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Profit aus Containern

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Profit aus Containern

Grüße euch,

ich verdiene seit einiger Zeit ein bisschen Gold nebenbei, indem ich Container(Beutel) in relativ großer Stückzahl kaufe, öffne und die Mats wieder im AH verkaufe. Mit ein paar Minuten Einsatz und ein wenig Kapital lässt sich so lockeres Gold verdienen.

Was so leicht klingt hängt allerdings auch von den aktuellen Preisen, der Container und der Mats ab, weshalb ich angefangen habe, mir ein Spreadsheet zusammenzustellen, bei dem die aktuellen Preise für die Profitberechnung benutzt werden.

Falls Interesse besteht, würde ich mein Spreadsheet noch erweitern und versuchen so viele Container wie möglich zu integrieren. Ich würde dann den Zugang zu diesem Spreadsheet, gegen einen kleinen Obolus an einige weitergeben.

Würde gerne eure Meinung dazu hören.

Beispiel für die Hauptseite:


EDIT:
Beispiel für das Vorgehen:

Ich schaue mir die aktuellen Werte an und sehe, dass "Bag of Filched Goods" im Moment 32% bringt. Ich bestelle 2000 Stück à 50c = 10.00.00 = 10g. Nach ein paar Stunden sind die Bestellungen hoffentlich gedeckt. Ich öffne die Beutel mit einem der nützlichen Makrotools, mit welchen man Mausklicks simulieren kann, und verkaufe die Mats, die ich aus den Beuteln gewonnen habe. In den 32% ist die Auktionshausgebühr schon einberechnet, also kann ich grob von einem Gewinn von 3g ausgehen.
Der Zeitaufwand beträgt ein paar Minuten, die man zum Bestellen, Öffnen und Einstellen ins AH braucht. (Tipp: Man kann mehrere 250er Stacks auf einmal bestellen, wenn man den "Bestell"-Button ein paar mal schnell hintereinander klickt.)



sl4ze is offline  
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Old   #2
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Ich hab das in der Vergangenheit auch mal versucht und 200 Beutel jeder Art versucht und bei wirklich jedem Versuch markanten Verlust gemacht.

Ist in meinen Augen viel zu Abhängig von Glück um von mir als rentable Methode angesehen zu werden.

Würde mich aber über eine Erweiterung des Spreadsheets freuen, vielleicht versuche ich es dann wieder.


Dacx is offline  
Old   #3
 
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Ich mache das seit ein paar Wochen. Das Problem dabei, war eben immer, dass die Preise schwanken und man nie genau wusste, wie viel Profit im Moment rausspringen würde. In meinem Spreadsheet habe ich die Wahrscheinlichkeiten der Drops aus den Containern mit ihren aktuellen Marktpreisen (werden automatisch geupdatet) und der Preise der Container verrechnet (Trading-Gebühren eingeschlossen).

Von Glück kann also fast keine Rede mehr sein.
sl4ze is offline  
Old   #4
 
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Originally Posted by sl4ze View Post
Ich mache das seit ein paar Wochen. Das Problem dabei, war eben immer, dass die Preise schwanken und man nie genau wusste, wie viel Profit im Moment rausspringen würde. In meinem Spreadsheet habe ich die Wahrscheinlichkeiten der Drops aus den Containern mit ihren aktuellen Marktpreisen (werden automatisch geupdatet) und der Preise der Container verrechnet (Trading-Gebühren eingeschlossen).

Von Glück kann also fast keine Rede mehr sein.
Das ganze macht genau dann Sinn und Profit wenn die Leute aus irgendwelchen Gründen VIEL zu viele Container einstellen, sie aber nicht öffnen, aber "eigentlich" der Bedarf nach deren Inhalt groß genug wäre.

Das kann per Zufall durchaus mal der Fall sein, in der Regel wohl aber eher nicht.


Zumindest hat man mit eigentlich jedem container echte Verluste, es sei den man hat wirklich einfach Glück mit dem Inhalt.


Der ganze Prozess ist ja etwas den man automatisch machen kann.

Also ähnlich wie beim Blizzard äquivalent lässt man seine Scripte einfach über den markt laufen und schaut wo man gewinn bekommt, kauft/verkauft dann sofort.

Gibt es eine handvoll solcher Bots, ist der Markt eigentlich auch schon erledigt, da für den rest der Spieler eigentlich kein Gewinn mehr zu erzielen ist den so ein Script nicht sowieso schon aberntet.


TheOnlyOne652089 is offline  
Old   #5
 
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Ich verstehe auch nicht ganz, was das mit Glück zu tun haben soll. Das ist reine Statistik, man kauft ein paar tausend Container und erhält relativ genaue Wahrscheinlichkeiten der Drops. Die Drops sind in fast jedem Fall Craftingmaterial, das übers AH total schnell weggeht.

Ich habe nur den entscheidenden Vorteil, dass ich weiß, wie die aktuellen Preise der Drops stehen...

btw: Ich verdiene schon seit Längerem damit...
sl4ze is offline  
Old   #6
 
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Originally Posted by sl4ze View Post
Ich verstehe auch nicht ganz, was das mit Glück zu tun haben soll. Das ist reine Statistik, man kauft ein paar tausend Container und erhält relativ genaue Wahrscheinlichkeiten der Drops. Die Drops sind in fast jedem Fall Craftingmaterial, das übers AH total schnell weggeht.
Der Zufall beschränkt sich darauf das du aus 1000 Bags durchaus mal Items bekommst die für mehr weggehen, oder eben Items die für Verlust sorgen (kommt offensichtlich auf die bags an).

Quote:
Ich habe nur den entscheidenden Vorteil, dass ich weiß, wie die aktuellen Preise der Drops stehen...
Informationen sind immer gut, kann man nie genug von haben.

Quote:
btw: Ich verdiene schon seit Längerem damit...
Durchaus, die Frage die sich stellt ist nur was passiert automatisch und in welchem maßstab reden wir hier.


AH bots , sind im Prinzip das was du da machen willst.

Die kann man auch mit paar reinen Algorithmen arbeiten lassen und das in einem höllen Tempo.

Wenn man Gewinn macht kann man es natürlich so lange hochskalieren wie man lustig ist, bis der Markt abflacht und keinen Gewinn mehr abwirft.


Automatisiert kaufst du im Prinzip den ganzen markt auf von Bags, öffnest das ganze und verkaufst es weiter, lass das automatisiert 1 Stunde zeit brauchen alle Bags zu kaufen, zu öffnen und wieder einzustellen.

Wieviel Gewinn man überhaupt machen kann hängt jetzt davon ab wie viel Nachfrage besteht (mit sinnvollen Preisen) , verkauft man mehr als das, stockt das ganze und man muss warten bis Nachfrage kommt (also hat man ein natürliches Limit).


Auf den Markt fokusiert bedeutet das ein Gewinn ist auch dadurch begrenzt das man irgendwann selbst dafür sorgt das die nachfrage befriedigt ist, man also keinen sinnvollen Gewinn mehr bekommt (was auf lange Sicht meist dafür sorgt das allgemein der Preis sinkt und auch unten bleibt, es dauert also wieder ziemlich lange bis eine sinnvolle Nachfrage wieder existiert).



Was du wie es aussieht ja schon machst ist schlichtweg das hier:


- Bag kostet X geldmenge

- Durchschnittlicher Preis Y von Item aus dem Bag

- Kosten zum Einstellen in das AH von Z.


Profit = Y - Z - X

Ist ja soweit ziemlich einfach.


Wenn man also mit einem Script einfach die Liste der Preise ausließt hat man ja X und Z immer aktuell.

ganz interessant wäre zudem eine abwägung von Trends, wofür man z.b. Spidy heranziehen kann, wenn man nicht selbst die Daten pflegen und sammeln will ; damit man auch erkennen kann ob es sich lohnt Items direkt zu verkaufen, oder nicht abzuwarten, weil paar Tage später mehr Gewinn zu erwarten ist (im Sinne von, kaufe wenn es günstig ist, verkaufe wenn es teuer ist, eigentlich trivial, das zu automatisieren nicht so).


Was ganz interessant ist, was ist in einem Bag im Durchschnitt drin.

Da gibt es auch mehrere Strategien die sinnvoll festzulegen.

Einmal der "minimal" Wert, also der schlimmste Fall.

Hat man ein unmenschliches Pech und öffnet 10.000 Bags und in "jedem" ist immer das absolut wertloseste drin.

Macht man selbst in diesem "Worst-case" noch gewinn, da gibt es genau 0 Risiko, man "muss" es einfach machen (außer es wird zum zeitproblem und man könnte irgendwie mehr Geld verdienen, aber das mal abseits).


Best-case gibts natürlich auch, aber das ist für uns ja eigentlich irrelevant.

Der Durchschnitt ist gerade auf lange sicht eine gute Orientierung, heißt aber eben nicht, aber gefährlich gerade bei kleinen mengen kann das schon ziemlich schwanken (einfacher Durchschnitt ist also Risikobehaftet).



Interessant wird jetzt folgendes.


Kaufen wir nur 100 bags und wir erwarten aus diesen bags einen Item-Preis der einen Gewinn erzielt von 3G.

Das ist super.

Skalieren wir das hoch und kaufen wir 100.000 Bags, machen wir aber keine 3G auf 100 Bags mehr, weil unsere eigene Menge die nachfrage so weit senkt, das die rechnung nicht mehr stimmt.


Es wird also etwas komplexer, da man den preis immer und für jedes Item für sich genommen berechnen muss ob es die Nachfrage weiterhin erfüllt.

Das wieder vereinfach, umso mehr wir haben, unser Wert wird mit der Menge an bags einfach sinken, ab einer bestimmten menge wird kein gewinn mehr erzielt und "mehr" als diese Menge zu kaufen wäre Verlust (auf kurze Sicht, die nachfrage wird auf lange sicht wieder kommen, ob man so eine langfristige Schiene fahren will ist eben die Frage).




Für einen vollständigen AH Bot braucht es also schon einige mehr Informationen, gerade wenn man damit voll durchstarten will, zum kleinen Profit zwischendurch reicht es natürlich auch so.
TheOnlyOne652089 is offline  
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Old   #7
 
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Für meine Rechnungen muss man ein paar Annahmen treffen:

1. Die Nachfrage ist unbegrenzt.
2. Die Wahrscheinlichkeiten der Drops aus den Containerns sind genau.

-> Meine Daten sind Annäherungen!

Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass ich die Container nur bestelle. Beim Sofortkauf macht man fast immer Verlust. D.h. der einzige kritische Punkt besteht darin, dass ich nicht weiß, wie der Preis der mats steht, wenn meine Bestellungen gedeckt sind. Allerdings: Da bei einem Container meist mehr als 15 Items in der Dropliste stehen, ist es sehr sehr unwahrscheinlich, dass alle dieser Items im Preis fallen. Die Schwankungen der craftingmats sind meist längerfristig, und kurzfristige Schwankungen einzelner Items werden locker durch die anderen Items aufgefangen.

Meine Marktpreise beziehe ich übrigens von guildwarstrade/gw2spidy, jedes Mal wenn das Spreadsheet neu geöffnet wird, werden die Daten neu angefordert.

Für eine Umsetzung mit Bot fehlen mir die Programmierkenntnisse, außerdem bin ich mir auch nicht sicher, ob so etwas im Endeffekt funktionieren würde. Ich betreibe das eben nebenbei, kaufe ein paar Tausend Container pro Tag und mache abhängig vom aktuellen Markstand ein paar Gold. Der Gewinn ist aber nicht durch die Nachfrage limitiert, sondern durch das Angebot der Container... Je mehr Bestellungen gesättigt werden, umso größer ist mein Gewinn.



Zum Testen kann ich auch den ein oder anderen für ein paar Tage hinzufügen. Schreibt mir einfach

PS: Ich freue mich über die Diskussionen, die hier angeregt werden.
sl4ze is offline  
Old   #8
 
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@TheOnlyOne652089:

Du hast paar logische Irrschlüsse.
1. Diese Worst-Case / Best-Case Überlegungen sind irrelevant. Die Drops aus den Bags werden sich mit fortlaufender Menge immer der statistischen Verteilungen annähern.
2. Der Markt in GW2 ist ein Polypol. D.h einzelne Akteure haben alleine nur einen sehr geringen Einfluss auf ihn. Daher sollte das ganze durchaus sehr gut zu skalieren sein, natürlich nicht endlos.
3. Ein Bot für das ganze ist eben nicht mal so kurz geschrieben. Die Mathematik mag zwar simpel sein, aber die Vorraussetzungen, die der Bot erfüllen muss sind nicht grade so einfach. Er muss Buy-Orders + Sell-Orders einstellen können, Items consumen können, Preise auslesen etc. Zwar schon alles möglich, dennoch kein geringer Aufwand.
Xereon is offline  
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Old   #9
 
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Originally Posted by Xereon View Post
1. Diese Worst-Case / Best-Case Überlegungen sind irrelevant. Die Drops aus den Bags werden sich mit fortlaufender Menge immer der statistischen Verteilungen annähern.
Das ist nicht falsch, aber auch nicht der Punkt warum man Worst-Case Überlegungen macht.

Wie im Glücksspiel eben auch.

Wenn man "weiß" das es bei einem Münzwurf immer 50/50 ist, wird man sich trotzdem überlegen ob man unendlich oft weiterspielt, den das passiert in einem markt ja eben nicht, es gibt keine "fortlaufende" menge, es ist eine beschränkte menge von Waren.

Deine These ist natürlich korrekt, aber für eine Risiko bewertung natürlich quatsch.

Man muss sich durchaus gedanken machen ob man mit dem "Worst-Case" noch zufrieden ist, oder ob man dieses Risiko nicht tragen will. Kurzum, ich kann nicht sagen ich gehe ein Risko einfach beliebig oft ein, wenn ich dabei 10mal sterbe, wird sich das mit den weiteren 10mal schon wieder relativieren. Bringt mir nix, ich bin schon tot, meine Geld aufgebraucht, dann ist einfach vorbei, hier gehts nicht weiter.

Im Beispiel von unserem 50/50 Münzwurf könnte ich mit einem System einen Vorteil erzielen.

Ich setze also 1 Euro darauf das Kopf kommt.
Verliere ich, setze ich 2 Euro auf Kopf.
Verliere ich "nochmal" , setze ich 3 Euro auf Kopf.
Verliere ich "wieder" setze ich 6 Euro auf Kopf.
Verliere ich "nochmal" setze ich 12 Euro auf Kopf.
Verliere ich "nochmal", setze ich 24 Euro auf Kopf.

Ziel dieses eigentlich trivialen System, "irgendwann" Gewinne ich ja mal, so die Hoffnung (was nicht eintreten muss, aber man geht schon stark davon aus). Dann bin ich garantiert im gewinn, auf unendlich durchläufe kann ich nur gewinnen (den sobald ich gewinne gehts wieder bei 1 los).

Das blöde an dem System ist nur, man muss "theoretisch" einen unbegrenzte Menge geld besitzen, da man im "Worse-Case" eben auch mal 1000 mal in Folge verliert und dann wird es schon sehr teuer.

Risiko bewertung sagt also, hat man nur 2 euro, kann man dieses Spielchen 2 mal machen, verliert man 2 mal, ist vorbei, man hat verloren. Gewinnt man geht es länger (oder man hört direkt auf).


Die Theorie sagt dir auf eine unbegrenzte Menge gleicht sich das ganze an, aber wir reden hier viel eher über das gesetz der "kleinen" zahlen als das der großen.

Da sieht die Verteilung eben doch eher im 2/3 Verfahren aus, dein Risiko ist also schlichtweg anders zu bewerten.


Fazit der Risiko bewertung.

Du "musst" schauen was das Worst-case ist, "immer". Wenn das Worst-Case einen positiven ausgang hat, existiert kein Risiko, du kannst es absolut gefahrlos machen und es wird positiv für dich ausgehen.

Ist das Worst-Case aber untragbar für dich (was meist bedeutet, Pleite, aus die Maus) , dann ist es Risikobehaftet und man muss schauen das man dieses Risiko so weit wie man kann umläuft.

Am ende hilft es mir nämlich nichts ob der Durchschnitt toll aussieht, wenn ich unter dem Durchschnitt fahre.

Quote:
2. Der Markt in GW2 ist ein Polypol. D.h einzelne Akteure haben alleine nur einen sehr geringen Einfluss auf ihn. Daher sollte das ganze durchaus sehr gut zu skalieren sein, natürlich nicht endlos.
Kommt schlichtweg auf die menge an, wie in so ziemlich jedem AH auch.

Wenn man ein Produkt findet das garantiert Gewinn abwirft, wenn man es nur kauft und verkauft ; glaubst du wirklich das sich das lange hält ?

Wenn es so ein produkt gibt, wird es zwangsläufig von irgendwem in massen gekauft, das zu machen generiert ja schlichtweg Geld.

Mit MonoPol oder PolyPol hat das ja erstmal nichts zu tun.

Einfaches Beispiel dazu.


es gibt von einem bag 1.000.000 stk.

Wir errechnen das wir Gewinn machen diese bags zu kaufen.

Also kaufen wir "ALLE" , so viele wir können, da wir ja gewinn machen, WARUM sollten wir nicht so viele kaufen wie wir können ?

Aber einfach alle kaufen geht eben doch nicht.

Wenn der Markt so einbricht weil wir gerade alle kaufen, das nur noch 10.000 übrig sind, spätestens hier wir der Preis für den bag nach oben schnellen. Sei es auch nur, weil wir die Bags selbst wieder für einen teureren Preis einstellen.

Die gebühren die anfallen im AH verhindern das zumindest in kleinen Maßstäben. der Effekt ist also das die Preise sich eher zusammen drücken als auffächern für das gleiche Produkt.

Das Monopol zu bekommen ist durchaus möglich, das Problem dabei ist nur, wenn von etwas zu wenig im markt ist, dann wird es von anderen leuten auch verkauft und der markt dafür attraktiver (bewußt oder unbewußt).


Beispiel der Bags.

Wir haben von den 1.000.000 jetzt 990.000 gekauft, es gibt also noch 10.000 stk.

Die kosten aber so viel, das wir mit denen keinen Gewinn mehr machen wenn wir sie kaufen (also kaufen wir sie nicht).

Öffnen wir unsere Bags und verkaufen deren Inhalt machen wir Gewinn.

Ab hier kaufen wir natürlich alle Bags die für einen Preis eingestellt werden der wieder Gewinn erzielt. Ab genau hier sind wir aber abhängig von dem was neu dazu kommt, da es keine bags mehr im "lager" gibt die wir einfach auf Kommando kaufen können.

der Threadersteller sagt das ja selbst.

Der Sofortkauf ist in aller Regel verlust, wir müssen also Angebote machen für Preise die Gewinne versprechen, was eben dem Zufall unterliegt wann/wer wieviele reinstellt. Hier skaliert es eben nicht mehr, wir sind schlichtweg abhängig geworden von der Nachversorgung (ist die hoch genug, ist es ok und wir sind zufrieden).

Quote:
3. Ein Bot für das ganze ist eben nicht mal so kurz geschrieben. Die Mathematik mag zwar simpel sein, aber die Vorraussetzungen, die der Bot erfüllen muss sind nicht grade so einfach. Er muss Buy-Orders + Sell-Orders einstellen können, Items consumen können, Preise auslesen etc. Zwar schon alles möglich, dennoch kein geringer Aufwand.
Der springende Punkt ist, das ganze gibts schon.

In absolut jedem Spiel mit AH existieren AH-Bots , die einzige Arbeit ist das ganze auf ein neues Spiel umzumünzen und das ist kein großer Aufwand (mit ner Woche Hobby arbeit ist man da schon easy dabei). Was wirklich aufwendiger ist, das ganze Performant zu machen, vielleicht sogar ein paar Prognosen zu erstellen (wie sich ein Produkt entwickeln wird).

*Viel blöder ist das es nicht auffällt. Man muss den Bot also künstlich "schlechter" machen, mehr Wartezeiten etc. pp. aber alles nichts neues.
TheOnlyOne652089 is offline  
Old   #10
 
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also zu 1), alles was ich sagte ist, dass der limes von a/n, für n gegen unendlich zum Beispiel 1/3 betragen könnte, wobei n die Menge an Bags und a die Menge an gedroppten items A ist. Wähle n relativ groß und die kriegs nahezu 1/3. Allein schon bei 1000 bags sollte je nach Verteilung damit jegliches Risiko eliminiert sein. Und tbh, wer das ernsthaft macht agiert nicht in kleinen Mengen.

Zu 2), schau dir doch einfach mal das Volumen von iron ore an. Ich habe sehr lange nur durch den Spread von paar Kupfer Profit gemacht und weis sicher das ich nicht der einzige war. Trotzdem hat sich der Preis durch meine trades allein nicht verschoben. Es gilt schlichtweg,je höher das Volumen ist, desto schwieriger ist es für eine Einzelperson diesen zu manipulieren. Der Teilnehmer ist sozusagen dem Markt ausgesetzt. In deinem Beispiel gehst du davon aus dasjeder Akteur aktiv tradet und was vorallem falsch ist, der ganze Prozess in einem Schritt abläuft (auf einmal 990k gekauft). Dass das Erste gerade bei mats und bags nicht stimmen kann ist wohl offensichtlicht. Zum Zweiten: Stattdessen greift ein kontinuerlicher Regelprozess, da Akteure ständig ihren Profit abwägen. Das es zu Zyklen kommen kann ist jedoch richtig. Die ökonomische Herleitung spar ich mir mal hier, kannst du bei Interesse selbst nachlesen.

Nun, von Bots hast du wirklich keinen Schimmer. Wie bereits erwähnt ist der eigentlich Aufwand nicht die Logik selber sondern das Reversen der technischen Funktionen. Was momentan öffentlich bekannt ist, beschränkt sich im Endeffekt auf kaufen und Informationen alla gw2spidy. Das ganze aber auch nur weil anet es vielen mit awesomium und einem rest service ziemlich einfach gemacht haben. So konnte man z.B einfach den debug port von awesomium konfigurieren, um über die chrome developer tools den js code zu deubggen. Die meisten haben jedoch einfach Fiddler benutzt um die REST requests zu loggen. Nun aber selbst gw2spidy hat soviel ich weis immer noch das problem mit den session ids. Tya, also estmal viel spaß mit portal. Danach darfst du dich dann an items setzen. Um es kurz zu machen, so trivial wie du dir das vorstellst ist das nicht. Ich hab zwar Kenntnisse von einigen tp bots, die werden aber ausschließlich nur von Einzelpersonen benutzt, um ihren goldstand etwas aufzubessern. Du kannst mir ruhig glauben, dass ich mich relativ lange mit der tp beschäftigt habe. Ein Prototyp einer modifizierten tp wurde auch schon von uns erstellt.
Xereon is offline  
Old   #11
 
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Originally Posted by Xereon View Post
also zu 1), alles was ich sagte ist, dass der limes von a/n, für n gegen unendlich zum Beispiel 1/3 betragen könnte, wobei n die Menge an Bags und a die Menge an gedroppten items A ist. Wähle n relativ groß und die kriegs nahezu 1/3. Allein schon bei 1000 bags sollte je nach Verteilung damit jegliches Risiko eliminiert sein. Und tbh, wer das ernsthaft macht agiert nicht in kleinen Mengen.
Wir drehen uns im Kreis.

Ich rede vom Gesetz der Kleinen zahlen und Risikoabschätzung, du vom Gesetz der großen zahlen.

Für sich genommen keines falsch, auf was es hinaus läuft ist ob man am Ende sagen kann, ja ich lasse das ganze für sich laufen, mit der Chance das es keinen gewinn erzielt, oder ich tue das nicht und weiß von Anfang an das Risiko geht gegen 0, mein Worst-Case ist also immer noch positiv und dann mach ich es.

Quote:
Zu 2), schau dir doch einfach mal das Volumen von iron ore an. Ich habe sehr lange nur durch den Spread von paar Kupfer Profit gemacht und weis sicher das ich nicht der einzige war. Trotzdem hat sich der Preis durch meine trades allein nicht verschoben. Es gilt schlichtweg,je höher das Volumen ist, desto schwieriger ist es für eine Einzelperson diesen zu manipulieren. Der Teilnehmer ist sozusagen dem Markt ausgesetzt. In deinem Beispiel gehst du davon aus dasjeder Akteur aktiv tradet und was vorallem falsch ist, der ganze Prozess in einem Schritt abläuft (auf einmal 990k gekauft). Dass das Erste gerade bei mats und bags nicht stimmen kann ist wohl offensichtlicht. Zum Zweiten: Stattdessen greift ein kontinuerlicher Regelprozess, da Akteure ständig ihren Profit abwägen. Das es zu Zyklen kommen kann ist jedoch richtig. Die ökonomische Herleitung spar ich mir mal hier, kannst du bei Interesse selbst nachlesen.
Das ist eben der Unterschied der Spiele.

Ich habe das in D3 gemacht mit Trading Bots, das lief in WoW genau gleich ab, die Logik des Bots bleibt nahezu die gleiche.

Was du selbst sagst, Gewinn machen ist nicht schwer, die Frage die sich letztlich stellt ist wie viel und wie oft kann man das wiederholen.

Wegen paar Kupfer wird man sich den Mist nicht antun, kommen da einige hundert Gold zusammen lohnt sich das durchaus.

Quote:
Nun, von Bots hast du wirklich keinen Schimmer. Wie bereits erwähnt ist der eigentlich Aufwand nicht die Logik selber sondern das Reversen der technischen Funktionen.
Das ist das "wie" du einen bot machen willst.

Einfach nur um das ganze läuffähig zu bekommen musst du nichts reversen, du musst auch keine großen Datenbanken anlegen wie Spidy.

Siehst du doch im Thread Starter sehr gut auf welchem Level das ganze bereits funktioniert.

Man schaut einfach alle X minuten nach was das ganze gerade kostet, wirft die Funktion an um den Gewinn zu berechnen und dann kauft man und stellt es rein.

Das ist kein Hexenwerk und der "Aufwand" das zu machen ist schlichtweg lächerlich.

Quote:
Was momentan öffentlich bekannt ist, beschränkt sich im Endeffekt auf kaufen und Informationen alla gw2spidy.
Du musst keinen clientless Bot bauen, du musst auch nichtmal "alle" Items des ganzen marktes in sekundentakt aktualisieren.

Willst du das machen und soweit gehen, dann ist der Aufwand wie du selbst erkennst groß erstmal diese "Vorarbeit" zu leisten.

Der Bot selbst, in dem was die Logik für den Trading Teil ist, macht aber das gleiche, auf 10.000 Items oder auf 10 spielt da im prinzip keine rolle mehr.

Das man funktionierende Trading Bots nicht public macht erklärt sich übrigens von selbst. Den das ganze funktioniert nicht wenn es mehrere machen (lass mal 10 Trading Bots im D3 Auktionshaus wüten.


Quote:
Das ganze aber auch nur weil anet es vielen mit awesomium und einem rest service ziemlich einfach gemacht haben. So konnte man z.B einfach den debug port von awesomium konfigurieren, um über die chrome developer tools den js code zu deubggen. Die meisten haben jedoch einfach Fiddler benutzt um die REST requests zu loggen. Nun aber selbst gw2spidy hat soviel ich weis immer noch das problem mit den session ids. Tya, also estmal viel spaß mit portal. Danach darfst du dich dann an items setzen. Um es kurz zu machen, so trivial wie du dir das vorstellst ist das nicht. Ich hab zwar Kenntnisse von einigen tp bots, die werden aber ausschließlich nur von Einzelpersonen benutzt, um ihren goldstand etwas aufzubessern. Du kannst mir ruhig glauben, dass ich mich relativ lange mit der tp beschäftigt habe. Ein Prototyp einer modifizierten tp wurde auch schon von uns erstellt.
Hat man nur 1 Account läuft man zwangsläufig gegen eine Wand.

Will man das ganze wie High-Speed-Trading im Aktienmarkt machen hat man komplett andere Anforderungen.


Einfach nur einen Trading bot zu bauen ist kein großer Aufwand.

Der hat seine Limits, der kann nicht tausende Items beobachten und hat auch nicht monatelang Daten über alle items.

Das braucht der auch garnicht.


Also bleib auf dem Teppich, wenn man will kann man alles überziehen.


Schau ich kurzer Hand in die Bot Sektion finde ich doch gleich den trading-post Rechner.

Auf Basis davon kann man doch schon einen Bot bauen.


Man sucht ständig in sinnvollem takt im TP nach seinen paar Produkten die man beobachten will, nimmt sich die Preise im Verkauf und Ankauf.

Wir machen jetzt nichts anderes als zu schauen ob einer dieser Preise einen Gewinn erzielt, ist das der Fall kaufen wir das ganze, oder stellen es ein zum Verkauf.

Das zu machen ist kein hexenwerk und der Aufwand ist auch nicht hoch.


Willst du das ganze aufziehen, schneller, performanter und in größerer Menge machen, klar, der Aufwand steigt diese Performance hochzudrehen, aber der Bot selbst bleibt simpel.

Ein Trading Bot ist was das angeht viel einfacher als ein Bot der tatsächlich sich im Spiel bewegt und interagiert (von der reinen Logik her).

Das war schon immer so und ich sehe keinen grund warum GW2 da so eine Ausnahme darstellen soll, wenn man das AH im endeffekt auf dem Silbertablet präsentiert bekommt.
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Moment, so simpel ist das keinesfalls.

Viel zu viele lohnenswerte Geschäfte in GW2 beruhen auf der Verwendung von Rezepten und Umwandlung von Materialien, Rezepte die verschiedene Voraussetzungen haben. Öffnen von Containern, Mystische Schmiede und klassisches Craften. Es ist eher die Ausnahme, dass man durch das reine Flippen von Items einen signifikanten Gewinn erzielt und die entsprechende Marktlücke wird in der Regel sehr schnell von anderen Spielern ruiniert und es funktioniert nur, wenn sich der Verkaufspreis nicht mit der Zeit ganz von alleine dem Einkaufspreis annähert.

Einfach nur einkaufen ist simpel, Items abholen ebenfalls. Verkaufen und Container öffnen ist schon etwas komplexer, Mystische Schmiede und Craften fängt bereits an eklig zu werden.

Dann brauchst du insbesondere für Container und die Schmiede natürlich noch zuverlässige Statistiken, nicht nur um den zu erwartenden Profit, sondern auch das Risiko abschätzen zu können. Es bringt nichts, wenn du eine 5%-Chance hast, dass dein Bot stoppen muss weil er soeben dein komplettes Guthaben verloren hat.

Dann gleich der nächste Punkt, bei jedem Item, unabhängig von der Handelsmenge, kann man nur mit einem Bruchteil der Angebote tatsächlich Gewinn machen. Vermeidet man den Sofort-Kauf lässt sich hier das Risiko natürlich senken, allerdings fällt damit die Beteiligung am Markt auf und es stürzen sich andere Händler auf den Markt. Darüber hinaus sind gute Prognosen vonnöten damit man abschätzen kann, wann Items wieder abgestoßen werden sollten, es gibt da durchaus bei den verschiedenen Items markante Schwankungen im Tages-/Wochenrhythmus.

Dann muss man noch bedenken, dass Anet keinesfalls untätig war, im Handelsposten ist mir mindestens eine Beschränkung bekannt, so kann man im Schnitt nur alle 5-10 Sekunden eine Verkaufsorder einstellen, versucht man schneller zu verkaufen, so blockt der Server nach 2-3 Verkäufen in Folge. Will man wirklich im großen Stil und auf einem breiten Markt handeln, so muss man den Bot zwangsläufig mit mehreren Accounts betreiben. Über die Performance des Bots an sich braucht man sich dabei keine Gedanken zu machen, die künstlichen Limitierungen des AH seitens von Anet setzen viel eher ein Limit.

Dann zur eigentlichen Funktionalität, dem Bot zu sagen welche Items er handeln soll ist eher dumm, denn man verpasst viele Chancen und man riskiert immer dass der Handel mit diesen Items unrentabel wird. Will man wirklich nennenswert Profit schlagen, so braucht der Bot selber ausgefeilte Bewertungsroutinen um zu erkennen, mit welchen Items und Rezepten sich sonst noch Profit machen lässt. Immerhin ist die Anzahl an erlaubten Sell-Orders sowie die Inventargröße ja beschränkt und man will das beste daraus machen. Daher im Optimalfall immer Rezepte und Märkte wählen wo die Items sofort wieder abgestoßen werden können, höchstens Gruppieren (falls möglich) um das Limit bei den Verkäufen zu umgehen.

Zu guter Letzt gibt es noch einige Guildwars-spezifische Sachen zu beachten. U.A. ist gegen der allgemeinen Annahme beim Verkaufen das Verkaufen zum Festpreis nicht immer lohnenswert, beträgt die Differenz zwischen dem höchsten aktuellen Gesuch und dem gewünschten Verkaufspreis z.B. unter 5%, so macht man effektiv sogar mehr Gewinn, wenn man direkt verkauft und den Bug ausnutzt mit dem man die 5% Einstellgebühr umgehen kann. Die Kosten zum zurückziehen bzw. neu Einstellen von Sell-Orders sollte man überboten werden muss natürlich auch berücksichtigt werden. Auch der Umstand, dass mehrere Sell-Orders des gleichen Preises der Reihe nach abgearbeitet werden muss berücksichtigt werden. Macht es Sinn zum gleichen Preis mit ein zu stellen, sprich werden die Items noch schnell genug verkauft? Oder muss bereits um 1 Kupfer unterboten werden um Priorität zu bekommen? Hier macht es übrigen Sinn, den Umsatz zu Protokollieren, sprich sobald der eigene Itemstack Priorität hat zu schauen, wie schnell die Items verkauft werden, damit es möglich in Zukunft eine bessere Prognose darüber zu treffen, ob über-/unterboten werden muss.
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sl4ze is offline  
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