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Originally Posted by evil noobeater
kp kann ich schon verstehn warum ein Arzt dir kein Ott verschreiben würde bei dem krankheitsbild... kenn mich mit rls nich so aus aber sport könnte da halt auch schon helfen haste das schon probiert?
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Ich hab mein ganzes Leben Sport gemacht, spiele Basketball.
E: Habe mir jetzt ein Zettel geschrieben, damit ich nix vergesse. Da ich den Doc auch schon länger kenne, brauche ich auch gar keinen Schiss zu haben eigentlich. Schweigepflichtftw.
Werde ihm einfach folgendes vortragen:
"Ich habe jetzt Doxepin, Mirtazapin, Amitryptilyn, Opipramol, Diphenhydramin und Lorazepam bekommen. Doxepin und Amitryptilyn zeigen kaum Wirkung. Mirtazapin verschlimmert meine Symptome + 3x Kollaps. Opipramol hat meine Parästhesien im Arm nach langer Zeit mal wieder in Zuckungen verwandelt. Lorazepam hilft am besten wenn ich 2-3g nehme, aber da es zur Kurzzeitbehandlung ist, auch gescheitert, desweiteren hohes Abhängigkeitspotential.
Das sind auf eine Weise alles Sedativa, welche Muskel relaxierend, schlaffördernd und angstlösend wirken sollen. Ich habe keine Angst oder Panik, deshalb benötige ich auch keine Tranquilizer.
Ich habe Ihnen schon beim Erstgespräch gesagt, das ich Cannabis rauche und es mir vor allem hilft meine Beine ruhig zu halten -> kann wenigstens einschlafen. Desweiteren das es meinen Appetit enorm steigert. Ich sitze gerade vor Ihnen und habe vor 30 Minuten 1g Cannabis geraucht. Mache ich nur im entferntesten den Eindruck als würde es mein Leben beeinflussen im Alltag?
Medizinalcanabis kostet die Krankenkasse 8€/g. Genau so viel zahle ich auch auf der Straße. Ich weiß mit Sicherheit das es kein "Dreck" ist, mehr aber auch nicht. Wäre es also nicht interessant zu gucken wie extra dafür gezüchtete Sorten auf mich wirken, anstatt mir erneut ein Chemiepräparat zu verschreiben?"
Wenn er dann sagt kann nicht, will nicht, darf nicht, dann lasse ich mir einfach eine Überweisung geben zu einem Arzt, welcher kann, will und darf. Und ob ich noch 2 Dosen Lorazepam kriege lel.
E2: War eben beim Doc und ich bin enttäuscht. So dermaßen enttäuscht von meiner Krankenkasse, aber vor allem von meinem Arzt, der anscheinend keinen Arsch in der Hose hat.
"Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 10. März 2017 ist die medizinische Anwendung von Cannabis in Deutschland keine Ausnahmeregelung mehr. Cannabis-Blüten und -Zubereitungen sind in Deutschland ab sofort verkehrsfähig und
können von jedem Arzt unabhängig seiner Fachrichtung verordnet werden, dagegen nicht von Zahn- und Tierärzten."
Als er mir das Rezept ausdrucken wollte, sagte er dann. "Ohh sehr schade. Ich würde das so gerne mit Ihnen zusammen testen, vor allem weil keines der bisherigen Mittel angeschlagen hat. Leider darf ich es nicht, nur zur Notfallmedikation bei ganz schweren multiple Sklerose Fällen. Ansonsten kriege ich richtig Ärger mit der Krankenkasse."
Auf die Frage ob ich eine Überweisung bekomme zu einem Arzt der es verschreiben darf, sagte er nur, kenne ich keinen, wüsste nicht wer.
Morgen rufe ich bei der Bundesopiumstelle an und frage wieso er es nicht darf. Anschließend habe ich mir gesagt. Es ist eigentlich an der Zeit mal dieses Land richtig in seinen geldgeilen Arsch zu ficken.
Ich habe gelesen das bis zu 100g/Monat möglich sind. Das wären für die Krankenkassen 800€/Monat. Selbst wenn ich 50g wegwerfe. Meine Gesundheit wird sich schon bessern durch den Gedanken das ich endlich die Krankenkasse zerfickt habe.