7 Comments - Tag:GAMESCOM 2016, GWENT, TW3 Aug 18 - 15:12, by DarkOPM
Gwent ist sicherlich jedem Fan der Witcher-Reihe bekannt. Auf der gamescom 2016 stellt CD Project Red das ursprüngliche Minigame in einer neuen Version vor: überarbeitet, neu balanciert und optisch aufpoliert.
Bislang war als einziger Spielmodus der Kampf gegen eine – oft stumpfe – KI bekannt, von einem abgerundeten Balancing war nie die Rede. Das ändert sich mit dem Release von Gwent: The Witcher Card Game! Natürlich wird ein Multiplayer geboten, mit normalen und gewerteten Spielen, ebenso wie eine Story-Kampagne mit Open-World.
Der Markt an virtuellen Kartenspielen scheint mit Hearthstone und dergleichen schon stark gesättigt, also wie kann Gwent damit konkurrieren? Die Entwickler haben den stumpfen Spielablauf komplett überarbeitet und bieten atemberaubende Tiefe und eine unendlich erscheinende Möglichkeit an strategischem Denken. Das Konzept der Best-of-Three Entscheidung hebt Gwent schon merklich von ähnlichen Spielen ab, da eine absichtlich verlorene Runde sich als Ressourcen schonend erweisen kann und damit eventuell den Endsieg in der dritten Runde gewährleistet.
Die Konstruktion von eigenen Decks scheint nichts Besonderes zu sein, jedoch findet man auch hier frische Abwechslung. So gibt es bei Gwent nicht nur Monster- und Zauber-Karten, sondern zudem spezielle Wetterkarten und Fraktionsfähigkeiten. Einzigartige strategische Auslegungen der Decks erlauben unterschiedliche Spielstile und sorgen für weitere Unberechenbarkeiten und eröffnen unzählige Gegenzüge.
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Story-Kampagne mit Open-World? Ja! Bei Gwent ist es dem Spieler möglich, sich mit Geralt in einer offenen Welt zu bewegen und diese zu erkunden. Während dieser Reise – die laut der Business-Präsentation auf mehr als zehn Stunden pro Abschnitt ausgelegt ist – trifft der Spieler Entscheidungen über Ereignisse aus dem Witcher Universum, die selbstverständlich den weiteren Spielablauf beeinflussen. An manchen Wegpunkten kann man durch die getroffene Wahl neue Karten erlangen, oder aber auch vorhandene verlieren.
Laut der Presseausschreibung ist auch ein Pro-League geplant, in die man durch überdurchschnittliche Platzierung im spieleigenen Ranking eintreten kann. Genauere Informationen sind aktuell nicht bekannt, zeigt aber von der geplanten Langlebigkeit des Titels. Als Finanzierungsmodell wird das bewährte Free-To-Play System mit anschließender Möglichkeit im Spiel Produkte durch echtes Geld zu erwerben. Uns wurde aber in besagter Präsentation versichert, dass es sich hierbei nicht um „Pay-To-Win“ handelt.