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Originally Posted by Reeek
Ich bin der Meinung, dass die Afrikaner viel zu abhängig von der westlichen Welt geworden sind. Hilfe zur Selbsthilfe sieht anders aus. Hatte nicht auch Europa vor einiger Zeit einen Entwicklunsstand wie Afrika heute? Hat Europa damals Hilfe bekommen? Nein. Dennoch ging es den Menschen damals besser als den Afrikanern heute. Wieso? Ganz einfach:
Wenn ihnen immer mit Nahrung, Medizin etc... geholfen wird, verlieren sie jeden Anreiz, ihre Situation selbst zu verbessern - die Reichen machen das schon. Klar bringt es dem eigentlichen Volk nichts, wenn alle Zahlungen plötzlich eingestellt werden - dem Land würde es aber einen deutlichen Entwicklungsschub bringen, da sie dann endlich selbst ihre Situation anpacken und verbessern.
Beispiel:
"XYZ muss jeden Tag 10km zum Brunnen laufen, um Wasser zu holen. Spenden sie jetzt!".
Ja, wieso graben sie denn keinen neuen Brunnen? Ihnen macht das nichts aus, sie sind es gewohnt - und wollen ihre Situation nicht verbessern, da ihnen der Ehrgeiz fehlt.
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Das dämlichste, was ich je gelesen habe. Oh ja, ich habe schon von Geburt an Fünf Krankheiten, inzwischen viele mehr, die Sonne brennt richtig fest, lass uns einen Brunnen graben! : o
Solange sie keine anständige Basis haben, können sie alleine nicht viel tun. Wie schon jemand geschrieben hat, Normalsterbliche wie wir können, ausser vielleicht spenden, nicht wirklich viel tun. Spende auch ab und zu, frage mich auch, ob es überhaupt ankommt, aber im Endeffekt spenden wir ja doch nur, um das Gefühl der Bestätigung zu geniessen. Bitte zitiert mich einfach nicht, lasst es. Ich weiss was kommt. "Ich spende weil mir die Menschen leidtun", "Wer aus solchen Gründen spendet sollte es gleich lassen", blabla. Natürlich will man auch helfen, aber das ist im Grunde genommen ja doch nur zweitrangig, da man im Unterbewusstsein weiss, dass sich ja doch nicht viel ändert.