
Der Chef von Valve, in aller Munde auch als Troll Gabe bezeichnet, ist bekannt für seine Streiche an die Steam Community. Umso besser sieht es aus, wenn sich Gerüchte als wahr entpuppen und nicht ausgerechnet von ihm bestätigt werden: Valve entwickelt jetzt eigene Hardware.
Diese Information kann man aus dem
offiziellen Blog von Valve entnehmen. Dort hat nämlich der Entwickler Michael Abrash offiziell verlauten lassen: Es gibt zwar keine Konsole wie eine Steam Box, aber es gibt in der Tat hauseigene Hardware.
Dabei wird es sich nicht um Grafikkarten oder Prozessoren handeln - dazu sind die gegenwärtigen Marktführer viel zu weit vorn. Viel mehr sollen es mobile Hardwareeinheiten sein, die mittels verschiedener grafischer Darstellungen die reale Welt und eine virtuelle Welt nahtlos miteinander verschmelzen lassen sollen. Es soll keine Hardware sein, die man in der Hand halten muss.
Der Entwickler betont dabei, dass er sich die Evolution der tragbaren Computer von Laptops über Tablets zunutze machen und sie weiter fortführen möchte:
"Es ist einfach nur logisch dass der Endpunkt dieser Entwicklung ist, dass man zu jeder Zeit an jedem Ort auf seinen Computer zugreifen kann."
Seinen Aussagen nach zu urteilen weist das Projekt einige Parallelen Googles "Project Glass" auf. Allerdings sind genauere Details aufgrund der sehr frühen Planungs- und Entwicklungsphase nicht bekannt, so braucht es auch nicht unbedingt eine Brille sein. Selbst eine direkte Nervenverknüpfung hält er in den nächsten 10-20 Jahren für durchaus möglich. Wie auch immer - der Traum einer hauseigenen Valve-Konsole ist nichts weiter als ein aufgelöstes Gerücht.