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Solid State Drives steckten bis vor Kurzem noch in den Kinderschuhen. Die Preise sind nach langsamen Preisnachlässen nach wie vor für den durchschnittlichen Endverbraucher als Festplattenersatz zu hoch. Auf dem Weg zur Massentauglichkeit will der Hersteller OCZ Technology seinen Teil beitragen.Mit „Petrol“ stellt OCZ nun sein zweites Modell nach „Octane“ vor. Petrol soll aber eher eine Alternative zum Vorgänger bieten, als einen Nachfolger. Das vorgestellte Modell soll leistungsschwächer werden. Dafür verspricht der Hersteller die bisher niedrigsten Preise pro GB für SSDs, genaue Preise wurden aber nicht genannt. Es sollen Kapazitäten von 64 bis 512 GB vertreten sein. Die Auslieferung von „Petrol“ soll in den nächsten Wochen begonnen werden, drei Jahre Herstellergarantie seien gewährleistet.
Mit diesem Schritt kommt man den SSDs als Ersatz für herkömmliche Festplatten näher. 1996 entwickelt erschloss Samsung erst 2006 den öffentlichen Markt – damals mit einem Preis von ca. 19 $ pro Gigabyte, bis heute konnte ein stetiger Preisnachlass verzeichnet werden. Experten gehen davon aus, dass sich SSDs langfristig gegen herkömmliche Festplatten durchsetzen werden.