Die Verfolgungswelle gegen Filesharer erreicht nun auch das östliche Europa. Erstmals verurteilte ein tschechisches Gericht nun einen P2P-Nutzer. Vorausgegangen ist eine von dem tschechischen Arm der IFPI initiierten Razzia.
Am 11. April durchsuchte die tschechische Polizei 13 WOhnungen und beschlagnahmte 20 PCs, drei externe Festplatten und über hundert CD-ROMs. Die Informationen zu den Verdächtigten stammten von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Gestern wurde nun einer der Deliquenten im ersten Gerichtsprozeß dieser Art in Tschechien verurteilt. Der Angeklagte, unter dem Nickname "Lubsoft" in P2P-Netzen aktiv, soll über eine Million Kronen Schaden verursacht haben. Ein Gericht in Prag verurteilte den Mann zu sieben Monaten Haft auf Bewährung.
Für Jaromir Soukup von der tschechischen Abteilung der IFPI steht das Urteil als Beispiel dafür, daß im Internet niemand sich hinter seiner vermeintlichen Anonymität verstecken könne. Gegenüber Ceskenoviny.cz sagte er, das Unrechtsbewusstsein bei tschechischen Internetnutzern sei noch zu wenig ausgebildet: viele würden gar nicht wissen, dass P2P-Filesharing illegal sei (wieso der ganze technische Vorgang unabhängig vom Inhalt illegal sein sollte, wurde nicht erläutert).
Der tschechische IFPI-Arm will in Kooperation mit der Polizei die Verfolgung von Filesharern intensivieren. Laut Soukup drohe P2P-Usern bis zu zwei Jahre Haft und das Doppelte des Schadenssumme als Geldstrafe.
Quelle: Gulli
Joa bald wird man auch hier bestraft. >_<
Am 11. April durchsuchte die tschechische Polizei 13 WOhnungen und beschlagnahmte 20 PCs, drei externe Festplatten und über hundert CD-ROMs. Die Informationen zu den Verdächtigten stammten von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Gestern wurde nun einer der Deliquenten im ersten Gerichtsprozeß dieser Art in Tschechien verurteilt. Der Angeklagte, unter dem Nickname "Lubsoft" in P2P-Netzen aktiv, soll über eine Million Kronen Schaden verursacht haben. Ein Gericht in Prag verurteilte den Mann zu sieben Monaten Haft auf Bewährung.
Für Jaromir Soukup von der tschechischen Abteilung der IFPI steht das Urteil als Beispiel dafür, daß im Internet niemand sich hinter seiner vermeintlichen Anonymität verstecken könne. Gegenüber Ceskenoviny.cz sagte er, das Unrechtsbewusstsein bei tschechischen Internetnutzern sei noch zu wenig ausgebildet: viele würden gar nicht wissen, dass P2P-Filesharing illegal sei (wieso der ganze technische Vorgang unabhängig vom Inhalt illegal sein sollte, wurde nicht erläutert).
Der tschechische IFPI-Arm will in Kooperation mit der Polizei die Verfolgung von Filesharern intensivieren. Laut Soukup drohe P2P-Usern bis zu zwei Jahre Haft und das Doppelte des Schadenssumme als Geldstrafe.
Quelle: Gulli
Joa bald wird man auch hier bestraft. >_<