Was würdest du in Deutschland besser machen?

12/09/2012 19:20 MrSm!th#76
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Originally Posted by Vesanius View Post
Sofern alle Schwellenländer nicht weiter wachsen und die Reserven ausbeuten, ja.
Es bestehen jetzt schon genug Resourcen, die nachhaltig genutzt der ganzen Welt dienen könnten. Wir haben eine massive Überproduktion, die aber sinnlos in einer Konsumgesellschaft verbraten wird.
Wer das nicht erkennt, lebt in seiner kleinen rosaroten Traumwelt, in der man sich nicht um andere sorgen muss, solange es einem selbst supi geht.

Finde ich übrigens lustig, wie du bei Schwellenländern vom "Ausbeuten" sprichst.
Quote:
Jedoch werden alle Länder den Wohlstand erreichen wollen, wie wir ihn in Europa teilweise haben
Verständlich, allerdings wird das von derzeitigen Regierungen verhindert.
Zudem wünsche ich ihnen eigentlich, dass sie es eher schaffen, sich noch stärker von unserer Kultur abzukoppeln, also gar nicht mehr an unserem Markt teilnehmen. Wird aber wohl ein Traum bleiben, von daher sollte man zumindest eine faire Marktteilnahem ermöglichen.
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doch Europa fängt an zu wackeln. Erst Griechenland, irgendwann kommt Spanien, Frankreich und Italien.
Das hat andere Gründe als Resourcenknappheit oder Überbevölkerung :rolleyes:
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Es wird Rückschritte geben, und einen damit verbundenen Landwirtschaftsausbau. Dort haben wir begrenzt Platz.
Das musst du mir mal erklären.

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definitiv die Grundgesetze anders.
Was denn konkret?
12/09/2012 19:23 Gameversandhaus#77
Konkret wäre es zu viel. Viele Gesetze schneiden dem Staat teilweise in's eigene Fleisch, weswegen Sie dann bestimmte Dinge wieder nicht machen können, oder nur mit Umwegen. Totaler Schwachsinn.
12/09/2012 19:23 MrSm!th#78
Beispiel?
12/09/2012 19:26 .Iscariot#79
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Originally Posted by ExtendetBurs View Post
wie soll man auswandern wenn man Arbeitslos ist und kein Geld hat fürs Auswandern?

you rly funny bro hihi

mein plan währe ja eher 50% der Menschheit auslöschen denn sollte alles wieder Rund laufen und in 100 Jahren oder so wiederholen
Man kann auch Auswandern und sich etwas komplett eigenes aufbauen, das haben in der Vergangenheit sehr viele Menschen gemacht (Ist nur ein Beispiel!).

Und du fällst natürlich nicht unter die 50% der Menschheit !
12/09/2012 19:27 SHLAGGY2K13#80
Cannabis legalisieren

Mount für ausländische Fharzeuge einführen. = Einnahmen = Steuern senken für Autobahn reperaturen.

Harz4 nur für Leute die wirklich wegen einer Krankheit nicht arbeiten können.

Nach Deutschland dürfen nur noch Ausländer die vorweisen hier einen Job zu bekommen, in ihrem Land angst haben zu müssen ermordet usw. zu werden. (Sie müssen vorweisen Deutsch einigermaßen zu können und unser Land nicht finanziel belasten.)
12/09/2012 19:30 Thana.#81
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Originally Posted by Schwalli! View Post
Weniger Harz4, Ausländer welche sich nicht benehmen können rauswerfen.
Hhahaha rauswerfen alter :D you made my day
12/09/2012 19:32 MrSm!th#82
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Harz4 nur für Leute die wirklich wegen einer Krankheit nicht arbeiten können.
Was ist, wenn jegliche Arbeit bereits erledigt wird?
12/09/2012 19:33 .Kermit#83
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Originally Posted by .Iscariot View Post
Ich denke, ihr solltet wieder von der Diskussion über Spammer, Trolls und Alkohol weg kommen.

Greift doch viel mehr die Argumente und Thesen auf, die schon "im Spiel" sind.

Z.B die Sache mit Hartz4 und der Arbeitslosigkeit: wie wäre das denn, wenn wir eine andere Staatsform hätten, als den Sozialstaat ? Bestimmt viel schlechter! Aber man kann sowieso aus meiner Sicht nicht darüber urteilen, ob das gerecht ist oder nicht, wenn man selbst noch nicht im Hartz4 Milieu gelebt hat ^^
Wir sind , wenn auch nur zum Teil, ein Sozialstaat ....
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Originally Posted by MrSm!th View Post
[...]
Und was wäre, wenn es keine Arbeit mehr gibt? Verhungern lassen?
[...]
Deine kleine Traumwelt geht so an der Realität vorbei, dass sie schon fast wieder an der anderen Seite ankommt.
[...]
Es gibt ja wohl mehr als genug Hilfsorganisationen ...

Ich sag nicht das es für alle genug Arbeit gibt, aber man könnte auf jedenfall einen großen Teil der Arbeitslosen durch Fortbildungen zum Arbeiten kriegen.
Würde man alle fortbilden, hätten wir durch laufende Entlassungen und Einstellungen, nur kurz Zeit Arbeitslose und Hartz 4 würde nicht mehr so oft in Anspruch genommen werden ...
12/09/2012 19:35 ExtendetBurs#84
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Originally Posted by .Iscariot View Post
Man kann auch Auswandern und sich etwas komplett eigenes aufbauen, das haben in der Vergangenheit sehr viele Menschen gemacht (Ist nur ein Beispiel!).

Und du fällst natürlich nicht unter die 50% der Menschheit !
und wenn es würde nichts ändern diese Welt ist einfach zum Tode verurteilt und das Steht fest nur weiß niemand wann irgendwann wird es Passieren die Menschheit muss zusammen Arbeiten aber Schwer wenn jeder nach seinen eigenen Bild lebt und sich durch vorurteile und fernsehn ect beeinflussen lässt wirklich eine Lösung wäre es back to the roots jeder sorgt für sich durch Landwirtschaft und weiteren möglichkeiten und für die Gemeinde Leben jedes Paar sollte auch nur 1 Kind haben so wird auch die Überbevölkerung verhindert
12/09/2012 19:40 Vesanius#85
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Damit man in anderen Ländern dann mit "Sie klauen unsere Jobs" wieder verjagt wird, wie es hier der Fall ist?
Heil Globalisierung!
Das sagen sie alle, aber ich persönlich hatte noch nie Probleme mit ausl. sowie inl. Billiglohnkräften. Für mich wäre es eine Schande, Sozialhilfe beziehen zu müssen. Bei euch wird es jedoch nur ausgenutzt bis zum gehtnichtmehr.

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Originally Posted by MrSm!th View Post
Es bestehen jetzt schon genug Resourcen, die nachhaltig genutzt der ganzen Welt dienen könnten. Wir haben eine massive Überproduktion, die aber sinnlos in einer Konsumgesellschaft verbraten wird.
Wer das nicht erkennt, lebt in seiner kleinen rosaroten Traumwelt, in der man sich nicht um andere sorgen muss, solange es einem selbst supi geht.
Die Konsumgesellschaft ist das, was unsere Wirtschaft am Leben hält. Wollen wir alle wieder Felder beackern? Nein! Denn es hat zu wenig Platz. Wir müssen um unsere Standards zu halten auf Kosten anderer Leben.

Quote:
Finde ich übrigens lustig, wie du bei Schwellenländern vom "Ausbeuten" sprichst.
Verständlich, allerdings wird das von derzeitigen Regierungen verhindert.
Zudem wünsche ich ihnen eigentlich, dass sie es eher schaffen, sich noch stärker von unserer Kultur abzukoppeln, also gar nicht mehr an unserem Markt teilnehmen. Wird aber wohl ein Traum bleiben, von daher sollte man zumindest eine faire Marktteilnahem ermöglichen.
Ausbeutung von z.B. Öl. Kommt dir nicht bekannt vor? OPEC ist eh ein Kartell, und die Öl-Staaten bohren wo's nur geht. Und wieso sollten sie nicht an unserem Markt teilnehmen?

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Das hat andere Gründe als Resourcenknappheit oder Überbevölkerung :rolleyes:
Achja :rolleyes: Zwangsläufig gibt's Arbeitslose, wenn's zu viel Leute hat.

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Das musst du mir mal erklären.
Der Markt wird zusammenfallen, da besagte Staaten zu viel Sozialausgaben haben. Handel ist nicht mehr lukrativ, da niemand eine Arbeitsstelle (sprich Geld) hat, also steigt man auf eine autarke Wirtschaft um - besser gesagt auf Nahrungsproduktion für das eigene Land, wobei es hier wiederum zu viel Leute und zu wenig Platz dafür hat.

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Originally Posted by MrSm!th View Post
Was ist, wenn jegliche Arbeit bereits erledigt wird?
Produktion von weiteren Vergnügunsprodukten wie Websites, Videos oder Videospiele? Heute kann man sich gratis Wissen aneignen, doch das scheint niemanden der arbeitslos ist zu interessieren.
12/09/2012 19:47 MrSm!th#86
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Originally Posted by .Kermit View Post
Wir sind , wenn auch nur zum Teil, ein Sozialstaat
Richtig und den Teil willst du kleiner machen.
Quote:
Es gibt ja wohl mehr als genug Hilfsorganisationen
Und warum nicht diese Organisationen durch eine zentrale Hilfe ersetzen? Zumal die Mittel dieser Organisationen (regional) begrenzt sind.
Quote:
Ich sag nicht das es für alle genug Arbeit gibt, aber man könnte auf jedenfall einen großen Teil der Arbeitslosen durch Fortbildungen zum Arbeiten kriegen.
Würde man alle fortbilden, hätten wir durch laufende Entlassungen und Einstellungen, nur kurz Zeit Arbeitslose und Hartz 4 würde nicht mehr so oft in Anspruch genommen werden ...
Das ist ein Widerspruch in sich. Wenn es nicht Arbeit für alle gibt, muss irgendwer auf der Strecke bleiben. Stattdessen könnte man dann aus einer 40 Stunden Woche eine 20 Stunden Woche machen und den Rest mit staatlichen Hilfen aufstocken, an denen alle verdienen und in die auch alle einzahlen.

Wir sind uns doch immerhin alle einig, dass der technische Fortschritt hauptsächlich Vorteile bringt und dem Menschen Arbeit abnimmt (und das z.B. im Haushalt auch als positiv angesehen wird). Die logische Konsequenz wäre es, dass man sich auch Arbeit im Berufswesen abnehmen lässt, da weniger Fehler, weniger Müdigkeit und bessere Effizienz. Dennoch muss ja jeder sich auch noch dafür bedanken, dass er den ganzen Tag schuften darf und der Fortschritt ist verteufelt. Jede eventuell gute Erfindung, die "Arbeitsplätze zerstören könnte" wird erstmal ausdiskutiert und Nachhaltigkeit und Klimaschutz stehen im permanenten Konflikt mit den heiligen Arbeitsplätzen. Anstatt dass man die Technik für sich arbeiten lässt, mehr Freizeit hat, mehr Innovationen hervorbringen und den Planeten nachhaltiger nutzen kann und so allgemein produktiver ist, wählt man den ewiggestrigen Weg der Wahl zwischen Vollbeschäftigung oder einem Kampf ums Überleben.

Mal ein kleiner Denkanstoß: Technik lässt sich nicht zurückhalten, Fortschritte schwappen immer mal wieder auf die Märkte. Ergebnis ist oft das Rationalisieren von Arbeitsplätzen. D.h. Schritt für Schritt blieben mehr Menschen auf der Strecke, die man nach Ansicht einiger ja umbringen müsste und am Ende hat man eine Weltbevölkerung von einer kleinen elitären Gruppe. Klingt nicht sehr erstrebenswert. Die Alternative ist eine sinnlose Zurückhaltung des Fortschritts und ein Bestehenbleiben der manuellen Arbeit, damit man Vollbeschäftigung hat.

Mir sagen beide Alternativen nicht besonders zu.

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Originally Posted by Vesanius View Post
Das sagen sie alle, aber ich persönlich hatte noch nie Probleme mit ausl. sowie inl. Billiglohnkräften.
Nein, weil du sie gerne ausnutzt. Schon klar.
Ich wollte darauf hinaus, dass man immer einen Grund findet, die anderen zum Sündenbock zu machen. Mal sind es die Schmarotzer, dann klauen sie einem die Jobs.

Übrigens: Billiglohn impliziert nicht nur einfache Tätigkeiten. Es ist nicht auszuschließen, dass du selbst durch sie ersetzt wirst.

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Die Konsumgesellschaft ist das, was unsere Wirtschaft am Leben hält. Wollen wir alle wieder Felder beackern? Nein! Denn es hat zu wenig Platz. Wir müssen um unsere Standards zu halten auf Kosten anderer Leben.
Das ist ein dämliches Dogma und nichts als Propaganda.
Man kann Wirtschaft auch sinnvoll am Laufen halten.
Sie dient dem Menschen und nicht umgekehrt.
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Ausbeutung von z.B. Öl. Kommt dir nicht bekannt vor? OPEC ist eh ein Kartell, und die Öl-Staaten bohren wo's nur geht. Und wieso sollten sie nicht an unserem Markt teilnehmen?
Weil sie dann von unserem Konsum-Kapitalismus verschont blieben, aber wie gesagt, sie sind sowieso schon Teil davon.
Die Resourcen werden von den westlichen Mächten ausgebeutet, genau so wie die Menschen dort.
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Achja :rolleyes: Zwangsläufig gibt's Arbeitslose, wenn's zu viel Leute hat.
Die Frage ist, ob das nicht wünschenswert ist. Nennt sich dann Freizeit.
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Der Markt wird zusammenfallen, da besagte Staaten zu viel Sozialausgaben haben. Handel ist nicht mehr lukrativ, da niemand eine Arbeitsstelle (sprich Geld) hat, also steigt man auf eine autarke Wirtschaft um - besser gesagt auf Nahrungsproduktion für das eigene Land, wobei es hier wiederum zu viel Leute und zu wenig Platz dafür hat.
Damit stehst du wohl ziemlich alleine. Die meisten sagen eher einen Schuldenschnitt voraus.

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Produktion von weiteren Vergnügunsprodukten wie Websites, Videos oder Videospiele? Heute kann man sich gratis Wissen aneignen, doch das scheint niemanden der arbeitslos ist zu interessieren.
Bestimmt nicht. Das sind alles faule Säcke und du bist super :rolleyes:

Nebenbei was soll das bringen? Wenn ich sage jegliche, dann meine ich jegliche. Der Entertainmentmarkt ist irgendwann auch ausgeschöpft. Du kannst keine sinnlose Arbeit erzeugen, nur damit es Arbeit gibt. Obwohl, doch, ja. In der Vergangenheit wurden schon Leute bezahlt, damit sie Gräben aufgraben und dann wieder verschütten, nur damit man von Vollbeschäftigung sprechen konnte.
Das war ähnlich kreativ und problemlösend.

Zudem macht es Menschen auch nicht glücklich, wenn sie wissen, dass sie eine sinnlose Aufgabe bewältigen müssen.
12/09/2012 19:49 Tastemaker#87
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Originally Posted by hakan61_ View Post
dann gäbe es kein deutschland mehr

anteil der deutschen

35%

anteil der ausländer

65%

:D
Auch wenn es ein Witz war, der Anteil der Ausländer beträgt 7 Millionen.
12/09/2012 19:56 ExtendetBurs#88
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Richtig und den Teil willst du kleiner machen.
Und warum nicht diese Organisationen durch eine zentrale Hilfe ersetzen? Zumal die Mittel dieser Organisationen (regional) begrenzt sind.


Das ist ein Widerspruch in sich. Wenn es nicht Arbeit für alle gibt, muss irgendwer auf der Strecke bleiben. Stattdessen könnte man dann aus einer 40 Stunden Woche eine 20 Stunden Woche machen und den Rest mit staatlichen Hilfen aufstocken, an denen alle verdienen und in die auch alle einzahlen.

Wir sind uns doch immerhin alle einig, dass der technische Fortschritt hauptsächlich Vorteile bringt und dem Menschen Arbeit abnimmt (und das z.B. im Haushalt auch als positiv angesehen wird). Die logische Konsequenz wäre es, dass man sich auch Arbeit im Berufswesen abnehmen lässt, da weniger Fehler, weniger Müdigkeit und bessere Effizienz. Dennoch muss ja jeder sich auch noch dafür bedanken, dass er den ganzen Tag schuften darf und der Fortschritt ist verteufelt. Jede eventuell gute Erfindung, die "Arbeitsplätze zerstören könnte" wird erstmal ausdiskutiert und Nachhaltigkeit und Klimaschutz stehen im permanenten Konflikt mit den heiligen Arbeitsplätzen. Anstatt dass man die Technik für sich arbeiten lässt, mehr Freizeit hat, mehr Innovationen hervorbringen und den Planeten nachhaltiger nutzen kann und so allgemein produktiver ist, wählt man den ewiggestrigen Weg der Wahl zwischen Vollbeschäftigung oder einem Kampf ums Überleben.

Mal ein kleiner Denkanstoß: Technik lässt sich nicht zurückhalten, Fortschritte schwappen immer mal wieder auf die Märkte. Ergebnis ist oft das Rationalisieren von Arbeitsplätzen. D.h. Schritt für Schritt blieben mehr Menschen auf der Strecke, die man nach Ansicht einiger ja umbringen müsste und am Ende hat man eine Weltbevölkerung von einer kleinen elitären Gruppe. Klingt nicht sehr erstrebenswert. Die Alternative ist eine sinnlose Zurückhaltung des Fortschritts und ein Bestehenbleiben der manuellen Arbeit, damit man Vollbeschäftigung hat.

Mir sagen beide Alternativen nicht besonders zu.
Technik schön und gut aber wir haben jetzt schon eine Überproduktion von Autos Kleidung und Nahrungsmittel weil die Leute Geld verdienen wollen und durch Marktforschung und angeblicher nachfrage und Vermutungen Hochgerechnet wird was die Bevölkerung will desweiteren Stumpft Technik ab
einiges ist gut nur leider wird das meiste falsch genutzt
12/09/2012 19:56 .Kermit#89
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Richtig und den Teil willst du kleiner machen.
Und warum nicht diese Organisationen durch eine zentrale Hilfe ersetzen? Zumal die Mittel dieser Organisationen (regional) begrenzt sind.
Kann man gerne machen. Wäre ich sogar für. Warum ? Ganz einfach. Der Schamfaktor ist höher als wenn man nur einmal im Monat zum Arbeitsamt geht und normale Menschen würden dies verhindern wollen, also sucht man sich einen Job. Damit dies aber geschieht muss man erstmal Hartz 4 senken. Ist zwar vll. hart, aber das ist nunmal meine Meinung

Das ist ein Widerspruch in sich. Wenn es nicht Arbeit für alle gibt, muss irgendwer auf der Strecke bleiben. Stattdessen könnte man dann aus einer 40 Stunden Woche eine 20 Stunden Woche machen und den Rest mit staatlichen Hilfen aufstocken, an denen alle verdienen und in die auch alle einzahlen.
Natürlich bleiben welche auf der Strecke, da sag ich ja auch nichts gegen. Mir gehts hier eher um das senken der Anzahl von Hartz 4 Empfängern. Durch laufende Entlassungen und Einstellungen gibts dann aber nur noch Kurzzeit-Arbeitslose.
Wir sind uns doch immerhin alle einig, dass der technische Fortschritt hauptsächlich Vorteile bringt und dem Menschen Arbeit abnimmt (und das z.B. im Haushalt auch als positiv angesehen wird). Die logische Konsequenz wäre es, dass man sich auch Arbeit im Berufswesen abnehmen lässt, da weniger Fehler, weniger Müdigkeit und bessere Effizienz. Dennoch muss ja jeder sich auch noch dafür bedanken, dass er den ganzen Tag schuften darf und der Fortschritt ist verteufelt. Jede eventuell gute Erfindung, die "Arbeitsplätze zerstören könnte" wird erstmal ausdiskutiert und Nachhaltigkeit und Klimaschutz stehen im permanenten Konflikt mit den heiligen Arbeitsplätzen. Anstatt dass man die Technik für sich arbeiten lässt, mehr Freizeit hat, mehr Innovationen hervorbringen und den Planeten nachhaltiger nutzen kann und so allgemein produktiver ist, wählt man den ewiggestrigen Weg der Wahl zwischen Vollbeschäftigung oder einem Kampf ums Überleben.

Mal ein kleiner Denkanstoß: Technik lässt sich nicht zurückhalten, Fortschritte schwappen immer mal wieder auf die Märkte. Ergebnis ist oft das Rationalisieren von Arbeitsplätzen. D.h. Schritt für Schritt blieben mehr Menschen auf der Strecke, die man nach Ansicht einiger ja umbringen müsste und am Ende hat man eine Weltbevölkerung von einer kleinen elitären Gruppe. Klingt nicht sehr erstrebenswert. Die Alternative ist eine sinnlose Zurückhaltung des Fortschritts und ein Bestehenbleiben der manuellen Arbeit, damit man Vollbeschäftigung hat.

Mir sagen beide Alternativen nicht besonders zu.
Ich glaube man kann deinen letzten Abschnitt eig. so zusammenfassen:
Das einzige Ziel der Menschheit ist es, sich selbst zu zerstören.
12/09/2012 19:59 Vesanius#90
Smith, es gibt einen Unterschied zwischen Freizeit und Faulheit.

Freizeit hat man wenn man arbeitet oder eine Schule besucht.