Da mir beim Durchlesen dieses Post aufgefallen ist, dass ich zu meiner eigenen Bestürztheit mehrmals jemandem, der einen nichtloggenden, mit PaySafeCard bezahlbaren VPN sucht, illegale Absichten unterstellt habe, möchte ich hier darauf hinweisen, dass es sich im ganzen nachfolgenden Post jediglich um höchstunwahrscheinliche Gedankengespinste handelt, die auf keinster Art und Weise auch nur teilweise den Threadstarter etwas unterstellen sollen. Danke für das Verständnis :).
Naja, wenn hier nicht zugemacht wird, kann man ja etwas ausschweifender antworten:
Wie wir jetzt schon mehrmals gehört haben, gibt es keine wirklich anonymen VPNs, wie soll man also eine möglichst große Anonymität erreichen?
Um eine Lösung zu finden, betrachten wir das Ganze doch einmal genauer: Um dir auf die Pelle zu rücken, muss der reintheoretisch dich lokalisieren Wollende (im Nachfolgenden ganz investigativ "die Polizei") immer deine Verbindung rückwärts verfolgen; ergo beginnt er mit seiner "Ermittlung" genau am "Tatort", also dort, wo du dich mit deinem VPN aufgehalten hast. Die "Spur" führt über die IP Adresse recht schnell zum Server des VPN-Betreibers, der mit den "Behörden" höchstwahrscheinlich schon mehrmals Kontakt hatte.
Eben hier setzt die erste Fallunterscheidung ein, zwei Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
1. Du hast jediglich einen "Bagatelldelikt" begangen, also wird der VPN-Betreiber sich weigern, deine echte IP herauszugeben.
2. Du hast schwere Straftaten begangen (Hacking, Kreditkartenbetrug, Kinderpornographie etc), dann gibt der VPN-Betreiber mit Belieben deine Daten heraus, und innerhalb der nächsten Tage bekommst du keine Post, sondern Besuch ;).
Im Falle 1 hat die Polizei wieder 2 Auswahlmöglichkeiten, entweder sie stellt die Ermittlungen ein oder sie reibt das ganze Rechenzentrum, in dem die VPN-Server stehen, auf, um an deine IP heranzukommen. Das ist aber recht unwahrscheinlich, da solch eine Razzia unglaubliche Kosten mit sich bringt und somit nur bei schwereren Delikten zum Einsatz kommen würde, bei denen sie aber nicht nötig ist, da dann Punkt 1 greifen würde.
Damit wäre unser Exkurs in potenzielle Polizeiermittlungen beendet. Schlaue Köpfe dürfen hier eine Pause einlegen und sich über die beste Möglichkeit, sich zu schützen, Gedanken machen, für alle anderen gibt es jetzt gleich die Auflösung:
Wie wir gesehen haben, schützt einen der VPN-Anbieter nur sehr bedingt, wie erreiche ich jetzt aber wahre "Anonymität"? Naja, im Grunde gar nicht, jedoch kann man seine Fährte durch die Kaskadierung mehrerer VPNs soweit verschlüsseln, dass beinahe jegliche mögliche Ermittlung im Sande verläuft.
Übrigens, wenn man doch vor Gericht gezerrt wird, und für schuldig befunden wird, darf man, soweit mein Wissensstand ausreicht, die Kosten der Ermittlung tragen. Also, wer andern eine Grube gräbt.....
Mit freundlichen Grüßen,
Wandelnder™
P.S.:
Quote:
Originally Posted by Frutex
Quote:
Originally Posted by Wandelnder™
Man gibt eigentlich Quellen an, die Liste entspringt dem bösen Board, wird Zeit, dass hier ein Moderator dicht macht ;).
|
Es gibt keinen Grund hier dicht zu machen, nur wäre ich vorsichtig damit den Namen dieses Boards zu nennen.
|
Das kommt jetzt etwas...naja...inkonsequent rüber ;).