blick auf die Welt werfen. Und ja, professionelle Hilfe zu suchen, wäre in deinem Fall keine Schande – sondern ein wichtiger Schritt in Richtung echter Selbsterkenntnis.