Der beste Schutz für ein IT System, ist immer der Administrator selbst. In der Sphäre bei dir daheim am Computer, bist du das. Kein Antivirensystem ist so effizient Malware/Keylogger/Backdoors/RATs usw. fernzuhalten wie du selbst, da du common sense hast und dein PC eben nicht.
Softwaretechnisch sind Antivirensysteme bzw. Firewalls nützlich, welche dir die Möglichkeit geben Restriktionen für dein laufendes System aufzustellen. Bsp. wären: Eingehende und ausgehende Netzwerkaktivitäten angezeigt zu bekommen, um manuell entscheiden zu können, ob man diese Verbindung zulässt, oder Monitoringsoftware, die dir laufende und abgelaufene Dienste anzeigen und dir beschreibt, was genau dieser Dienst an deinem System verändert.
Abgekapselte Virtuelle Maschinen sind auch ganz nett, um sketchy Zeugs zu erledigen. Vor allem so Linux Distros wie Kali sind dafür ganz nett, da hier schon viele Tools für Netzwerkanalysen mitgeliefert werden und das System eh auf Sicherheit/Hacking ausgelegt ist.
Nutze privat daher gerne mein Gehirn, Bitdefender total security für kompletten lockdown am Rechner, wireshark, process monitor und abgekapselte Linux/Windows VMs.
Auf folgendes solltest du dich bei einem IT-Security Studium einstellen: Mathematik (und ich rede hier von Mathematik, nicht vom Rechnen), wissen wie Netzwerke aufgebaut sind, wie diese funktionieren, wie Abschirmungen gehen, Servertechnik, Datenbanken SQL - SAP und Software Engineering. Kann dir das aber nur ganz grob sagen, da ich nicht IT-Security sondern Informatik studiere. Ich weiß jedoch, dass reverse engineering einfach das A und O in dieser Branche ist.
Vorkenntnisse wären halt die Themen dich ich angesprochen habe, wobei nur so eine kleine Basis ausreicht. Du bist ja an einer Uni um es zu lernen und nicht, weil du schon alles kannst und nur noch deinen Abschluss brauchst. Wobei man die 9 TUs hier nicht einbeziehen sollte, da quasi schon erwartet wird, dass du das Fachwissen aus dem ersten Semester schon kannst.