Du hast jetzt viel "Meta-Tipps" bekommen. Aber ich sag dir jetzt einmal ganz konkret was du heute und die Tage tun solltest:
Schnapp dir einen Zettel und Stift und schreibe ALLES auf was du ausgibst und wofür in genau einem Monat. Dann rechnest du eventuell einmal jährlich anfallende Kosten wie Versicherung noch auf die Monate um und dann siehst du deine Haben und deine Ausgabe Seite.
Anschließend schaust du was du auf der Ausgaben-Seite nicht unbedingt zum Leben brauchst. Ein Auto was 10l/100km frisst gehört da z.b. dazu. Aber auch der Kaffee to go. Der Kinobesuch, das Spotify Abo, etc. Optimiere soweit runter wie es geht. Auch beim essen kann man wie gesagt sparen. Die Tafel wird dir da gerne helfen. Klamotten gibts auch ganz ordentlich als Second Hand, etc.
Das ist alles nichts "wie man gerne lebt". Aber ernsthaft, du kannst nicht erwarten, dass du ohne Geld bzw. mit Schulden so leben kannst wie du es gerne tun würdest. Daher reiß dich zusammen, beiße in den sauren Apfel und krempel dein Leben um. Wie gesagt das wird an ein paar Stellen weh tun, aber ich verspreche dir in 5 Jahren lachst du darüber und bist womöglich sogar froh einmal ganz unten gewesen zu sein. Denn aus Rückschlägen und Fehlern kann man so unendlich viel lernen und damit meine ich jetzt nicht nur die Erkenntnis, dass man weniger auf Pump kaufen sollte... Das wäre wohl das Minimum was man daraus lernen kann...
Nimm die Chance war, kneif die Arschbacken zusammen und zieh das durch. Es wird dir in der Zukunft enorm viel bringen und ersparen.
Ansonsten wenn du wie 75% der Menschen bist:
Bereite dich schon einmal auf ein Leben vor wo du regelmäßig mit solchen Existenzängsten zu kämpfen haben wirst, egal wie viel du verdienst.