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Originally Posted by Meusel
Ich würde gern mal eine sehr gewagte These aufstellen (auch wenn ich schon ahne, dass ich dann geflamt werde):
Was wäre, wenn unser Denken sich nur die ganze Zeit an die Regeln hält, das es "gelernt" hat, einzuhalten.
Sprich alle "Naturgesetze" etc., die (und Achtung jetzt kommt's) von der >Menschheit< aufgestellt wurden, sind im Endeffekt nur Annäherungen von dem, was wirklich "existiert".
Ich denke da an so manche Theorien, die aufgestellt wurden, welche damals gegen das bisherige Denken liefen und deren Erfinder zuerst dafür ausgelacht wurden...
Wenn ich mich richtig entsinne gab es so ein Bsp. in der Chemie, als die Komplexchemie "erfunden" wurde...
Was ich damit sagen wollte, ist, dass wir unser Denken meiner Meinung nach zu sehr lenken/leiten lassen, von dem was wir als "wahrhaftig" oder "bewiesen" ansehen.
free your mind.
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Das ist nicht nur deine Idee, sondern Fakt ;)
Es ist allgemeinhin bekannt, dass die Naturwissenschaften nur aus Beobachtung und Ableitung von Gesetzen bestehen.
Dass diese Gesetze der "Wahrheit" (sofern es diese überhaupt geben kann; hach ja, da wären wir wieder bei den Philosophen) entsprechen, behauptet auch niemand, oder wenn, dann nur sehr engstirnige Leute.
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Und ich werfe noch eine Frage in den Raum. Was bringt der Mensch? Alle Tiere haben ja irgendeinen Sinn aber der Mensch vernichtet und stört alles. Ist da irgendetwas schief gelaufen?
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Kein Lebewesen hat einen für uns erkennbaren Sinn.
Das Universum käme auch ohne die Bäume auf unserer Erde aus.
Die sind wichtig für UNS, das heißt nicht, dass sie einen allgemeingültigen Sinn haben.
Selbst wenn sie den hätten, wären wir viel zu klein, um den zu erfassen.
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Licht ist langsam, die Sonne ist kalt und Atome sind in Wirklichkeit Eistropfen.
Die grundlegenden Regeln stimmen soweit schonmal überein, ab und an wird eine neue hinzu ergänzt, aber viel ändern wird sich da nichts.
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Was für uns "schnell" ist, muss es noch lange nicht sein.
Du meinst eher, dass sich an unserer Ansicht nicht viel ändern wird. Denn ob die der Wahrheit entspricht, kannst du nicht wissen.
Außerdem ist auch die Ansichtsweise sehr engstirnig. Bei gewissen Dingen zweifle ich auch, dass sie jemals für uns existieren werden, dennoch besteht die Möglichkeit. Zu sagen, unsere aktuellen Naturgesetze hätten eine zeitlich unbegrenzte Gültigkeitsdauer ist ziemlich beschränkt. Das haben die Leute im Mittelalter schließlich auch gesagt.
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Nach dem Nichts kommt die "Zeit" und der "Raum"
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Entweder hast du das Thema falsch verstanden oder die Raumzeit-Lehre.
Es geht nicht darum, was "chronologisch" gesehen nach dem großen "Nichts" kam (sprich Urknall und damit Raum und Zeit), sondern darum, was hinter Raum und Zeit, also außerhalb des Universums auf einen wartet.
Also wie gesagt, entweder hast du die Frage falsch verstanden oder du hast einen ziemlichen Denkfehler.
Außerhalb von Raum und Zeit kann schlecht Raum und Zeit kommen :P