#moved
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Wenn du dann später in C oder sowas einsteigen willst, fällt dir das vermutlich nicht sonderlich schwer, wenn man das Grundkonzept verstanden hat, kann man im Prinzip jede Sprache einfach lernen.
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Kann man so nicht sagen, weil es nicht das Konzept gibt, sondern die Konzepte.
Es gibt verschiedene Programmierparadigmen; wenn man alle schon kennt, ist jede weitere Sprache nur ein Lernen von Vokabeln und Bibliotheken.
Von einer Sprache wie Java auf C umzusteigen und auch umgekehrt ist dagegen nicht unbedingt einfach, weil man jeweils mit einem unbekannten Paradigma konfrontiert wird.
Soll nicht heißen, dass das schlecht ist - wenn man ernsthaft etwas in dieser Branche machen will, muss man sich früher oder später ohnehin mit mehr als einem Paradigma auseinandersetzen. Ich wollte nur sagen, dass nicht jeder Umstieg gleich einfach oder schwierig ist.
Persönlich finde ich den Umstieg von einer prozeduralen Sprache in eine objektorientierte einfacher, weil auch objektorientierte Sprache immer prozedurale Anteile beinhalten. Allerdings sieht man auch oft genug ehemalige C-Programmierer, die absolut scheußlichen "objektorientierten" Code schreiben, also kann man nicht unbedingt immer sagen, dass der Umstieg in diese Richtung allgemein besser klappt. Im Gegenzug sieht man auch schlechten C-Code von ehemaligen Java-Programmierern.
Wie auch immer, für ein Studium wäre wohl Java zu lernen am sinnvollsten, weil es bei so ziemlich jeder Hochschule verwendet wird. Wenn man nicht gezielt für die Uni lernt (man muss ja privat nicht in derselben Sprache programmieren wie an der Uni), sondern sich einfach weiterbilden möchte, könnte auch eine Sprache wie Python oder C# interessant sein.
Die Sprache C++ dürfte wohl die meisten Anfänger mit ihrer flachen Lernkurve schnell demotivieren; ist aber auch nicht unmöglich, damit einzusteigen. Und da man in C++ direkt mehrere Paradigmen auf einmal hat, ist der Umstieg auf andere Sprachen entsprechend unproblematisch.