Hi,
in letzter Zeit häufen sich die Beiträge bzgl. langsamer Internetverbindungen.
Deshalb möchte ich euch hier einwenig über Providing im weitesten Sinn erklären.
Grundsätzlich gilt, das ihr eine DSL Leitung bei einem DSL Anbieter (welcher spiel nur sekundär eine Rolle)anmietet, gehen wir hier mal von einer 6000er Leitung aus, was somit heisst, das die Leitung maximal 6000KiloBit in der Sekunde übertragen kann.
6000KiloBit / 8 = 750 KiloByte
Jetzt wird der ein oder andere schon aufschreien und sagen, das er diese Werte nur selten oder nie erreicht. Das liegt daran das euer Leitungsanbieter euch MAXIMAL 6000 kBit/s zur Verfügung stellt, meistens eher weniger.
Die sog. Speedtest wie z.B. speed.io und wie sie alle heissen, sind nicht wirklich sehr genau, da bei einem Downloadvorgang auch die Geschwindigkeit des Peer`s also des Server bei dem ihr Daten angefordert habt mit in die Rechnung fällt. Bei den Speedtest ist es zwar meistens so das die Server nicht begrenzt sind, nun ist es aber so, das nicht unbedingt eine direkte Verbindung zwischen dem Server und eurem Anschluss aufgebaut wird. Ein Router oder eine Bridge irgendwo zwischen euch und dem Server kann u.U. so ausgelastet sein, das die Verbindungsrate begrenzt wird. Das ist auch einer der Gründe, warum die Speedtests öffters unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Ein anderer Grund ist das sog. Trafficshaping, um Trafficshaping zu erklären muss man wissen das die Telefonleitung die bei euch im Haus/ in der Wohnung ankommt ja auch ein Ende hat, nämlich den sog. DSLAM der beim HVT (Hauptverteiler) des dort ansässigen Leitunganbieters steht. Der DSLAM ist von eurem Leitungsprovider (T-Com, NetCologne, M-Net etc.) der HVT ist nicht zwingend von der Telekom, im Kölner Raum z.B. sind die meisten HVT´s von NetCologne.
Der Leitungsanbieter mietet eine bestimmte Bandbreite, sagen wir jetzt einfach mal 100Mbit/s.
Jetzt bietet der Leitunganbieter z.B. in dieser gegend 1Mbit Leitungen an, d.h. nach 100 Kunden wäre der DSLAM voll. Nun ist es ja aber so, das nicht jeder Kunde die ganze Zeit die Leitung komplett ausreizt, das wissen natürlich auch die Provider und vermieten mehr Bandbreite als sie eigentlich zur Verfügung haben. Das hat zur folge, das zu den Zeiten wo viele das Internet nutzen, engpässe entstehen und nicht die gesamte Kapazität genutzt werden kann.
Gegen den Provider könnte ihr in so einem Fall nicht vorgehen, da er sich Vertraglich dagegen gesichert hat in dem immer ein „bis zu“ bei den geschwindigkeits angeben steht, nur in sehr extremen fällen lohnt es sich dagegen vorzugehen.
WLAN Verbindungen zu einem DSL Router sind dann auch so ein Thema für sich... selbst wenn der Router und die Netzwerkkarte 54Mbit/s übertragen können, ist das auch nur ein theoretischer Wert... in der Praxis sind es eher 11Mbit/s im durchschnitt, wobei hier auch noch Geschwindigkeit durch die Verschlüsselung verloren geht.
Ich hoffe ich konnte euch hiermit ein paar Fragen beantworten, solltet ihr hierzu fragen haben, dann antwortet einfach auf das Thema...
in letzter Zeit häufen sich die Beiträge bzgl. langsamer Internetverbindungen.
Deshalb möchte ich euch hier einwenig über Providing im weitesten Sinn erklären.
Grundsätzlich gilt, das ihr eine DSL Leitung bei einem DSL Anbieter (welcher spiel nur sekundär eine Rolle)anmietet, gehen wir hier mal von einer 6000er Leitung aus, was somit heisst, das die Leitung maximal 6000KiloBit in der Sekunde übertragen kann.
6000KiloBit / 8 = 750 KiloByte
Jetzt wird der ein oder andere schon aufschreien und sagen, das er diese Werte nur selten oder nie erreicht. Das liegt daran das euer Leitungsanbieter euch MAXIMAL 6000 kBit/s zur Verfügung stellt, meistens eher weniger.
Die sog. Speedtest wie z.B. speed.io und wie sie alle heissen, sind nicht wirklich sehr genau, da bei einem Downloadvorgang auch die Geschwindigkeit des Peer`s also des Server bei dem ihr Daten angefordert habt mit in die Rechnung fällt. Bei den Speedtest ist es zwar meistens so das die Server nicht begrenzt sind, nun ist es aber so, das nicht unbedingt eine direkte Verbindung zwischen dem Server und eurem Anschluss aufgebaut wird. Ein Router oder eine Bridge irgendwo zwischen euch und dem Server kann u.U. so ausgelastet sein, das die Verbindungsrate begrenzt wird. Das ist auch einer der Gründe, warum die Speedtests öffters unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Ein anderer Grund ist das sog. Trafficshaping, um Trafficshaping zu erklären muss man wissen das die Telefonleitung die bei euch im Haus/ in der Wohnung ankommt ja auch ein Ende hat, nämlich den sog. DSLAM der beim HVT (Hauptverteiler) des dort ansässigen Leitunganbieters steht. Der DSLAM ist von eurem Leitungsprovider (T-Com, NetCologne, M-Net etc.) der HVT ist nicht zwingend von der Telekom, im Kölner Raum z.B. sind die meisten HVT´s von NetCologne.
Der Leitungsanbieter mietet eine bestimmte Bandbreite, sagen wir jetzt einfach mal 100Mbit/s.
Jetzt bietet der Leitunganbieter z.B. in dieser gegend 1Mbit Leitungen an, d.h. nach 100 Kunden wäre der DSLAM voll. Nun ist es ja aber so, das nicht jeder Kunde die ganze Zeit die Leitung komplett ausreizt, das wissen natürlich auch die Provider und vermieten mehr Bandbreite als sie eigentlich zur Verfügung haben. Das hat zur folge, das zu den Zeiten wo viele das Internet nutzen, engpässe entstehen und nicht die gesamte Kapazität genutzt werden kann.
Gegen den Provider könnte ihr in so einem Fall nicht vorgehen, da er sich Vertraglich dagegen gesichert hat in dem immer ein „bis zu“ bei den geschwindigkeits angeben steht, nur in sehr extremen fällen lohnt es sich dagegen vorzugehen.
WLAN Verbindungen zu einem DSL Router sind dann auch so ein Thema für sich... selbst wenn der Router und die Netzwerkkarte 54Mbit/s übertragen können, ist das auch nur ein theoretischer Wert... in der Praxis sind es eher 11Mbit/s im durchschnitt, wobei hier auch noch Geschwindigkeit durch die Verschlüsselung verloren geht.
Ich hoffe ich konnte euch hiermit ein paar Fragen beantworten, solltet ihr hierzu fragen haben, dann antwortet einfach auf das Thema...