Um einmal von vorneherein aufzuräumen...
Ich respektiere die Kirche und deren gesellschaftliche Funktion, allerdings glaube ich nicht an das, was sie vermittelt. Ich sehe die Bibel und andere religiösen Schriften lediglich als eine Richtlinie für das Verhalten der Menschen an, einige Gebote, Verbote und Gleichnisse machen tatsächlich Sinn. Allerdings kann ich persönlich nicht nachvollziehen, dass man so etwas wortwörtlich nimmt. Unter diesem Aspekt müssten tausende von Menschen öffentlich gesteinigt werden und anderes. In vielen Aspekten ist das also nicht mehr zeitgemäß. Nunja, wer daran glauben möchte soll das machen aber sollte nicht versuchen anderen Menschen seinen Glauben aufzuzwingen.
Insofern finde ich es äußerst schade, dass hier der Glaube eines oder mehrer Menschen in den Dreck gezogen wird. Gleichzeitig ist es aber auch sehr sehr schade, dass die Gegenseite ebensowenig in der Lage ist, die Gegenseite zu respektieren.
Also, respektiere auch bitte die Wissenschaft, ich weiß selbst, wie hart diese Menschen arbeiten und welchem Leistungsdruck sie ausgesetzt sind. Auch kann ich versichern, dass nicht jeder Wissenschaftler irgendwelchen Müll in die Welt schreien kann, ohne von anderen Fachleuten kritisch beäugt zu werden. Hier lohnt es sich, wissenschaftliche Publikationen statt den üblichen "News" der Medien zu lesen, welche hochkomplexe Themen für die breite Masse aufbereiten, denn wenn die Informationen nur von den Medien kommen, dann ist es sehr einfach zu behaupten, dass etwas nicht stimmt.
Auch sehe ich alternative Doktoren u.a. äußerst kritisch, weil diese oft nicht unter dem Druck der wissenschaftlichen Arbeit stehen und somit viel mehr Freiheiten haben. Mehr Freiheiten bedeutet weniger Kontrolle, weniger Kontrolle bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit einer falschen Aussage.
Wenn eine Diskussion über Verschwörungstheorien gewünscht wird empfehle ich eher wirkliche ungeklärte Dinge.
Aliensichtungen, die Pyramiden, 9/11,... da gibt es mehr als genug davon.