Klar sollte man keine Angst vor dem "nichts" haben, aber ich glaube genau das ist der Gedankengang von vielen MenschenQuote:
Wozu denn Angst vor dem Nichts haben? Angenommen ich würde mich fürchten vor dem was kommt falls ich sterbe, vor dem Nichts. Ich würde es doch so oder so nicht merken? Wäre es nicht viel mehr bedrückender wenn man auf der Welt seinen Teil leisten müsse um im "Folge-Leben" nicht total benachteiligt zu sein? Inwiefern würde sich die Denkweise auf deinen Lebensstil auswirken, wenn du doch davon ausgehst das alles sowieso umsonst ist? Oder ist es das nicht?
Mich interessiert was du darüber denkst weil ein paar Kollegen und ich auch schon darüber nach gedacht haben... Wenn es so wäre könnte es uns doch egal sein.. dann könnte uns doch eigentlich alles egal sein? Wäre dein Handeln im Hier und Jetzt dann auch nur eine moralische Frage, ich mein sie hätte ja später keine Auswirkung mehr.. Also kommt ein Tyrann der für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich ist mit der "Bestrafung" davon die er auch in dieser Dimension erhält? Ich habe auch eine Zeit an diese These gedacht konnte diese dann aber an ein paar Extrem-Beispielen einfach nicht anwenden.. oder ganz simpel einfach nicht verstehen. Erstmal muss man sich klar machen was Nichts ist. Natürlich ist es leicht gesagt man denkt sich einfach einen schwarzen Raum, aber Moment Schwarz ist doch was? Dann versuch dir einfach NICHTS vorzustellen. Ich bin ehrlich ich kann es nicht. Ich denke zwar an ein leeren Raum aber dann hab ich doch wieder eine Begrenzung.. Das Spiel kann man Ewigkeiten fortführen und was ist mit den Nahtoderfahrungen? Aber selbst das Nichts was folgt muss doch auch irgendeine Ursache haben? Wir Menschen denken doch immer so, alles muss irgendwie entstanden sein oder hat ihre eigene Funktion oder wurde durch diese erstellt.
Fakt ist natürlich, dass man sich permanent über sowas unterhalten kann, dennoch bin ich der Meinung das es doch sehr interessant ist zu erfahren wie manche Menschen das Leben nach dem Tod einschätzen.
Cheers
und zwar entweder: Ich glaube an etwas nach dem Tod (bin glücklich) wegen Gründen wie: 2. Leben? Oder den Himmel? oder: Es gibt "nichts" nach dem Tod und man hört einfach auf zu existieren (Unglücklich) weil man Angst vor dem Ergebnis hat und seine Familie, Freunde ... nicht mehr sieht.
= Angstgefühle > Mensch bildet sich etwas ein um sich besser zu fühlen
Meinen Lebensstil? Sinn des Lebens? Keine Ahnung ich lebe mit diesen Gedanken:
1. Ich werde geboren
2. Bilde mich weiter (Schule/Arbeit)
3. Familie Gründen
4. Kinder erziehen/versorgen bis sie Alt genug sind
5. Im hoffentlich gesundem altem Alter sterben
Klingt vielleicht etwas traurig ist aber für mich das realistischste.
Gebe dir aber Recht das man sich mit dem Thema die Zeit totschlagen kann.