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Originally Posted by EseTNoD
Bleibt ihm nur noch übrig, dass er Rapper wird.
Spaß beiseite: Scheiße, dass man immer noch keine Tattoos akzeptieren will, aber Homos toleriert werden. Die wohl letzte Alternative neben dem Suchen aus eigener Hand wäre eine Zeitarbeitsfirma, dessen Löhne aber sowas von gering sind, dass es sich normalerweise nicht lohnt. Man macht dieselbe Tätigkeit wie die Arbeitskollegen und freut sich am Ende auf 3-400 Euro weniger..
Was passiert eigentlich, wenn man halt für eine kurze Zeit auf eine Hilfe vom Amt angewiesen ist, diese dich aber nicht annehmen wegen Tattoos? Gibt's da irgendwie eine andere Hilfe z.B. Rathaus oder landet man da auf der Straße? Würde mich mal interessieren...
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Man ist nicht vermittelbar bzw. schwer vermittelbar, wenn es mehrere Gründe gibt, die einen möglichen Arbeitgeber daran hindern können, dich einzustellen.
Arbeitgeber haben sicher Hemmungen, Menschen einzustellen, die längere Zeit im Gefängnis saßen, sehr hohe Schulden haben, ehemalige Drogenabhängige, ältere Herrschaften oder wie eingangs erwähnt, einfach Zuviel "Tinte im Gesicht" haben. Auch für Langzeitarbeitslose gestaltet sich der Wiedereinstieg sicher nicht einfach. Aber unmöglich ist nichts.
Es hat aber nicht mit den Sozialleistungen zutun wie @
[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] bereits erwähnte. Geld wird er so oder so weiterhin bekommen (ALG II zB), nur muss er sich trotzdem bemühen einen Job zu finden. Im Gegensatz zu den anderen Arbeitslosen wird er aber nicht so hart mit Briefen und Drohungen vom Amt bombardiert, ein auf den „schleunigst eine Arbeit finden, sonst wird der Geldhahn zugedreht“.