Verstehe, also du findest es das kleinere Übel, wenn du zusammengeschlagen und ausgeraubt wirst, als das eine Kamera dich unter zig anderen Menschen für 48 Stunden aufzeichnet und dich keine Sau beachtet solange nichts strafrechtlich passiert?
Nächster Fehler. Die Polizei SOLLTE laut Gesetz präventiv arbeiten.
Also bevorzugt schauen dass gar kein Schaden entsteht. Nicht nur erst eingreifen nachdem jemand Schaden genommen hat.
Und bez. Raupkopien.
Solange du sie nicht verkaufst und damit Geld machst, rechtfertigt das garantiert keinen Hausdurchsuchungsbefehl.
@Leonino
puhh, diesmal hab ich mir echt die Mühe gemacht deinen Post ganz zu lesen. ;-)
Bezüglich der Biometrischen Daten hast du recht.
Meine perönlichen Daten möchte ich auch nicht in dem Ausmaß nur zu präventiven Zwecken hergeben.
Über die USA will ich hier auch gar nicht diskutieren.
Ich meine eher Deutschl Österr.
Bez. "Gefahr im Verzug"
Diese 3 Wörter bedeuten folgendes:
Sollte die Einholung eines richterlichen Befehls die Amtshandlung dermaßen verzögern, sodass das gewünschte Ziel nicht erreich wird, darf der Beamte gewisse Handlungen (zB Hausdurchsuchung) aus eigenem setzen.
Kein Polizist trifft zb bei einer Hausdurchsuchung diese Entscheidung gerne aus eigenem. Weil er dann dafür gerade stehen muss. Deswegen ist es jedem Polizisten lieber, der richter entscheidet das. Das heißt in der Praxis, wenn nicht gerade das Leben oder die körperl.
Integrität eines Menschen OFFENSICHTLICH in Gefahr ist, wird der Beamte diese Entscheidung zu 99% NIE aus eigenem treffen.
Zu Zeiten in denen jeder ein Handy bei der Hand hat (Fungeräte mit denen man telefonieren kann!!) KANN ein Beamter bei einer Hausdurchsuchung zB die Situation 'Gefahr im Verzug' eigentlich gar NICHT mehr haben!!!
Denn wenn er vor der Türe steht und einer beim zb Fenster kann ihm ja eh nichts davon laufen. Deswegen hat er fast IMMER Zeit den U-Richter anzurufen.
Quote:
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oder eben gerettet werden durch die anwesenheit einer kamera versteh mich nicht falsch mir geht es nicht um "eine" kamera irgendwo am so-und-so platz sondern ums prinzip egal wieviele opfer es fordertdie freiheit muss gewahr bleiben ich denke da muss man sich einfach mal von seinen subjektiven und kleinbuergerlichen moralvorstellungen verabschieden und in groeßeren maßstaeben denken
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In größeren Maßstäben???
Ich wünsch es niemanden, aber wenn mal ein Mädl auf dich zuläuft, sich grundlos an dir festklammert und weint, weil ein Mann gerade versucht hat sie zu vergewaltigen und noch immer hinter ihr herläuft und sie dermaßen froh ist das jemand da ist, würdet ihr anders denken.
Diese Kamera dient ja nicht dazu die Leute generell zu überwachen.
Sondern rein um strafrechtlich relevante Dinge aufzunehmen.
Der Rest ist dem Staat bzw. dem Beamten der dort sitzt scheißegal und wird spätestens nach 48 Stunden gelöscht!! Es interessiert niemanden was da sonst drauf ist.
Das menschliche Leben ist der größte Maßstab an sich!!
Diese Kamera schränkt unter keinen Umständen die Freiheit ein!