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"[...] But... there is one they fear. In their tongue... he is 'Dovahkiin' - Dragonborn!"
Mit den Worten kündigte Bethedsa erstmalig The Elder Scrolls V: Skyrim an. die alt eingefleischten Fans flippten aus und zählten nur noch die Tage. Nun ist es endlich da - wird es seinem Hype gerecht?
[Story]
"Nun ist es soweit. ich werde endgültig hingerichtet, daran ist nichts mehr zu ändern. Schlendernd steige ich aus dem Wagen aus der mich zu meiner letzten Station bringt. Niemals dachte ich, dass dies so enden würde."
So hätte wahrscheinlich unser Held den Spielanfang beschrieben. Logisch, dass er nicht stirbt, schließlich bläst kurz vor seiner Hinrichtung ein Drache die komplette Stadt nieder. Warum aber, die Drachen wurden doch schon vor Urzeiten von den Drachenblütern ausgerottet? Warum sind sie wieder da, und wenn Menschen sie nicht aufhalten können, wer dann? Nichtzuguterletzt geht es in dieser tollen Geschichte um eure ganz spezielle Gabe.
Mehr will ich nicht erzählen, findet es in der knapp 100 Stunden langen Storyline selbst heraus.
[Präsentation]
Also, erstmal vorweg: Ich packe die Screenshots in Spoiler. Diese sind nämlich in 1080p vorhanden, weil ich sie selber gemacht habe. Grund? Die Grafik ist derartig schön und super, unnötiges Skalieren alles einfach nur ruinieren würde.
Bethedsa hat da nämlich eine in sich geschlossene Welt geschmiedet, die einen schon binnen Minuten tief in sich hereinsaugt und einfach nicht mehr rauslassen will. Von den Waffen bis zu den Landschaften - alles ist wunderbar detailreich und sieht einfach nur super aus.
Ja, die Welt von Skyrim ist wie aus dem Märchenbuch.
[Gameplay]
Und in dieser Welt gibt es auch eine Menge zu tun: Schließlich fliegen überall Drachen durch die Gegend die einfach nicht zu töten sind und allmählich die Städte ausrotten.
Mit 100 Stunden ist die Hauptquest schon irre lang - aber nicht in Elder Scrolls.
Beispiel: Am Rande der Map trifft man einen Gelehrten, der einen auf der Straße anspricht. Man solle etwas erledigen - Also eine stinknormale Quest, die sicher keine 10 Minuten dauern würde. Falsch. Sie wird nämlich in so vielen kleinen Nebenquests fortgeführt, dass man da sein ganz eigenes Abenteuer erlebt. Nach knapp 30 Stunden blickt man schockiert auf seinen Log: Das war nur eine der vielen riesigen Nebenquests.
Neben der massiven Spielzeit gibt es auch ein massives Level-System.
Hier geht es nicht darum, Feinde zu töten, sondern seine Einzelfertigkeiten zu verbessern. Beispiel auch dazu: Man besitzt sehr viele Fertigkeiten, von Einhand, Blocken, über Schmieden Alchemie. Wenn ihr diese Tätigkeiten pflegt levelt ihr in diesen auch auf - und die Hauptanzeige eurer EXP steigt. Ihr müsst also leveln um zu leveln. Blöd ist es nicht, sondern es funktioniert erstaublich gut. Bei jedem Level Up erlangt ihr Talentpunkte, die ihr dann in einen der Skillbäume stecken könnt. Das Tolle: Mit Boni wie "50% weniger MP-Kosten für Zauber der Novizen-Stufe" macht sich jedes einzelne Level Up im Spiel sehr deutlich bemerkbar.
Vom Leveln zum Latschen: Die Welt von Skyrim ist gigantisch. Die Map ist derartig umfangreich, dass man allein schon Stunden zum Reisen von einer zur anderen Seite braucht. Überall sind Berge, die nicht etwa schmückende Texturen sind, sondern die man tatsächlich besteigen kann - in der Gegend finden sich immer Reisende, Gefangene die man befreien kann, und natürlich, wer wärs auch anders besser gewesen, Drachen.
Beim Töten eines Drachen erhält der Spieler ihre Seele. Diese "Punkte" kann man in einen Schrei stecken, die im Gegensatz zu normalen Skills durchaus mächtig ist und eine Abklingzeit von 15-30, manchmal sogar mehr, Sekunden hat.
Die Drachen bewegen sich frei in der Luft und man muss sie größtenteils mit einem Bogen oder mit Zaubern platt machen, nur selten landen sie. Im Kampf ertönt gelegentlich der epische Soundtrack von Skyrim, was einem echt ein super Feeling verschafft.
Das Ultimativ, das TES schon immer ausgezeichnet hat, ist die Handlungsfreiheit: Alle Gegenstände sind aufnehmbar, können durch die Luft geworfen oder dem Inventar hinzugefügt werden. Gehören sie nicht euch, könnt ihr sie immer noch klauen. Taschendiebstahl, Mord - alles ist möglich. Für solche Aktionen werdet ihr aber dann gesucht und müsst entweder euer Kopfgeld zahlen oder im Gefängnis gammeln, was eure EXP-Leiste kürzt.
[Fazit]
Um zur Frage ganz oben zu kommen: Ja, Skyrim wird seinem Hype von meiner Seite aus definitiv gerecht. Was es macht, macht es richtig, und glaubt mir, es macht eine ganze Menge.
Ihr könnt in dieser Version noch mit einigen Physik- und Charakterfehlern (Wie "Das Breakdance-Schaf") rechnen. Ihr dürft aber nicht davon ausgehen, dass diese gravierend genug sind, euren Spielspaß zu rauben.
Bethedsa hat uns lediglich wieder einmal gezeigt, wie gut sie im Umgang mit Rollenspielen sind. Für schlappe 50€ kriegt man tonnenweise Content. Mehr als man sich überhaupt wünschen würde.
Skyrim zählt für mich definitiv nicht nur zu den besten Rollenspielen des Jahres, sondern zu den besten Rollenspielen, die jemals gemacht wurden.
Hohes Rating? Wohl verdient!
Und jetzt entschuldigt mich, ich will weiter Skyrim zocken.
[+] Spielwelt
[+] Spieldauer
[+] Levelsystem
[+] Drachenkämpfe
[+] Story
[+] Soundtrack
Wertung: 97%
"[...] But... there is one they fear. In their tongue... he is 'Dovahkiin' - Dragonborn!"
Mit den Worten kündigte Bethedsa erstmalig The Elder Scrolls V: Skyrim an. die alt eingefleischten Fans flippten aus und zählten nur noch die Tage. Nun ist es endlich da - wird es seinem Hype gerecht?
[Story]
"Nun ist es soweit. ich werde endgültig hingerichtet, daran ist nichts mehr zu ändern. Schlendernd steige ich aus dem Wagen aus der mich zu meiner letzten Station bringt. Niemals dachte ich, dass dies so enden würde."
So hätte wahrscheinlich unser Held den Spielanfang beschrieben. Logisch, dass er nicht stirbt, schließlich bläst kurz vor seiner Hinrichtung ein Drache die komplette Stadt nieder. Warum aber, die Drachen wurden doch schon vor Urzeiten von den Drachenblütern ausgerottet? Warum sind sie wieder da, und wenn Menschen sie nicht aufhalten können, wer dann? Nichtzuguterletzt geht es in dieser tollen Geschichte um eure ganz spezielle Gabe.
Mehr will ich nicht erzählen, findet es in der knapp 100 Stunden langen Storyline selbst heraus.
[Präsentation]
Also, erstmal vorweg: Ich packe die Screenshots in Spoiler. Diese sind nämlich in 1080p vorhanden, weil ich sie selber gemacht habe. Grund? Die Grafik ist derartig schön und super, unnötiges Skalieren alles einfach nur ruinieren würde.
Bethedsa hat da nämlich eine in sich geschlossene Welt geschmiedet, die einen schon binnen Minuten tief in sich hereinsaugt und einfach nicht mehr rauslassen will. Von den Waffen bis zu den Landschaften - alles ist wunderbar detailreich und sieht einfach nur super aus.
Ja, die Welt von Skyrim ist wie aus dem Märchenbuch.
[Gameplay]
Und in dieser Welt gibt es auch eine Menge zu tun: Schließlich fliegen überall Drachen durch die Gegend die einfach nicht zu töten sind und allmählich die Städte ausrotten.
Mit 100 Stunden ist die Hauptquest schon irre lang - aber nicht in Elder Scrolls.
Beispiel: Am Rande der Map trifft man einen Gelehrten, der einen auf der Straße anspricht. Man solle etwas erledigen - Also eine stinknormale Quest, die sicher keine 10 Minuten dauern würde. Falsch. Sie wird nämlich in so vielen kleinen Nebenquests fortgeführt, dass man da sein ganz eigenes Abenteuer erlebt. Nach knapp 30 Stunden blickt man schockiert auf seinen Log: Das war nur eine der vielen riesigen Nebenquests.
Neben der massiven Spielzeit gibt es auch ein massives Level-System.
Hier geht es nicht darum, Feinde zu töten, sondern seine Einzelfertigkeiten zu verbessern. Beispiel auch dazu: Man besitzt sehr viele Fertigkeiten, von Einhand, Blocken, über Schmieden Alchemie. Wenn ihr diese Tätigkeiten pflegt levelt ihr in diesen auch auf - und die Hauptanzeige eurer EXP steigt. Ihr müsst also leveln um zu leveln. Blöd ist es nicht, sondern es funktioniert erstaublich gut. Bei jedem Level Up erlangt ihr Talentpunkte, die ihr dann in einen der Skillbäume stecken könnt. Das Tolle: Mit Boni wie "50% weniger MP-Kosten für Zauber der Novizen-Stufe" macht sich jedes einzelne Level Up im Spiel sehr deutlich bemerkbar.
Vom Leveln zum Latschen: Die Welt von Skyrim ist gigantisch. Die Map ist derartig umfangreich, dass man allein schon Stunden zum Reisen von einer zur anderen Seite braucht. Überall sind Berge, die nicht etwa schmückende Texturen sind, sondern die man tatsächlich besteigen kann - in der Gegend finden sich immer Reisende, Gefangene die man befreien kann, und natürlich, wer wärs auch anders besser gewesen, Drachen.
Beim Töten eines Drachen erhält der Spieler ihre Seele. Diese "Punkte" kann man in einen Schrei stecken, die im Gegensatz zu normalen Skills durchaus mächtig ist und eine Abklingzeit von 15-30, manchmal sogar mehr, Sekunden hat.
Die Drachen bewegen sich frei in der Luft und man muss sie größtenteils mit einem Bogen oder mit Zaubern platt machen, nur selten landen sie. Im Kampf ertönt gelegentlich der epische Soundtrack von Skyrim, was einem echt ein super Feeling verschafft.
Das Ultimativ, das TES schon immer ausgezeichnet hat, ist die Handlungsfreiheit: Alle Gegenstände sind aufnehmbar, können durch die Luft geworfen oder dem Inventar hinzugefügt werden. Gehören sie nicht euch, könnt ihr sie immer noch klauen. Taschendiebstahl, Mord - alles ist möglich. Für solche Aktionen werdet ihr aber dann gesucht und müsst entweder euer Kopfgeld zahlen oder im Gefängnis gammeln, was eure EXP-Leiste kürzt.
[Fazit]
Um zur Frage ganz oben zu kommen: Ja, Skyrim wird seinem Hype von meiner Seite aus definitiv gerecht. Was es macht, macht es richtig, und glaubt mir, es macht eine ganze Menge.
Ihr könnt in dieser Version noch mit einigen Physik- und Charakterfehlern (Wie "Das Breakdance-Schaf") rechnen. Ihr dürft aber nicht davon ausgehen, dass diese gravierend genug sind, euren Spielspaß zu rauben.
Bethedsa hat uns lediglich wieder einmal gezeigt, wie gut sie im Umgang mit Rollenspielen sind. Für schlappe 50€ kriegt man tonnenweise Content. Mehr als man sich überhaupt wünschen würde.
Skyrim zählt für mich definitiv nicht nur zu den besten Rollenspielen des Jahres, sondern zu den besten Rollenspielen, die jemals gemacht wurden.
Hohes Rating? Wohl verdient!
Und jetzt entschuldigt mich, ich will weiter Skyrim zocken.
[+] Spielwelt
[+] Spieldauer
[+] Levelsystem
[+] Drachenkämpfe
[+] Story
[+] Soundtrack
Wertung: 97%