Klar, Theorien gibts genug, nur beweis die mal.
Eine theistische Theorie kann genau so wahrscheinlich sein, wie irgendeine "wissenschaftliche".
Ich rede nicht vom Christentum oder irgendeinem Schrott. Nie würde ich glaube, dass ausgerechnet wir Menschen das höchste existente Wesen kennen und es uns besonders gut behandelt.
Aber trotzdem ist der Glaube eines Schöpfers nicht gleich unwahrscheinlich. Was wissen wir schon vom Universum? Wir haben diverse Regeln aufgestellt, die auch scheinbar immer zutreffen, also sehen wir sie auch als Wahrheit an.
Aber wie es so schön heißt: Keine beweist, dass es keinen Gott geben kann.
Da kommt man dann auch mit Argumenten wie "Warum passiert dann so viel Schlechtes auf der Welt?"
nicht weiter, denn ich sagte ja nicht, dass wir etwas besonderes für ihn sind.
Um aber wieder zu meiner Kernaussage zu kommen: Wir wissen eigentlich gar nichts über das Universum, wir beobachten nur aufmerksam das, was wir sehen können. Aber alles, was außerhalb passiert, enzieht sich unserem Blickfeld.
Das ist ähnlich wie ein kleines Tier in einem Karton. Schüttelt man ihn, würde es denken, es gibt "endlos" große Körper (die Wände), die sich bewegen und unregelmäßig mit dem Tier kollidieren. Dass es in Wirklichkeit ein zusammenhängender Körper ist, der sich bewegt und damit auch das Tier im Inneren in Bewegung bringt, bemerkt es gar nicht, es sieht nur, wie sich die Wände bewegen (oder es glaubt, es bewegt sich selbst, jedenfalls gibt es keinen Grund für das innere Lebewesen, anzunehmen, es selbst sowie die Wende bewegen sich).
(Relative Bewegungen sind auch für uns nicht in absolute konvertierbar. Wir können nur sagen, dass wir uns relativ zb. zum Zentrum der Milchstraße bewegen. Wie sich wiederum die bewegt und an welche Bewegungen das wiederum gebunden ist, können wir nicht sagen und demnach lässt sich auch keine im Universum absolute Bewegung angeben, die aber ohnehin unwichtig wäre, da für uns nur der Zustand in Relation zur Erde (und ggf. anderen Planeten) zählt.)
Genau so könnte es sich mit dem Universum und dem "Nichts" verhalten.
Warum zb. expandiert das Universum? Eine Art Vakuum im "höheren" Raum? :P
Genau wie man vermuten könnte, es gibt mehrere Universen oder Ahnliches könnte man nun auch vermuten, dass sich das Universum in etwas noch größerem befindet, dass von anderen "Lebewesen" geschaffen wurde. Ob man die nun Gott nennen könnte, nunja, jedenfalls wären sie für uns eine höhere Macht.
Die wiederum könnten sich auch wieder mit der Frage quälen, warum sie denn existieren usw.
Worauf ich hinaus will: Die Theorie eines Schöpfers ist gar nicht so abwegig, betrachtet man mal die Tatsache, dass wir ja auch kleinere Welten (zb. Spiele) schaffen können. Dieser Schöpfer wäre natürlich kein Gott im eigentlichen Sinne, aber was für uns übernatürlich erscheint, könnte in seinem Makrokosmos ganz normalen Gesetzmäßigkeiten entsprechen.
Insofern, lange Rede, kurzer Sinn: Man könnte alles als Ursprung des Universums oder als Grund für unsere Existenz (ich sage bewusst unsere, nicht jegliche Existenz, denn auch uns übergerodnete Wesen könnten genau so gut aus einem noch höheren Sinn existieren und irgendwo muss die ganze Kette ja ihr "sinnloses" Ende haben. Und da wir nichtmal die nächsthöhere Instanz kennen, ist das logischerweise atm noch bei uns selbst) vermuten, genau sagen oder gar beweisen, kann es dann doch Niemand.
Der Text spiegelt nicht meine persönliche Weltansicht wieder (bevor ich hier noch als verrückt abgestempelt werde :p), bzw. die genannte Theorie zumindest nicht.
Ich wollte lediglich mal den Kreationismus etwas logischer erläutern (herje, warum machts die Kirche nicht :D) und erklären, dass auch er eine Daseinsberechtigung hat.
Letztendlich sind alle Theorien/Religionen nur Theorien.