Ich wollte euch bloß mal zeigen wie lustig aber auch traurig es ist die Seite von Eltern im Netz zu durchstöbern, in diesem Text geht es um einen 17jährigen Jungen der zu Weihnachten 3 Rubbellose bekommen hat, 2 Nieten und 1 mit 200€ Gewinn, der Vater ist aber der Ansicht das ihn von diesem Geld 180€ zustehen, aber lesst selbst, hier der Orginalbeitag [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]
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Quote:
Trotz Los-Gewinn
Sohn behält Geld für sich
Von Frank Torthoff
Seit Jahren schon wünscht sich Thorben eine Spielekonsole, aber Vater Günther (49) und seine Frau Vanessa (43) halten nichts von solchen Killer-Geräten. Zu seinem 17. Geburtstag bekommt der Teenager drei Rubbellose. Doch dann geschieht das Unglaubliche: Thorben gewinnt 200 Euro – und sieht es nicht ein, dass jetzt Vater Günther seinen Anteil davon einfordert.
Günther Sochatzki (48) aus Enkenbach-Alsenborn: “Liebe Eltern-im-Netz-Redaktion,
vor einer knappen Woche hatte mein Sohn Thorben Geburtstag, er wurde 17 Jahre alt – ein schwieriges Alter, wie Sie sicher wissen, vor allem wegen der Pubertät. Da meine Frau Vanessa und ich ihm letztes Jahr einen Gutschein geschenkt hatten, der es ihm erlaubte, mit uns in den jährlichen Sommerurlaub nach Scharbeutz an die Ostsee zu fahren, wollten wir diesmal ein Geschenk finden, von dem er schon beim Auspacken etwas hatte.
Wir schenkten ihm also drei Rubbellose aus dem Kiosk nebenan, die wir in zwei mit Geschenkpapier umwickelten Kartons legten, um den Überraschungseffekt zu steigern. Zuerst dachte er, es sei diese neue Spielekonsole, die er sich gewünscht hatte, aber seitdem Sie uns mit Ihrer Website die Augen geöffnet und gezeigt haben, was man alles mit diesen Daddel-Dingern anstellen kann, kommt uns so etwas nicht mehr ins Haus, niemals. Thorben konnte es kaum erwarten, riss das Papier hastig auf und, während er in den Schnipseln wühlte, die wir zur Tarnung in den Karton gelegt haben, erzählte uns, dass es das beste Geschenk sei, das er je bekommen habe.
Als er die Rubbellose fand, freute er sich riesig. Er zeigte es zwar nicht und machte traurige Augen, aber ich kenne doch meinen Thorben, er ist nie jemand gewesen, der oft seine Gefühle zeigt. Vanessa und ich strahlten ihn an, gaben ihm eine 5-Cent-Münze und bedeuteten ihm, er solle die Felder freirubbeln, vielleicht habe er ja etwas gewonnen. Das erste Feld war eine Niete, auch beim zweiten stand nur der Schriftzug “Das war wohl nichts!” unter dem freigerubbelten Feld. Das dritte wollte Thorben gar nicht erst anfangen, sondern fragte nur, ob er auf sein Zimmer gehen könne, aber da ich wusste, dass er nur zu höflich war, um auch das letzte Los freizurubbeln, sagte ich ihm, er könne erst gehen, wenn er alle Felder freigerubbelt habe.
Langsam schabte er mit der Münze das Feld auf, graue Späne sammelte sich am Ende des Felds. Und auf einmal sprang er auf: “200 Euro”, rief er, “ich habe 200 Euro gewonnen!” Er war völlig aus dem Häuschen, reckte die Arme in die Luft und drückte uns, während er sein Glück immer noch nicht fassen konnte.
Er wollte es am liebsten gleich ausgeben, für diese Spielekonsole, die er sich so sehr gewünscht hatte. Zusammen mit dem Geld aus seinem Sparschwein hätte er sich das Killer-Gerät auch leisten können, aber wir verboten es ihm. Ich habe weiß Gott keine Vorurteile gegen Computerspiele, aber wenn es die Möglichkeit gibt, Säuglingen virtuell den Kopf abzuschlagen und alte Rentner mit Bohrmaschinen die Augen auszustechen, geht das definitiv zu weit!
Stattdessen sagte ich, er müsse mir von den 200 Euro mindestens 180 abgeben, weil ich das Los schließlich gekauft und somit rechtlich gesehen auch der Eigentümer bin. Thorben stellte sofort auf stur und sagte, das könne ich doch nicht machen, das sei unfair. Natürlich kann ich das machen, es ist mein Los und somit auch mein Gewinn! Außerdem gäbe es ihn und den Gewinn ja gar nicht, wenn ich nicht dagewesen wäre, weil ich immer noch sein Vater bin – schon alleine deswegen habe ich Anspruch auf einen Teil davon. Er kann froh sein, dass er überhaupt etwas kriegt. Von den 20 Euro kann er sich ja immer noch ein Brettspiel kaufen.
Seitdem versuche ich ihm ständig zu erklären, dass ich das Geld im Moment viel dringender brauche als er, und seine Horror-Filme oder was er sich da wünscht laufen ja nicht weg, die kann er sich in ein paar Jahren immer noch kaufen. Aber es ist kein Wort aus ihm rauszuholen, er verweigert jeglichen Kontakt mit mir. Gestern Abend habe ich ihm, als er am Küchentisch saß und wieder mal kein Wort sagte, eine gescheuert, aber auch das half nichts. Was soll ich nur tun?”
Geld hat schon viele Freundschaften zerstört. Doch wenn es der Haussegen ist, die durch dieses Thema gefährdet wird, hilft nur strenges Handeln – notfalls mit Bestrafungen. Nur so lernt das Kind, wie man sich in Geldfragen richtig verhält.
Frank Torthoff: Hallo Herr Sochatzki,
zuerst einmal möchte ich Sie beruhigen: Sie haben völlig recht. Sie haben die Rubbellose gekauft, also dürfen Sie auch darüber bestimmen, was mit dem Gewinn geschieht. Und wenn Sie sagen, dass Sie das Geld selber behalten wollen, dann hat sich Thorben danach zu richten.
Seien Sie aber nicht zu hart mit ihm. Er ist erst 17, noch ein Kind, das dazu noch mitten in der Pubertät steckt. Geben Sie ihm ein paar Tage Zeit, um darüber nachzudenken – vielleicht fällt ihm ja selbst auf, wie unverschämt er sich benimmt. Sollte er das Los nicht zurückgeben, müssen Sie sicherstellen, dass er es auf gar keinen Fall für eine dieser Killer-Konsole ausgibt. Geben Sie Ihrem Egoisten-Sohn nichts mehr zu Essen und berechnen Sie ihm eine Gebühr für Strom und Wasser, dann wird er sich zweimal überlegen, was er mit seinem geklauten Geld anfängt.