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Originally Posted by Aze /..
Das Problem war, wodurch England auch ausgetreten ist, dass sich die EU zu einem imperialistischen Staat entwickelt hat. Ich kann den Brexit nachvollziehen, dennoch war es im Moment nicht die richtige Entscheidung, da sich dies in der Wirtschaft niederschlagen wird. Wäre die EU eine reine Handelsunion geblieben, hätten wir heute den Salat nicht.
Deutschland könnte sich gar keinen Austritt erlauben. Wir sind die führende Handelskraft in Europa und würden wir austreten, wären unsere Exporte und Importe für die Tonne und es würde unserem Staat mehr Schaden, als das es irgendeinen positiven Aspekt bringen würde. Die Idee vom Deuxit könnte auch von der uAfD (unterbelichtete Alternative für Deutschland) kommen.
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Was garnicht so schlecht ist, also das mit dem imperialistischen Staat, betrachten wir einmal die Situation der Gobalisierung genauer, wer sind unsere Konkurenten und was fahren diese auf, bzw. was haben diese Gemeinsam:
USA, China und Russland.
Mhhh, oh ja sind nicht nur alles Atommächte sondern vor allem alles Supermächte was setzt ein einzelnes Land wie England diesem entgegen? Im gegensatz zu der Schweiz ist es keine Steueroase, hat nicht wie Norwegen "große" Ölvorkommen und vorallem ist es schon voll in die Europäische Wirtschaft und die Wirtschaft der EU eingebunden.
Zwar hat die Londoner Börse fleißig gegen den Euro gewettet, weswegen ich es gut finde das die dadurch jetzt ihr Fett weg bekommen haben, aber das kann das Land schon ruinieren.
Naja zurück zum Thema, ein vereintes Europa hilft uns in dieser sich immer weiter globalisierenden Welt eine Stimme zu haben die wir als 80Mio Einwohner Land kaum hätten.