/ erledigt
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hey leute,
hab da mal ne allgemeine Frage:
Ich bin an einem NC-beschränkten Studium an einer Hochschule in Deutschland zugelassen.
Nun stellt sich die Frage wo der Unterschied liegt zwischen einer Hochschule und einer Uni?
Wäre es besser eine Universität in Österreich zu besuchen (NC Frei) oder eine deutsche Hochschule (mit NC)?
Macht sich sowas später Gehaltstechnisch bemerkbar?
NB:
Müsste für beide Optionen umziehen.
Danke
WirtschaftsrechtQuote:
Um welches Fach geht es denn?
Bin mir noch nicht sicher ob ich es dann beim Bachelor bleiben lasse oder den Master auch noch mache..Quote:
Es kann durchaus gehaltliche Unterschiede geben, das ist i.d.R. aber nicht der Fall. Wenn du nach dem Bachelor direkt einen Job suchst, kannst du mit einem FH-Abschluss bessere Chancen haben. Falls du direkt noch deinen Master dranhängen willst, dann ist das leichter mit einem Abschluss von der Uni. Hier bei uns in der Region werden die FH-Absolventen den Uni-Absolventen bevorzugt, gerade wegen dem integrierten Praxissemester, das zum Pflichtprogramm gehört.
Nein ich komme nicht aus Deutschland :)Quote:
Uni bringt dir nur Vorteile , wenn du promovieren möchtest oder in einigen speziellen Fällen einfach durch die Bekanntheit bestimmter Unis.
Ansonsten kannst du ruhig auf die FH gehen , hast keine Nachteile dadurch. Kommst du aus Deutschland?
Keine Ahnung , ob das im Bachelor genauso ist , aber für den Master hätte ich in Österreich nen Test machen müssen , der über die Aufnahme entscheidet. ( und wenn man durchfliegt ist es zu spät sich wo anders einzuschreiben )
Müsstest du dich mal informieren , ob das in deinem Fall genauso ist.
Hätte man da nicht den Vorteil (zbsp. Bei einer Exportfirma) sich für das ausländische Recht zu spezialisieren?Quote:
Beim Gehalt wirst du keinen Vorteil haben , wenn du in DE studiert hast.
Abgesehen davon solltest du Recht nicht unbedingt im "Ausland" studieren , ich hatte nur ein Wirtschaftsrechtmodul , aber das war natürlich sehr Deutschland bezogen. Da bringt dir dann auf dem österreichischen Arbeitsmarkt natürlich wenig.
Wenn du nach dem Studium in DE arbeiten möchtest , ist das natürlich ne andere Sache.
Hättest du vielleicht ein paar Unterlagen damit ich mir das mal durchschauen könnte?:)Quote:
Beim Gehalt wirst du keinen Vorteil haben , wenn du in DE studiert hast.
Abgesehen davon solltest du Recht nicht unbedingt im "Ausland" studieren , ich hatte nur ein Wirtschaftsrechtmodul , aber das war natürlich sehr Deutschland bezogen. Da bringt dir dann auf dem österreichischen Arbeitsmarkt natürlich wenig.
Wenn du nach dem Studium in DE arbeiten möchtest , ist das natürlich ne andere Sache.
Quote:
In welchen Branchen also könnten Absolventen einer FH in naher Zukunft einen Vorteil gegenüber Universitätsstudenten haben? „Fachhochschulen bieten einen Vorteil in jenen Branchen, in denen schnelles Umsetzen des Gelernten in die Praxis beziehungsweise berufliche Vorerfahrungen notwendig sind“, sagt Vergütungsexpertin Wagner. Dazu zählten etwa die Gesundheitsbranche, Werbung, Marketing, Freizeit, Touristik, Kultur und Sport oder auch die Hotelindustrie.
Ein weiterer Vorteil von Fachhochschulen sei die schnellere Anpassungsmöglichkeit von Studieninhalten an sich ständig ändernde Anforderungen. Insbesondere in der IT-Branche und sehr technisch orientierten Branchen wie der Feinmechanik oder der Medizintechnik können FH-Abschlüsse von Vorteil sein.
Quelle: [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
Ergo wäre Wirtschaftsrecht besser in der Uni?Quote:
Die FHs sind die großen Gewinner der Bologna-Reform, es ist nämlich endlich möglich, dass man als FH-Absolvent dieselben Abschlüsse anerkannt bekommt, wie Uni-Abgänger. Das heißt vor allem den Bachelor und den Master. In der Regel hast du also irgendwo in deiner Nähe immer die Möglichkeit das Fach deiner Wahl als Bachelor und Master an der FH zu machen. Wenn du danach in die Industrie willst, bietet sich die FH auch an. Wenn du hingegen in die Forschung willst und promovieren willst, solltest du dringend an einer Uni studieren. Die Grenzen zwischen "theoretische Universität" und "praktische FH" verschwimmen zwar sehr stark, aber dennoch ist Forschung großteils Unis vorenthalten. Der Grund für dieses Verschwimmen liegt vor allem darin, dass FH und Uni Abschlüsse jetzt auf dem Papier gleich viel Wert sind. Das heißt sowohl die FHs mussten sich den Unis etwas anpassen und theoretischer werden, aber auch die Unis haben sich angepasst und sind etwas praktischer geworden.
In diesem Sinne ist es also echt verdammt schwer zu sagen, wohin man gehen sollte. Dennoch kann man die alte "Faustregel": "Wenn du in die Forschung willst, geh in die Uni, wenn du in die Industrie willst, geh in die FH" schon noch anwenden. Es ist zwar nur eine Faustregel, aber sie stimmt dennoch für die Mehrheit der Fächer/Unis/FHs.
Dazu auch ein kleines Zitat aus der "Welt":
Wie gesagt:Quote:
Ergo wäre Wirtschaftsrecht besser in der Uni?
Naja in meiner Nähe wäre mir nicht so wichtig.
Bin sogar froh wenn ich wegziehen "müsste".