Servus Com! :rolleyes:
Ich bin grade dabei meine Biografie zu schreiben, die ich veröffentlichen möchte (E-Book). Die Biografie bezieht sich vom 9. Lebensjahr (Prolog, Diagnose vom Hirntumor) bis hin zu meinem 19. (aktuell). Die Zielgruppe sind Leute die, die selber von Krebs befallen sind/waren oder auch Angehörige von solchen. Oder auch einfach nur Menschen, die es fasziniert.
Viele Menschen geben nach einer solchen Krankheit den Kampfgeist zum Leben auf, ich möchte ihnen mit meinem aber zeigen, dass es immer Hoffnung gibt, egal auf welche Art und Weise.
Da es aber mein 1. Buch ist, wenn überhaupt meine 1. "Geschichte", die ich jemals geschrieben habe, wollte ich hier mal um Rat fragen. Ich möchte euch hier einen Ausschnitt aus dem Prolog zeigen und eure Meinung hören, ob es Interesse weckt, ob es gut geschrieben ist, etc.
Ausschnitt:
Grüße
Ich bin grade dabei meine Biografie zu schreiben, die ich veröffentlichen möchte (E-Book). Die Biografie bezieht sich vom 9. Lebensjahr (Prolog, Diagnose vom Hirntumor) bis hin zu meinem 19. (aktuell). Die Zielgruppe sind Leute die, die selber von Krebs befallen sind/waren oder auch Angehörige von solchen. Oder auch einfach nur Menschen, die es fasziniert.
Viele Menschen geben nach einer solchen Krankheit den Kampfgeist zum Leben auf, ich möchte ihnen mit meinem aber zeigen, dass es immer Hoffnung gibt, egal auf welche Art und Weise.
Da es aber mein 1. Buch ist, wenn überhaupt meine 1. "Geschichte", die ich jemals geschrieben habe, wollte ich hier mal um Rat fragen. Ich möchte euch hier einen Ausschnitt aus dem Prolog zeigen und eure Meinung hören, ob es Interesse weckt, ob es gut geschrieben ist, etc.
Ausschnitt:
Ich hoffe ihr behandelt die Sache ernst und macht euch nicht auf irgendeine Art und Weise darüber lustig.Quote:
Es gibt im Leben Situationen, in denen man überfordert ist. Manchmal packt einen das Leben so sehr, dass man beginnt sich Fragen zu stellen. „Wer bin ich?“, „Weshalb bin ich hier?“, „Wo endet das alles, wo liegt der Sinn?“. Eigentlich sollte jenes in meinem Alter noch nicht passieren, denn mit 19 hat man andere Dinge im Kopf. Partys feiern, mit Menschen ausgehen, einfach Spaß haben. Viele Dinge fallen mir im Leben schwer. Einen Job zu bekommen um Geld für den Führerschein zu verdienen, die Schule erfolgreich und ohne Probleme zu absolvieren, eine Gemeinschaft mit der Familie zu bilden. Vielleicht liegt der Grundstein darin, dass ich im Alter von 9 Jahren beinahe dem Tod entgegengetreten bin. Voller Glück und ohne Sorgen lebte ich damals vor mich hin. Ich war ein ganz normaler Junge, ging zur Grundschule, spielte mit Freunden und meiner Nintendo. Eines Tages jedoch begann das alles. Mich plagten von morgens bis abends starke Kopfschmerzen. Im Krankenhaus sagte man meinen Eltern, dass ich unter Migräne leide, nichts schlimmeres. Man gab mir Tabletten, die ich regelmäßig zu mir nahm. Sie unterstützten mich aber nicht, ich hatte das Gefühl, das alles nur noch schlimmer wurde. Eines abends saß ich im Dachgeschoss in dem Zimmer meiner Eltern und spielte dort an meiner Konsole. Ein heftiges Stechen war in meiner Stirn zu spüren, ich tastete sie ab. Plötzlich, als ich mit meinen Fingern über die linke Hälfte streifte, merkte ich, wie meine Haut eindellt. Vor Schock rannte ich runter zu meiner Mutter und rief „Mama, Mama! Schau mal was ich machen kann!“. Sie war dabei das Essen vorzubereiten und ließ alles fallen. Mit Tränen in den Augen rief sie meinen Vater an, er kam ohne zu zögern von der Arbeit heim. Wir fuhren zusammen in eine Uniklinik. Nach einigen stundenlangen Untersuchungen bekamen sie dann die Nachricht. Es wurde ein Hirntumor diagnostiziert. „Sie haben Glück dass sie heute noch gekommen sind, ihr Sohn hätte keine weitere Woche überlebt“, war die Aussage des Arztes.
In diesem Alter macht man sich keine Gedanken um sowas. Man sagte mir zwar, dass es etwas sehr schlimmes sei, doch ich lebte im Krankenhaus weiter. Spielte mit anderen Kindern, freute mich auf den regelmäßigen Besuch meiner Eltern. Sie gaben mir wirklich alles was ich wollte, sei es auch nur etwas von einem Burgerladen gewesen. Vielleicht war das ja mein Fehler. Vielleicht hätte ich mir damals bewusst werden sollen, dass ich nicht mehr ein Teil dieser Welt gewesen wäre. Der Grund ist, dass es viel schlimmer ist, aufzuwachsen und diesen Gedanken von Tag zu Tag mehr zu realisieren. Diesen einen Gedanken in sich zu tragen. Ich bin mir sicher, dass sich viele in meinem Alter Gedanken über den Tod machen, jedoch verschlimmert mir die Erinnerung diese Vorstellung. Eines Tages wird alles vorbei sein, wofür dann noch Kraft für dieses Leben aufbringen? Wofür die Schule beenden, wofür eines Tages Karriere machen, wofür auf die Liebe des Lebens warten?
Grüße